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CHUWI UBook Pro – starker Konkurrent zu Microsoft Surface?

Anfang des Jahres hatten wir euch ja bereits das Ubook von Chuwi vorgestellt. Lange Zeit hat man nichts mehr von dem Gerät gehört, inzwischen gibt es aber den Nachfolger, beziehungsweise eine verbesserte Version – das Ubook Pro (Zur Aktionsseite). Das normale Ubook hingegen ist aus sämtlichen Shops verschwunden und taucht selbst auf der Herstellerseite nicht mehr auf. Lediglich die Kickstarter Kampagne verrät noch, dass es dieses Gerät einmal gab.

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Nun also das Ubook Pro. Dabei handelt es sich um ein kleines Update, mit gleichem Design aber leicht verbesserter Hardware. Dieses Mal wurde das Gerät über Indiegogo finanziert (eine andere Crowdfunding Website) und hat sein Funding Ziel bereits um ein Vielfaches übertroffen. In zwei Varianten ist das Gerät zu haben und die Version mit dem schwächeren Prozessor (Intel N4100) ist auch auf AliExpress schon verfügbar.

In der Vergangenheit hat Chuwi meist gute Geräte abgeliefert, wir sind auf das Ubook Pro also sehr gespannt.

Design und Display

Das Konzept des Ubook Pro ist den Surface Geräten nachempfunden, unterscheidet sich aber dennoch in gewisser Weise. Wie das normale Ubook auch, besteht die Pro Version nämlich aus einem CNC gefrästen Aluminium Gehäuse mit einem “U-Stand“, also anders als bei Surface nur einem Rahmen, der sich als Fuß ausklappen lässt und nicht eine ganze Platte.

 

Das Display ist im 3:2 Format gehalten und löst bei einer Diagonale von 12,3 Zoll mit 1920 x 1280 Pixeln auf. Es ist “fully laminated“, was bedeutet, dass die Touch Sensoren direkt in die oberste Glasschicht eingearbeitet sind, weswegen das Display besonders klar wirken soll.

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Die Maße liegen bei 293 x 208 x 9 Millimetern ohne Tastatur bei einem Gewicht von 780 Gramm. Das Ubook Pro kommt ohne Lüfter aus, ist deshalb also im Betrieb geräuschlos und leicht.

Die Tastatur, die man optional mit bestellen kann, ist leider nur im QWERTY Format verfügbar, hat aber einzeln beleuchtete Tasten. Außerdem kann man einen Stylus erwerben, mit dem man dank Digitizer Notizen machen kann. Er hat 2048 Druckstufen, Chuwi hat allerdings auch eine Version mit 4096 angekündigt. Die Voraussetzung dafür war allerdings das Erreichen von 300.000 USD bei der Indiegogo Kampagne, was nicht passiert ist. Ob der Pen dennoch auf den Markt kommen wird, wird die Zukunft zeigen.

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Ausstattung des Ubook Pro

Wie in der Einleitung bereits erwähnt, gibt es das Ubook Pro in zwei verschiedenen Ausführungen, die sich lediglich im Chipset unterscheiden.

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Hardware und System

Die günstigere Version wird von einem Intel Celeron N4100 mit Intel UHD Graphics 600 angetrieben. Dabei handelt es sich um einen Quad-Core Prozessor aus der Gemini-Lake-Serie, der normalerweise mit 1,1GHz läuft, allerdings auf bis zu 2,4GHz geboostet werden kann.

Für gute 100€ mehr bekommt man einen Intel Core M3-8100Y mit Intel HD Graphics 615 und ebenfalls 1,1GHz Takt. Der Boost liegt bei dieser Version bei 3,4GHz. Der M3 hat nur zwei Kerne, kann aber dank Hyper-Threading genau wie der N4100 vier Threads gleichzeitig bearbeiten.

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Beide Prozessoren sind im 14nm Verfahren gefertigt und können auf 8GB LPDDR4 RAM und 256GB SSD ROM zugreifen. Da die Prozessoren nur passiv gekühlt werden, ist es unwahrscheinlich, dass der Boost-Takt lange gehalten werden kann, man sollte also auf Dauer nur mit 1,1GHz rechnen. Beide Geräte laufen mit Windows 10 Home in der 64bit Ausführung. Wer nur surfen und das ein oder andere Youtube-Video anschauen möchte, dem genügt der N4100. Wenn das Anwendungsgebiet aber weiter ausgedehnt wird, wie beispielsweise aufwändigere Office-Arbeiten und grafische Arbeiten mit dem Stylus, sollte man zum M3 Prozessor greifen. Es sollte aber klar sein, dass beide Tablets für Gamer nicht geeignet sind.

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Videotelefonate kann man mit der 2MP Frontkamera und der 5MP Hauptkamera ebenfalls führen.

Der Akku beider Geräte fasst 37Wh (7,4V/5000mA) und hält laut Chuwi 8 Stunden. Da die Prozessoren sich im Energiebedarf leicht unterscheiden (TDP: M3-8100Y: 5 Watt, N4100: 6 Watt) dürfte auch die Laufzeit leichte Differenzen aufweisen.

Anschlüsse und Konnektivität

Chuwi Ubook 6Die Vielzahl an Anschlüssen wird massiv beworben und kann sich für ein Tablet auch durchaus sehen lassen:

  • 2x USB-A 3.0
  • USB-C (Daten + Strom)
  • Micro HDMI
  • 3,5mm Audio-Jack
  • DC Ladebuchse
  • Kontakte für die Tastatur

Laden kann man die Geräte also wahlweise über den normalen Netzstecker oder via USB-C. An den USB-C Port kann man natürlich einen Hub anschließen, sollte man andere Anschlüsse brauchen. Auch den Speicher kann man mit einer MicroSD um maximal 128GB erweitern.

Ins Internet kommt man über WLAN mit 2,4GHz oder 5GHz in den 802.11a/ac/b/g/n Standards. Außerdem ist das Ubook Pro Bluetooth fähig. Auf Indiegogo ist von 4.2 für den M3 Prozessor und 5.0 für die schwächere Variante die Rede, ich kann mir aber kaum vorstellen, dass Chuwi den neuen Standard nur im schlechteren Gerät verbaut. Um genauere Aussagen treffen zu können, müssen wir den Test abwarten.

Unsere Einschätzung

Das Ubook Pro liegt preislich weit unter der Konkurrenz von Microsoft und Co, klingt aber trotzdem nach einem vielversprechenden Gerät. Die stärkere Version mit M3-8100Y Prozessor, 8GB RAM, 12,6 Zoll Display, Stylus und Tastatur bietet schon Einiges und könnte eine gute Alternative zu den Surface Modellen darstellen.

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Leider gibt es bisher nur die Version mit N4100 zu kaufen. Aktuell sind dafür auf AliExpress über 400€ aufgerufen, am 11.11. soll der Preis allerdings in interessantere Regionen unterhalb der 300€ Marke fallen.

Das Modell mit M3 Prozessor gibt es nur über Indiegogo für 450€ inklusive Tastatur und Stylus. Generell raten wir davon ab dort einzukaufen, gerade wenn man sich die wütenden Kommentare von Backern des normalen Ubooks auf Kickstarter durchliest.

Hier empfiehlt es sich auf unseren Testbericht zu warten, wo wir auch die Fragen nach der Stabilität und der Kompatibilität des USB-C Anschlusses klären werden, die sich schon beim normalen Ubook stellten. %name

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Bacha
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Bacha

hallo! geiles Stück da M3! genau fürs Studium! wo kann man noch das kaufen? wird das auch bei Ali irgendwann kommen?