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1More SonoFlow Over-Ear-Kopfhörer im Test

Getestet von Max Drechsel am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • starker Sound mit Reserven
  • starker Akku, selbst unter Vollast
  • sehr gute ANC integration
  • überraschende Sprachqualität
  • SBC, AAC, LDAC & BT 5.0
  • gute, schlanke App mit vielen Features
  • gute Reichweite auch mit LDAC
  • weiche Polsterung mit gutem Sitz
  • starkes Preis / Leistungsverhältnis
Nachteile
  • Smartphone mit LDAC Support nötig
  • Soundanpassung über Equalizer nötig
  • kein IP-Schutz
  • wenige Elemente aus Alu
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Ein neuer Tag, ein neuer Test und heute sogar erneut ein Over-Ear-Kopfhörer. 1More hat uns die SonoFlow zum Testen geschickt und wir haben die Gerätschaften natürlich direkt ausgepackt und auf Herz und Nieren geprüft. Oder auf Treiber und Ohrpolster. Jedenfalls macht 1More dem kürzlich getesteten Soundcore Space Q45 mächtig Konkurrenz, denn man unterbietet den Gegner um 50 €, bietet aber trotzdem Features wie LDAC und ANC. Der Test wird zeigen, ob 1More mithalten oder gar auftrumpfen kann.

Design, Verarbeitung & Lieferumfang

1More SonoFlow 32

Weil ich den Test der Space Q45 auch so begonnen habe, direkt mal eine Einschätzung zum Geruch: Der ist besser. Natürlich riechen die Ohrpolster auch etwas nach Kunstleder und Chemie, aber wesentlich schwächer und der Geruch verflog auch nach ein zwei Anwendungen.

Da wären wir aber direkt wieder bei den Ohrpolstern. Was für schicke Übergänge. Besagte Polster messen 17 mm in der Dicke und 20 mm in der Höhe. 1More hat sich ebenfalls für einen ovalen Ausschnitt entschieden, gemessen habe ich 60 x 40 mm. An der Außenseite beträgt die Stecke 100 x 80 mm. Ohne Ohrringe passen meine Löffel in den freien Bereich. Meine Ohren liegen aber nicht direkt auf dem Treiber, denn zum beidseitigen Schutz befindet sich noch eine mehrere Millimeter dicke Kunstfaserschicht dazwischen. Diese ist rot gehalten und mit den jeweiligen Buchstaben für die Seite beschriftet. Macht was her.

Das Polster fällt bei den 1More SonoFlow deutlich weicher aus als bei Soundcore. Seidig weich, möchte man meinen. Sehr angenehm.

Ansonsten bekommt man einen klassischen Over-Ear ohne viel Schnickschnack zur Verzierung. Die Ohrstücke sind beispielsweise, abseits von ein paar Löchern für die Mikrofone, komplett blank. Alle Bedienelemente sind an der rechten Seite angebracht. Links befindet sich nur der USB-C-Anschluss in Rot und eine kleine Power-LED.

Aber nicht verzagen, auch 3,5 mm Klinke wird unterstützt. Ebenfalls in Rot gehalten, befindet sich der Anschluss aber rechts. Zusammen mit zwei einzelnen Lauter/Leiser Tasten, dem NC (ANC)-Button, einer weiteren LED als Aktivitätsanzeige für das vorangegangene ANC und natürlich dem Power-Button, welcher auch als Multifunktionsknopf dient.

Beide Ohrstücke lassen sich nach hinten verdrehen und leicht neigen, sowie über einen harten Widerstand einklappen. Dies garantiert nicht nur eine bessere Anpassung an die Kopfform, sondern man kann die 1More SonoFlow auch einfacher verstauen.

Auf dem Kopf gehalten werden die SonoFlow über den Bügel, der sich in 11 groben Schritten, an beiden Seiten, um bis zu 3,5 cm herausziehen lässt. Der Bügel selbst wird dabei durch eine Aluschiene verstärkt. Aufgelegt wird der Kopfhörer am Scheitelpunkt, über das gleiche unterschäumte Kunstleder. Mit 15 mm fällt es überraschend dick aus und auch wenn das Leder etwas straffer sitzt, als bei den Ohrpolstern, fühlt es sich auch hier sehr angenehm an.

1More bietet die SonoFlow nur in der Farbe Schwarz an. In Wahrheit würde ich die SonoFlow aber eher als metallisch grau bezeichnen. Weiter Farben gibt es leider mal wieder nicht 😞.

Auch wenn die Verarbeitung astrein ausfällt, so bekommt man mit den 1More SonoFlow grundsätzlich einen Plastikbomber. Nicht mal die Gelenke zum Drehen und Zusammenklappen sind aus Metall, obwohl hier der schwächste Punkt der Konstruktion liegt. Abgesehen davon, gibt es aber keinen Grund zu Beanstandung.

Lieferumfang der 1More SonoFlow Over-Ears

1More SonoFlow 3

1More liefert die SonoFlow in einer aufwendig bedruckten, aber ansonsten einfachen Verpackung. Im Inneren befindet sich neben den Kopfhörern noch:

  • Tragetasche aus Stoff (17,5 x 22 x 5,5 cm / mit Passformeinlage)
  • USB Type-C auf USB-A Ladekabel (45 cm)
  • 3,5 mm auf 3,5 mm Klinkenkabel (100 cm)
  • Garantiekarte
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung

Tragekomfort der 1More SonoFlow

1More SonoFlow Test Wear

Ich glaube, es war schwer zu überlesen, dass sich die 1More SonoFlow sehr bequem tragen lassen. Während bei Soundcore der Bügel noch etwas gedrückt hat, bekommt man bei 1More nur Watte vorgesetzt.

Auch die Abdichtung funktioniert einwandfrei, da sich das Kunstleder schön der Kopfform anpasst. Dennoch fällt die Spannung etwas straffer aus, wodurch der Over-Ear nicht einfach herunterrutscht, wenn man mal den Kopf neigt. Für verschiedene Verrenkungen beim Sport sind die SonoFlow aber trotzdem nicht geeignet. Solange man die Übungen aufrecht durchführt, sollte dem Ganzen aber nichts im Weg stehen. Joggen ist also auch möglich.

Mit 250 Gramm reihen sich die SonoFlow vom Gewicht her, eher in die Riege der Konkurrenz ein. Man ist deutlich leichter als der Space Q45, aber insgesamt liegt man im Mittelfeld.

Vor Wasser sind aber auch die SonoFlow nicht sicher. Hier gilt das Gleiche wie für die Soundcore Space Q45, ein bisschen Regen oder Spritzwasser wird keinen Schaden anrichten, aber ein offizielles IP-Zertifikat gibt es nicht.

Sound der 1More SonoFlow

1More SonoFlow Test Driver 2

Der 1More SonoFlow grätscht in verschiedene Bereiche. HiFi ist laut eigener Aussage mit dabei, was durch die Integration von LDAC unterstützt wird. Natürlich gibt es den bekannten Rückfall auf AAC oder SBC, je nachdem was alles unterstützt wird.

ANC wird wieder durch den Markennamen „Quiet MAX“ vertreten. Letztlich unterscheidet sich die Integration der Technik aber nicht von der Konkurrenz. Bleiben noch die Treiber der SonoFlow. Hier kann man sich aber nicht besonders abheben. Verbaut sind 40 mm Treiber. Immerhin erreicht man auch eine Frequenz von bis zu 40kHz.

Frequenz: 20–40000 Hz
Bluetooth: 5.0
Chipset: k.A.
Maximale Leistung: k.A.
Treiber Größe: 40 mm
ANC Dämpfung: 46 dB
Reichweite: 15 Meter
Modellnummer: HC905
Widerstand: 32 Ohm
Einzelnutzung: Nein
Lautstärke: 90 dB
Hochauflösender Codec: Ja, LDAC
Profile/Codecs: AVRCP 1.6, A2DP 1.3, HFP 1.7, SBC, AAC, LDAC
Akkukapazität EB: 720 mAh / 5 V
Wasserresistenz:

Sound

1More SonoFlow Test ANC

Die SonoFlow sind sehr ähnlich und doch ganz anders, als die neulich getesteten Soundcore Space Q45. Da wäre in etwa die deutlich tiefere Abstimmung, die eigentlich recht untypisch für 1More ist. Immerhin ist für das Tuning angeblich wieder der gute Luca Bignardi zuständig und der hat, laut Aussage von 1More, auch schon top Earbuds wie die 1More Evo oder die True Wireless ANC abgestimmt und diese Buds sind keineswegs nur auf ihre Tiefen bedacht. Getestet wurde natürlich mit aktivem LDAC und einem Equalizer auf Voreinstellung. In diesem Fall bedeutet Voreinstellung übrigens einen flachen Verlauf.

Wie eben erwähnt sind die 1More SonoFlow eher auf der tiefer abgestimmten Seite, was insbesondere in Passagen mit deutlichen Höhen auffällt, die man schon 100-mal gehört hat und die nun nicht ganz so ausgeprägt ausfallen, wie man das gewohnt ist. Durch die Abstimmung haben alle Stücke einen leicht dumpfen Unterton. Das kann funktionieren, besonders bei klassischen Stücken oder Akustik glänzen die SonoFlow aber nicht unbedingt.

Wenn der Bass, die Tiefen und die Mitten im Vordergrund stehen, können die SonoFlow aber ihr Potenzial entfalten und zeigen auch gleich noch, dass der Mix mit hochtonigen Einlagen kein Problem darstellt.

Wer inzwischen von der Basisabmischung etwas enttäuscht ist, weil er in etwa ein paar der genannten Earbuds besitzt und gern noch die Over-Ears von 1More beziehen würde, dem sei gesagt, dass die Basisabmischungen nicht in Stein gemeißelt sind.

Nicht nur steht ein Equalizer für die eigenen Vorlieben zur Wahl, sondern auch 12 vorgefertigte Soundprofile. Dabei darf man sich nicht von den Benennungen ablenken lassen. “Elektronisch” schafft ein deutlich runderes Gesamterlebnis, bei dem die verschiedenen Ausreißer zusammengebracht werden, während “Akustisch” mehr als “Gesangsverstärker” die Höhen, Mitten und damit auch Stimmen in den Vordergrund rückt. Gleichzeitig werden auch mehr Details in den Titeln offenbart, einfach, weil die oberen Tonebenen vorher so zurückgefahren waren.

Ähnlich wie bei den Soundcore Space Q45 gilt also: Out-of-the-Box sind die 1More SonoFlow nicht ideal, zumindest nicht, wenn man besondere Vorstellungen davon hat, wie die Lieder klingen sollten. Die App mit ihren Anpassungsmöglichkeiten schafft aber eine Abhilfe, die man auch nutzen sollte.

Kommen wir noch kurz zur Bühne und der Stereo-Trennung, die bei der Konkurrenz richtig gut funktioniert haben. Überwiegend wird diese Abtrennung und Bühne auch bei den 1More SonoFlow erzielt. Besonders im mittleren Bereich findet die Abtrennung aber nicht ganz so stark statt, wie bei Soundcore. Das sorgt für ein breiter aufgestelltes Erlebnis, entspricht aber manchmal nicht ganz der reellen Position der Musizierenden im Raum. Verglichen mit vielen günstigeren und auch einigen teureren Modellen ist das Ergebnis aber dennoch richtig gut.

ANC der 1More SonoFlow

1More SonoFlow Test Speach

1More bietet mit den SonoFlow natürlich auch einen ANC-Modus. Mal greift ANC überhaupt nicht in das Klangprofil ein und manchmal verändert es die Abstimmung komplett, was in besagter Vergangenheit oft zu einem besseren Ergebnis führte.

Im Fall der SonoFlow würde ich behaupten wollen, dass die Abstimmung nahezu unverändert bleibt. Allerdings wird direkt nach dem Aktivieren des ANC-Modus der Bass kurzzeitig drastisch angehoben, pendelt sich dann aber nach ein, zwei Sekunden wieder auf das vorherige Niveau ein. Das sollte eigentlich so nicht sein, eventuell kann ja ein Update das Verhalten noch verbessern.

Richtig stark arbeitet der Transparenzmodus. Eigentlich nicht das Aushängeschild, aber die Details, die in den Geräuschen mit abgebildet werden, sind überraschend vielseitig. Gleiches gilt auch für den eigentlichen ANC-Modus.

Geräusche werden effektiv und stark reduziert. Selbst Höhen werden ausgezeichnet erfasst und gedämpft, Mitten und Tiefen nahezu wegrationalisiert. Einzig gegen spontane sehr laute Hochtöne haben die Kopfhörer einen geringeren Effekt. Dazu sei auch gesagt, dass mit ANC zwar ein geringes Grundrauschen herrscht, welches aber nach ein paar Momenten ohne Vergleich komplett ausgeblendet wird.

Pairing & App

1More SonoFlow Test Features 2

Wie mittlerweile üblich gibt es beim Pairing keine Auffälligkeiten mehr. Schaltet man die Kopfhörer an, wechseln diese sofort in den Pairing-Mode und können von einem Host-Gerät gefunden werden. Bei einer erneuten Kopplung zum gleichen Gerät sind die SonoFlow etwas langsamer als die Space Q45, allerdings heißt langsamer, dass hier die Verbindung nicht schon vor dem eigentlichen Signalton steht, sondern erst damit stattfindet.

Signaltöne zu jeder Einstellung ist auch die Wahl von 1More, das ist auch bei den Earbuds seit einiger Zeit so. Selbst die ANC-Einstellungen haben nur unterschiedliche Töne spendiert bekommen, die auch ein laufendes Lied kurz unterbrechen, damit man mit einer kurzen Eingewöhnungszeit genau weiß, in welchem Modus man sich befindet.

Für die Steuerung stehen diverse Knöpfe bereit, die teilweise doppelt belegt sind, grundsätzlich gibt es aber keine Ausreißer und man bedient die 1More SonoFlow wie gewohnt:

  • Plus-Button einmal drücken: Lauter
  • Plus-Button zwei Sekunden gedrückt halten: nächster Titel
  • Minus-Button einmal drücken: Leiser
  • Minus-Button zwei Sekunden gedrückt halten: vorheriger Titel
  • Power-Button zwei Sekunden gedrückt halten: Anschalten
  • Power-Button fünf Sekunden gedrückt halten: Ausschalten
  • Power-Button einmal drücken: Pause/Play
  • Power-Button zweimal drücken: Sprachassistent
  • Power-Button einmal drücken, bei Anruf: Annehmen/Auflegen
  • Power-Button zweimal drücken, bei Anruf: Wiedergabe auf Telefon wechseln
  • Power-Button zwei Sekunden gedrückt halten, bei Anruf: Ablehnen
  • NC-Button einmal drücken: ANC An/Transparenz/ANC Aus

Etwas schade ist, dass das ANC nicht genutzt werden kann, wenn die Over-Ears per Klinke angeschlossen werden. Sie deaktivieren sich komplett, es ist aber weiterhin möglich, die Lautstärken und Musiksteuerung über die Tasten vorzunehmen.

App – 1More MUSIC

1More SonoFlow 29

Lange mussten wir zwei Apps von 1More nutzen, um den vollen Umfang der Features nutzen zu können. Mittlerweile hat sich das erledigt und es reicht die deutlich modernere 1More MUSIC-App zu installieren, wenn man Zugriff auf die Features haben möchte.

Sie kann natürlich einfach über den Google Play Store bezogen werden und benötigt kein Konto für die Verwendung, fragt aber Zugriff auf den Speicher und auf Geräte in der Nähe an. Soweit so normal.

Die Funktionen für die 1More SonoFlow sind deutlich überschaubarer, als für viele andere Earbuds von 1More. So gibt es natürlich eine Akkuanzeige und die ANC-Modi sind sehr präsent in als Erstes aufgeführt.

Als Nächstes gibt es einen Button, um LDAC zu aktivieren, wozu ein Neustart der Kopfhörer nötig ist. Ebenfalls gut erreichbar eingebettet, wird die Möglichkeit für Firmwareupdates, sollte hier ein neues verfügbar sein, weist die App mindestens durch einen roten Punkt darauf hin.

Ebenfalls vorhanden sind die „Beruhigenden Klänge“. Die Integration ist ganz nett, allerdings könnten die verschiedenen Klänge etwas höher aufgelöst sein.

In den erweiterten Einstellungen befindet sich noch ein Menüpunkt für „Intelligentes Einbrennen“, was den „Burn-In“ der Kopfhörer erzeugen soll. Unter „Experimentellen Eigenschaften“ findet man dann noch die Option für die Multipoint-Verbindung.

Speziell für die 1More SonoFlow ist die App ein Muss, zumindest einmalig, um LDAC zu aktivieren. ANC-Modi lassen sich auch bequem über die Kopfhörer umschalten und auch sonst gibt es nicht viel, was dafür spricht, die App anschließend noch oft aufzusuchen. Von gelegentliche Firmwareupdates einmal abgesehen.

Sprachqualität

1More SonoFlow Test Wear 2

In den SonoFlow gibt eine recht unübliche Anzahl an Mikrofonen. Genau genommen kommen 5 Stück zum Einsatz. Vermutlich dienen vier davon der Geräuscherkennung, während das fünfte das primäre Mikrofon zum Sprechen ist.

Viele Mikrofone sind in der Regel ein gutes Zeichen, da Geräusche aus mehreren Winkeln aufgenommen und anschließend ausgeblendet werden können. Bei den 1More SonoFlow bestätigt sich die Annahme.

Im Gegensatz zu den Soundcore Space Q45 versteht man den Träger der SonoFlow hervorragend. Die Aufnahme wirkt präsent, also nicht weit entfernt. Robotische Aussetzer konnte ich nicht feststellen. Sogar eine gewisse Dynamik liegt in der Stimme. Gleichzeitig arbeitet die Geräuschunterdrückung fantastisch und blendet nahezu alles andere aus. Insbesondere Fremdstimmen werden ordentlich gefiltert. Zum Aktivieren des Mikrofons ist eine normale Sprechlautstärke nötig.

Wenig Unterschiede zwischen den beiden neuen Over-Ears gibt es bei der Reichweite. Klar, LDAC lässt keine so große Distanz zu, wie es bei AAC und SBC der Fall ist. Aber Wände sind selbst für den hochauflösenden Codec kein Problem und zwischen 8 und 10 Metern bleibt die Verbindung stabil. Ohne LDAC kommt man noch deutlich weiter.

Akkuleistung der 1More SonoFlow

1More SonoFlow Test Akku

Battery is King. Das war bei den Space Q45 so und ist auch bei den 1More SonoFlow der Fall. Starke 720 mAh bringt der Kopfhörer mit. Ohne ANC verspricht 1More 70 Stunden Musik nonstop. Mit ANC sind es immerhin noch 50 Stunden.

Allerdings wird natürlich bei 50 % Lautstärke und mit AAC getestet. Beides ist eher unwahrscheinlich anzutreffen. Gerade die Lautstärke muss man in der Regel doch höher ansetzen. Aber ich kann Entwarnung geben. Mit LDAC und 70-80 % Lautstärke, plus ANC, erreicht man ordentliche 35-40 Stunden. Also etwas weniger als bei Soundcore, aber immer noch genug, um über einen Tag lang, durchgehend Musik zu hören.

1More SonoFlow 24

Sollte man doch mal in Bedrängnis bekommen, nachladen zu müssen, so reichen 5 Minuten aus, um unter den Angaben von 1More wieder 4 Stunden Musik zu hören. Vermutlich kann man mit 1-2 Stunden rechnen, wenn man die Testumgebung als Ausgangspunkt wählt. Für eine volle Ladung sind dann trotzdem die üblichen 2 Stunden nötig.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

1More bietet richtig starke Over-Ears zu einem vertretbaren Preis an. Während dieser in der Liste mit 100 € steht, kann man gleich zum Start Angebote finden, die nur noch 80 € aufrufen und spätestens dafür bekommt man einen sehr starken Kopfhörer.

Aktuelle Features, ANC und LDAC, sowie eine starke Akkulaufzeit, bequemer Sitz und sogar die Sprachqualität befindet sich auf einem guten Niveau. Ich würde nicht behaupten, dass 1More die direkte Konkurrenz in Form der Soundcore Space Q45 in allen Belangen schlägt, aber was Preis / Leistung angeht, haben die Over-Ears von 1More eindeutig das Sagen.

Mein größter Kritikpunkt ist die eher auf Tiefen ausgelegte Standardabmischung, die man aber recht leicht mit vorgefertigten Profilen abändern kann. Etwas weniger gravierend ist das Fehlen von Alu verstärkten Gelenken. Ansonsten bieten die 1More SonoFlow ein gutes Gesamtpaket und bekommen damit auch eine Empfehlung.

Derzeit läuft eine Aktion auf Amazon, bei der ihr direkt 20 € Rabatt auf die 1More SonoFlow erhalten. Aktiviert einfach den Coupon unterhalb des Preises und geht zur Kasse, wird der Betrag dort abgezogen. Für 80 € sind diese Over-Ears eine Wucht.


Gesamtwertung
86%
Design / Verarbeitung
80 %
Tragekomfort
85 %
Soundqualität
85 %
Sprachqualität
85 %
ANC-Leistung
85 %
Akkuleistung
90 %
Preis / Leistung
90 %

Preisvergleich

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NoHa
Gast
NoHa (@guest_92381)
28 Tage her

Ich finde, diese Kopfhörer sitzen sehr straff, das tut auf Dauer richtig weh.
Bei den Sony Kopfhörern (1000 XM-3, XM-4) sagt immer eine Stimme, in welchem Modus man gerade ist: Geräuschdämpfung, Umgebungsgeräusche, Geräuschdämpfung aus.
Hier wird beim Wechsel nur eine kurze Melodie abgespielt, da weiß man nicht immer gleich, wo man gelandet ist.

Martin
Gast
Martin (@guest_92771)
10 Tage her
Antwort an  NoHa

Kann ich gar nicht bestätigen, finde sie mega bequem. Da drückt nix!

Pablito
Gast
Pablito (@guest_91986)
1 Monat her

Guude, mit Voucher für 79,99€ zu haben.

TechFlyer
Mitglied
Mitglied
TechFlyer(@techflyer)
1 Monat her

Wie von Euch gewöhnt eine schön umfangreiche Vorstellung. Das mit dem Schwächeln bei Klassik und Akustik muss ich deutlich unterstreichen und um eigentlich jede Musikrichtung ergänzen, die von einer Detailauflösung profitiert. Meines Erachtens taugen die Sonoflow – ganz entsprechend ihrem Namen – nur für EDM. Bzw. Musikrichtungen, wo mit wenig hell/dunkel und laut/leise Kontrasten sondern einem konstanten, relativ gleichförmig lauten Musikfluss mit viel Bass gearbeitet wird. Auch finde ich persönlich den Bass zu wenig konturiert, er klingt dick und wummerig, nicht hart und akzentuiert. Der Equalizer ist eine schöne Spielerei, aber eine deutliche Verbesserung einer schwachen Grundabstimmung bringt er auch… Weiterlesen »

Alter Schwede
Gast
Alter Schwede (@guest_91977)
1 Monat her

Ihr seid eine Testberichtseite die hauptsächlich Android Smartphones testet und beschwert euch das ein Smartphone mit LDAC Unterstützung benötigt wird? Ihr solltet schon das schon wissen! Das ist gleich wie wenn ich an der Autobahn wohne und mich über den Verkehr beschwere.

Joschbo
Autor
Team
Joscha(@joschbo)
1 Monat her
Antwort an  Alter Schwede

Hallo Alter Schwede, wir beschweren uns nicht, sondern weisen darauf hin. Ich habe auch den Eindruck, dass Du überhaupt nicht weißt, was LDAC ist. Es handelt sich hier um einen Bluetooth-Codec, der von vielen günstigen Android-Smartphones nicht unterstützt wird. Daher sollte man vor dem Kauf überprüfen, ob das Smartphone den Codec unterstützt.

Alter Schwede
Gast
Alter Schwede (@guest_91989)
1 Monat her
Antwort an  Joscha

Ich weiß schon was LDAC ist. Nur sollte es auch im Artikel erwähnt werden, dass der Codec bei vielen günstigen Smartphones nicht vorhanden ist und nicht erst als Antwort auf einen Kommentar. Nicht jeder liest den Artikel komplett oder kennt sich damit aus.

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
1 Monat her
Antwort an  Alter Schwede

Hallo,

jetzt wird es irgendwie komisch. Genau deshalb steht es doch bei Nachteilen gut erkennbar: “Smartphone mit LDAC Support nötig”. Bevor man diese Kopfhörer kauft, sollte man also erst abchecken, ob das eigene Smartphone LDAC auch unterstützt.

Beste Grüße

Jonas

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