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Blackview BV6600 – Outdoor-Smartphone mit großem Akku für rund 140 Euro vorgestellt

Der chinesische Smartphone-Hersteller Blackview hat ein neues Outdoor-Handy vorgestellt. Das BV6600 ist für rund 140 Euro zu haben und bietet einen riesigen Akku, einen Prozessor von MediaTek und LTE. Alle technischen Daten und Bilder des Geräts findet ihr in dieser Ankündigung!

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Abmessungen, Design & Schutzklasse

Das Blackview BV6600 ist ein schwerer Brocken: 325 Gramm sind selbst für ein Outdoor-Smartphone ziemlich viel. Noch deutlicher wird einem das hohe Gewicht, wenn man es den verhältnismäßig kompakten Abmessungen gegenüberstellt: 159 x 79,4 x 18 Millimeter. Damit ist das BV6600 relativ kurz und schmal, aber wirklich extrem dick. An Farbvarianten sind Schwarz, Orange und Grün erhältlich.

Ausnahmsweise finden sich die farbigen Akzente übrigens nicht nur auf der Rückseite. Einmal komplett um die Vorderseite herum befindet sich ein schmaler Balken in der beim Kauf gewählten Farbe. Besonders bei der orangen Variante sieht das ziemlich cool aus. Wer es schlichter mag, kann einfach auf Schwarz zurückgreifen. Bis auf den optionalen Akzent ist die Front übrigens eher klassisch aufgebaut. Das 5,7 Zoll große (oder eher kleine) Display liegt flach im Gehäuse und die Ecken sind nicht abgerundet. Sogar auf eine mittlerweile schon fast obligatorische Einkerbung verzichtet Blackview – die Selfie-Kamera findet ihren Platz über dem Bildschirm.

blackview bv6600 rückseiteDer große Vorteil dieses Designs ist die Symmetrie – die Displayränder sind alle in etwa gleich dick. Bei vielen aktuellen Modellen haben wir es rundherum mit dünnen Rändern zu tun, nur das Kinn ist meisten deutlich voluminöser. Auf der Rückseite des Blackview BV6600 geht es mit den farbigen Linien direkt weiter. Die Ecken aus Gummi sind grün, schwarz oder orange akzentuiert, ebenso der Haken für den Schlüsselanhänger unten in der Mitte. Die drei Kameras sind mittig und in vertikaler Anordnung platziert und werden von einem Element aus Metall umgeben. Ansonsten besteht das Blackview BV6600 aus Gummi und Kunststoff.

Zum Aufladen und zur Datenübertragung ist ein USB-C-Anschluss verbaut. Auf einen analogen Audioanschluss verzichtet Blackview leider, zumindest liegt laut der Produktseite auf Aliexpress. Immerhin ist ein entsprechender Adapter mit im Paket. Im rechten Rahmen sind die Lautstärkewippe und der Ein-/Ausschalter untergebracht, im linken Rahmen ein belegbarer Knopf.

blackview bv6600 outdoor

Schutzklasse – die IP-Zertifizierung des Blackview BV6600

Wie alle aktuellen Outdoor-Smartphones ist das Blackview BV6600 nach IP68 zertifiziert. Bei diesem Modell kommen zusätzlich IP69K und MIL-STD-810G dazu. In der Praxis bedeuten diese Zertifikate, dass das Smartphone gegen Stürze und Erschütterungen geschützt ist. Außerdem ist es gegen das Eindringen von Dreck und Wasser abgesichert.

In anderthalb Meter tiefem Frischwasser kann das Smartphone 30 Minuten ausharren, ohne dass Beschädigungen auftreten. Wie immer warnen wir aber davor, Smartphones vorsätzlich grob zu behandeln. Selbst der beste Schutz nimmt nach der Zeit ab und Beschädigungen durch Wasserschäden sind nicht von der Garantie gedeckt.

blackview bv6600 akku

Technische Daten des Blackview BV6600

Prozessor, Speicher & Akku

Blackview setzt weiterhin auf Prozessoren von MediaTek – in diesem Fall kommt der MT6762 zum Einsatz. Der Chip ist besser bekannt unter dem Namen Helio P22 – ein häufig gewähltes Modell für günstige Smartphones. Wir hatten den Prozessor letztes Jahr im Oukitel K13 Pro im Test. Anbei zeigen wir euch die Benchmark-Ergebnisse, damit ihr die potenzielle Leistung des Blackview BV6600 einordnen könnt.

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Blackview verbaut im BV6600 vier Gigabyte LPDDR3-RAM und 64 Gigabyte EMMC-Speicher. Letzterer ist via microSD-Karte um bis zu 128 Gigabyte erweiterbar. Ob dann auf Dual-SIM verzichtet werden muss, ist derzeit noch unklar.

Das Hauptargument für den Kauf des Blackview BV6600 ist sicherlich der Akku. 8.580 mAh sind wirklich eine Hausnummer, vor allem bei einem Smartphone mit einem eher kleinen Display. Geladen wird übrigens mit 18 Watt und nur per Kabel – Wireless Charging ist nicht mit an Bord. Das BV6600 kommt aber auch ohne das Kabel ziemlich lange aus. Laut Herstellerangaben sind im WLAN bis zu 792 Stunden (33 Tage) Standby-Zeit möglich, im Mobilfunknetz immer noch grandiose 430 Stunden (18 Tage). Diese Angaben sollte man wie immer mit Vorsicht genießen. Bei 8580mAh ist aber mehr als die doppelte Kapazität durchschnittlicher Smartphones vorhanden, weshalb die Laufzeit wirklich hervorragend sein sollte.

Display & Kameras

blackview bv6600 frontMit 5,7 Zoll in der Diagonale ist das Display des Blackview BV6600 relativ klein. Es löst mit 1.440 x 720 Pixel auf und kommt damit auf 282 Pixel pro Zoll. Geschützt wird der IPS-Bildschirm von Gorilla Glas 3.

Auf der Rückseite des Outdoor-Smartphones befinden sich drei Kameralinsen. Im Datenblatt des BV6600 ist allerdings nur von einem Sensor die Rede – gut möglich, dass wir hier zwei Dummys vorgesetzt bekommen. Der Hauptsensor kommt auf 16 Megapixel Auflösung und hört ist ein Samsung S5K3P9SX. Das Weitwinkelobjektiv hat eine Blende von f/2.0 – ein Blitz ist ebenfalls verbaut. Neben Fotos lassen sich auch Videos aufnehmen, maximal 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde sind möglich. Auf der Vorderseite verbaut Blackview eine Selfie-Kamera mit acht Megapixel (Sony IMX134).

Konnektivität des Blackview BV6600

Das Blackview BV6600 unterstützt Dual-SIM, LTE ist auf beiden Karten parallel nutzbar. Das LTE-Band 20 und VoLTE sind ebenfalls mit an Bord. Für Zuhause ist WLAN a/b/g/n/ac mit dabei, für Kopfhörer und Lautsprecher steht Bluetooth 5.0 zur Verfügung. GPS, ein FM-Radio und NFC runden das Bild ab.

blackview bv6600 android

Preis, Verfügbarkeit & Fazit

Das Blackview BV6600 ist ab sofort bestellbar und kostet rund 150 Euro. Interessant ist das BV6600 für diejenigen, die sehr lange ohne Steckdose auskommen müssen. Der große Akku ist ein tolles Feature, geht aber auf Kosten des Gewichts und der Abmessungen. Wenn ihr aber viel draußen unterwegs seid und ein sehr robustes Handy benötigt, dass im schlimmsten Fall auch mal mehrere Tage nicht ans Ladekabel muss, solltet ihr euch das Blackview BV6600 einmal anschauen. Wir bemühen uns um ein Testgerät und veröffentlichen in einigen Wochen an dieser Stelle einen ausführlichen Bericht.

Quellen

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 02.05.2021


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Shorty2020
Gast
Shorty2020 (@guest_77057)
17 Tage her

Im Jahre 2021 lese ich bei dem Wort “Helio” gar nicht mehr weiter. Der Helio ist und bleibt Elektroschrott und sowas heutzutage bei genug Alternativen wie Dimensity oder Snapdragon überhaupt noch zu verbauen, ist einfach nur eine Frechheit.

BiBaBasti
Mitglied
Mitglied
BiBaBasti (@bibabasti)
17 Tage her
Antwort an  Shorty2020

Absolut richtig und da hätte man bei Blackview für den Preis auch deutlich modernere und schnellere Chips verbauen können.

Gleiches gilt im Übrigen auch für die Software -> Android 10

Android 11 ist mittlerweile seit einem halben Jahr auf dem Markt und hätte hier längst mit ausgeliefert werden müssen… CUBOT kriegt das z.B. mit dem neuen KingKong 5 Pro hin und liefert ab Werk Android 11 aus.
Bei Ulefone hat man für diverse Modelle Android 11 via OTA-Update in Aussicht gestellt… Major Updates wären auch bei Blackview & Co. wünschenswert.

BiBaBasti
Mitglied
Mitglied
BiBaBasti (@bibabasti)
17 Tage her

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass ihr sowohl in Ankündigungen, als auch in Reviews zu den Rugged Smartphones das hohe Gewicht und die Abmessungen kritisiert. Die Abmessungen und das Gewicht sind nun einmal auf den (im Vergleich zu “normalen” Smartphones) deutlich größeren Akku und natürlich auch den verbauten Schutz (nicht nur vor Beschädigungen, Stürzen, sondern auch Temperaturen) zurückzuführen. Rugged Smartphones müssen und sollen diese Eigenschaften haben, dafür werden sie schließlich nachgefragt und produziert. Wem die Abmessungen und das Gewicht stören, der muss eben zu einem “normalen” Smartphone greifen, aber dann eben ohne den hohen Schutz und größeren Akku leben.… Weiterlesen »