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Amazfit X vorgestellt – die curved Smartwatch kommt

Ihr erinnert euch an die Nubia X mit dem gebogenen Display, das sich um das Handgelenk schmiegt – genau auf das gleiche Konzept setzt auch die neue Amazfit X. Huami bringt die Amazfit X nun tatsächlich auf den Markt, es hat nur etwas gedauert. Derzeit läuft noch die Indiegogo Kampagne, die aufgrund des niedrigen Startpreises auch sehr gut ankommt (1 Mio. € statt der benötigten 18.000€): Kosten soll sie dort 145€ statt der 300€ UVP.

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Hierzu kommt ganz passend der Untertitel „Bow to the Future“ (Verneige dich vor der Zukunft). Und um das Konzept umzusetzen und so eine schlanke Linie zu ermöglichen, müssen alle Komponenten etwas in der Form variieren. Auf der Front kommt ein AMOLED Display mit 2,07 Zoll zum Einsatz mit einer Rundung von 92°, das Gehäuse ist aus einer Titanlegierung und der Akku soll 7 Tage durchhalten. Zum Einsatz kommt das bekannte Amazfit OS zum Einsatz, das Sporttracking mit 9 Modi und GPS bietet sowie auch ein paar Smartwatch-Features in Kombination mit dem Smartphone. (Zur Herstellerseite)

Design & Display

Beim Gehäuse setzt man auf eine Titanlegierung in dunkelgrau, das auch eben die runde Form einnimmt. Hier befindet sich auch ein sensitiver Button (Homebutton) am rechten Rand. Sonst bleibt die Front schnörkellos und auch die Ränder um das Display sind sehr schmal. Mit der 5ATM Klassifizierung ist die Amazfit X auch entsprechend gegenüber Wasser geschützt (wasserresistent bis 50m).

Bei den Farben hat man die Wahl zwischen „Eclipse Black“ mit schwarzem Gehäuse und Armband sowie „New Moon Gold“, wo das Armband beige und das Gehäuse golden ist. Am Silikon-Armband findet sich eine normale Dornschließe, wobei man auch hier wahrscheinlich wieder andere Bänder nachrüsten kann.

Amazfit X Ankündigung neu 2Normale Smartwatches sehen einer normalen Uhr recht ähnlich. Das „Problem“ dabei ist das Gehäuse, das auf dem Handgelenk meist recht üppig liegt. Hier für setzt die Amazfit X auf ein AMOLED Display mit 2.07 Zoll, dass im 92 Grad Winkel gebogen ist und durch Glas geschützt wird.

So passt es sich der natürlichen Handgelenks- / Armform an. Das Ergebnis ist im Grunde ein schmales Fitnessband mit größerem Display. Die Auflösung erreicht dabei mit 326 PPI sogar Retina Auflösung und leuchtet dank der 400 Nits auch hell genug. Auch ein Always-On-Display steht zur dauerhaften Anzeige der Uhrzeit bereit. Zur Personalisierung stehen auch wieder ein paar Watchfaces zur Wahl:

Hardware und System

Darunter wird wiedermal Huamis eigenes Amazfit OS werkeln mit einer angepassten Oberfläche für das Hochkant-Format. Die meisten Funktionen sollten bekannt sein: Amazfit hat hier inzwischen etwas Neues geliefert – z.B. die Personal Activity Intelligence (PAI), die den persönlichen Gesundheitsstand umfassend auswertet –, es bleibt trotzdem ein propertiäres System, das den Fokus auf Fitnesstracking und Notifications vom Smartphone setzt.

So lassen sich insgesamt 9 Sportmodi tracken und die Herfrequenz über den entsprechenden Sensor an der Unterseite überwachen und aufzeichnen lassen: Indoor Fitness, Pool Swimming, Outdoor Cycling, Walking, Indoor Cycling, Outdoor Running, Treadmill, Elliptical und Open Water Swimming. Bei Sportarten draußen wird klar auch noch der Weg getracked über GPS und GLONASS. Dazu ist auch noch ein Schrittzähler an Bord, die Uhr kann auch den Blut-Sauerstoff-Wert ermitteln und den Schlaf aufzeichnen.

Der Akku soll 220mAh groß sein und so für eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Tagen ausreichen. Geladen wird über ein Magnetkabel. Klar halten andere Amazfit Smartwatches deutlich länger durch, die Hardware unter dem Display musste entsprechend an die Form angepasst werden.

Einschätzung zur Amazfit X – wirklich die Zukunft?

Der Smartwatch Hype hat nach der ersten Apple Watch am Ende doch nicht die Züge angenommen, wie man es damals bei den Tablets und dem iPad beobachten konnte. Klar gibt es die eigene Zielgruppe, bzw. sogar mehrere mit den Smartwatches und Fitnesstrackern, aber normale Uhren konnte man doch nicht ablösen oder wirklich einen Großteil zur Nutzung bewegen. Spätestens nach ein paar Jahren hat so eine Smartwatch aufgrund der Hardware ausgedient – also nur ein kurzfristiges „Statussymbol“.

Amazfit X Ankündigung neu 5Mit der Amazfit X bringt man das Ganze nun in eine bekömmlichere Form: so angenehm zu tragen wie ein Mi Band 4 aber mit einem deutlich größeren Display und auch mehr Funktionen. Dazu wird die Amazfit X kein Vermögen kosten: 329$ ist natürlich recht hochgegriffen, aber so wirkt der Rabatt bei Indiegogo noch besser. Für 145€ sieht die Amazfit X aber durchaus interessant aus, das Design wird seine Wirkung zeigen. Aber der Test muss erst zeigen, ob Amazfit OS genügend Funktionen für die Amazfit X liefert, um den Preis durch den technologischen Aufwand auch zu rechtfertigen.

Die ersten Vorbestellungen bei Indiegogo gehen im August raus – Bis sie im Handel startet, vergehen sicher nochmal zwei Monate.

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Quellen


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Daniel
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Daniel (@guest_53018)
10 Monate her

Hoffentlich mit NFC für Deutschland, dann ist das Ding so gut wie gekauft.