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Imalent RS50 Taschenlampe im Test

Getestet von Jens M. am
Vorteile
  • über 20.000 Lumen!
  • über 1.000 Meter Reichweite
  • moderne CREE XHP50.3 HI LEDs
  • simples User Interface
  • innovatives Heat Shield
  • Akkus wechselbar
Nachteile
  • sehr hoher Preis
  • extrem lange Ladezeit der Akkus
  • Heat Shield muss separat geladen werden
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Mit der EDC-Lampe LD70 oder dem Thrower UT90 Predator habe ich euch bereits richtig gute Taschenlampen von Imalent vorgestellt. Mit der Imalent RS50 steht nun ein weiterer Testkandidat bereit, der mit maximal 20.000 Lumen und einer Reichweite von über 1.000 Metern beworben wird. Wir haben uns dieses Modell etwas genauer angeschaut.

Spezifikationen

Die Imalent RS50 wird unter anderem mit dem Slogan “New Throw King” beworben, was schon direkt erkennen lässt, in welche Lampenkategorie dieses Modell einzuordnen ist. Es handelt sich um einen Thrower, also eine Taschenlampe, die speziell für das Erreichen einer möglichst hohen Leuchtreichweite konzipiert ist. Die flächenhafte Ausleuchtung steht hier eher im Hintergrund. Die bereits von mir getestete Imalent UT90 ist ebenfalls ein Thrower und zeigte auch das typische Lichtbild für Lampen dieser Art: ein eher fokussierter Lichtstrahl, der dafür aber Reichweiten von über 1.000 Metern möglich macht.

Während die Imalent UT90 eher eine Stabtaschenlampe mit einer Gesamtlänge von knapp 25 cm ist, kommt die Imalent RS50 im sogenannten Getränkedosen-Format daher. Mit einer Gesamtlänge von ca. 13,7 cm und einem Durchmesser von 7,9 cm am Lampenkopf ist die RS50 also nur minimal länger als gängige EDC-Lampen, dafür aber ein ziemlich dicker Brummer im Durchmesser. Bei einem Gewicht von 779 Gramm inklusive Akkus passt der “dicke Brummer” definitiv, denn ein Leichtgewicht ist die RS50 sicher nicht. Neben dem Getränkedosen-Formfaktor hat die Imalent RS50 aber noch eine Besonderheit, die so aktuell nur bei einzelnen Imalent-Modellen zum Einsatz kommt: der sogenannte Heat Shield. Dabei handelt es sich um eine Art Kunststoff-Cover, in das die eigentliche Taschenlampe eingesetzt wird. Dieser Heat Shield ist eine Art zweite Haut und verfügt zusätzlich über zwei 20 mm Lüfter sowie einen integrierten Akku. Mithilfe dieser Lüfter soll die Taschenlampe möglichst optimal gekühlt werden und durch die zweite Haut landet am Ende auch viel weniger Wärme direkt an der Haut des Nutzers, was ebenfalls Vorteile bei der Nutzung (vor allem der höchsten Leuchstufen) bringt. Dieser Heat Shield wurde von Imalent erstmalig mit der MS08 auf den Markt gebracht und wird nun auch bei der RS50 eingesetzt.

Die Imalent RS50 besteht also aus der eigentlichen Taschenlampe mit Aluminiumgehäuse und aus dem Heat Shield, welcher aus Kunststoff gefertigt ist. Die Taschenlampe an sich besteht aus dem Lampenkopf und dem Akkurohr. Die Gesamtlänge der RS50 ohne den Heat Shield beträgt 12,3 cm. Ohne das Kunststoff-Cover hat die Lampe im Griffbereich einen Durchmesser von 5,1 cm. Diese Abmessungen sind dann tatsächlich schon relativ kompakt, vor allem wenn man bedenkt, dass die Lampe bis zu 22.000 Lumen leisten kann.

Der Lampenkopf der RS50 ist 6,3 cm lang und misst ganz vorn 7,4 cm im Durchmesser. In diesem doch recht großen Kopf sitzen dann gleich acht (!!) CREE XHP50.3 HI LEDs der neusten Generation. Diese LED kam erst im vergangenen Jahr auf den Markt und die RS50 ist eine der ersten Taschenlampen, in denen sie verbaut ist. Die LEDs sitzen hinter einem glatten Multi-Reflektor. Die meisten Thrower erzielen ihre hohe Reichweite aus einem möglichst großen und tiefen Reflektor wie z.B. bei der Imalent UT90 oder der Sofirn SF47T. Der Multi-Reflektor der RS50 ist daher eigentlich nicht wirklich optimale für einen Long-Distance Thrower, aber zum einen bietet hier die CREE LED einfach schon optimale Eckdaten für hohe Reichweiten. Außerdem sind eben direkt mal acht dieser LEDs verbaut, sodass diese Lampe eben eine sehr hohe Reichweite erzielt. Die Bezel der RS50 ist etwas schmaler als der anschließende Rest des Lampenkopfes und verfügt über ca. 1,5 cm breite “Zinnen”, die das Licht nach außen durchlassen, wenn die Lampe mit den Emittern kopfüber z.B. auf einem Tisch steht.

Seitlich am Lampenkopf befinden sich der Seitenschalter und auf dessen gegenüberliegende Seite der magnetische Ladeport. Den Seitenschalter kennen wir in seiner Ausführung bereits von der Imalent UT90. So wird auch bei der RS50 der flache E-Switch genutzt. Dieser misst ca. 13 mm im Durchmesser, steht nur ca. 1 mm aus dem Gehäuse heraus und lässt sich wie eine Art Blättchen drehen. Der Schalter hat einen angenehmen Druckpunkt, aber ist ohne eine integrierte LED etc. im Dunklen leider nur schwer ertastbar. Der magnetische Ladeport befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Seitenschalters. Hier findet man wie gewöhnlich zwei Ladekontakte sowie eine für das magnetische Ladekabel passend geformte Stelle. Zwischen Seitenschalter und Ladeport befindet sich außerdem noch eine Status-LED. Diese ist leicht innenliegend im Gehäuse integriert. Die untere Innenseite des Lampenkopfes ist in zwei metallischen Ringen ausgeführt, welche die Kontaktpunkte für die Akkus darstellen. Die passende Gegenseite innen im Akkurohr besitzt recht große, kräftige Federn.

Das Akkurohr der Imalent RS50 ist samt Gewinde 8,3 cm lang und hat im Griffbereich einen Durchmesser von 5,1 cm. Die Außenseite ist in einer Art Kachelform umgesetzt, wobei die einzelnen Kacheln noch eine ganz feine horizontale Rändelung aufweisen. In dem Akkurohr finden insgesamt drei 21700er Li-Ion Akkus Platz. Die Unterseite des Akkurohrs ist vollständig flach und daher steht die RS50 (vor allem ohne den Heat Shield) wirklich perfekt im Tailstand. Auf der Unterseite sind sowohl der Modellname als auch einige Akkuspezifikationen gelasert.

Wie bereits kurz beschrieben, ist primär das Heat Shield eine echte Besonderheit der Imalent RS50. Leider ist das Shield nicht mit dem Regler, als der Steuerung der Lampe verbunden, sodass er tatsächlich immer manuell eingeschaltet werden muss, um die Lüfter zu aktivieren. Dies kann man über den Heckschalter auf der Unterseite des Shields tun. Dieser Schalter ist baugleich zum Seitenschalter der Lampe und besitzt eine Status-LED in unmittelbarer Nähe. Der integrierte Akku des Shields sorgt für eine Lüfterlaufzeit von circa 1,75 Stunden. Dabei laufen die Lüfter angenehm leise. Die eigentliche Kühlwirkung dieser Lüftung wird sich jedoch eher in Grenzen halten, denn die Wärme, die beim Einsatz von gleich acht LEDs entsteht, ist mit zwei solch kleinen Lüfter natürlich nicht massiv zu reduzieren. Aber das Heat Shield trägt definitiv dazu bei, dass man die RS50 im Turbo-Betrieb deutlich länger in der Hand halten kann und die Temperatur zumindest moderat gehalten werden kann.

Laut Hersteller ist die Imalent RS50 nach IPX8 bis zu 2 Meter wasserdicht, was ich nachvollziehbar finde. Ob das Kunststoff-Heat Shield mit seinen Lüftern allerdings wirklich wasserdicht ist, würde ich zumindest bezweifeln. Auf einen endgültigen Test diesbezüglich habe ich jedoch verzichtet, denn im Wasser kann man die RS50 aufgrund der Wasserkühlung sicher auch ohne Heat Shield betreiben. Neben der IPX8-Zertifikation hält die RS50 auch Stürzen aus bis zu einem Meter stand. Wie bereits weiter oben beschrieben, ist die Lampe mit knapp 800 Gramm alles andere als ein Leichtgewicht und somit ist es schon sinnvoll, dass im Lieferumfang der Taschenlampe auch ein passendes Holster vorhanden ist. Dieses kann man über eine Gürtelschnalle direkt am Körper tragen oder aber auch über einen Kunststoffring beispielsweise an einem Lanyard oder am Rucksack aufhängen.

Die Imalent RS50 ist sicher keine 0815-Taschenlampe mit “China-LED”. Der spezielle Formfaktor, die gleich acht CREE LEDs und das spezielle Heat Shield machen sie zu einer besonderen Lampe. Die Verarbeitungsqualität ist wie für Imalent üblich auf sehr hohem Niveau. Fehler in der Anodisierung etc. sucht man hier vergebens. Der Look ist angesichts der optisch fast identischen Imalent MS08 grundsätzlich nichts völlig Neues und auch der Formfaktor wird bereits seit Jahren auch von anderen Herstellern für verschiedene Modelle genutzt. Trotzdem sind vor allem der Heat Shield und der Einsatz der recht neuen CREE XHP50.3 HI LEDs entscheidende Alleinstellungsmerkmale, welche diese Taschenlampe so besonders machen.

Lieferumfang der Imalent RS50

Zum Lieferumfang der Imalent RS50 gehören:

  • Imalent RS50 Taschenlampe
  • 3 x Imalent 21700er Akku
  • Holster
  • 2 x magnetisches USB-A Ladekabel
  • 2 x O-Ring
  • 1 x Ersatzschraube zur Sicherung des Heat Shields
  • Bedienungsanleitung (auch in deutscher Sprache)

Imalent RS50 01

User Interface

Für einen Thrower, wie es die Imalent RS50 sein möchte, sollte das User Interface grundsätzlich ziemlich simpel sein, denn um besonders weit zu leuchten, braucht man einfach ordentlich Power und diese muss problemlos aktiviert werden können. Komplizierte Click-Muster oder verrückte Blinkie-Modes sind hier also fehl am Platz.

Um es kurz zu machen: Imalent hat hier meiner Meinung nach einen wirklich guten Job gemacht. Mit einem Click schaltet man die Lampe ein und auch wieder aus. Mit Click & Hold wechselt man bei eingeschalteter Lampe schließlich zwischen den Leuchtmodes. Der Turbo Mode und der Low Mode sind mit zwei bzw. drei Clicks direkt erreichbar. Auch der elektronische Lockout ist mit vier Clicks schnell aktiviert, denn der manuelle Lockout ist bei montiertem Heat Shield nicht wirklich praktisch, da man den Lampenkopf nur ohne Heat Shield leicht vom Akkurohr schrauben kann. Selbst die Status-LED lässt sich mit einem Click & Hold für 3 Sekunden aktivieren bzw- deaktivieren. Hier finde ich allerdings erwähnenswert, dass die Status-LED bei Nutzung des Heat Shields leider nicht mehr so leicht aus jedem Winkel zu erkennen ist, da das Heat Shield halt schon ewas aufträgt.

Zustand Aktion Resultat
Aus 1 x Click Lampe an – Memory Mode
An 1 x Click Lampe aus
An 1 x Click & Hold Wechsel zwischen den Leuchtstufen (Low – Mid-Low – Mid I – Mid II – High)
An/Aus 2 x Click Turbo Mode
An (Turbo) 2 x Click Strobe Mode
Aus 3 x Click Lampe an – Low Mode
Aus 4 x Click Lockout Mode (erneut 4x Click zum Entsperren)
Aus 1 x Click & Hold (3 Sek.) De-/Aktivieren der Status-LED

Die Imalent RS50 besitzt auch ein Spannungswarnung über die Status-LED. Sobald die Zellspannung unter 3 Volt fällt, blinkt die Status-LED rot. Leider leuchtet sie quasi die gesamten 80% Akkukapazität vorher dauerhaft grün und somit ist das Ende, an dem man dann gewarnt wird, doch relativ kurz. Hier hätte man nochmal eine weitere Stufe (z.B. mit orange leuchtender LED) dazwischenschalten können.

Trotz ihrer Größe liegt die Imalent RS50 für meinen Geschmack ziemlich gut in der Hand. Ich habe sicher nicht die größten Hände, aber kann die Lampe sicher umfassen und gleichzeitig gut über den Seitenschalter bedienen. Das Heat Shield wird über den Heckschalter an- bzw. ausgeschalten und auch dieser Schalter ist gut erreichbar. Hier passiert es jedoch schon manchmal, dass die Lüfter unbeabsichtigt aktiviert werden, sobald man die Lampe auf einen nicht ganz ebenen Untergrund abstellt. Den Heckschalter hätte man also etwas geschützt verbauen sollen. Aber letztendlich wird man die Lüfter sowieso immer anschalten, sobald man das Heat Shield nutzt.

Performance der Imalent RS50

Kommen wir zum Showdown dieses Testberichts – der Leuchtperformance. Um diese für Euch etwas zu veranschaulichen, habe ich natürlich wieder ein paar Beamshots gemacht. Alle Aufnahmen wurden mit identischen Belichtungseinstellungen in einer Session aufgenommen.

Die Imalent RS50 leistet laut Hersteller maximal 22.000 Lumen und ist damit die bisher hellste Taschenlampe in meinen Tests. Die Farbtemperatur würde ich hier bei ca. 6.500 Kelvin einschätzen, was ein eher kaltweißes Licht ist.

farbtemperaturskala

Der Beam der RS50 ist Aufgrund der 8 LEDs natürlich nicht mit denen anderer Thrower wie der Imalent UT90 oder der Sofirn SF47T zu vergleichen. Durch die große Anzahl an LEDs haben wir einen recht breiten Spot, der extrem hell ist und die große Reichweite rausholt. Trotzdem verfügt die RS50 auch über jede Menge Spill und kann daher auch noch einige Meter in die Breite ausleuchten, wo andere Thrower deutlich weniger Licht hinbringen.

lossless Imalent RS50 OBeamshot 1

Bereits im Low Mode bringt die RS50 300 Lumen, die für 30 Stunden nutzbar sind. Diese 300 Lumen sind absolut ausreichend, um den Nahbereich sanft auszuleuchten. Im Middle-Low Mode stehen dann 600 Lumen für 7,5 Stunden zur Verfügung. Hier bekommt man auf mindestens 50 Meter schon eine recht gute Ausleuchtung, die für Spaziergänge etc. vollkommen ausreichend ist.

Im Middle I Mode sind dann schon 1.800 Lumen verfügbar, was die Maximalleistung der üblichen EDC-Taschenlampen erreicht bzw. leicht übertrifft. Auf über 100 Meter ist es hier schon ordentlich hell – und das für ca. 2,25 Stunden! Der Middle II Mode ist dann mit 3.600 Lumen schon sehr hell und steht dabei immerhin für 1,5 Stunden zur Verfügung.

Im High Mode läuft die Imalent RS50 dann ca. eine Stunde mit 6.500 Lumen und macht es primär im Spotbereich schon super hell. Die Reichweite beträgt mehrere hundert Meter. Getoppt wird das allerdings nochmals vom Turbo Mode mit seinen 22.000 Lumen. Diese stehen zwar nur für circa 45 Sekunden zur Verfügung, bevor auf die 6.500 Lumen des High Mode geregelt wird, aber dafür ist es im Turbo Mode wirklich wahnsinnig hell! Der Spot wirkt auch auf dem Beamshot recht groß. Auf den beiden Beamshots im Gelände sieht man zudem, dass auch der Spill der Imalent RS50 als Thrower nicht zu verachten ist. Hier bekommt man doch noch einen recht weitläufigen Bereich ausgeleuchtet. Ob die angegebene Reichweite von 1.160 Metern erreicht wird, konnte ich nicht wirklich mit Bildern belegen und auch im Gelände hatte ich da meine Zweifel. Vor allem im Vergleich zur Imalent UT90 ist der Spot einfach deutlich weniger fokussiert und somit wirkt die Reichweite nicht ganz so groß. Auch Messungen anderer Reviewer haben ergeben, dass sowohl die maximale Lumenleistung als auch die maximale Reichweite vermutlich nicht ganz den Herstellerangaben entsprechen.

lossless Imalent RS50 OBeamshot 2

Trotzdem halte ich die Performance der Imalent RS50 schon für sehr imposant. Selbst mit den niedrigsten Stufen kann man ordentlich etwas anfangen und diese stehen dann zum Teil stundenlang zur Verfügung. Im Turbo Mode ist diese Taschenlampe ein echtes Biest und haut gefühlt Lumen ohne Ende raus. Dabei hat man dann neben einer heftigen Reichweite auch noch eine ganz nette Ausleuchtung in der Breite, was bei anderen Throwern definitiv fehlt.

Akku

Die Imalent RS50 kommt mit gleich drei 21700er Li-Ion Akkus mit jeweils 4.000 mAh. Es handelt sich um geschützte Button Top Zellen (erhöhtem Pluspol) mit einer Länge von ca. 7,5 cm. Ich habe natürlich auch probiert, ungeschützte Flat Top Zellen (flacher Pluspol) von Samsung (INR21700-40T) mit einer Länge von nur 7 cm in der RS50 zu nutzen. Diese Zellen können jedoch nicht in der RS50 betrieben werden. Wenn man sich also Ersatz-Zellen besorgen möchte, muss man auf (meist etwas teurere) geschützte Button Top Zellen setzen. Grundsätzlich ist die Möglichkeit, die einzelnen Zellen entnehmen zu können, aber ausdrücklich zu loben! Noch bei der Imalent UT90 hatten wir es mit einem fest verbauten Akku zu tun, was ich für deutlich weniger kundenfreundlich halte. Was die Akkus angeht, hat Imalent hier also absolut den richtigen Schritt gemacht.

Das Heat Shield hat, wie bereits beschrieben, einen eigenen Akku und muss daher auch separat geladen werden. Der Akku des Shield hält circa 1,75 Stunden durch, bevor er für zwei Stunden geladen werden muss.

Die Akkus der Lampe müssen zum Laden nicht entnommen werden. Das mitgelieferte magnetische Ladekabel kann am Ladeport des Lampenkopfes angebracht werden, um die Akkus zu laden. Solche proprietären Ladekabel sind mit Vorsicht zu genießen, denn wenn sie einmal kaputt sind, kann nur über den Hersteller entsprechender Ersatz besorgt werden. Allerdings hat man durch das Heat Shield hier sowieso gleich zwei Kabel und somit wäre zur Not bereits ein BackUp vorhanden. Das wirklich nervige an der verbauten Ladetechnik ist aber die Geschwindigkeit. Ein vollständiger Ladevorgang der drei 21700er Zellen dauert ganze 7 Stunden (!!!). Wenn man über ein externes Ladegerät verfügt, in das die längeren geschützten Zellen passen, sollte man also lieber diesen Weg zum Laden nutzen. Während des Ladevorgangs leuchtet die Status-LED an der Lampe rot. Ist der Vorgang erfolgreich beendet, leuchtet die LED schließlich grün.

Testergebnis

Getestet von
Jens M.

Die Imalent RS50 ist definitiv eine besondere Taschenlampe. Mit dem Einsatz der recht neuen CREE XHP50.3 HI LED ist man Up-To-Date was die LED-Technologie betrifft. Dazu kommt das hauseigenen Heat Shield, mit dem die Lampe zusätzlich durch zwei Lüfter gekühlt wird und bei Volllast einfach deutlich länger in der Hand gehalten werden kann. Die insgesamt acht LEDs sollen knapp 22.000 Lumen leisten und eine Reichweite von über 1.000 Meter ermöglichen. Für einen echten Thrower ist mit der Imalent RS50 neben einer sehr hohen Reichweite auch noch eine beachtlichen Flächenausleuchtung möglich.

Wer auf der Suche nach einem speziellen Lumen-Monster mit hoher Reichweite ist und bereit ist, mindestens 200 Euro zu investieren, wird sicher viel Spaß mit der Imalent RS50 haben. Für den stolzen Preis wird hier definitiv einiges geboten, selbst wenn auch diese Taschenlampe natürlich nicht perfekt ist. Alternativen finden sich mit der Imalent UT90 im eigenen Haus oder aber auch mit der Sofirn SF47T, die nur halb so teuer, aber dafür auch in einer anderen Qualitätsstufe unterwegs ist.

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pavlov
Gast
pavlov (@guest_85243)
7 Monate her

Sehr gut um Slenderman zu finden XD

Sven 256
Gast
Sven (@guest_85234)
7 Monate her

Mehr als 1.00 Meter Reichweite! Waaaahnsinn :DD
Kann es sein, dass da eine Null fehlt oder ein Punkt zuviel ist ?
Zu finden in der Übersicht am Anfang

Viele Grüße
Sven

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_85233)
7 Monate her

Die Technik hat in den letzten 40 Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Der Todesstern-Laser passt jetzt schon in eine Hand.

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