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Teclast P25 vorgestellt

Teclast hat ein neues Budget Tablet vorgestellt. Das Gerät hört auf den Namen Teclast P25 und geht für gerade einmal 80€ über die Ladentheke. Was man bei diesem rekordverdächtigen Preis erwarten darf, werden wir uns in dieser Ankündigung etwas genauer anschauen.

P25 banner

Design und Display des Teclast P25

Auf den ersten Blick macht das Teclast P25 einen guten Eindruck. Ein Metallgehäuse hätten wir zu diesem Preis nicht erwartet, Teclast schafft es aber, ein solches irgendwie ins Budget zu quetschen. Grauer Metall-Unibody, eine einzelne Kamera und der Teclast Schriftzug. Damit kommt das günstige Tablet insgesamt recht schlicht rüber, fällt aber keineswegs negativ auf.

Teclast P25 1

Das Display des Teclast P25 misst 10,1 Zoll im 16:10 Verhältnis und ist damit für 2021er Tablets eher kompakt. Zum Vergleich: Ein Samsung Galaxy Tab S6 Lite verfügt über ein 10,4 Zoll großes Display. Bei der Auflösung setzt Teclast auf 1280 x 800 Pixel, umgerechnet 149 Pixel pro Zoll. Das reicht nicht mehr für ein vollkommen scharfes Bild, einzelne Pixel kann man bei genauem Hinsehen also erkennen.

Leistung und System des Teclast P25

Um den Preis so gering wie möglich zu halten, muss Teclast natürlich einige Kompromisse eingehen. Einer davon dürfte der Prozessor sein. Statt auf einen der etablierten Hersteller Qualcomm oder MediaTek zu setzen, greift Teclast auf den eher unbekannten Hersteller Allwinner zurück. Der Name ist uns bisher noch nicht untergekommen und so können wir auch nur wenig zu dem Chip sagen. Es handelt es sich um ein auf Allwinner A133 getauftes Modell. Das setzt sich aus vier Cortex A53 Kernen mit einer Taktrate von 1,5GHz zusammen.

Teclast P25 3

Wir gehen davon aus, dass viel mehr als einfachste Aufgaben den Prozessor überfordern dürften. Für etwas Streaming und grundlegende Apps sollte er allerdings gerade noch so geeignet sein. An der Seite des Allwinner A133 stehen 2 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Festspeicher. Das ist schon extrem wenig. Der Speicher kann per MicroSD Karte erweitert werden. Softwareseitig setzt das Teclast P25 auf aktuelles Android 11. Ein Update auf das in den Startlöchern stehende Android 12 ist praktisch ausgeschlossen.

Konnektivität und Akku

Mobilfunkempfang unterstützt das Budget Teclast Tablet nicht. Bluetooth und WiFi sind dafür mit am Start. Ersteres in der Version 4.2, zum WiFi-Standard liegen keine genaueren Angaben vor. Für den ein oder anderen Schnappschuss kann die 5MP Kamera auf der Rückseite des Tablets genutzt werden, für Videotelefonie steht eine 2MP Kamera auf der Vorderseite zur Verfügung. Musik kann über eine Klinkenbuchse an Kopfhörer weitergegeben werden, alternativ stehen Stereo Lautsprecher zur Verfügung.

Teclast P25 2

Der Akku des Teclast P25 misst nicht gerade üppige 5000mAh. Da haben selbst einige Smartphones mehr.

Unsere Einschätzung zum Teclast P25

Ein Tablet für gerade einmal 80 Euro ist eine echte Ansage! Natürlich gibt es dabei einiges zu bedenken. Erst mal wäre da der Import über AliExpress. Für 102€ (inklusive Steuer) kann das Teclast P25 aktuell nur aus China bestellt werden. Aber auch beim Tablet selbst muss man wissen, worauf man sich einlässt. Auf dieses Gerät angewiesen zu sein, weil man es etwa für die Arbeit nutzen möchte, ist wohl nicht die beste Idee. Die Daten zu Speicher, Prozessor und Display lesen sich einfach zu mau, um das irgendjemanden empfehlen zu können. Dennoch gibt es Einsatzzwecke, für die das Teclast P25 geeignet scheint. Uns würde da die Smarthome Zentrale oder das Lern und Spielgerät für die Jüngsten unter uns einfallen. Allerdings sollte man sich gut überlegen, ob man nicht besser 20€ mehr für ein Teclast M40 ausgibt. Die meisten Nutzer werden damit besser beraten sein.

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Paul Schnepf
Gast
Paul Schnepf (@guest_81413)
17 Tage her

Auch ich bin verwundert, dass Allwinner kein Begriff ist.
Ich kann von allen Geräten mit Allwinner-Chipset nur abraten, da diese Berühmt sind Backdoors zu haben.
Datenklau ist kein Problem.
Wer sich ein bisschen Zeit nimmt kann dies in diversen Artikeln nachlesen.

Alter Kautz
Gast
Alter Kautz (@guest_81409)
18 Tage her

Allwinner als CPU Hersteller in Verbindung mit dem Thema “ChinaHandys” nicht zu kennen ist eine ziemliche Lücke, die man dringend schließen sollte. Gerade Chips wie der Allwinner A20 sind bei Noname-Geräten legendär… Schlecht. Tablets mit dem A20 zeichneten sich in Zeiten von Android 4 damit aus, dass die CPU Leistung gerade so reichte um das OS zu starten, Apps ausführen war dann schon etwas viel verlangt.