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EPad X – Tablet mit zweitem E-Ink Display für eBooks

Nachdem wir neulich mit dem Hisense A5 ein Smartphone mit zusätzlichem E-Ink Display vorgestellt haben, folgt nun ein Tablet mit zweitem E-Ink Display. Auch beim EPad X der bisher unbekannten Firma Eewrite basiert das System auf Android, was dem Nutzer deutlich mehr Möglichkeiten bietet als herkömmliche Ebook Reader. Im Folgenden stellen wir Euch das EPad X und das weitere Lineup von Eewrite in Kürze vor.

EPadX 1

Während einer meiner Recherchen bin ich auf die Firma EeWrite aufmerksam geworden, die das Dual-Display Konzept kurzerhand auf ein Tablet übertragen hat. EPad X heißt das Gerät und ist meiner Meinung nach eine wirkliche Innovation gegenüber dem aktuellen Tablet-Einheitsbrei.

EeWrite

EPadX 3 Das chinesische Unternehmen EeWrite ist bisher quasi nicht in Erscheinung getreten. Die Firma ist recht neu und fokussiert sich auf Geräte mit E-Ink Display, die über die Funktionen eines E-Book Readers hinausgehen. Sprich, zu beinahe jedem Gerät gibt es einen Stift dazu, mit dem man Notizen anfertigen kann, die sich teilweise sogar direkt auf dem Smartphone abspeichern lassen. Auch ein Klemmbrett hat EeWrite im Programm, das handschriftliche Notizen während des Schreibens digitalisiert und ebenfalls auf das Smartphone überträgt.

Seit diesem Jahr stehen sogar zwei normale Tablets auf der Produktliste, die allerdings eher nach Low-Budget klingen und eben das EPad X, um das es heute gehen soll.

Fun Fact – auf der Hauseigenen Website eewrite.com gibt es weder ein Impressum noch irgendwelche Informationen, wo die Geräte aktuell zu kaufen sind. Für das EPad gibt es eine Kickstarter-Kampagne, die aber schon ausgelaufen ist und auch alle anderen Geräte sind im Moment nicht zu bekommen.

Epad 2

Wir sind bereits mit der Firma in Kontakt und hoffen, dass wir irgendwann ein Testgerät auftreiben. Dann sehen wir sicher auch so glücklich aus, wie die Dame auf dem Werbefoto 😉

Das EPad X

Der Sellingpoint des EPad X dürften die beiden Displays sein. Dabei handelt es sich einerseits um ein IPS Screen mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln und auf der Rückseite das E-Ink Panel mit einer geringeren Auflösung von 1200 x 825, was für E-Ink Panels allerdings immer noch gut ist. Die Displays sind im 4:3 Format angeordnet und verteilen sich beide auf 9,7 Zoll. Durch die doppelte Display-Technik ist das Tablet etwas dicker als normale Geräte, genaue Maße sind aber noch nicht angegeben.

Der Fokus des EPad X liegt eindeutig auf dem Dualscreen, die anderen technischen Daten sind nämlich nicht gerade spektakulär. Angetrieben wird das Gerät von einem MediaTek MT8176 Hexacore-Prozessor mit zwei 2,1GHz Cortex-A72 Kernen und vier stromsparenden Cortex-A53 Kernen. Dem stehen 2GB RAM und 32GB interner Speicher zur Seite, welcher sich via MicroSD um bis zu 128GB erweitern lässt. Für ein Tablet ist das Gerät damit eher schwach aufgestellt. Für einen EBook Reader handelt es sich hingegen um ein echtes Hochleistungs-Monster, wenn man sich die Hardware anschaut, die in Geräten von Tolino oder Kindle zum Einsatz kommt. Natürlich wird Android auf dem Gerät laufen, welche Version verwendet wird, hat EeWrite aber noch nicht bestätigt.

Auf den Werbefotos scheinen die Displays unterschiedlich groß zu sein, obwohl angeblich beide Panels 9,7 Zoll messen…

Mit an Board gibt es Wifi, GPS und Bluetooth – welche Standards unterstützt werden, steht noch in den Sternen. Fest steht aber, dass USB-C mit OTG Support an Bord sein wird und wie für die EeWrite Geräte üblich auch ein passender Pen in den Verkauf geht, mit dem sich digitale Notizen und Zeichnungen anfertigen lassen.

Der Akku fasst 5000mAh, was für ein Tablet nicht viel ist, dank des E-Ink Displays aber auch problemlos für längere Sessions ausreichen sollte.

Andere Geräte

Neben den Tablets, zu denen es noch keine weiteren Informationen gibt, hat EeWrite verschiedenen andere Smarte Notizgeräte im Programm. Die Drei, die auch auf der Homepage präsentiert werden, sollen hier nicht unerwähnt bleiben. Lasst es uns wissen, wenn ihr euch mehr Informationen über die einzelnen Modelle wünscht.

EPad – Ebook Reader mit Android

Da gibt es zum Einen das EPad (ohne X). Dieses ist ausgestattet mit einem Helio X20 von MediaTek und verfügt über ein E-Ink Display mit einer Auflösung von 1872 x 1404 Pixeln. Für ein E-Ink Display ist diese Auflösung enorm hoch! Der Festspeicher beträgt 32 GB und die Größe des RAMs ist nicht angegeben. Das Gerät ist 6,6mm schlank, hat einen 4100mAh Akku und auch hierfür gibt es einen Pen. Der Digitizer kommt von Wacom, einer Firma, die sich auf Smart-Pens spezialisiert haben. Android als Betriebssystem ist in der alten Version 7.1 vorinstalliert und gezeichnete Dateien lassen sich per “One-Click-Sharing” auf das Smartphone ziehen.

Epad

EPad 97

EPad97Viel gibt es zu diesem Gerät nicht zu sagen. Im Prinzip handelt es sich um ein EPad in leicht abgewandelter Form. Auch hier ist Wacom wieder zuständig für den Stift. Die Akkukapazität bleibt mit 4100mAh gleich, die Dicke erhöht sich aber auf 7,5mm. Zudem ist eine Wifi, GPS und 4G Unterstützung angegeben. Es ist aber gut möglich, dass diese Angabe auf der Produktseite des normalen EPads einfach vergessen wurde. Das Display ist ein wenig schlechter geworden und misst nur noch 9,7 Zoll mit einer Auflösung von 1200 x 825 Pixeln.

 

EeWrite

Das EeWrite ist der Namensgeber der Firma und noch einmal ein anderer Ansatz, um Notizen zu digitalisieren. Hier handelt es sich um ein Klemmbrett mit Bluetooth Funktion, auf dem man seine Notizen auf Papier macht. Die Oberfläche des Bretts erkennt aber den Weg des Stifts und fertigt im Hintergrund eine 1:1 digitale Version an, die sich über Bluetooth auf das Smartphone übertragen lässt. Im Lieferumfang ist außerdem ein Stift, der mit Tinte schreibt, aber wie ein Smart Pen den Druck erkennt und die Breite der Stricke entsprechend ergänzt.

EWrite

Fazit

Die Firma EeWrite präsentiert sich auf ihrer Website als innovatives Unternehmen und die Geräte erwecken einen durchaus positiven Eindruck. Bisher gibt es allerdings nur vereinzelte Videos von Prototypen. Wir sind gespannt, wann die Massenfertigung starten wird und ob die Geräte halten, was sie versprechen. Selbstverständlich halten wir euch auf dem Laufenden und werden versuchen, an Testgeräte ran zu kommen.%name

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