Amazfit X vorgestellt – die Smartwatch-Zukunft?

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Amazfit hat gestern sein Sortiment an neuen Smartwatches erweitert und zwei neue Modelle sowie eine Konzept-Smartwatch vorgestellt. Ihr erinnert euch an die Nubia Alpha mit dem gebogenen Display, das sich um das Handgelenk schmiegt – genau auf das gleiche Konzept setzt auch die neue Amazfit X. (Zur Herstellerseite)Amazfit X vorgestellt 1Hierzu kommt ganz passend der Untertitel „Bow to the Future“ (Verneige dich vor der Zukunft). Und um das Konzept umzusetzen und so eine schlanke Linie zu ermöglichen, müssen alle Komponenten etwas in der Form variieren. Bei der Amazfit X handelt es sich derzeit noch um ein Konzept, aber die Smartwatch sieht so schon ganz stimmig aus und soll in der Form auf den Markt kommen. Angaben zum Preis oder dem Erscheinungsdatum gibt es dabei leider noch keine.

Gebogenes AMOLED Display

Amazfit X vorgestellt 3Normale Smartwatches sehen einer normalen Uhr recht ähnlich. Das „Problem“ dabei ist das Gehäuse, das auf dem Handgelenk meist recht üppig liegt. Hier setzt die Amazfit X auf ein AMOLED Display mit 2.07 Zoll, das im 92 Grad Winkel gebogen ist. So passt es sich der natürlichen Handgelenks- / Armform an. Die Auflösung erreicht dabei mit 326 PPI sogar Retina Auflösung und leuchtet dank der 430 Nits auch hell genug.

Auch gebogene Hardware?

Beim Gehäuse setzt man auf Metall in Dunkelgrau, das auch eben die Form einnimmt. Hier befindet sich auch ein sensitiver Button. Am Armband befindet sich eine normale Dornschließe, wobei man auch hier wahrscheinlich wieder andere Bänder nachrüsten kann.

Der Akku soll 220mAh groß sein und so für eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Tagen ausreichen. Wie man die Hardware darunter regelt, bleibt bislang noch geheim: Ordnet man Mainboard, Sensoren und Akku der Länge nach an, oder müssen tatsächlich die Teile ebenfalls die gebogene Form annehmen?

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Darunter wird wiedermal Huamis eigenes Amazfit OS werkeln mit einer angepassten Oberfläche für das hochkant Format.

Wirklich die Zukunft?

Der Smartwatch Hype hat nach der ersten Apple Watch am Ende doch nicht die Züge angenommen, wie man es damals bei den Tablets und dem iPad beobachten konnte. Klar gibt es die eigene Zielgruppe, bzw. sogar mehrere mit den Smartwatches und Fitnesstrackern, aber normale Uhren konnte man doch nicht ablösen oder wirklich einen Großteil zur Nutzung bewegen. Spätestens nach ein paar Jahren hat so eine Smartwatch aufgrund der Hardware ausgedient – also nur ein kurzfristiges Statussymbol.

Mit der Amazfit X bringt man das Ganze nun in eine bekömmlichere Form: so angenehm zu tragen wie ein Mi Band 4 aber mit einem deutlich größeren Display und auch mehr Funktionen. Anders als die Nubia Alpha wird die Amazfit X kein Vermögen kosten: gegenüber den 3500 Yuan ca. 462€ stehen maximal 250€ (nur eine Schätzung). Der Test wird hier in der Zukunft zeigen, ob Amazfit OS genügend Funktionen für die Amazfit X liefert, und den Preis durch den technologischen Aufwand auch rechtfertigt.Amazfit X vorgestellt 5

 
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Daniel
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Daniel

Hoffentlich mit NFC für Deutschland, dann ist das Ding so gut wie gekauft.