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1More Omthing AirFree Buds Kopfhörer im Test

Getestet von Max Drechsel am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • aptX
  • klein, leicht & bequem
  • grundsätzlich ausgewogener Klang...
  • komplette Touchsteuerung ab Werk (anpassbar)
  • fairer Preis
  • gute Sprachqualität
Nachteile
  • kleine Verarbeitungsfehler
  • kein IPX-Rating
  • Bässe und Höhen könnten kräftiger sein
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1More ist ja mittlerweile bekannt. Weniger bekannt, dürfte Omthing sein. Omthing ist eine Untermarke von 1More, mit der man es besonders auf den niedrigen Preissektor abgesehen hat. Zumindest in der Theorie. Denn auch die von uns getesteten Omthing AirFree Pods erreichen einen Preis zwischen 40 und 45 €. Ob man sich die recht junge Marke trotzdem näher ansehen kann, klären wir im Test.

Design, Verarbeitung & Lieferumfang

Der Name Omthing setzt sich vermutlich aus der, mittlerweile in der Technik-Welt etablierten Redewendung „One More Thing“ (noch eine Sache), zusammen. Diese wird gerne benutzt um nach seinem Topmodell oder einem erstklassigen Produkt noch einen darauf zu setzen.

Bei 1More könnte man damit also den erschwinglichen Oberklasse-Kopfhörer meinen. Interpretationen sind aber ganz individuell zu sehen und ihr könnt euch da gerne austoben. Interessant sind die Omthing AirFree Pods allemal, wenn der Fokus auch deutlich auf Apple Liebhabern liegt. Das zeigt nicht nur die Produktbezeichnung, in der die Kopfhörer „Pods“ genannt werden, sondern auch die Form.

Die AirFree Pods haben das typische Stäbchen Design geerbt. Natürlich wandelt man dies ein wenig ab. So werden die Stäbchen nach unten hin breiter, statt schmaler, das Design beinhaltet harte Kanten und es gibt keinen Luftauslass auf der Außenseite der Earbuds. In der Länge kommt man auf 40 mm, in der Breite erreicht man 17 mm und bei der Tiefe 16 mm.

Damit sind die Kopfhörer etwas kleiner als der Durchschnitt. Beim Aufbau sind sie eher klassisch. Ladekontakte sind auf der Innenseite des Stäbchens, das heißt, man legt die Earbuds in die Ladeschale. Direkt unter den Kontakten befindet sich eine zweifarbige Status LED. Pro Earbud gibt es zwei Mikrofone. Eines befindet sich am Ende des Stiels, das Zweite an der Außenseite. Was fehlt, ist ein Näherungssensor. Die Omthing AirFree Pods pausieren beim Herausnehmen also nicht automatisch die Musik.

Der Lautsprecherausgang ist 8×4 mm groß und wird von einem sehr engmaschigen Kunststoffgitter geschützt. Allerdings sieht man, bei genauerem Hinsehen, dass dieses Gitter nicht hundertprozentig passgenau eingefasst wurde. Ansonsten wirkt die Verarbeitung gelungen, es gibt jedoch leichte Farbabweichungen zwischen den weißen Außenteilen mit leicht angerauter Oberfläche und den glatten inneren Teilen.

Auch bei der Ladestation wagt man wenig Extravaganz. An der quadratischen Ladestation ist ein großes, recht dickes Band angebracht. Die Schlaufe ist 4,5 cm lang und recht dick (4 mm). Sie reicht locker, um die Station irgendwo hinzuhängen, sei es ans Fahrrad, den Rucksack oder auch an den Gürtel. Das kann man auch machen, denn die Magneten für den Deckel fallen stark aus und das Gerät selbst bietet wenig Angriffsfläche.

Bei den Maßen heißt es 5,5 x 5,5 cm Länge und Breite sowie eine Höhe von 2,4 cm. Durchaus noch handlich und klein genug, um gut verstaut zu werden oder eben irgendwo herunterzubaumeln. Die Farbe Weiß mag für Outdoor-Aktivitäten zwar nicht unbedingt gut geeignet sein, würde man bei Verlust aber zumindest leichter wieder finden, außer natürlich es liegt Schnee…

Aber zurück zum Thema, der Deckel wird durch ein komplett aus Aluminium bestehenden Scharnier bewegt, an der Rückseite befindet sich außerdem noch der USB Type-C Anschluss. Im Inneren hat man genügend Platz, um die Earbuds leicht herauszunehmen oder einzusetzen. Hier gibt es dann auch vier weiße Lade-LEDs zu bestaunen, die den Akkustand der Station in 25 % Schritten wiedergeben.

Der weiße Kunststoff, egal ob an den Earbuds oder an der Station, zieht Flusen und Fussel nur so an. Besonders der schmale Rand zwischen den beiden Teilen der Station und die Nahtstellen an den Earbuds sind betroffen. Ansonsten ist die Verarbeitung top. Immer öfter habe ich außerdem das Gefühl, dass die Stationen viel besser verarbeitet sind als die eigentlichen Kopfhörer. Wie seht ihr das?

Omthing AirFree Pro Test Colours1

Farblich hält man sich übrigens wieder sehr zurück. Die Omthing AirFree Pods gibt es in Weiß und in Schwarz. Auf Aliexpress, ist bei einigen Händler zu sehen, dass es wohl auch noch eine Version in dunklem Grün und einem Pastell Orange geben soll, ob diese Modelle es auch zu uns schaffen, ist allerdings noch nicht klar.

Lieferumfang der Omthing AirFree

Omthing AirFree Pro Test 3

Von 1More sind wir in der Regel hochwertige Verpackungen gewohnt. Bei den teureren Modellen sind auch die Accessoires üppig. Bei Omthing fällt die Verpackung nicht außergewöhnlich hochwertig aus und da die Earbuds keine Stöpsel haben, sind auch die Packungsbeilagen eher minimalistisch gewählt.

  • Ladestation (400 mAh, 3,7V)
  • Bedienungsanleitung (englisch, chinesisch)
  • USB Type-C auf USB-A Ladekabel (29 cm)

Tragekomfort

Omthing AirFree Pro Test light

Erst kürzlich hatten wir ja die 1More ComfoBuds im Test und obwohl der Name anderes verlauten ließ, waren diese nicht super bequem. Mit den Omthing AirFree Pods orientiert man sich wieder stärker an den Apple Vorbildern, zumindest was die Passform im Ohr angeht. Die Earbuds lassen sich also wesentlich bequemer tragen und liegen lockerer im Ohr, dichten dadurch aber auch so gut wie gar nicht ab. Das Gewicht bleibt mit 4 Gramm eher uninteressant.

Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir die AirFree Pods irgendwann mal rausfallen würden und ich musste auch nicht ständig nachjustieren. Abstriche müssen bei dem Design natürlich gemacht werden, aber die ComfoBuds hatten quasi das schlechteste aus beiden Welten mitgenommen und waren stark abhängig von der richtigen Ohrform, während die AirFree Pods da wesentlich universeller aufgestellt sind.

Omthing AirFree Pro Test Line

Die Ladestation eignet sich, wie schon erwähnt, hervorragend für jegliche Mobilität. Egal ob man diese nun an der Schlaufe befestigt oder in der Hosentasche trägt. Bei Letzterem fällt diese übrigens nicht sehr unangenehm auf. Durch die Flache Form und die abgerundeten Kanten gleitet sie hervorragend aus der Hose oder hinein. Mit lediglich 55 Gramm ist das Gewicht auch nicht die Rede wert.

Vom Wasser sollte man Earbuds und Ladestation gleichermaßen fernhalten, denn die Omthing AirFree Pods haben kein IP-Rating.

Soundqualität der Omthing AirFree Pods

Omthing AirFree Pro Test 14
Hier wird es nun interessant. Die Earbuds von Omthing befinden sich im Preisbereich ganz in der Nähe der ComfoBuds von der Muttermarke 1More, bieten aber das ein oder andere Feature mehr. So wäre zum Beispiel bei Omthing aptX dabei, ebenso wie AAC. Bluetooth 5.0 ist natürlich keine Frage mehr. Sogar den Leistungsoutput gibt Omthing an und verspricht 20 mW. Allerdings muss man solche angaben immer mit Vorsicht betrachten, da oft die Maximalwerte genannt werden, die aber im normalen Betrieb selten ausgefahren werden. Interessanter und auch besser Vergleichbar ist da die 13 mm Angabe für den Treiber. Dieser soll angeblich auch wieder aus Titan bestehen, ein Material, bei dem ich in letzter Zeit meist gute Resultate hatte. Ob es wirklich daran liegt?

Frequenz: 20–20000 Hz
Bluetooth: 5.0
Chipset: Qualcomm QCC3020
Maximale Leistung 20 mW
Reichweite: 15 Meter
Modellnummer: EO005
Widerstand: 32 Ohm
Einzelnutzung: Ja
Lautstärke: 97 dB
Apt-X: Ja
Codecs: A2D, HFP 1.7, HSP 1.2, AVRCP 1.6, SBC, SPP, ACC, aptX
Akkukapazität EB: 35 mAh / 3,7 V
Akkukapazität LS: 400 mAh / 3,7 V
Wasserresistenz:

Sound

Omthing AirFree Pro Test Colours driver

Wie viel macht aptX bei komplett offenen Kopfhörern aus? Das ist eine gute Frage und so einfach lässt die sich nicht beantworten. Tendenziell würde ich behaupten, dass der Effekt und Nutzen größer ausfallen, wenn man ein geschlossenes System nutzt. Dann kann man viel mehr Details wahrnehmen und profitiert somit auch von den höheren Datenraten die aptX bietet.

Omthing macht mit den AirFree Pods einen guten Job. Gerade in Bezug auf die offene Bauweise und die dadurch auch deutlich hörbaren Nebengeräusche ist die Qualität der Wiedergabe ziemlich gut.

Man muss allerdings auch sagen, dass die Abstimmung sehr mittenlastig gewählt wurde. Höhen kommen nicht sonderlich aus sich raus, obwohl ein Titantreiber besonders da eigentlich glänzen sollte. Bässe vermisst man hier und da auch etwas. Wenn ich meinen Bass-Test raushole, dann passiert da bei den brisanten Stellen irgendwie nicht so viel. Erst wenn man sich die Kopfhörer in den Gehörgang drückt, entfaltet sich der Druck etwas. Aber dieser Zustand bleibt nur so lange, bis ich mich etwas bewege, dann rutschen die Earbuds wieder ein Stück heraus und der Bass ist nahezu weg.

Durch die Abstimmung auf die Mitten funktionieren zwei Soundrichtungen aber richtig gut. Zum einen wäre da die gesprochene Sprache, Stimmen oder Hörbücher können sich hören lassen, zum anderen dürften viele Popsongs hauptsächlich diesen Bereich bedienen. Aber der Bass fehlt auch da etwas.

Das hatten wir schon besser, bei In-Ears, aber auch bei Modellen zum Einhängen. Klar muss man immer den Preispunkt beachten. Für ca. 45 € gibt es aber schon einige gute Earbuds und da muss man beim Bass sicher keine Abstriche machen. Tatsächlich muss ich den Omthing AirFree Pods aber zugutehalten, dass die Abstimmung im Großen und Ganzen besser funktioniert, als bei den ComfoBuds. Das macht sie nicht automatisch perfekt, wer jedoch zwischen den beiden Modellen entscheiden muss, sollte von dem Soundaspekt her eher die Omthing AirFree Pods wählen.

Pairing

Omthing AirFree Pro Test latancy

Omthing scheint beim Pairing auf das Standardverfahren zu setzen. Earbuds aus der Station raus, die Earbuds aktivieren sich, wechseln in den Pairing-Mode und lassen sich ab sofort vom Smartphone finden. In der Praxis hat sich, direkt nach dem Auspacken, immer nur ein Earbud verbunden. Ich habe dann eine ganze Weile damit verbracht, die Earbuds zurückzusetzen, damit diese sich wieder untereinander koppeln. Wie das geht, ist zum Glück gut in der Bedienungsanleitung beschrieben.

Beim zweiten Versuch klappte dann alles, auch wenn die Omthing nicht die Schnellsten Earbuds im wilden Westen sind. Der Pairing-Vorgang und auch alle anderen Eingaben werden nicht durch eine Sprachausgabe unterstützt, dafür aber von angenehmen Signaltönen. Und es gibt eine ganze Menge an möglichen Eingaben.

  • L/R 2 Sekunden gedrückt halten: aktivieren
  • L/R 5 Sekunden gedrückt halten: deaktivieren
  • L/R 5 Sekunden nach Aktivierung gedrückt halten: Pairing-Mode
  • L/R einmal drücken: Pause/Play
  • L eine Sekunde gedrückt halten: vorheriger Titel
  • R eine Sekunde gedrückt halten: nächster Titel
  • L zweimal drücken: Lautstärke erhöhen
  • R zweimal drücken: Lautstärke verringern
  • L/R dreimal drücken: Voice Assistant
  • L/R einmal drücken, bei Anruf: annehmen
  • L/R zweimal drücken, bei Anruf: auflegen
  • L/R zweimal drücken, bei eingehendem Anruf: ablehnen

Sehr freundlich in der Anleitung beschrieben ist, dass bei Erreichen der maximalen Lautstärke ein „DuDu“ Laut zu hören ist – das nur am Rande. Aber ihr seht schon, es ist eigentlich alles dabei, was man so an Musiksteuerung braucht. Und sogar noch etwas mehr, denn die Tastenkombination für das Zurücksetzen der Earbuds oder das manuelle Pairing untereinander ist ebenfalls möglich.

Für mich gibt es da nichts auszusetzen, außer dass sich 1More und insbesondere auch Xiaomi mal eine Scheibe von der Touchbedienung abschneiden können. 1More liefert da ja oft per App nach. Bei Xiaomi gibt einfach grundsätzlich wenig Steuerungsmöglichkeiten. Und wie sieht es bei Omthing aus? Das klären wir in der nächsten Rubrik.

App – Omthing

Ja, für Omthing gibt es eine eigene App und die ist kreativer-weise auch genau so wie die Firma benannt. Aber Schwamm drüber, so findet man sie wenigstens einfach. Und was gibt es in der App schönes? Nun, zuerst mal kann man sich alle Farben der Earbuds ansehen, ein Konto für die Einrichtung wird nicht benötigt.

Speicherzugriff brauch die App, wenn ihr etwas an der Touch-Steuerung ändert. Und hier kann man viel ändern, so viel, dass es Soundcore mit deren App Konkurrenz macht. So will ich das sehen, einfach die volle Kontrolle darüber, wie etwas funktionieren und reagieren soll. Toll.

Für den Standort gibt es etwas weniger Gründe. Aber man kann die Kopfhörer über GPS suchen. Dafür öffnet sich dann eine Google-Maps Seite und die Earbuds werden im besten Fall darauf angezeigt. Dafür müssen diese natürlich nicht verbunden aber aktiviert sein. In der Praxis hat bei mir die Google-Maps Seite nicht geladen und somit konnte ich auch keine Earbuds finden.

Neben solchen Sachen gibt es natürlich noch die Möglichkeit Firmware Updates durchzuführen. Im Testzeitraum wurden die Omthing AirFree Pods von Version 0.29 auf 0.31 aktualisiert, Patch Notes oder einen Changelog gab es leider nicht. Ich gehe aber von den üblichen Fehlerbehebungen und Bugfixes aus, da ich am Klang oder Touchverhalten keine Unterschiede feststellen konnte.

Außerdem stellt Omthing noch die Möglichkeit das Pop-up-Fenster zu deaktivieren, dass aufploppt, wenn die Earbuds koppelbar sind und es wird eine detailliertere Akkuanzeige für beide Kopfhörer eingeblendet. Für die Ladestation gibt es aber leider keine extra Anzeige.

Sprachqualität

Omthing AirFree Pro Test cVc

Für eine gute Sprachqualität setzt 1More bei den Omthing AirFree Pods auf cVc 8.0 von Qualcomm. Die Implementierung soll schon für eine gefilterte Aufnahme sorgen, statt die Störgeräusche erst nachträglich zu entfernen. Das gelingt je nach Kopfhörer und Sorgfalt bei der Anpassung der Software mal gut und mal bringt es nichts.

Bei den AirFree Pods von Omthing liegt das Ergebnis irgendwo im gehobenen Mittelfeld. Große Störer, wie Baulärm oder auch plötzlich auftretende Geräusche wie das Hupen von Autos, wird nicht immer komplett herausgefiltert, wohl aber abgeschwächt. Klickgeräusche von meiner mechanischen Tastatur werden weitestgehend abgemildert, wenn auch nicht ganz beseitigt.

Die Stimme selbst kommt dabei klar und deutlich an, verliert aber etwas an Dynamik und klingt etwas monoton. Trotzdem gehören die vier Mikros der AirFree Pods zu den besseren und auch die Implementierung von cVc scheint hier etwas zu bewirken. Man kann sich über die AirFree Pods jedenfalls auch länger ganz brauchbar unterhalten.

Abstriche muss man hingegen bei der Reichweite hinnehmen. 15 Meter sind ohne Hindernis gut möglich. Mit einer Mauer dazwischen sinkt die Reichweite schon mal auf 10 Meter oder weniger, sodass ich mich in meiner Wohnung nicht mehr frei Bewegen kann, ohne gelegentliche Abbrüche hinnehmen zu müssen.

Akkuleistung der Omthing AirFree Pods

Omthing AirFree Pro Test 13

Bei einer kleinen Ladestation, wie sie Omthing hier bietet, ist es nur logisch, dass nicht gerade riesige Akkus verbaut werden können. Omthing gibt die Kapazität mit 400 mAh an. Die Kopfhörer beherbergen jeweils einen kleinen 35 mAh Akku.

Omthing wirbt außerdem mit 5 Stunden Nonstop Musik bei einer Ladung, was schlicht utopisch ist. Schon eher realistisch klingen 5 volle Ladungen der Earbuds. Auch in meinem Test konnte ich die beiden Kopfhörer 5 Mal komplett laden, bevor die Ladestation leer gesaugt war.

5 Stunden am Stück habe ich allerdings nicht erreicht. Nicht bei Lautstärken im Bereich von 70-80%, die man auch wählen muss, da die Earbuds sonst leise erscheinen, weil ja der Raum nicht abgedichtet wird. Bei diesen Lautstärken waren eher 3,5 – 4 Stunden drin. Reduziert man die Lautstärke auf 50 % kommt man in den Bereich von 4,5 Stunden, von 5 ist man allerdings immer noch etwas entfernt. Bei 100 % Lautstärke, welche aber bei längerer Anwendung schon wieder als zu Laut empfunden wurde, reicht der Akku für ca. 3 Stunden, je nach Musikrichtung auch etwas weniger.

Geladen sind die Earbuds in unter einer Stunde. Lädt man die Ladestation muss man mit 1,5 Stunden mehr Zeit mitbringen. Mehr Zeit benötigten die AirFree Pods insbesondere dann, wenn man die induktive Variante wählt. Ja, Omthing hat bei der Ladestation, deren Form sich dafür auch gut eignet, an eine Induktionsladung gedacht. Diese funktionierte mit meiner No-Name sowie mit meiner Ulefone Ladestation ohne Probleme, benötigte aber gut 3 Stunden für den Ladevorgang. Wireless Laden ist dennoch ein gerne gesehenes Feature bei TWS Kopfhörern.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Im direkten Vergleich scheinen die Omthing AirFree Pods die bessere Wahl zu sein, als die 1More ComfoBuds. Audio technisch bewegen sich beide in etwa auf einem Niveau, auch bei der Akkuleistung nehmen sich die Earbuds wenig. Allerdings können die Omthing auf induktives Laden, etwas bessere Sprachqualität, eine ab Werk gute Steuerung (welche sich in der App noch komplett konfigurieren lässt) und aptX zurückgreifen. Die ComfoBuds schauen da ganz schön in die Röhre.

Da auch der Preis mit 40-45 € ähnlich ausfällt und die Omthing AirFree Pods sogar in einigen Angeboten unter die 40 € Marke fallen, könnte man ihnen auch ein Preis/Leistungsspiegel verpassen. Wer Stäbchen mit besserer Audioleistung will, greift eher zu Xiaomi oder zu den Realme Air Pro, beide Alternativen sind aber wesentlich teurer.


Gesamtwertung
79%
Design / Verarbeitung
80 %
Tragekomfort
85 %
Soundqualität
80 %
Sprachqualität
80 %
Akkuleistung
65 %
Preis / Leistung
85 %

Preisvergleich

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carlopedersoli
Gast
Matthias (@guest_80907)
11 Tage her

Der Testbericht klingt wirklich vielversprechend. Insbesondere bei dem Preis. Leider funktioniert der Ebay-Link nicht mehr. Habe mir die Kopfhörer bei AliExpress bestellt. Nach über 3 Monaten warten habe ich zwar mein Geld zurück aber immer noch keine Kopfhörer. Kennt jemand noch Shops (außer AliExpress) welche die Airfree anbieten?

Daniel
Gast
Daniel (@guest_76181)
5 Monate her

Hört sich definitiv interessant an. Habt ihr auch eine Empfehlung, wenn man dieses halboffene Format bevorzugt und auf eine gute Sprachqualität angewiesen ist? Also z.B. mit cVc in der Oberklasse, wo die Mikrofone gut sind und Störgeräusche rausgefiltert werden?

max-drechsel
Gast
Max Drechsel (@guest_76182)
5 Monate her
Antwort an  Daniel

Hi Daniel,

schwierig. Wir hatten noch keine richtigen High End halboffenen Kopfhörer im Test, zumindest keine denen ich meinen Segen geben würde, wie Beispielsweise die Realme Air.

Apple hat mit den Air Pods natürlich gute Varianten mit guter Sprachqualität, die Preise sind dann halt gleich wieder gesalzen.

Die Omthing waren schon ziemlich gut bei der Sprachqualität. Vielleicht versuchst du die einfach mal und hast dann eine Vorstellung wo du hin willst oder ob dir die Qualität schon auslangt, denn das Thema ist natürlich nach wie vor sehr subjektiv.

LG

Max

Daniel
Gast
Daniel (@guest_76193)
5 Monate her
Antwort an  Max Drechsel

Okay, vielen Dank für das Feedback 🙂 Prinzipell ist der Preis erstmal zweitranging, aber die AirPods haben mit einem Android Smartphone m.M. zu viele Nachteile, wodurch das Preis-/Leistunsverhältnis sich nicht lohnt.
Leider findet man über Google viel zu wenig zum cVc und wenn dies überhaupt verwendet wird ist es in Tests wenig bis gar nicht erwähnt. Grundsätzlich würde mich ENC eher interessieren als ANC.

max-drechsel
Gast
Max Drechsel (@guest_76397)
5 Monate her
Antwort an  Daniel

Hi Daniel, ENC und ANC machen im Prinzip das Gleiche. Allerdings wird ENC in der Regel nur bei Telefonaten verwendet, während ANC immer zugeschaltet werden kann, wenn vorhanden. cVc ist eine Technik von Qualcomm und hat einen anderen Ansatz. cVc versucht nicht den Umgebungslärm beim Empfänger zu mildern, wie ANC, sondern filtert bereits bei der Aufnahme Störgeräusche heraus. Im besten Fall kommt durch cVc also nur die aufgenommene Stimme an, weiter nichts. cVc bringt in dem Fall also deinem Gesprächspartner etwas, dir aber nicht so viel. Grundsätzlich ist ANC bei Kopfhörern mit offener Bauweise eigentlich gar nicht möglich. Da der… Weiterlesen »