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Chuwi HiPen Hi6 Stylus vorgestellt – auch für Surface Nutzer interessant

Zusammen mit seinem neusten Surface Pro Klon dem „UBook Pro“ hat Chuwi den HiPen H6 veröffentlicht. Der Stift ist dank seiner Kompatibilität zu den Microsoft Surface Geräten nicht nur für Besitzer eines Ubook Pro interessant.

Design

Zunächst einmal sticht der HiPen durch sein Design aus der Masse an digitalen Stiften hervor. Der Stiftkörper ist zwar in einem wenig auffälligem Silber gehalten, die Oberseite wird durch die orangenen Akzente aufgebrochen. Dazu gibt es einen Clip, um den Stift in Taschen zu befestigen. Der Clip am HiPen ist aus Edelstahl gefertigt und sollte also schön stabil sein. Das Gewicht des Stiftes beträgt lediglich 16 Gramm. Die Länge liegt bei 146 mm und der Durchmesser bei 9,5mm.

Chuwi Hipen Hi6 Unbenannt

Funktionsweise & Features

Die grundlegende Funktionalität ist ähnlich zu anderen digitalen Stiften. Mit der angebrachten 1,5mm dicken Spitze kann auf dafür geeigneten Displays geschrieben werden. Dazu gibt es auf der Mantelfläche des HiPen zwei haptische Tasten. Eine dient als Ersatz für den rechten Mausklick, die andere aktiviert den Radiermodus. Bei gedrückter Taste schreibt man also nicht, sondern radiert. Anders als bei den meisten digitalen Stiften in der oberen Preisklasse kann hier also nicht einfach die Rückseite des Schreibgerätes genutzt werden, um zu radieren.

Das Hauptfeature, mit dem der Pen wirbt, ist seine Druckempfindlichkeit. Mit 4069 Druckempfindlichkeitsstufen liegt er auf einer Ebene mit den Platzhirschen der digitalen Pens, dem Apple Pencil und dem Surface Pen.

Mit solch einer genauen Druckerkennung sollte der HiPen in der Lage sein, Strichstärken genau wiederzugeben. Praktisch ist das vor allem beim Zeichnen, allerdings sorgt eine genaue Druckerkennung auch generell für für authentischeres Schreibgefühl. Chuwi selbst wirbt damit, dass der HiPen ein nützliches Tool für die Nutzung professioneller Zeichensoftware sei. In wie weit dies zu bestätigen ist, wird sich in unserem Test zum Chuwi Ubook Pro zeigen.

Wie die meisten modernen Tablets und Convertibles, bewirbt Chuwi seinen neuen Stift mit einer intelligenten Handballenerkennung. Inwiefern hier der Stift selbst und nicht das Display eine Rolle spielt, bleibt fraglich. Chuwi selbst behauptet, es sei durch einen im Stift verbauten Sensor möglich, Notizen auch auf multitouch Bildschirmen zu erstellen.

Akkulaufzeit

Ein weiteres Feature, das den neuen HiPen ausmacht, ist seine lange Akkulaufzeit. Laut Datenblatt hält der Akku des Stiftes bis zu 180 Tage im Standby und 90 Tage bei aktiver Nutzung durch, bevor er erneut aufgeladen werden muss.

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Zudem setzt Chuwi nicht auf Batteriebetrieb, sondern, wie beschrieben, auf einen Akku. Dieser wird über Micro-USB geladen. Dafür kann eine Kappe an der Oberseite des HiPen umgeklappt werden, hinter der sich eine Micro-USB Buchse verbirgt. Über ein normales Micro-USB Kabel kann der Stift dann aufgeladen werden. Schade ist, dass der HiPen nicht wie etwa der Surface Pen von Microsoft oder der Tilt-Pen von HP, mit USB-C Schnittstelle kommt, sondern weiterhin dem Micro-USB Anschluss treu bleibt.

Chuwi Hipen Hi6 234234

Unsere Einschätzung

Insgesamt kann nur ein Praxistest zeigen, was der HiPen 6 zu Leisten im Stande ist. Auf dem Papier bringt er allerdings alles mit, um eine kostengünstige Alternative zu Surface Pen und Co. darzustellen. Der Verkaufspreis liegt derzeit bei 36€ im Chuwi-Store, was durchaus ein fairer Preis ist. Als kleiner Wermutstropfen bleibt lediglich der fehlende USB-C Anschluss.

Quellen


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Sergeant
Gast
Sergeant

Im Gegensatz zum flachen designten Logitec Crayon fürs iPad, – an den mich dieser HiPen6 neben seiner Farbgestaltung auch von der Kappe zum Aufladen unweigerlich erinnert – dient hier der Clip auch dazu, ein Wegrollen des runden Stifts zu verhindern und nicht nur, “um den Stift in Taschen zu befestigen.” Allerdings hat der Crayon keine Druckstufenerkennung, dafür erkennt dieser aber Neigungswinkel und ignoriert die Handballenauflage und ist teurer. Frage: Wie ist das beim HiPen 6 und ist der auch auch iOS-kompatibel?! 😉

Sergeant
Gast
Sergeant

Ach, sorry, hab den extra fetten Hinweis auf “intelligenten Handballenerkennung” übersehen …