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Die neue Einsteigerklasse: Umidigi A13, A13S & A13 Pro offiziell vorgestellt

Der chinesische Hersteller Umidigi hat drei neue Budget-Smartphones vorgestellt, die allesamt ab Ende März bestellbar sein werden. Nicht nur die Bezeichnungen ähneln sich stark, auch die Geräte selbst unterscheiden sich letztlich nur in Nuancen, die aber teilweise den Unterschied machen können. So kommt beispielsweise nur das Umidigi A13 Pro mit NFC, das Umidigi A13 und A13S muss auf dieses Feature verzichten. Wir fassen alle Spezifikationen und Infos zu den Handys für euch zusammen!

Umidigi A13 Banner I

Spezifikationen im Direktvergleich: Umidigi A11 vs. Umidigi A13

Umidigi A11 Titelbild Frost Grey
Umidigi A11 Test
Umidigi A13 Titelbild
Die neue Einsteigerklasse: Umidigi A13,...
Größe 162,3 x 75,2 x 9,4mm 168 x 75,7 x 8,7mm
Gewicht 225g 207g
CPU Mediatek Helio G25 - 4 x 2 GHz + 4 x 1,5 GHz Unisoc Tiger T610 - 2 x 1,8GHz + 6 x 1,8GHz
RAM 4 GB RAM 4 GB RAM
Speicher erweiterbar Ja
speichererweiterung web
Speichererweiterung
Hybrid
hybrid web
Hybrid
Display 1600 x 720, 6,5 Zoll 60Hz (IPS) 1650 x 720, 6,7 Zoll 60Hz (IPS)
Betriebssystem Android 11 Android 11
Akku 5140 mAh (10 Watt) 5150 mAh (10 Watt)
Kameras 16 MP + 8MP (dual) + 5MP (triple) 20 MP + 8MP (dual) + 5MP (triple)
Frontkamera 8 MP 8 MP
Anschlüsse 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C, Dual-SIM 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C, Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 66 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41
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Spezifikationen im Direktvergleich: Umidigi A13 vs. A13S vs. A13 Pro

Umidigi A13 Umidigi A13S Umidigi A13 Pro
Abmessungen 168 x 75,7 x 8,7 Millimeter, 207 Gramm 168 x 75,7 x 8,7 Millimeter, 207 Gramm 168 x 75,7 x 8,7 Millimeter, 207 Gramm
Farben Schwarz, Blau, Gold Schwarz, Blau, Gold Schwarz, Blau, Gold
Prozessor & Speicher Unisoc T610, 4/128 Gigabyte Unisoc T310, 4/32 oder 4/64 Gigabyte Unisoc T610, 4/128 oder 6/128 Gigabyte
Display 6,7 Zoll, IPS, 1.650 x 720 Pixel, 60 Hertz 6,7 Zoll, IPS, 1.650 x 720 Pixel, 60 Hertz 6,7 Zoll, IPS, 1.650 x 720 Pixel, 60 Hertz
Kameras 20 Megapixel + 8 Megapixel (Ultraweitwinkel) + 5 Megapixel (Makro), 8 Megapixel (Selfie) 16 Megapixel + 8 Megapixel (Ultraweitwinkel), 8 Megapixel (Selfie) 48 Megapixel + 8 Megapixel (Ultraweitwinkel) + 5 Megapixel (Makro), 16 Megapixel (Selfie)
Akku 5.150 mAh, Laden mit 10 Watt (USB) 5.150 mAh, Laden mit 10 Watt (USB) 5.150 mAh, Laden mit 10 Watt (USB)
Konnektivität Hybrid-Slot, 2G/3G/4G, LTE-Band 20, VoLTE, WiFi 5, Bluetooth 5.0, GPS, FM-Radio Triple-Slot, 2G/3G/4G, LTE-Band 20, VoLTE, WiFi 5, Bluetooth 5.0, GPS, FM-Radio Hybrid-Slot, 2G/3G/4G, LTE-Band 20, VoLTE, WiFi 5, Bluetooth 5.0, GPS, FM-Radio, NFC
Anschlüsse Fingerabdruck, USB-C, Kopfhörer USB-C, Kopfhörer Fingerabdruck, USB-C, Kopfhörer
Betriebssystem Android 11 Android 11 Android 11

Fett markierte Punkte bedeuten, dass sich mindestens zwei Modelle in dieser Kategorie unterscheiden.

Abmessungen, Anschlüsse & Design

Unterschiede am Gehäuse glänzen glücklicherweise durch Abwesenheit – alle Modelle sehen fast komplett identisch aus. Alle drei Budget-Smartphones messen 168 x 75,7 x 8,7 Millimeter und wiegen 207 Gramm. Zudem erscheinen sie jeweils in den Farben Schwarz, Blau und Gold. Es kommen Kunststoff, Glas und Metall zum Einsatz.

Umidigi A13 Banner II

Starten wir auf der Vorderseite, die mit nicht näher spezifiziertem Glas überzogen ist. Das von einer Waterdrop Notch unterbrochene Display misst 6,7 Zoll in der Diagonale und wird von schmalen Rändern eingefasst. Das Kinn unter dem Bildschirm wirkt etwas massiver – bei günstigen Handys ist das normal. Das Panel liegt flach im Gehäuse, kommt aber mit abgerundeten Ecken. Eine Benachrichtigungs-LED gibt es nicht und die Ohrmuschel über dem Display fungiert nur als solche und nicht als zweiter Lautsprecher.

Umidigi A13 TitelbildDer Lautsprecher sitzt nämlich im Metallrahmen. Der ist aus Metall gefertigt. Echtes Metall. Darauf legt Umidigi bei der Präsentation wert und es gilt für alle neuen Modelle. Im Rahmen befindet sich eine ganze Menge Technik. Los geht’s mit dem USB-C-Anschluss und dem Kopfhöreranschluss. Ferner gibt es einen Ein-/Ausschalter mit integriertem Fingerabdrucksensor (außer beim A13S), die Lautstärkewippe und einen belegbaren Knopf. Der SIM-Slot kann unter Zuhilfenahme eines im Lieferumfang enthaltenen Tools entnommen werden.

Die Rückseite ist entweder aus Kunststoff mit mattem Finish (A13, A13S) oder aus mattem Glas (A13 Pro). Die Farben wirken allesamt schick, wobei mir die gigantischen Schriftzüge auch in diesem Jahr nicht gefallen. Dann doch lieber eine komplett unbedruckte Rückseite oder zumindest nur ein kleines Logo. Die Kameras sitzen in einem Element in der linken oberen Ecke, zusammen mit dem LED-Blitz.

Technische Daten

Prozessor, Speicher & Akku

Sobald es um die Innereien der Budget-Smartphones geht, fallen weitere Unterschiede auf. Das Umidigi A13S setzt auf den Unisoc T310, die beiden anderen Modelle auf den Unisoc T610. Das bedeutet voraussichtlich einen durchaus merkbaren Unterschied bei der Systemleistung. Auch beim Speicher gibt es Unterschiede. Das A13S kommt mit 4/32 oder 4/64 Gigabyte, das A13 mit 4/128 Gigabyte und das A13 Pro mit 4/128 oder 6/128 Gigabyte. Insgesamt dürfte sich das Umidigi A13S also deutlich träger in der Bedienung anfühlen.

Umidigi A13 Banner III

Beim Akku gibt es keine Überraschungen. Die drei Einsteigermodelle bieten einen 5.150 mAh großen Akku, der via USB-C mit maximal zehn Watt geladen werden kann. Wireless Charging bietet keines der drei Handys. Die Laufzeiten dürften in Anbetracht der stromsparenden Chips überdurchschnittlich stark sein.

Display

Umidigi verbaut in allen Modellen das gleiche Panel. Es misst 6,7 Zoll in der Diagonale, ist 60 Hertz schnell und löst mit 1.650 x 720 Pixel auf. Daraus resultieren knapp 269 Pixel pro Zoll – einzelne Bildpunkte sind also mit bloßem Auge erkennbar. Angaben zur maximalen Helligkeit des IPS-Panels konnten wir nicht finden.

Kameras

Die Kameras bilden meist einen der Hauptunterschiede, wenn ein Smartphone in verschiedenen Varianten erscheint.

Das Umidigi A13S bietet eine Hauptkamera mit 16 Megapixel, begleitet von einer Ultraweitwinkelkamera mit 8 Megapixel. Auch die Selfie-Knipse kommt auf 8 Megapixel. Videos werden mit maximal 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet – das gilt für alle drei Modelle.

Umidigi A13S TitelbildDas Umidigi A13 hat eine verbesserte Hauptkamera mit 20 Megapixel, die gleiche Ultraweitwinkelkamera mit 8 Megapixel und zusätzlich eine Makrolinse, hinter der ein Bildsensor mit 5 Megapixel sein Unwesen treibt. Es bleibt bei schwachen 8 Megapixel für die Selfie-Kamera.

Im Umidigi A13 Pro verbauen die Chinesen einen Hauptsensor mit 48 Megapixel – das restliche Setup entspricht dem des regulären A13. Einzig die Selfie-Knipse wurde ausgetauscht und die Auflösung damit auf jetzt 16 Megapixel verdoppelt.

Konnektivität

Weiter geht’s mit verwunderlichen Unterschieden. Das Umidigi A13S bietet als einziges Modell einen echten Triple-Slot – neben zwei Nano SIM-Karten kann also auch eine microSD-Karte eingelegt werden. Das A13 respektive A13 Pro muss mit einem sogenannten Hybrid-Slot auskommen. Das bedeutet, dass ihr die Wahl zwischen Dual-SIM und einer Speichererweiterung treffen müsst. Immerhin sind die abgedeckten Frequenzbänder identisch – das LTE-Band 20 ist bei allen Kandidaten mit dabei.

Umidigi A13S Banner I

Ebenfalls überall vertreten sind ein FM-Radio ohne angeschlossene Kopfhörer (Hands-Free), WiFi 5, Bluetooth 5.0 und GPS. VoLTE wird ebenso wie USB-OTG unterstützt. Dem Pro-Modell bleibt leider das wichtige Feature NFC vorbehalten, ohne das beispielsweise Google Pay nicht vollständig genutzt werden kann. Als Betriebssystem kommt in jedem Fall Android 11 ohne ein eigenes UI zum Einsatz. Ein Update auf Android 12 ist bisher nicht angekündigt.

Unser Fazit – Unterschiede im Überblick

Das Umidigi A13S soll offenbar das günstigste Budget-Modell für 2022 werden. Dafür müsst ihr mit dem Unisoc T310 statt dem stärkeren T610 vorliebnehmen, auf einen Fingerabdrucksensor verzichten und mit weniger Speicher auskommen. Das Kamera-Setup wirkt deutlich reduziert und NFC gibt es auch nicht. Dafür bekommt ihr einen echten Triple-Slot, den die beiden Schwestermodelle nicht bieten. Das Umidigi A13S startet ab dem 28. März für rund 100 Euro.

Das Umidigi A13 wird wohl etwas teurer, bietet dafür aber einen Fingerabdrucksensor und den besseren Prozessor in Kombination mit mehr Speicher. Das Kamera-Setup wird durch eine Makrokamera ergänzt. Das mittlere Modell startet ebenfalls Ende März und soll rund 130 Euro kosten.

Umidigi A13 Pro Banner I

Wer unbedingt eine Glasrückseite haben will oder (wie ich) nicht auf NFC verzichten kann, sollte zum Umidigi A13 Pro greifen. Zudem gibt es eine weiter verbesserte Kamera und bei Bedarf etwas mehr Arbeitsspeicher. Die Preise starten ab 150 Euro.

Quellen


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Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_86475)
4 Monate her

Wenn Umidigi schon nicht mal mehr Mediatek-Socs ergattern kann, seh ich schwarz für den eigentlich interessanten kleinen Hersteller. Schade, denn zumindest das Design und die Verarbeitung der Smartphones waren immer sehr gut.

Mike
Gast
Mike (@guest_86488)
4 Monate her
Antwort an  Steinlaus

Wohl kaum! Ich hatte mehrere UMI / Umidigi-Smartphones und die hatten alle entweder Qualitätsmängel oder aber Specs auf dem Blatt, die nachweislich nicht verbaut wurden! Ich würde mir definitiv nie wieder ein solches Smartphone kaufen. Sie sehen sehr hochwertig aus, aber sind es nicht. Und Updates gibts in aller Regel für maximal 1 Jahr.

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