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Roborock S7 im Test – Der neue Spitzenreiter unter den Saugrobotern!?

Getestet von Jonas Andre am
Vorteile
  • exzellente Verarbeitung
  • grandiose Navigation
  • sehr gute Saugleistung
  • einfache Bedienungen
  • sehr gute App Integration
  • gute Wischfunktion
Nachteile
  • hohe UVP
  • Aufpreis im Vergleich zum S5 Max zu hoch?
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Seit Roborock mit dem ersten Xiaomi Mi Vacuum die Laser-Navigation auch bei günstigen Saugrobotern etablierte, sind die smarten Helfer in immer mehr Haushalten anzutreffen. Mit dem Roborock S5 betrat die Firma zum ersten Mal unabhängig von Xiaomi die internationale Bühne. Mittlerweile ist Roborock kaum noch wegzudenken. Mit erstklassiger Navigation, guter Softwarepflege und teilweise gewagten Features versucht Roborock immer mehr Kunden zu gewinnen. Der Roborock S6 MaxV präsentierte uns eine fragwürdige Dual-Kamera als neues Feature und der Preis schreckte viele potenzielle Käufer ab. Mit dem Roborock S7 besinnt man sich nun auf die Wurzeln zurück. Das S7 kann Wischen mit Schall-Technologie und Saugen mit 2500 Pascal Saugkraft. Was sich sonst noch geändert hat und wo genau die Stärken und Schwächen des neuen Roborock S7 liegen, erfahrt Ihr in diesem ausführlichen Testbericht.

Roborock S7 im Test

Roborock hat außerdem wieder an der Preisschraube gedreht, und zwar im positiven Sinne. Mit 420€ startet der Sauger bei Aliexpress in den Vorverkauf. Von diesem Preis waren der S6 und der S6 MaxV weit entfernt.

Die neuen Features des Roborock S7 im Überblick und Vergleich

Beginnen wir mit den neuen Funktionen und Features des Roborock S7. Kurz und knapp:

  • Das Wischpad vibriert bzw. bewegt sich (laut Hersteller 1650-3000 Mal pro Minute) und erhöht damit die Wischleistung spürbar.
  • Das Wischpad wird um 5mm angehoben, sobald der Sauger einen Teppich erkennt.
  • Der HEPA-Filter sitzt nun oben auf dem Staubbehälter (beeinträchtigt auch bei halb voller Staubkammer kaum die Saugleistung.
  • Im Laufe des Jahres erscheint eine externe Absaugstation, die den Saubbehälter automatisch leert.
  • Die Hauptbürste besteht nun komplett aus Gummi.
  • Es gibt einen neuen Ultraschallsensor für die Teppicherkennung.
Roborock S7

Roborock S7 Titel

Roborock S5 Max

Roborock s5 max 23

Mi Robot 2

Xiaomi Mi VAcuum Wischfunktion

360 S7

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Roborock S6 MaxV

Unbenannt

Saugleistung 2500pa 2000pa 2100pa 2000pa 2500pa
Abmessungen 35 x 9,6 cm 35 x 9,6cm 35 x 8cm 35 x 10,3cm 35 x 9,6cm
Gewicht 4,7kg 3,5kg 3,6kg 3,8kg 3,7kg
Lautstärke 67 65 68 65 60
Wischfunktion
Wasserbehälter 300ml 290ml 150ml 150ml 300ml
Staubbehälter 470 ml 460 ml 420ml 570 ml 460 ml
Akkugröße 5200 mAh 5200 mAh 3200 mAh 3200 mAh 5200 mAh
Laufzeit 150 150 120 90 180
Reinigungsfläche 250 250 150 100 300
Appsteuerung Mi Home / Roborock Mi Home / Roborock Mi Home 360 App Mi Home / Roborock
Mapping
Navigation Laser Laser Laser Laser Laser/Kamera

Im Testbericht gehe ich auf Vergleiche zum S5 Max ein, da dies aktuell das empfehlenswerteste Modell in der Roborock Sauger Familie ist. Dieser kostet mit 300-350€ in etwa 100€ weniger als der S7. Beginnen wir nun mit dem eigentlichen Test des Roborock S7. Wer sich fragt, wo denn die Kameras abgeblieben sind, Roborock wird im Laufe des Jahres sicher noch einen S7 MaxV mit 2 Kameras vorstellen.

Lieferumfang des Roborock S7

Im Lieferumfang des Roborock S7 befindet sich die bekannte Ladestation, eine Bedienungsanleitung, ein EU-Netzkabel (Eurostecker 2-polig), eine Wischmophalterung und ein Mopping Pad. Da sich alle chinesischen Saugroboter stark ähneln, gehe ich auch auf einige Kleinigkeiten ein. Ob die Euch nun wirklich stören, müsst Ihr letztendlich selbst entscheiden. Das integrierte Kabelmanagement der Ladestation hat Roborock leider nur beim S6 verwendet und bei sonst keinem anderen Modell. Beim Roborock S7 gibt es jedenfalls keine Klappe auf der Rückseite der Ladestation, aber ansonsten gleicht die Station jeder anderen Roborock-Ladestation wie ein Ei dem andern. Beim Zubehör gibt es leider auch schlechte Nachrichten, denn der HEPA-Filter des Staubbehälters ist nicht mit den Vorgängern kompatibel. Auch die Hauptbürste ist neu und lediglich die einzelne Seitenbürste entstammt dem Roborock S6 MaxV. Eine Wasserauffangmatte sucht man beim Roborock S7 übrigens vergeblich, das liegt aber daran, dass der Sauger das Wischpad um 5 Millimeter anheben kann.

Lieferumfang des Roborock S7

Das bekannte Multitool mit Messer und Bürste gibt es ebenfalls nicht mehr. Die Vollgummibürste mit einem Messer zu bearbeiten ist auch kaum empfehlenswert. Meine Freundin hat lange blonde Haare und entsprechender Profi bin ich beim Entfernen von Haaren bei sämtlichen rotierenden Bürsten. Das klappt mit der neuen Bürste wie üblich: Abdeckung ab, Bürste entfernen, die Seitenhalterung ab und dann einfach die gesamten Haare von oben nach unten in den Mülleimer schieben. Das Messer war für mich ehrlich gesagt nie eine gute Variante.

Ladestation des Roborock S7

Die Ladestation des Roborock S7 misst die üblichen 9,5 x 12,8 x 4,8 Zentimeter. Vier  Gummilippen sorgen für einen halbwegs sicheren Stand. Wer wirklich einen sicheren Stand will, der nutzt das bereits angebrachte doppelseitige Klebeband. Auf dem Teppich ist die Station wackelig aufgestellt. Das Kabelmanagement fehlt nicht komplett, man kann das Kabel zumindest über ein Klettband verkürzen und fixieren.

Design und Verarbeitung

Der Roborock S7 bleibt ein runder Saugroboter mit einzelner Seitenbürste. Es gibt Modelle mit 2 Bürsten, aber wirkliche Vorteile in der Praxis liefern diese Geräte ehrlich gesagt nicht. Der S7 misst im Durchmesser die üblichen 35 cm und ist inklusive Laser-Turm 9,6 cm hoch. Bei einer Bodenfreiheit von 2,1 cm bleibt auch die maximale Steigfähigkeit für Türleisten und Ähnliches bei 2 cm. Auch bei den physischen Tasten bleibt alles wie gehabt: Power-Taste, Spot-Reinigung und “Zurück zur Ladestation”. Wobei man mit der Spot-Reinigungs-Taste nun auch eine Kindersicherung aktivieren kann. Nach längerem Drücken auf die Taste meldet der Roborock folgende Nachricht: “Kindersicherung ausgeschaltet”. Er meint allerdings, dass die nun aktiv ist. Jedenfalls spricht der Roborock S7 deutsch mit einer sehr weichen und angenehmen Frauenstimme 😊.

 

Ansonsten besteht der S7 aus einer großen Schürze auf der Vorderseite, die sich stets sorgsam Gegenständen annähert. Auch der Laser-Turm hat einen Bumper verbaut, sodass der Sauger sofort merkt, wenn er zu hoch ist um unter dem Schrank (oder der Couch) zu saugen. Das Reinigungsprinzip, bestehend aus Seitenbürste (komplett aus Gummi) und Hauptbürste (beim S7 ebenfalls komplett aus Gummi) bleibt uns nach wie vor erhalten und funktioniert zuverlässig. Die Seitenbürste löst den Dreck aus Ecken und Kanten, dass sich die rotierende Hauptbürste dann mit 2500 Pascal Saugpower einverleibt.

Der Wassertank nimmt 300ml Wasser auf und der Saugbehälter 470ml Schmutz und Staub. Das Wischpad ist, wie man es von den Vorgängern kennt, getrennt vom Wassertank angebracht. Als Besonderheit kann der Roborock dieses beim Laden und sobald ein Teppich erkannt wird um 5mm anheben. Ein interessantes Feature, das in der Praxis auch gut funktionierte. Der Roborock S7 hat dafür auch einen neuen Teppichsensor an Bord. Der Staubbehälter hat nun den Hepa-Filter nicht mehr an der Seite, sondern oben. Das sorgt in der Theorie für eine bessere Saugleistung bei fast vollem Staubbehälter.

Roborock S7 Deckel

Im Laufe des Jahres wird Roborock außerdem eine extra Absaugstation auf den Markt bringen. Hierzu ist noch nichts wirklich bekannt, aber der Roborock S7 hat dafür extra eine Klappe im Inneren, die bei der Verwendung dieser Station entfernt werden sollte.

Der Roborock S7 erfindet beim Design das Rad nicht neu, aber das muss er auch gar nicht. Eine weitere Farbe würde sicher nicht schaden. Der neue Staubbehälter ist etwas intelligenter gebaut und gleichzeitig bereit für die kommende Absaugstation. An Zahlen ändern sich hingegen kaum was, außer jeweils 10ml mehr Wasser- und Staubtank. Außerdem ist der neue Roborock S7 mit 4,7kg deutlich schwerer als die Vorgänger. Alleine das Wischpad wiegt 300 Gramm. Eine optische Neuerung ist außerdem eine neue große Status-LED.

Navigation und Sensoren

Ein sehr umfangreiches System an Sensoren und ein Laser-Turm sorgen beim Roborock S7 für die gewohnt perfekte Navigation. Der Roboter findet stets problemlos zur Station zurück und weiß auch immer, wo er sich genau befindet. Kein anderer Staubsaugroboter fährt mit einer derart guten Präzision Kanten ab, wie das ein Roborock macht. Der Roborock S7 ist hier auch keine Ausnahme und mit 50 Minuten ist mein großes Wohnzimmer komplett gereinigt. Der Roborock S7 verrichtet seinen Job schnell und effektiv. Vor Abstürzen an Treppen und hohen Kanten ist der Roborock mit den bekannten Sturzsensoren selbstverständlich auch gefeit.

Durch den Laser werden die einzelnen Räume dann entsprechend vermessen und in der App visuell dargestellt. Hier sieht man dann noch mal den Beweis, dass wirklich der gesamte Raum gesaugt oder gewischt wurde. Der Roborock S7 arbeitet mit einem sogenannten Z-Muster bei der Reinigung. Er fährt also zunächst die Ränder eines Raumes ab und beginnt dann mit der Flächenreinigung im besagten Muster. Für das reine Wischen steht noch eine Option “gründlich” zur Verfügung. Die kann bei bereits gesaugten Böden genutzt werden und der S7 arbeitet dann in einem Doppel-Z Muster. Wie das aussieht, sehr Ihr im Screenshot unten.

Roborock bleibt auch beim S7 bei der Navigation an der Spitze. Der Sauger ist sehr vorsichtig mit den Möbeln und sonstigen Gegenständen. Kleinteile schiebt er aber dennoch gerne vor sich her, oder versucht sich Socken einzuverleiben. Man muss den Raum schon etwas vorbereiten, wenn man nicht super ordentlich ist. Auch Kabel werden, wie von jedem anderen Sauger auch, gerne eingewickelt und Lampen vom Tisch gerissen :). Die Kameras vom Roborock S6 MaxV vermisste ich dennoch zu keiner Zeit!

Praxiseinsatz des Roborock S7

Wie mittlerweile fast jeder hochpreisige Saugroboter kann der Roborock S7 wischen und saugen. Auf Wunsch auch beides gleichzeitig. Dafür stehen jeweils 4 Saug- und 3 Wischstufen zur Auswahl. Außerdem verfügt der S7 über eine “gründliche” Wischfunktion, bei der ein doppeltes Z-Muster gefahren wird. Bezüglich der Lautstärke in Betrieb habe ich in einem Meter Abstand in einem 35m² großen Raum folgendes gemessen:

  • Stufe 1 (Leise): 57
  • Stufe 2 (Normal): 61
  • Stufe 3 (Turbo): 66
  • Stufe 4 (Max): 70
  • Nur Wischen (Max): 57

Saugleistung

Der Roborock S7 erreicht mit der neuen Hauptbürste ein identisches Ergebnis wie der Vorgänger. Einziger Unterschied ist, dass der Teppich nicht so weich aufgebürstet wird, wie noch mit der alten Bürste. In komplexen Räumen kann Roborock nach wie vor mit hervorragender Navigation einfach mehr Staub und Schmutz aufnehmen als ein Großteil der Konkurrenten. Die Saugleistung von 2500 Pascal entspricht hingegen dem aktuellen Durchschnitt und reicht auf sämtlichen Untergründen für eine einwandfreie Reinigung aus. Bauartbedingt bleibt meist etwas Schmutz in den Ecken des Raumes zurück. Es stehen 4 Saugstufen zur Auswahl, die über die App gesteuert werden können. Welche Leistung Ihr wählt, hängt letztendlich davon ab, wie oft Ihr den Roboter auf Tour schickt. Über die App kann man die Saug- und sogar die Wischleistung für einzelne Räume individuell anpassen.

Wischfunktion

Das Wischpad ist 260 Gramm schwer und erzeugt laut Hersteller einen gleichmäßigen Druck von 600 Gramm. Das ist gut zu wissen, aber jetzt zu der Besonderheit beim Roborock S7: Innerhalb der Wischpadhalterung ist eine bewegliche Ebene eingearbeitet. Dort wird ein 18 x 4 cm breiter Bereich des Wischpads per Klett fixiert. Dieser Bereich wird dann in Betrieb schnell hin und her bewegt und so werden laut Roborock 1650-3000 kleine Bewegungen erzeugt. Das zur Theorie, nun die Praxis. Die Wischpads der alten Sauger sind dadurch nicht mehr kompatibel. Sie passen zwar auf die Halterung, profitieren aber nicht von der “Bewegung”. In der Praxis liefert der Roborock S7 Max das bislang beste Wischergebnis aller von uns getesteten Sauger. Die Idee ist nicht neu, aber von Roborock solide umgesetzt. Man sollte aber auch dazu sagen, dass das Wischpad definitiv hochwertiger ist als jenes der Vorgänger. Kurz eingetrocknete Saft oder Kaffeeflecken werden auf Fliesen und Parkett problemlos beseitigt. Die Wassermenge reichte im Test bei Stufe 2 Einstellung (die Wassermenge kann in 3 Stufen geregelt werden) für etwa 100 m². Allerdings wird das Pad an den Seiten nicht ganz so feucht, wie ich es gerne hätte. Der Roboter hat natürlich auch einen reinen Wischmodus.

Der Roborock S7 kann das Wischpad um 5mm anheben. Das ist wirklich praktisch beim Laden an der Station, da das nasse Pad dann nicht mehr auf dem Boden aufliegt. Der Sauger erkennt auch zuverlässig einen Teppich und hebt dann das Wischpad an. Allerdings gilt das nur bei geringer Floorlänge, denn 5mm sind nicht wirklich viel. Der S7 bietet aber auch eine vollständige Vermeidung von Teppichen als Option und die Erkennung klappt wirklich zuverlässig.

Reinigung und Ersatzteile

Der originale Staubfilter und die gesamte Staubkammer können gewaschen werden und das erleichtert die Reinigung ungemein. Leider ist sämtliches Zubehör der Vorgänger (bis auf die Seitenbürste) nicht mehr kompatibel mit dem neuen Modell. Bei Aliexpress oder bei Banggood findet Ihr sämtliches Zubehör deutlich günstiger als in deutschen Shops. Nach spätestens 30 Stunden Reinigung sollten sämtliche Sensoren am Gerät einmal kurz abgewischt werden, für den Filter gibt Roborock eine Laufzeit von 150 Stunden an, für die Seitenbürste 200 Stunden und für die Hauptbürste 300 Stunden. Eine Absaugstation für den Roborock S7 wird im Laufe des Jahres erscheinen.

Robotock Saugstation

App-Steuerung und Funktionen

Der Roborock S7 kann wahlweise mit der Xiaomi Mi Home oder mit der Roborock eigenen App genutzt werden. Das ist insbesondere praktisch, wenn Ihr schon einige Xiaomi Gadgets und Produkte in der Xiaomi Home App gesammelt habt. Funktionen und Aufbau sind weitestgehend identisch, wir schauen uns in diesem Test die Roborock App und deren Funktionen genauer an. Das Koppeln des Saugers mit der App ist denkbar einfach. App herunterladen, einen Benutzeraccount erstellen und oben rechts auf das Plus-Symbol drücken. Dann wird der Roboter gesucht, um das WLAN des Saugers zurückzusetzen, müsst Ihr einfach den “Spot-Reinigung” und “Zurück zur Station” Button gleichzeitig gedrückt halten. Folgende Funktionen und Features stehen Euch dann in der App zur Verfügung:

  • Reinigungsleistung in 4 Stufen (Leise, Normal, Turbo und Max)
    Roborock S7 Saug und Wisch Optionen
  • Wischroute (Standard oder Gründlich)
    Normal Gründlich vs. Normal
  • Menge an Wasser für das Wischpad in 3 Stufen
  • Einzelne Räume konfigurieren und Reinigungsablauf planen (Bis zu 4 Karten modifizieren und dauerhaft abspeichern)
  • Mehre Karten (Etagen) verwalten
  • Sperrzonen einrichten und Absperrbänder ziehen
  • Reinigung einzelner Räume mit unterschiedlicher Saug- und Wischstufe
  • Sprache wählen
    Sprache wählen
  • Kontrollleuchte deaktivieren/aktivieren
    Einstellungen
  • Teppichmodus aktivieren/deaktivieren (Anheben – Vermeiden – Ignorieren)
    Teppicherkennung
  • Kindersicherung
  • Nicht-Stören Modus
  • Reinigungshistorie (Überblick über die absolvierten Reinigungen)
  • Firmware aktualisieren
  • Pin and Go (Spot Cleanup)
  • Wartung

Akkulaufzeit

Der Roborock S7 verfügt über einen hervorragend bemessenen 5200 mAh Akku und kommt damit laut Hersteller auf eine Arbeitszeit von 3 Stunden. Mit Saugleistung auf “Turbo” (dritte Stufe von 4) schaffte ich gerade so meine 130 m² Wohnung mit einer Akkuladung. Das entsprach einer Arbeitszeit von 1,5 Stunden, allerdings wurden Küche, Flur und Bad auch gewischt. Sollte dem Roborock S7 während des Reinigungsvorgangs einmal der Saft ausgehen, dann fährt er automatisch zur Ladestation zurück und beendet nach dem Laden den Reinigungsauftrag. Die Ladezeit beträgt von 20-100% ziemlich genau 5 Stunden.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Andre

Der Roborock S7 ist ein spitzenmäßiger Saugroboter geworden und der Hersteller spendiert dem neusten Modelle interessante, wenngleich nicht weltbewegende Features. Die Navigation ist spitze und die Reinigungsleistung kann sowohl auf Teppichen als auch auf Hartböden voll überzeugen. Die App Steuerung ist ebenfalls exzellent und der Funktionsumfang gewaltig. Während das Anheben des Wischpads nur in den wenigsten Fällen wirklich sinnvoll erscheint, konnte Roborock beim S7 die Wischleistung sichtbar steigern. Die Teppicherkennung funktioniert ebenfalls sehr zuverlässig.

Das Gesamtpaket steht und fällt wie so oft bei Saugrobotern mit dem Preis. Der Roborock S5 Max kostet aktuell um die 300€ und bietet bis auf die Wischleistung ein ähnlich gutes Gesamtpaket. Roborock setzt zwar eine hohe UVP von 550€ an, aber der Vorverkaufspreis von 420€ lässt schon vermuten, wo die Reise hingeht. Bei 400€ wäre der Roborock S7 eine glasklare Kaufempfehlung und der Aufpreis im Vergleich zum S5 Max voll gerechtfertigt. Solltet ihr außerdem mit einer Absaugstation liebäugeln, dann führt am Roborock S7 ohnehin kein Weg vorbei.

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 03.08.2021

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NewStranger
Gast
NewStranger (@guest_79775)
2 Monate her

Hallo an die Roboterfachleute hier,

Wischt ihr nur mit klarem Wasser (wie es auf dem Wassertank steht)?
Oder gebt ihr ein paar Milliliter Reingungsmittel dazu?

Vielen Dank im Voraus für eine Antwort.

NewStranger
Gast
NewStranger (@guest_79399)
3 Monate her

Bei AliExpress kommt noch die Mehrwertsteuer zu dem angegebenen Preis hinzu.Zur Zeit ergibt sich dann ein Bruttopreis von 500€ = 420€ Nettopreis + 80€ VAT.

OszilloVonGraf
Gast
OszilloVonGraf (@guest_76694)
6 Monate her

Für mich wäre zum S7 wichtig zu wissen: a) Hundehaare aufsaugen besser oder schlechter jetzt mit der reinen Gummiwalze? b) Besteht immer noch das Problem, dass Teppichenden mit Fransen gern umwickelt werden? Oder erkennt der Roboter mittlerweile Teppichfransen? c) Kommt der Sauger mittlerweile mit auf dem Boden stehenden Standfüßen von Lampen und Stühlen klar, die niedrig anfangen und zur Mitte höher werden, oder fährt er sich da immer noch fest? d) Kann man weiterhin nur raumspezifisch mehrfach abfahren oder geht auch alle Teppiche 3fach Rest einfach? Ich habe zwei Langhaar Hunde, 80% des aufgesaugten Schmutzes sind Hundehaare. Teppich mit einem… Weiterlesen »

Ali
Gast
Ali (@guest_77799)
5 Monate her
Antwort an  OszilloVonGraf

Genau diese Fragen würden mich auch auch interessieren.
Hat der Autor denn keine Antwort darauf?

Markus
Gast
Markus (@guest_75954)
7 Monate her

Danke für den Test. Aktuell suche ich nach einem guten Saug- /Wischroboter. Das der S7 die Wischplatte hochfährt finde ich gut. Wie macht man das bei den anderen Modellen von Roborock? Montiert man die Wischplatte immer nur wenn man wischen will? Wäre ja ziemlich umständlich wenn man mal eben durch die Küche wischen will.

Markus
Gast
Markus (@guest_75956)
7 Monate her
Antwort an  Jonas Andre

Ok, danke.

Markus
Gast
Markus (@guest_76959)
6 Monate her
Antwort an  Markus

Wischplatte anbringen umständlich? Dauert ca. 5 Sekunden! :-)))

Am besten wäre vielleicht, wenn der Sauger auch zum Wasserhahn fliegt, sich selbst befüllt, zwischendurch das Wischpad abnimmt und es zum waschen in die Waschmaschine wirft!

marek
Gast
marek (@guest_77421)
5 Monate her
Antwort an  Markus

Reicht nicht. Rausholen und wieder anklemmen muss auch drin sein!

jyuitty
Gast
Simon S. (@guest_75939)
7 Monate her

Bei aller liebe zu den technischen Details:

Das größte Problem der ganzen Saugrobotter ist die hohe Bauhöhe – der hier sieht eher so aus als ob er noch höher geworden ist.

Es kann doch nicht so schwer sein den Radius zu erweitern, das Gerät flacher zu baurn und einen einfahrenden LDS einzubauen (bei Handykameras bekommt es Xiaomi ja auch hin). Dafür würde ist sogar die Summe zahlen und noch etwas mehr.

Aber für sowas? Eher nicht …