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Xiaomi zeigt Konzept-Smartphone mit wechselbarem Leica-Objektiv

Xiaomi hat ein interessantes Konzept-Smartphone vorgestellt: Auf der Basis des Xiaomi 12S Ultra hat der Hersteller ein Smartphone entwickelt, an dem Leica M Objektive befestigt werden können. Der Nutzer soll durch die wechselbaren Objektive eine nie dagewesene Flexibilität beim Fotografieren bekommen.

Eine spannende Idee

Die Größe des Bildsensors ist eine der wichtigsten Kriterien für gute Fotos. Das Xiaomi 12S Ultra (zum Test) als Vorlage für das Konzept-Smartphone hat dafür einen 1 Zoll großen Sony IMX989 Sensor an Board, womit das Smartphone zumindest in die Nähe von kompakten APS-C Systemkameras rückt. Dazu bringt ein aktuelles Smartphone wie das Xiaomi 12S Ultra natürlich viel Rechenleistung mit. Viel mehr als jede Kamera für Endkonsumenten auf dem Markt.

Was sich allerdings nicht durch den etwas größeren Sensor und die starke Rechenleistung ausgleichen lässt, ist die Flexibilität beim Fotografieren mit verschiedenen Objektiven. Dieses “Problem” möchte Xiaomi offenbar mit dem vorgestellten Konzept-Smartphone angehen: Der 1 Zoll Sensor befindet sich hier hinter einer Scheibe aus Saphirglas, die sich zum Aufsetzen eines Objektives abschrauben lässt. An das Gewinde kann dann ein Objektiv der Leica M Reihe angeschraubt werden. Dadurch kann der Nutzer beim Fotografieren auf verschiedene Brennweiten und Blendenstufen zurückgreifen. Eigentlich genial, oder? Abstreiten kann ich jedenfalls nicht, dass das sehr coole Werbevideo von Xiaomi neugierig auf das Konzept-Smartphone macht:

Auf Weibo hat Xiaomi zudem ein paar Testaufnahmen geteilt. Leider sind diese stark komprimiert.

Herausforderungen und Einschätzung

Die Zusammenarbeit von Xiaomi und Leica sorgt offenbar für kreative Ideen. Allerdings ist das Ganze bisher schlichtweg noch ein interessantes Konzept. Zudem dürften zukünftige Käufer sich wohl nicht auf Xiaomi-typische Schnäppchenpreise einstellen, denn dafür ist Leica ganz und gar nicht bekannt. Auch gibt es keine Informationen, ob das Gerät jemals in dieser Form auf den freien Markt kommen wird. Bisher hat Xiaomi laut Engadget lediglich 10 Geräte produziert.

Dennoch ist das Konzept sehr spannend! Durch den Lense Mount am Xiaomi 12S Ultra bekommt der Nutzer theoretisch eine riesige Flexibilität beim Aufnehmen von Fotos. Es eröffnen sich Möglichkeiten, von denen die Smartphone-Fotografie bisher nur träumen konnte.

Was haltet Ihr von der Idee? Hinterlasst uns einen Kommentar!

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Udo
Gast
Udo (@guest_92984)
1 Monat her

Nichts für ungut, aber das Nokia Lumia 1020 scheint mir Inspiration für das Gerät zu sein. Und das ist immerhin schon zehn Jahre alt und trotzdem noch der Zeit voraus.

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
2 Monate her

So etwas in einfacherer Qualität und Umsetzung hatte seinerzeit 2014 oder so auch LG mit dem G5 mit seinen “Friends” Modulen u.a. Cam Modul, HiFi Modul etc.

Das jedenfalls mit dem Kamera Modul floppte damals wenn ich mich recht erinnere.

Petunia
Gast
Petunia (@guest_92281)
2 Monate her

Die Idee find ich sehr spannend. Der Hauptfokus bei der Kamera liegt ja meist auf dem Hauptsensor. Ultraweitsensor und Tele-Sensor sind ja nur 25 Prozent so groß wie der Hauptsensor. Und so kann man dann gute Bilder in seiner Lieblingsbrennweite schießen.
Größtes Problem wird vermutlich die Ergonomie sein, dann Vollformatsobjektive nunmal sehr groß sind. Spannend wäre ja eher ne kompatibilität mit Micro Four Thirds.

maddin
Gast
maddin (@guest_92292)
2 Monate her
Antwort an  Petunia

Korrekt – ein KB taugliches Bajonett ist hier ziemlich überdimensioniert und wahrscheinlich eher dem Marketing geschuldet… Xiaomi kooperiert ja aktuell mit Leica für die neueren Smartphones – entsprechend wird man Leica als bekannten Brand nutzen für eben solch ein Konzept. Sinnvoller wäre eher ein Nikon 1 Mount oder halt auch MFT etc… Wahrscheinlich wird es eher ein proprietärer Mount – sofern das ganze überhaupt in eine Stufe des Konzepts hinaus gehen sollte.

DerWiener
Gast
DerWiener (@guest_92277)
2 Monate her

Hört sich in der Theorie gut an, der Teufel steckt im Detail : 1) So ein Leica M-Objektiv kostet zumindest EUR 2.500, die meisten noch mehr. Und dann hat man dafür noch die schlechten Ergebnisse, siehe 2). Eine gute Spiegellose Spiegelreflex mit Wechselobjektiv ist da günstiger und liefert bessere Ergebnisse, wo der Einsatz dieser einen Sinn hat (Nachtfotografie und schnelle Bewegungen, z. B. Sport) 2) Trotz Verlängerung wird am Smartphone die Brennweite drastisch reduziert, so dass ein 50 mm Objektiv nur eine Brennweite von 90 mm erreicht wird. Da hat man dann ein 35 mm Leica M Objektiv um teures… Weiterlesen »

Petunia
Gast
Petunia (@guest_92279)
2 Monate her
Antwort an  DerWiener

Es gibt allerdings auch Leica M Objektive von Drittherstellern.

Die Wahrheit ist
Gast
Die Wahrheit ist (@guest_92274)
3 Monate her

Xiaomi-typische Schnäppchenpreise sind doch schon länger vorbei. Samsung macht es mit dem A52S und S20Fe vor. Wo wird das Leica Teil passe, wenn ich ein neus Smartphone kaufe? Xiaomi ist nicht der esrte Hersteller der etwas in der Art angeht und es floppt einfach hochkant. Teures Zubehör welches ich garantiert nicht dabei habe wenn ich es benötige oder immer dabei haben muss und dafür einen extra Tasche benötige, dann kann ich gleich wieder eine zusätzliche Kameera mitnehmen. Unschwer zu erkennen, ich halte von diesem konzept nichts. Sollen sich lieber wieder auf den ursprünglichn Kern Xiaomis kontzentirieren und gute Qualität zu günstigen… Weiterlesen »

Marco
Gast
Marco (@guest_92270)
3 Monate her

Auch wenn ich es mir wahrscheinlich nicht leisten kann,
Ich finde es genial.

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