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Bluetti PV120 Solarpanel im Test

Getestet von Jens M. am
Vorteile
  • gute Verarbeitungsqualität
  • kompakte Transportmaße
  • bis zu 100 Watt möglich
  • langes Ladekabel
  • MC4-Stecker
Nachteile
  • schmaler Lieferumfang
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Wer sich bereits für eine der von uns getesteten Powerstations entschieden hat, wird sicher auch schon ein Auge auf mobile Solarpanels geworfen haben. Denn mit einer Powerstation samt Solarpanel kann man sich auch fernab eines Stromnetzes beinahe dauerhaft mit Energie versorgen. Wir haben das Bluetti PV120 Solarpanel mit einer maximalen Leistung von 120 Watt für Euch getestet und zeigen, was solch ein mobiles Panel leisten kann.

Direkt bei der Lieferung des Bluetti PV120 Solarpanel kam bei mir erst einmal etwas Verwunderung auf, denn man erhält einen Karton mit der Aufschrift “Poweroak”. Auch das Panel selbst ist mit Poweroak (und darunter zusätzlich noch “Bluetti”) gelabelt. Bei einer kurzen Suche im Netz findet man auch entsprechende Angebote bei großen deutschen/internationalen Onlinehändlern zu diesem Panel unter dem Namen Poweroak. In diesem Testbericht soll der Markenname bzw. das Labeling allerdings nicht das Hauptthema sein – dazu sei abschließend nur so viel gesagt: Das Bluetti PV120 und das Poweroak PV120 sind absolut identisch. Beide Geräte sind auch unter dem Modellnamen Bluetti SP120 und PowerOay SP120 identisch zu den PV120 Versionen.

Design und Verarbeitung

Verpackt ist das Bluetti PV120 in einem flachen, quadratischen Karton. Das Panel selbst steckt zudem in einer Luftpolsterfolie und ist dadurch recht gut beim Transport geschützt. Der Lieferumfang umfasst tatsächlich nur das Panel samt einer Bedienungsanleitung. Das Panel selbst ist schwarz und besteht aus einem sehr festen Outdoor-Kunststoff. Für die Optik wurde sowohl der Markenname als auch ein weiterer Zierstreifen in hellblauem Material etwas abgesetzt. Das Panel wiegt 4,4kg und misst zusammengeklappt ca. 41cm x 43cm. Es hat einen praktischen Tragegriff aus robustem Kunststoff. Damit lässt sich das Bluetti PV120 sehr angenehm tragen. Auf der unteren Seite findet man zwei Klickverschlüsse, mit denen man das Panel öffnen kann. Auseinandergeklappt ist es insgesamt 166,5cm lang. Nun kommen auch die eigentlichen Solarzellen zum Vorschein.

Es handelt sich dabei um ein monokristallines Panel, was typisch für diese mobilen Solarzellen ist. Hat man das Panel vollständig entfaltet, können auf der Rückseite noch die vier “Füße” ausgeklappt werden. Diese sind 25cm x 12,5cm groß und werden jeweils mit einem Klettverschluss am Panel gehalten. Löst man diesen Klettverschluss, kann man den Fuß ausklappen, bis er durch eine gummigeführte Schlaufe in seiner Maximalstellung ist. Der Winkel des dann aufgestellten Panels liegt bei ca. 45 Grad. Sowohl die Klickverschlüsse als auch die Klappfüße hinterlassen einen richtig gut verarbeiteten Eindruck. Alle Nähte passen und wirken auch robust genug, damit die Solarzellen nicht bei der ersten Benutzung im Freien auseinanderfallen. Zudem ist das Bluetti PV120 nach IP67 zertifiziert und hält daher auch einen Regenschauer locker aus. Die Solarzelle selbst stammt von Sunpower und ist mit ETFE laminiert, wodurch die einzelnen Teile auch leicht flexibel sind.

Ladeeigenschaften des Bluetti PV120

Um nun Strom mit dem PV120 Solarpanel gewinnen zu können, muss man noch das Ladekabel aus der entsprechenden Tasche auf der Rückseite des Panels “befreien”. Diese Tasche ist ca. 29cm x 20cm groß und wird mit einem wassergeschützten Reißverschluss geöffnet. In der Tasche befindet sich das ca. 305cm lange Ladekabel mit MC4-Steckern. Diese MC4-Stecker sind weltweit der Standard für Solarpanels, also hat man auch für diese mobile Variante keine unnötige Ausnahme gemacht. Dadurch ist auch die Kompatibilität zu allen möglichen Powerstations und Adaptern gewährleistet. Im Innenteil der Tasche sind außerdem die technischen Grunddaten zum Modul zu finden. Das Modul leistet demnach maximal 120 Watt bei max. 19,8V und max. 6,06A. Die Leerlaufspannung beträgt 23,7 Volt.

Ich habe das Bluetti PV120 natürlich auch beim Laden einer Powerstation getestet. Dazu hing es sowohl an der Blitzwolf BW-PG1 als auch an der etwas kleineren Blitzwolf BW-PG4 (Testbericht folgt in Kürze). Um die Ladeleistung des Solarpanels (in Watt) ermitteln zu können, habe ich gleich zwei Multimeter genutzt (Spannung = parallel gemessen; Stromstärke = in Reihe gemessen). Die Bilder unten veranschaulichen meinen “Messaufbau”. An der Blitzwolf BW-PG1 konnte ich bei wolkenfreiem Himmel eine dauerhafte Ladeleistung von 80 bis 90 Watt messen. In Spitzenmomenten waren hier auch leicht über 100 Watt drin. Begrenzt ist das Panel hier u.a. von der Powerstation, die das solare Laden nämlich nur mit bis zu 100 Watt unterstützt. Auch bei der kleineren Blitzwolf BW-PG4 ist die Powerstation (bzw. deren Ladetechnik) der begrenzende Faktor für die Ausbeute des Solarpanels. Hier kann nur mit 60 Watt geladen werden, was das Bluetti PV120 natürlich problemlos schaffte.

Somit lässt sich für den Test festhalten, dass man mit dem Bluetti PV120 definitiv bis knapp über 100 Watt Leistung erreichen kann, selbst wenn dies natürlich stark von den Wetterbedingungen und letztendlich dem Bewölkungsgrad abhängig ist. Die 100 Watt erreicht man daher eher selten. An sehr sonnigen und wolkenfreien Julitagen konnte ich aber dauerhaft 80-90 Watt mit dem Bluetti PV120 Solarpanel erreichen, was meiner Meinung nach sehr gut ist. Bei zunehmender Bewölkung sinkt die Leistung des Panels aber auch schnell auf 30-50 Watt ab. Selbst mit dieser Ausbeute kann man aber immer noch eine Powerstation laden – je nach Kapazität des Akkus braucht man halt etwas mehr Zeit.

Testergebnis

Getestet von
Jens M.

Das Bluetti PV120 Solarpanel punktet mit guter Verarbeitungsqualität und kompakten Transportmaßen. Auch die IP67-Zertifizierung macht es, in Verbindung mit einer entsprechenden Powerstation, zu einem richtig guten Outdoor-Begleiter. Die Leistungsausbeute von etwas über 100 Watt im Sommer konnte uns im Test überzeugen. Je nach Bewölkung fallen die Werte natürlich zum Teil stark ab, aber diese Probleme haben auch vergleichbare Modelle der Konkurrenz. Die klare Alternative kommt zum gleichen Preis von EcoFlow. Dort hatten wir allerdings das 160W Solarpanel im Test.

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 30.09.2022

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joachim
Gast
joachim (@guest_90223)
1 Monat her

Wohl eher ein schlechter Deal, gerade weil das Zeugs unter x verschiedenen Labels vertickt wird. Für das Geld kann man sich auch 2x 120 Watt eco worthy incl. Laderegler holen, regulär 199, im Angebot regelmäßig 169! Liefert auch 100 Watt.

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