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Hoymiles DTSU666 Smart Meter + Hoymiles DTU Pro-S im Test – Balkonkraftwerk mit Verbrauchserfassung und Nulleinspeisung leicht gemacht

Getestet von Michael am
Vorteile
  • zahlreiche kompatible Hoymiles Wechselrichter
  • schnelle Reaktionszeit der Einspeiseleistung
  • kompatibel mit gängigen Akkuspeichern
  • Einspeisung kann bedarfsgerecht gesteuert werden
Nachteile
  • DTSU666 kann nicht saldieren
  • Verbrauchswerte daher unbrauchbar
  • Installation durch Elektrofachkraft
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Das Jahr 2022 und 2023 war geprägt von der Energiekrise und Debatten über saubere Energielösungen für die Zukunft. Der Fokus liegt nun ganz klar auf der Nutzung erneuerbarer Energiequellen in jeglicher Form. Ganz vorne mit dabei ist natürlich die Solarenergie. Diese lässt sich relativ problemlos in vielen Privathaushalten nutzen. Um den Anreiz für die privaten Haushalte zu fördern, wurden unterschiedliche Programme wie die Mehrwertsteuerbefreiung und die gesetzliche Neuregelung für Balkonkraftwerke ins Leben gerufen. In diesem Zusammenhang sprießen Balkonkraftwerke wie Pilze aus dem Boden und viele erfreuen sich an selbst erzeugtem Strom. Für die intelligente Stromerfassung und Steuerung der Einspeisung hat sich der Hersteller Hoymiles etwas einfallen lassen. Mit der Hoymiles DTSU666 in Verbindung mit der Hoymiles DTU Pro-S lässt sich der Stromverbrauch im privaten Haushalt Watt-genau erfassen und die Einspeiseleistung des Wechselrichters an den persönlichen Bedarf anpassen.

Hoymiles Export Einleitung

Wir haben uns das Smart Meter von Hoymiles genauer angeschaut und möchten euch in diesem Artikel alle Möglichkeiten aufzeigen, die dieses System leisten kann. Um die technischen Hintergründe zu verstehen, würden wir euch empfehlen, vorab den Artikel zum Thema Balkonkraftwerke (zum Artikel) zu lesen und auch einen Blick auf den Test des Hoymiles HMS-800-2T (Zum Test) Wechselrichters zu werfen.

Energie-Export und Nulleinspeisung, was ist das eigentlich?

Hoymiles bezeichnet die Einspeisung von Energie in das öffentliche Stromnetz als Energie-Export. Wird also Energie nicht direkt bei euch verbraucht, wird sie exportiert. Bei großen Solaranlagen ist dieses Vorgehen weitverbreitet, um für jede eingespeiste Kilowattstunde die Einspeisevergütung abzurechnen. Für kleine Solaranlagen und Balkonkraftwerke kann es unter Umständen aber Sinn ergeben, keine Energie in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Wird die Anlage so konfiguriert, dass sie nur den eigenen Strombedarf im Haushalt abdeckt und nichts in das öffentliche Netz einspeist, spricht man von einer Nulleinspeisung. Aber warum sollte man das machen? Zwar wird überschüssige Energie aus dem Balkonkraftwerk in der Regel nicht vergütet, dennoch kann man sie dem Energieversorger im Sinne des Umweltschutzes und der Energiewende zur Verfügung stellen. Somit wäre die Nulleinspeisung eher kontraproduktiv.

Anders sieht die Sache aus, wenn ein Energiespeicher mit im Spiel ist. Systeme wie das Zendure Solarflow, die Anker Solix Solarbank oder das Ecoflow Powerstream, ermöglichen Betreibern kleiner Solaranlagen, die erzeugte Energie zwischenzuspeichern. Die Nulleinspeisung sorgt nun dafür, dass aus dem Speicher nur so viel Energie entnommen wird, wie ihr im Haushalt auch tatsächlich benötigt. Ecoflow und Zendure versuchen dies bereits durch ihre SmartPlugs oder die Vernetzung mittels Shelly Smart-Meter zu realisieren. Hoymiles bietet hier ein System, welches Herstellerunabhängig mit den meisten Speichern für Balkonkraftwerke funktionieren sollte, solange ein Hoymiles Wechselrichter verwendet wird. Somit wird keine überschüssige Energie mehr verschwendet und die Speichernutzung optimiert.

Hoymiles DTSU666, Hoymiles DTU-Pro-S und Hoymiles HMS-800-2T

Für die intelligente Energieerfassung in eurem Haus und die zielgerichtete Einspeisung des Wechselrichters benötigt ihr insgesamt drei Komponenten, die wir euch hier näher vorstellen wollen.

Der Hoymiles Wechselrichter

Für das hier getestete System ist ein Wechselrichter des Herstellers Hoymiles Voraussetzung. Die hier verwendete Hoymiles DTU-Pro-S funktioniert mit allen 3-Phasen HMT und 1-Phasen HMS Wechselrichtern. Eine entsprechende Auswahl findet ihr auf der Homepage des Herstellers.

Für unseren Test nutzen wir den Hoymiles HMS-800-2T aus unserem Test. Dieses Modell kommt bei vielen Nutzern von Balkonkraftwerken zum Einsatz.

Die Hoymiles DTSU666

Bei der Hoymiles DTSU666 handelt es sich um ein Smart-Meter, welches direkt in eurem Zählerschrank installiert wird. Dieses erfasst von jeder Phase eures Hausanschlusses die Leistung und wertet diese aus. Die Verbrauchswerte können im Weiteren genutzt werden, um euren Wechselrichter zielgerichtet zu steuern.

Die DTSU666 wird direkt auf der Hutschiene im Zählerschrank installiert. Mittels drei Strommessklemmen, die Ströme von bis zu 100 Ampere messen können, wird die Leistung bestimmt, die von eurem Zähler in euer Hausnetz fließt. Sollte das noch nicht ausreichen, bietet der Hersteller auch Strommessklemmen, die bis zu 250A messen können. Auch wenn die Installation nicht besonders anspruchsvoll ist, sollte diese von einem Fachmann durchgeführt werden. Strom ist gefährlich. Weiterhin muss natürlich die elektrische Betriebssicherheit im Haushalt jederzeit sichergestellt sein, weshalb nur Fachpersonal solche Installationen durchführen darf. Das folgende Installationsvideo des Herstellers dient daher lediglich dem Grundverständnis, wo sich diese Messeinheit genau befindet und was sie macht.

Die Nulleinspeisung funktioniert nur, wenn die Strommessklemmen wie im Video installiert werden. Diese müssen mit dem Pfeil in Richtung Stromzähler zeigen. Die App gibt euch allerdings einen Warnhinweis aus, dass der Zähler falsch verdrahtet ist. Das ist aber nicht der Fall.

Alle Verbrauchswerte werden auf dem kleinen Display der Hoymiles DTSU666 mit negativem Vorzeichen angezeigt. Auch die Anzeige von importierter Energie (Bezug aus dem Netz) und exportierter Energie (ins Stromnetz eingespeist) ist dadurch genau umgedreht. Zugegebenermaßen wissen wir nicht, was sich der Hersteller dabei gedacht hat. Normalerweise gehören die Strommessklemmen andersherum montiert, sodass der Verbrauch auf dem Display auch positiv dargestellt wird. Leider funktioniert dann aber die Nulleinspeisung nicht ordnungsgemäß. Diese nötige “Fehlkonfiguration” ist verwirrend und ärgerlich. Über das Display der DTSU666 lassen sich verschiedene Informationen direkt ablesen. So ist etwa der momentane Stromverbrauch aller drei Phasen (Pt), der Netzbezug (Exp), die selbst erzeugte Energie (Imp) und der Gesamtverbrauch ablesbar. Es können auch alle drei Phasen einzeln in Bezug auf Strom und Leistung angezeigt werden.

Für das weitere Vorgehen müsst ihr nun noch die passende Hoymiles DTU-Pro-S (Data Transfer Unit) installieren und mit dem Smart Meter (DTSU666) verbinden. Die Kommunikation zwischen DTSU666 und DTU-Pro-S wird mittels RS485 Schnittstelle hergestellt.

Dabei handelt es sich um einen standardisierten Anschluss, von dem lediglich zwei Adern benötigt werden. Das Kabel ist im Lieferumfang enttäuschenderweise nicht enthalten. Für eine sichere Kommunikation empfiehlt Hoymiles die Nutzung eines Standard RS485 Kabels. In unserem Test funktionierten ein Standard Lautsprecherkabel oder auch ein zweckentfremdetes Netzwerkkabel ohne Probleme. Die zwei Adern werden zwischen den Anschluss 24/25 der DTSU666 und der DTU-Pro-S angeschlossen.

Die Hoymiles DTU-Pro-S

Um den Wechselrichter steuern zu können, kommt die Hoymiles DTU-Pro-S ins Spiel. Diese kommuniziert einerseits im Sub-1GHZ Band mit dem Wechselrichter und bereitet dessen Daten auf und funkt sie dann im herkömmlichen 2,4GHz Netz über euren heimischen Router an die Hoymiles Cloud weiter. Ausgestattet mit Ethernet Anschluss und SIM Slot ist es auch möglich, die DTU-Pro-S direkt über Netzwerkkabel und sogar über Mobilfunk anzubinden. Die DTU-Pro-S empfängt die Verbrauchsdaten von dem bereits installierten Hoymiles DTSU666 Smart-Meter über die RS485 Schnittstelle.

Die Installation ist denkbar einfach. Ihr müsst die DTU-Pro-S lediglich mit dem beliegenden 5V/2A Adapter mit Strom versorgen und euch die passende Hoymiles S-Miles-Installer App downloaden. Die App haben wir euch bereits im Test des Hoymiles HMS-800-2T vorgestellt. Trotzdem gehen wir hier nochmals auf die grundsätzlichen Funktionen ein. Die Hoymiles DTU-Pro-S kann bis zu 99 Solarmodule verwalten. Das bedeutet, wenn ihr Wechselrichter mit zwei Anschlüssen für Solarmodule nutzt, können 49 Wechselrichter an einer DTU verwaltet werden.

Das Einrichtungsprozedere von DTU und Wechselrichter ist etwas umständlich gestaltet. Daher gehen wir in der Erklärung genauer darauf ein.

Nach der Installation müsst ihr ein entsprechendes Nutzerkonto erstellen. Dafür genügt eine Mailadresse und die Vergabe eines Passwortes. Um die DTU und den Wechselrichter zu integrieren, müsst ihr erst einmal eine neue PV-Anlage anlegen. Hier werden zahlreiche Informationen über Name, Standort, Leistung und Region abgefragt. Ist das geschafft, könnt ihr die DTU mittels Scannen der Seriennummer hinzufügen. Im Anschluss wird der Wechselrichter durch Scannen der Seriennummer der DTU zugeordnet.

Auf dem Startbildschirm wird euch die aktuelle Leistung der Gesamtanlage angezeigt. Die unteren Menüpunkte bieten euch einen Überblick über historische Leistungsdaten. Auch der momentane Ertrag der einzelnen Solarmodule kann abgerufen werden.

Ein Klick auf das jeweilige Modul gibt euch weitere Einblicke über Spannung, Leistung, Stromstärke und historische Tagesdaten. Die Möglichkeiten der Auswertung sind wirklich sehr umfangreich, teilweise aber versteckt in Untermenüs strukturiert. Hier sollte man sich einfach mal eine Stunde Zeit nehmen, um alle Funktionen kennenzulernen. Da hier alle Daten erst über die Hoymiles Cloud laufen müssen, ist ein gewisser Zeitversatz von einigen Minuten vorhanden. Aber auch das Auslesen von Echtzeitdaten, ist möglich. Dazu müsst ihr euch mit eurem Handy direkt mit dem WLAN Netz der DTU verbinden.

Das DTU-Toolkit gibt euch einen Überblick über die momentane Leistung des Wechselrichters und der angeschlossenen Solarmodule. Neben der Spannung der einzelnen Solarmodule wird auch der aktuelle Stromfluss und die Leistung angezeigt. Treten im Betrieb Fehler auf, so können diese unter dem Menüpunkt »Alarm« eingesehen werden. Leider ist das DTU Toolkit nur lokal im WLAN Netz der DTU verfügbar. Eine Abfrage der Echtzeitdaten aus der Ferne ist nicht möglich.

Konfiguration in der Hoymiles Cloud

Nachdem wir alle Komponenten installiert und konfiguriert haben, müssen nur noch die nötigen Einstellungen in der Hoymiles Cloud getätigt werden. Dafür geht ihr auf die Hoymiles Homepage und logt euch mit euren Zugangsdaten der App ein.

Nach dem Login stehen euch auch hier zahlreiche Informationen über eure Solaranlage zur Verfügung. Von erzeugter Leistung, über Verbrauchsdiagramme bis zu Leistungsdaten der Solarmodule ist vieles abrufbar. Die Verbrauchskurven sind extrem genau und entsprechen eurem tatsächlichen Energiebedarf.

Allerdings sind die Werte der erzeugten Energie und des Gesamtverbrauchs nicht brauchbar. Grund dafür ist, dass der Hoymiles DTSU666 Zähler nicht saldierend arbeitet. Das bedeutet, wenn auf Phase A 800W eingespeist und auf Phase B 1000W verbraucht werden, müsste er rechnerisch 200W Gesamtverbrauch pro Stunde berechnen. Dem ist aber nicht so. Der Zähler zählt 1000W Verbrauch pro Stunde und 800W nimmt er als Einspeiseleistung. Er verrechnet die Phasen nicht gegeneinander. Somit wird das Gesamtergebnis des Stromverbrauchs verfälscht, sobald eine Phase einen negativen Bezug hat (eingespeist wird).

Nulleinspeisung aktivieren

Um die Nulleinspeisung zu nutzen, müsst ihr in der Cloud unter dem Menüpunkt »Einstellungen« noch ein einige Konfigurationen vornehmen.

Unter »Einspeiseverwaltung« muss als Erstes die Einspeiseverwaltung aktiviert werden. Im Anschluss legt ihr fest, welches Stromnetz ihr zu Hause vorliegen habt. In Deutschland dürfte das in den meisten Fällen ein dreiphasiges Netz mit 230/400V sein. Habt ihr das geschafft, müsst ihr noch angeben, an welcher Stelle das Hoymiles DTSU666 Smartmeter verbaut wurde. In unserem Fall befindet es sich direkt hinter der Versorgungsseite (Netzzähler B) und erfasst den Gesamtverbrauch inkl. Einspeisung der Solaranlage.

Unter dem gewählten Zähler muss noch die Seriennummer der DTSU666 eingegeben werden. Aktiviert nun den Haken »Leistungsbegrenzung aktivieren« für den Gesamtverbrauch. Ihr könnt selbst entscheiden, auf welchen Wert eure Einspeiseleistung begrenzt wird. Setzt ihr den Wert auf 0, versucht der Wechselrichter möglichst nichts einzuspeisen und nur den eigenen Stromverbrauch abzudecken. Möchtet ihr, dass dauerhaft 100W in euer Hausnetz eingespeist werden, muss der Wert auf 0.1kWh gesetzt werden. Negative Werte sind hier nicht möglich.

Die Nulleinspeisung im Praxistest

Erfahrungsgemäß ist der Dezember nicht unbedingt für seinen hohen Ertrag an Sonnenenergie bekannt. Daher können wir den Hoymiles HMS-800-2T Wechselrichter nicht zufriedenstellend mit Solarmodulen betreiben, um die Nulleinspeisung zu testen. Wir versorgen den Wechselrichter daher ersatzweise mit zwei Labornetzteilen, die von zwei Powerstationen gespeist werden.

Die Powerstationen haben eine Kapazität von rund 8 kWh und ermöglichen es uns, die Nulleinspeisung einen halben Tag laufen zu lassen.

Die S-Miles-Installer App zeigt euch im Tagesverlauf den Verbrauch, Einspeisung und Netzbezug als Diagramm dargestellt. Wie man an den zwei aufgezeichneten Tagen sehen kann, regelt der Wechselrichter bedarfsgesteuert und versucht immer die nötige Energie zur Verfügung zu stellen, die gerade im Haus benötigt wird. Um das Regelverhalten genauer zu beobachten, haben wir die Werte mittels everHome EcoTracker (zum Test)  direkt am Stromzähler überprüft.

Die Hoymiles DTU-Pro-S regelt den Wechselrichter innerhalb von 5-15 Sekunden auf den jeweiligen benötigten Stromverbrauch des Hauses. Ist die Nulllinie erreicht und ein Verbraucher wird abgeschaltet, läuft die Einspeisung für 10-15 Sekunden weiter auf dem erhöhten Wert. In dieser Zeit werden geringe Mengen eingespeist, bis der Wechselrichter nachgeregelt hat. Werden im Haus Geräte mit hohem Energiebedarf betrieben, kann der 800W Wechselrichter diesen selbstverständlich nicht komplett bedienen. In dem Fall regelt der Wechselrichter auf den Maximalwert und der Rest wird aus dem Netz bezogen.

Für den Testzeitraum mussten wir unsere Wärmepumpe deaktivieren, um den Stromverbrauch im Bereich von 800W zu halten. Wie man sehen kann, funktioniert die Nulleinspeisung auf einem sehr hohen Niveau, solange der Verbrauch im Haus unter 800W bleibt. Durch die zeitversetzte Regelung werden trotz Nulleinspeisung noch geringe Mengen an Energie eingespeist.

Betrieb mit Zendure Solarflow und Anker Solix Solarbank

Wie bereits erwähnt, ist die Nulleinspeisung für den Einsatz mit Akku prädestiniert. Wir haben testweise beide Systeme an den Wechselrichter angeschlossen und überprüft, ob das Hoymiles System damit zufriedenstellend arbeitet.

Zendure Solarflow

Hoymiles DTSU666 Solarflow

Für den Betrieb wird der Hoymiles HMS-800-2T Wechselrichter an den Ausgang des Zendure Solarflow angeschlossen. In der Zendure App aktiviert ihr den manuellen Modus und gebt die Ausgangsleistung bis 800W frei. Der Hoymiles HMS-800 bekommt so stets die volle Leistung und regelt die Ausgangsleistung selbstständig je nach Strombedarf im Haus.

Die Regelung des Wechselrichters arbeitet mit dem Zendure Solarflow erstklassig zusammen. Es kommt zu keinen weiteren Verzögerungen gegenüber dem Betrieb des Wechselrichters an den Labornetzteilen.

Anker Solix Solarbank

Hoymiles DTSU666 Anker1

Das Vorgehen zum Anschluss der Solarbank gleicht dem des Zendure Solarflow. Der Ausgang der Anker Solarbank wird mit dem Wechselrichter verbunden und die Ausgabeleistung auf den maximalen Wert von 800W eingestellt.

Die Regelung der Solarbank arbeitet etwas träger, wodurch sich der Zeitversatz bis sich der Verbrauch auf 0 einpegelt, etwas erhöht. Manchmal dauert es nur wenige Sekunden und manche Male wird die Leistung über einen Zeitraum von einer Minute langsam reduziert oder erhöht. Trotz dessen funktioniert das System auch hier einwandfrei, solange man eine halbwegs konstante Grundlast im Haushalt hat.

Testergebnis

Getestet von
Michael

Mit dem Hoymiles DTSU666 Smart-Meter bringt der Hersteller in Verbindung mit passender DTU und Wechselrichter ein System auf den Markt, mit dem sich eine Nulleinspeisung ohne großen Aufwand realisieren lässt. In Verbindung mit einem Energiespeicher, lässt sich somit die gespeicherte Energie zielgerichtet verbrauchen, ohne selbst händisch in die Steuerung eingreifen zu müssen. Leider entsprechen die aufgezeichneten Verbrauchswerte nicht der Realität, wodurch sich das System zur allgemeinen Verbrauchserfassung nicht eignet. Ihr solltet zudem ihr berücksichtigen, dass die Installation des Smart-Meters durch eine Fachkraft erfolgen sollte.

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Helmut
Gast
Helmut (@guest_106148)
1 Monat her

Hallo Michael
Habe Interresiert diesen Bericht gelesen
Ich möchte mir einen Zendure Akku kaufen
Habe dazu den Support von Zendure kontaktiert
Dieser sagt aber dass die Nulleinspeisung nur mit Shelly funktioniert
Jetzt bin ich etwas verwirrt
Gruß Helmut

Helmut
Gast
Helmut (@guest_106209)
1 Monat her
Antwort an  Michael

Hallo Michael
Danke für die Antwort
Entsteht mir da ein Nachteil wenn ich die Nulleinspeisung mittels DTU realisiere?
Welche Lösung wäre da zu bevorzugen?
Shelly oder DTSU?

Hansi
Gast
Hansi (@guest_105513)
2 Monate her

Hi Micha,

ich frage mich, wie das Zendure Solarflow weiß, wieviel es bei geladenem Akku an den HM Wechselrichter abgeben soll, wenn doch lediglich der HM WR mit dem Smartmerter (DTSU666) kommuniziert.

Bei der Variante Zendure und Shelly wäre es ja so, dass die Batterie eben in der Nacht grade den von Shelly ermittelten Wert (typischer Weise Grundlast Nachts eben) abgibt.

Die Version mit dem DTSU666 direkt an die DTU-s macht ja lediglich bei Durchschleifen an der Zendure Sinn, oder verstehe ich da was nicht?

LG Hansi

Hansi
Gast
Hansi (@guest_105534)
2 Monate her
Antwort an  Michael

Ok, das hab ich verstanden. Wie sähe dann eine sinnvolle Konfiguration im Solarflow aus, wenn die Batterie noch geladen werden soll: Nehmen wir an, die DTSU ermittelt einen Bedarf von 400W im Haus. Die Sonne scheint (sagen wir 1,6kwp Anlage und es würden auch gute 1,3kw grade erzeugt werden), der Akku vom Solarflow ist aber leer. Nun würde ja die DTSU dem WR sagen, schicke mir bitte 400W. Zendur würde jetzt also theoretisch 1300w ziehen können (wenn man dann den hub2000 nähme), und würde an den WR 400 abgeben, weil der sich die 400 ja zieht. Die restlichen 900w fließen… Weiterlesen »

Hansi
Gast
Hansi (@guest_105536)
2 Monate her
Antwort an  Hansi

Oder auch anders rum:

DTSU ermittelt 1000w
Die Anlage kann aber grade nur 500w produzieren. Zendur würde hier den Akku dann wohl nicht laden, oder?

Also die
Frage anders formuliert:
Erkennt Zendur, wenn mehr am PV Eingang des Solar Flow anliegt, als der WR zeigen möchte und speißt dann automatisch den Akku?

Uwe
Gast
Uwe (@guest_105470)
2 Monate her

Kann man denn auf die unsichere Verbindungen per Funk (1Ghz) verzichten, wenn man schon eine solide RS485 Schnittstelle bekommen kann ? Gibt es dafür Wechselrichter die damit direkt arbeiten können ?
Genauso wäre mir die Cloud zu unsicher. Eines schönen Tages stellt der der Betreiber seine Geschäftstätigkeit ein und man hat teuren Schrott rumstehen (selbst schon bei einem Internetradio erlebt…).

Jürgen
Gast
Jürgen (@guest_105479)
2 Monate her
Antwort an  Uwe

Für die Hoymiles-WR gibt es auch Lösungen zur Nulleinspeisung auf Basis von OpenDTU, Shelly-Smartmetern und Rasberry (vermutlich Open Source). Die kriegen es ohne RS485 und ohne Cloud hin. Hat halt was von Bastel-Lösung und man muss sich schon damit auskennen.

Jürgen
Gast
Jürgen (@guest_105459)
2 Monate her

Arbeitet denn die Leistungsmessung zwecks Nulleinspeisung saldierend über die drei Phasen hinweg?
Mich stört an dieser Lösung, dass ich offenbar einen “Klingeldraht” zwischen dem Zähler DTSU S666 und dem DTU-Pro-S ziehen muss. Besonders bei einer Unterputz-Verteilung würde das bescheiden aussehen. Oder der DTU-Pro-S musst mit in den Verteilerkasten, was auch seine Problem hätte und dort auch Platz für eine Steckdose braucht.

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