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Xiaomi Mi Scooter 1S im Test

Getestet von Jonas Andre am
Vorteile
  • super Verarbeitung
  • gute Federung
  • guter Fahrkomfort
  • Straßenzulassung in DE (nur 20km/h)
  • Hohe Sicherheit (Beleuchtung + Reflektoren)
  • starke Bremsleistung
  • gute Reichweite
  • günstiger Preis
Nachteile
  • einmalige Freischaltung via App
  • enttäuschende Fahrleistung
  • 12,5kg sind nicht leicht
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Um E-Scooter ist es etwas ruhiger geworden in Deutschland. Böswillig könnte man sagen, dass der Gesetzgeber uns die günstige “letzte Meile” zunichtegemacht hat. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um den Xiaomi Mi Scooter 1S. Dieser ist der günstigere der beiden Versionen für Deutschland. Beide basieren auf dem bekannten Xiaomi M365 Scooter, sind aber keine wirkliche Weiterentwicklung. Der Mi Electric Scooter 1S verfügt einfach über die nötige Straßenzulassung für Deutschland (Geschwindigkeit bei max. 20 km/h) und kann bzw. muss für einmalig 25€ haftpflichtversichert werden. Das Versicherungskennzeichen dann noch hinten aufkleben und schon kann es losgehen. Als Vergleich für diesen Test dient ein Doc Green E-Scooter für 299€, der bereits ein Jahr bei uns im Einsatz ist. Den Xiaomi Mi Scooter 1S gibt es ebenfalls regelmäßig für um die 300€ und wenn man sich das aktuelle Wetter so anschaut, dann kann die Saison starten.

Xiaomi Mi Scooter 1S im Test

Die beiden Xiaomi E-Scooter mit Straßenzulassung im Vergleich

Der Mi Electric Scooter 1S und Mi Electric Scooter 2 Pro sehen sich nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sondern sind es letztendlich auch. Die Pro-Version erkannt man an einem roten Farbring am Vorderreigen, ansonsten sind die Geräte mit der gleichen Lenkstange, Schutzblechen und Reflektoren bestückt. Der Hauptunterschied ist das Gewicht. So wiegt der Mi Scooter 1S 12,5 Kilogramm mit einem 275 Wh Akku und der Mi Scooter 2 Pro bringt es auf 14,2 Kilogramm mit einem 474 Wh Akku. Damit sind beide Scooter auch für kurze Wege nicht gerade leicht. Der Mi Scooter 2 Pro ist außerdem 4cm höher und 5cm länger als das 1S Modell.

Mi E-Scooter 1S Mi E-Scooter 2 Pro
Maximalgeschwindigkeit 20 km/h – 300 Watt 20 km/h – 300 Watt
Reichweite 30 Kilometer – 275 Wh 45 Kilometer – 474 Wh
Gesamtgewicht 12,5 Kilogramm 14,2 Kilogramm
Weitere Details Klappbar, Intuitive Bedienung, App-Anbindung, IP54 Klappbar, Intuitive Bedienung, App-Anbindung, IP54

Design und Verarbeitung

Wer den bekannten Mijia M365 noch vor Augen hat, der erkennt auch den Xiaomi Mi Scooter 1S auf Anhieb. Den 1S gibt es aktuell nur in der Farbe Schwarz und mit sämtlichen gesetzlich vorgeschriebenen Katzenaugen und natürlich 2 unabhängigen Bremssystem. Die Optik ist wohl Geschmackssache, aber das dezente Design überzeugt mich persönlich völlig. Bei Elektromobilität überwerfen sich viele Hersteller mit abgefahrenen Designs. Gut, dass Xiaomi beim 1S darauf verzichtet. Das Trittbrett bietet ausreichen Platz für Schuhgröße 46 und ist mit einem rutschfesten Hartgummiüberzug versehen. Der gesamte Scooter besteht aus schwarz lackiertem Metall.

Der Mi Scooter 1S hat ein in der Lenkstange integriertes Vorderlicht und ein in das hintere Schutzblech integriertes Hecklicht. Beide sind mit einem einfachen Drücken auf den einzigen Knopf am Scooter Ein- und Ausschaltbar. Teil des hinteren Schutzbleches ist auch der Nummernschildhalter. Wobei das Versicherungskennzeichen hier einfach nur aufgeklebt wird. Die Schutzbleche am Scooter machen genau das, wofür sie eigentlich gedacht sind. Eine Fahrt durch viele Pfützen am Main überstand meine Hose ohne grobe Verschmutzung. Der Scooter ist übrigens IP54 zertifiziert und damit vor Spritzwasser aus allen Richtigungen geschützt. Die Lenkstange könnte bei einem breiten Kreuz etwas zu eng sein, ich hatte aber mit meinen 1,87 Meter Körpergröße hier keine Probleme. Die Handgriffe sind mit griffigem Gummi überzogen, es gibt links und rechts eine Bremse und eine Klingel ist ebenfalls integriert. Mittig sitzt der Power-Button und ein Displays mit folgenden Informationen: Fahrmodi (Fußgänger, D und S), Bluetoothverbindung, Geschwindigkeit und Akkustand in 25% Schritten. Ab 10% blinkt nur noch ein Balken in Rot und die Fahrleistung ist stark begrenzt. Das bekannte Daumengas ist mit dem rechten Daumen gut zu erreichen.

Display, Klingel, Daumengas und Power-Button

Der Xiaomi E-Scooter 1S kann zusammengeklappt werden, ist dann aber immernoch 108 Zentimeter lang. Lediglich die Höhe reduziert sich von 114cm auf 49cm. Kombi-Fahrer haben hier kein Problem, bei meinem Seat Mi Electric muss sich aber die Rückbank umklappen, um den Scooter im Auto zu transportieren. Sehr überlegt ist der Haken an der Klingen, der sich am hinteren Schutzblech einhakt. So kann man den Scooter einfach an einem Arm tragen, allerdings ist das Gewicht von 12,5 Kilogramm nicht ohne.

Im aufgeklappten Zustand spürt man außerdem die bewährte Xiaomi Qualität. Hier wackelt nichts und die vordere Stange von durch eine stabile Klemme gehalten, die zusätzlich noch durch einen Kunststoffring abgesichert ist. Beim ersten Aufbau müssen noch 4 Schrauben in den Lenkgriff eingeschraubt werden. Sämtliches Werkzeug ist mit dabei.

Zusammenfassung: Als Vergleichgerät haben wir einen Doc Green ESA 5000 und die Verarbeitungsqualität ist bei Xiaomi deutlich besser. Der Doc Green fühlt sich an und sieht aus wie eine schlechte Kopie. Beim Doc Green ist alles etwas wackeliger und macht einen weniger stabilen Eindruck. Beim Xiaomi Scooter 1S hat man ein stabiles und sicheres Elektro-Fahrzeug. Der einzige Kritikpunkt sind die aufgeklebten Sticker bei Auslieferung. Diese hinterlassen, wenn sie sich denn überhaupt gut ablösen lassen, Klebereste, die man wiederum aufwendig entfernen muss.

Lieferumfang

Der Scooter wird wie eben erwähnt komplett vormontiert geliefert. Mit dem Inbusschlüssel müssen lediglich 4 Schrauben an der Lenkstange befestigt werden, nachdem der Lenkgriff eingesetzt wurde.

Lieferumfang Xiaomi Scooter 1S

  • Xiaomi Mi Scooter 1S
  • Inbusschlüssel
  • Schrauben (4 Stück)
  • Netzteil mit hörbaren fiepen im Betrieb
  • Verlängerungsschlauch für Luftpumpen
  • deutsche Anleitung, Sicherheitshinweise, EG-Konformitätserklärung samt Datenbestätigung für die Zulassung (Versicherung)

Fahreigenschaften und Einrichtung des Xiaomi Mi Scooter 1S

Starten wir gleich mit einem negativen Punkt. Der Scooter muss zur erstmaligen Einrichtung mit der Mi Home App verbunden und freigeschaltet werden. Wenn man dies nicht macht, dann piepst der Scooter die ganze Zeit. Außerdem muss man sich auch ein Video zur “sicheren” Nutzung anschauen. Wer jetzt denkt, dass die App irgendwelchen tollen Einstellungsmöglichkeiten bietet, ist leider auch etwas falsch gewickelt. Man kann den Energierückgewinnungsgrad (Rekuperation) in drei Stufen einstellen, das Rücklicht dauerhaft einschalten, sieht den Akkustand in Prozent und kann den Scooter sperren. Der Mehrwert der App ist also durchaus fraglich, lediglich die Firmwareupdates könnten hier Vorteile bringen. Der Zwang zur Freischaltung eines gekauften Gerätes in meinen Augen ein absolutes No-Go.

Überzeugen kann der Mi E-Scooter 1S dann aber bei seinen Fahreigenschaften, zumindest bei der Federung. Die 8,5 Zoll großen Reifen sind mit Luft befüllt und sorgen so auch bei längeren Fahrten für den nötigen Komfort. Wer längere Zeit über Kopfsteinpflaster fährt, wird dennoch eine unangenehme Vibration in den Oberarmen und Beinen wahrnehmen. Das ist aber bei E-Scootern ziemlich normal. Hier würden nur noch größere Reifen helfen. Wer übrigens mal einen Platten hat, der kann sich einfach an einen lokalen Fahrradladen wenden. Das Aufziehen des Mantels scheint aber nicht gerade einfach zu sein, denn die “Felge” war bei mir danach ziemlich verkratzt. Dennoch würde ich mich für 10€ nicht beschweren.

Der Xiaomi Mi Scooter 1S wird von einem 300 Watt starken Motor über das Vorderrad angetrieben und hat zwei separate Bremssystem. Die Bremse am Vorderrad ist elektrisch und kann durch Rekuperation Energie zurückgewinnen. Das passiert je nach eingestellter Stufe immer, wenn man den Daumen vom Gas nimmt. Die Bremse am Hinterrad ist mechanisch und beide zusammen bringen den Scooter auch bei 20 km/h Geschwindigkeit zeitnah zum Stillstand. Erst nach leichtem Anrollen per Muskelkraft fährt der E-Scooter los, um so ungewolltes Wegschießen im Stand zu vermeiden.

Enttäuscht bin ich ehrlich gesagt etwas vom Antrieb. Bei meinen 80 Kilogramm Körpergewicht dauert es auf gerader Strecke zu lange, bis die 20 km/h erreicht sind. Die Geschwindigkeit sinkt auch schon bei geringster Steigung deutlich auf 17-18 km/h ab. Spätestens ab 10% Steigung muss der Fuß dann auch zur Hilfe genommen werden. Xiaomi gibt übrigens für das Pro-Modell eine etwas höhere Steigfähigkeit an.

Von meiner Wohnung sind es bis zur alten Mainbrücke in der Innenstadt ziemlich genau 6 Kilometer. Dafür brauchte ich mit dem Mi Scooter 1S mit dauerhaft Vollgas am Main entlang knapp 21 Minuten. Das entspricht laut GPS lediglich einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17 km/h. Mit dem alten Xiaomi Scooter M365 (ohne Straßenzulassung) wäre ich 5 Minuten früher am Ziel und es würden auch nicht die ganze Zeit Radfahrer an mir vorbeifahren. Ja, auch Radfahrer ohne Elektroantrieb sind deutlich schneller als meine 17 km/h. Also der Antrieb ist klassengerecht und die Geschwindigkeit gesetzeskonform beschnitten. Für die Praxis ist mir diese Geschwindigkeit aber zu gering und ich würde jederzeit das Fahrrad bevorzugen. Über den einzelnen Button kann man übrigens durch die 3 Geschwindigkeitsmodi wechseln, wobei die meisten wohl dauerhaft S (maximale Geschwindigkeit) wählen werden. Der Fußgängermodus beschränkt auf 5 km/h und der D-Modus auf 15 km/h.

Reichweite und Akku

Xiaomi gibt eine Reichweite von 30 Kilometer an, wobei es hier je nach Nutzung natürlich zu großen Unterschieden kommen kann. Wer z.B. in der Stadt häufiger an Ampeln steht und nicht dauerhaft den Hebel am Gas hat, der kommt immerhin in die Nähe von 20km Reichweite. In der Praxis war nach meiner 12km Fahrt zur Mainbrücke und zurück der Akku bei 30%. Also viel mehr als 20km waren beim besten Willen bei meinem Gewicht von knapp 80 Kilogramm kaum möglich. Das ist ein ziemlich guter Wert, weicht aber von der Werksangabe von Xiaomi deutlich ab. Der Akku ist übrigens fest verbaut und der Mi Scooter 1S muss zum Laden in die Nähe einer Steckdose. Dort lädt er zunächst rasant in einer Stunde auf 50% (laut Anzeige) und wird dann deutlich langsamer. Erst nach insgesamt 3,5 Stunden ist man dann wieder bei 100% angekommen. Ab 10% leuchtet die Lade-LED am Scooter dann rot und es ist kaum noch Leistung verfügbar. Schneller als 12km/h geht es dann nicht mehr vorwärts.

Hinweis
Zulassung! Leider ist die Modellbezeichnung kein eindeutiger Hinweis auf die deutsche Version. Viele Shops bieten den Mi Scooter 1S oder 2 Pro auch ohne Straßenzulassung an. Die Links in unserem Preisvergleich führen nur zu Händlern, die zugelassenen Modelle versenden. Achtet darauf bitte vor dem Kauf, sonst gibt es nachher ein böses Erwachen.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Andre

Der Xiaomi Scooter 1S kostet mit knapp 300 ebenso viel wie unser Vergleichsgerät von Doc Green. Im direkten Vergleich ist der Doc Green in sämtlichen Belangen spürbar unterlegen. Der Mi Scooter 1S ist exzellent verarbeitet, die luftgefüllten Reifen sorgen für eine angenehme Federung und auch die Reichweite von 20 Kilometer ist ziemlich gut. Die Probleme bei der Fahrleistung beziehe ich außerdem nur bedingt auf die Geschwindigkeit, denn die ist gesetzlich limitiert. Aber der Motor ist einfach nicht so spritzig, wie jener des Doc Green. Außerdem machen die 20 km/h im Allgemeinen einfach einen deutlichen Unterschied zu den 25 km/h, auch wenn das eben am Gesetz und nicht an Xiaomi liegt. Jeder, der dennoch die E-Mobilität ausprobieren möchte, macht mit dem Xiaomi Mi Scooter 1S sicher nichts falsch. Wirklich Spaß macht der Scooter nicht, sondern er ist einfach und praktisch nutzbar.

Wer mehr Reichweite will oder braucht, der greift einfach zum Pro-Modell. Das ist allerdings auch gut 100€ teurer. Günstige Versicherungen findet ihr bei Check24 im Vergleich.

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Jupp
Gast
Jupp (@guest_75046)
1 Monat her

Mich würde das mal interessieren wie das mit Leuten ausschaut die ein Handycamp haben und nicht weit laufen können. Dürfen die so ein Scooter in der Fußgängerzone, Bahnhofsgelände, Flughafen benutzen? Und wie schaut es aus wenn ich den im Flieger mitnehmen will?

Im Netz findet man nur widersprüchliche Aussagen dazu.

Roland K
Gast
Roland K (@guest_74999)
1 Monat her

Leider ist bei den Xiaomi Scooter bei 20 km/h Schluss obwohl gesetzlich 22 km/h möglich wären. Andere Hersteller machen dies so. Die Reichweitenangabe ist bei Xiaomi total übertrieben.

MartinLGore
Gast
MartinLGore (@guest_75114)
1 Monat her
Antwort an  Roland K

Und du meinst die 2km/h machen einen Unterschied?
Auf eine Strecke von 3km ergibt das einen Unterschied von 9 Minuten zu etwas mehr als 8 Minuten also weniger als eine Minute!
Die Endgeschwindigkeitsdiskkusion ist sowas von irrelevant, bei den kurzen Strecken für welche die Roller gemacht sind.

Detmar Schellschmidt
Gast
Detmar Schellschmidt (@guest_74984)
1 Monat her

Ich besitze beide Xiaomi Scooter. Sie unterscheiden sich übrigens nicht nur durch verschiedene Akkukapazitäten und einem roten Ring, sondern auch in der Bauart. Beim 2 Pro ist die Lenkstange etwas höher, das Trittbrett etwas länger und der 1S hat im Auslieferungszustand einen Tempomaten, den man im 2 Pro vergeblich sucht.

MartinLGore
Gast
MartinLGore (@guest_74976)
1 Monat her

6 Kilometer in 35 Minuten also etwa 6 Minuten je Kilometer, ergeben bei mir in etwa 10km/h Durchschnitt, wie kommt dein GPS auf 17km/h?
Vielleicht liege auch ich falsch, verstehe etwas nicht oder kann nicht rechnen.

Wenn du 10 Minuten schneller bist mit dem unlimitierten wären das 6 km in etwa 25 Minuten, also 1 Kilometer in 4 Minuten oder 15km/h.

Aus meiner Sicht sind die Teile eine Überbrückung für Kurzstrecken so <= 3km das spielt die Endgeschwindigkeit weniger eine Rolle.

MartinLGore
Gast
MartinLGore (@guest_74998)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Ah cool. Ich finde ja den Unterschied von 5 Minuten auf 6 km tatsächlich absolut hinnehmbar. 6 km sehe ich ohnehin als eine relativ lange einfache Strecke an, mit entsprechend kürzerer Strecke relativiert sich die Zeitdifferenz zum unlimitierten Roller weiter. Letztendlich will ich darauf hinaus, dass die Endgeschwindigkeitsbegrenzung wesentlich mehr Beachtung findet als sie bei der Anwendung ins Gewicht fällt. Siehst du dich als Hindernis oder weshalb stört es dich von Radfahrern überholt zu werden? Die fehlende Power sehe ich da schon eher als problematisch, so man denn nicht im Flachland lebt. 80 kg und auch mehr ist sind keine… Weiterlesen »

IgorB
Gast
Igor (@guest_74966)
1 Monat her

Der Zwang zur Freischaltung eines gekauften Gerätes in meinen Augen ein absolutes No-Go.
Verstehe die Kritik nicht, wie ist das den gemeint ?
Wie bei Xiaomi üblich muss doch alles erst mit einer App verbunden werden bevor man es richtig nutzen kann.
Z.b. Reiskocher, Toiletten Sitz, Elektrische Zahnbürste…. usw.

Gibt es auch ein Hack/Workaround so das man mit dem Scooter schneller fahren kann ?

IgorB
Gast
Igor (@guest_74969)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Ok so ist es besser verständlich.
Ist der Scooter dann an die Person gebunden mit der sie Freigeschaltet wurde oder können auch andere den Scooter dann noch nutzen ?
Muss man den scooter jedesmal mit der App freischalten um ihn fahren zu können ?

Ich meine aber so ein Workaround wo man über eine App hin und her wechseln kann, das er schnell fährt und dann nicht mehr so das er seine Straßenzulassung behält.

IgorB
Gast
Igor (@guest_74972)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Ja verstehe.
Also so wie wenn man beim Auto ein Illegales Teil verbaut dann verliert das Auto seine Straßenzulassung.
Aber beim Auto ist es doch auch so das wenn man das Illegale teil wieder entfernt, dann hat das Auto wieder seine Straßenzulassung.
Wieso ist es beim Scooter den Anders ?

Schnubbi
Mitglied
Mitglied
Schnubbi (@schnubbi)
1 Monat her
Antwort an  Igor

Mit dem Auto musst du regelmäßig deine Straßenzulassung überprüfen lassen, mit Rollern dagegen gar nicht bzw. das muss der Hersteller grundsätzlich nachweisen. Abgesehen davon ist für Roller kein “Tüv” vorgesehen. Aber sicherlich kannst du das gleiche Prüf-und-Zulassungs-Verfahren wie Xiaomi und andere Hersteller durchlaufen lassen, wenn du deinen Roller wieder zurückgebaut oder -konfiguriert hast. Aber ich vermute auch, dass du dir für diesen Preis, der dann fällig wird, einfach mehrere neue Roller kaufen kannst. Die Straßenzulassung beim Auto ist auch nicht sofort wieder hergestellt, wenn das Problemfeld beseitigt wurde. Das muss auch erneut abgenommen werden. Aber beim Auto ist so eine… Weiterlesen »

IgorB
Gast
Igor (@guest_75007)
1 Monat her
Antwort an  Schnubbi

Genau das meine ich ja, es verhält sich wie beim Auto. Ich habe es nur kurz ausgedrückt, mir ist schon klar das man es erst vom TÜV abnehmen muss damit das Auto seine Straßenzulassung wieder erhält. Da es beim Scooter rein Software ist und man es über eine App an und ausstellen kann, kann man dort wo die Straßenzulassung nicht benötigt wird auch schneller fahren. Wird die Straßenzulassung wieder benötigt, wird es über die App wieder der Auslieferungszustand des Scooters wieder hergestellt und er fährt wieder unter 20 kmh. Und man muss es auch nicht wie beim Auto über den… Weiterlesen »

Hans
Gast
Hans (@guest_75012)
1 Monat her
Antwort an  Jonas Andre

Der scooter ist für unterschiedliche Länder gedacht, beim freischalten in der App gibt man dann das entsprechende Land an damit die Geschwindigkeit den gesetzlichen Vorgaben der Länder entspricht. Spanien oder Türkei haben soweit ich weiß 25 kmh. Kann man dann zwar auch in Deutschland so angeben aber dann ist es illegal. Für mich ist es völlig in Ordnung so eine Freischaltung. Ohne freischalten piept das Ding nicht nur,, die Geschwindigkeit ist auch gedrosselt.