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Sofirn SF47T Taschenlampe im Test

Getestet von Jens M. am
Vorteile
  • super Reichweite
  • sehr robust und stabil
  • top Verarbeitungsqualität
  • eingängiges User Interface
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
  • nicht tailstandfähig
  • kein Schnäppchen
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Mit der Sofirn SP40, der SP33 V3.0 und der SC31 Pro hatten wir nun schon einige Taschenlampen von Sofirn im Test und eigentlich konnten uns alle Modelle bisher überzeugen. Mit der Sofirn SF47T steht nun eine Lampe zum Test bereit, die mit maximal 1.500 Lumen und einer sehr großen Reichweite von 1.100 Metern aufhorchen lässt. Kann uns auch dieses Modell überzeugen?

Spezifikationen der Sofirn SF47T

Die Sofirn SF47T gehört zu den sogenannten Throwern, also Taschenlampen die speziell auf hohe Reichweiten ausgelegt sind. Diese Lampen haben oft einen größeren Reflektor verbaut, um die entsprechende Reichweite generieren zu können.

Sofirn SF47T Outdoor 05

Die SF47T ist stolze 24,8 cm lang und wiegt inklusive Akkus genauso stolze 466 Gramm. Vergleicht man dies mit den EDC-Lampen ist die Sofirn SF47T schon ein richtiges “Monster” von einer Taschenlampe. Wie so oft bei Sofirn besteht auch die SF47T aus drei Gehäuseteilen: dem Kopf, dem Batterierohr und der Tailcap. Der Lampenkopf ist 9,4 cm lang und hat direkt vorn einen Durchmesser von 5,5 cm. In ihm sitzt eine perfekt zentrierte Osram KW CULPM1.TG LED hinter einem Smooth Reflektor. Der obere Abschluss des Lampenkopfes ist mit vier großen, flachen Zacken versehen auf der die Lampe auch kopfüber gut stehen kann.

An der Außenseite des Lampenkopfes sind recht markante Kühlrippen vorhanden, um die beim Betrieb entstehende Wärme besser abtransportieren zu können. Diese Kühlrippen geben der Lampe aber ein sehr maskulines, stabiles Design. Im unteren Teil des Lampenkopfes verjüngt sich das Gehäuse schließlich und in diesem Bereich sitzt der elektronische Seitenschalter der SF47T. Dieser ist einigermaßen gut tastbar und steht etwa 2 mm aus dem Gehäuse heraus. Er ist zusätzlich optisch von einem Edelstahlrand umgeben und hat eine integrierte Status-LED. Auch um diesen schmaleren Bereich mit dem Seitenschalter herum verlaufen wieder ein paar markante Kühlrippen. Den unteren Abschluss des Lampenkopfes bildet ein glatter Ring, auf dem dann wie gewohnt der Modellname vorhanden ist.

Das Batterierohr misst 14,8 cm in der Länge und hat einen Durchmesser von 2,8 cm. Die Schraubgewinde auf beiden Seiten des Rohres sind mit O-Ringen versehen, um die Lampe vor eindringendem Wasser zu schützen. Während das obere Drittel des Rohres eher glatt ausgeführt ist, findet man in den unteren zwei Dritteln eine sehr markante Rändelung, die jedoch gut zu den recht groben Kühlrippen am Lampenkopf passt. Hier hat Sofirn einen sehr gelungenen Gesamtlook kreiert, mit dem die SF47T sehr robust und maskulin wirkt. In dem Batterierohr finden schließlich die zwei mitgelieferten 21700 Li-Ion Akkus Platz. Auf die Akkus werde ich weiter unten noch etwas genauer eingehen.

Den unteren Abschluss der Lampe bildet schließlich die Tailcap mit einer Länge von 3,3 cm und einem Durchmesser von 3,0 cm. Auch sie passt wieder gut in das Gesamtdesign und macht einen sehr stabilen Eindruck. Die Tailcap hat zwei Füße, die jeweils Bohrungen für das Anbringen eines Lanyards besitzen. Die Lampe ist auf den Füßen jedoch nicht tailstandfähig. Auf der Rückseite der Endkappe befindet sich schließlich der Heckschalter in Form eines mechanischen Forward Clicky. Dieser ist wie gewohnt von einer Silikonkappe geschützt, so dass die Sofirn SF47T insgesamt nach IPX-8 wasserdicht ist und auch Stürze aus einem Meter Höhe problemlos übersteht.

Insgesamt macht die Sofirn SF47T einen durchaus imposanten Eindruck. Die Verarbeitungsqaulität ist wie gewohnt sehr hochwertig und das gesamte Produkt wirkt äußerst robust. Mit der SF47T von Sofirn hält man also eine stabile Taschenlampe in den Händen.

Lieferumfang der Sofirn SF47T

Zum Lieferumfang der Sofirn SF47T gehört die Lampe inklusive zwei 21700 Li-Ion Akkus, ein Ladegerät samt USB-Kabel, ein Lanyard, ein O-Ring sowie eine Bedienungsanleitung.

Sofirn SF47T 14

User Interface

Die Bedienung der Sofirn SF47T erfolgt über den Heck- und Seitenschalter. Während es sich beim Seitenschalter um einen elektronischen Schalter handelt, ist der Heckschalter ein mechanischer Forward Clicky. Dies bedeutet, dass man auch Momentary Modes (Momentlicht) mit dieser Lampe nutzen kann, ohne den Schalter ganz durchgedrückt haben zu müssen.

Die SF47T bietet grundsätzlich zwei Hauptmodes im User Interface an: den Outdoor Mode sowie den Tactical Mode. Zwischen beiden Modes kann man wechseln, indem man den Seitenschalter bei eingeschalteter Lampe für drei Sekunden gedrückt hält. Werksseitig ist der Outdoor Mode aktiviert.

Grundsätzlich kann die SF47T nur über den Heckschalter eingeschaltet werden. Dieser kann zusätzlich für den Momentary Mode genutzt werden. Der Seitenschalter fungiert in beiden Hauptmodes immer zum Wechsel der einzelnen Leuchtstufen bzw. zum Hauptmode-Wechsel:

Hauptmode Zustand Aktion Resultat
Outdoor Aus 1 x Tap (HS) Lampe an – Momentary Memory Mode (L/M/H)
Outdoor Aus 2 x Tap (HS) Lampe an – Momentary Turbo Mode
Outdoor Aus 1 x Click (HS) Lampe an – Memory Mode (zuletzt genutzte Leuchtstufe)
Outdoor An 1 x Click (SS) Wechsel der Leuchtstufe (Low – Med – High)
Outdoor An 2 x Click (SS) Turbo Mode
Outdoor An 3 x Click (SS) Strobe Mode (weitere Doppelclicks führen zu SOS und Beacon Mode)
Outdoor/Tactical Aus Click/Tap (SS) Keine Funktion
Outdoor/Tactical Aus Click & Hold (SS) + 1 x Click (HS) Moonlight Mode
Outdoor/Tactical An 1 x Click & Hold (3 Sec.) Wechsel zwischen Outdoor und Tactical Mode
Tactical Aus 1 x Tap (HS) Lampe an – Momentary Turbo Mode
Tactical Aus 2 x Tap (HS) Lampe an – Momentary Strobe Mode
Tactical Aus 1 x Click (HS) Lampe an – Turbo Mode
Tactical An 1 x Cick (SS) Wechsel zwischen Low und Turbo
Tactical An 2 x Click (SS) Strobe Mode (weitere Doppelclicks führen zu SOS und Beacon Mode)
HS = Heckschalter; SS = Seitenschalter

Generell stehen für die Sofirn SF47T mit Low, Med, High und Turbo Mode die klassischen Leuchtstufen zur Verfügung. Auch ein Moonlight Mode sowie verschiedene Strobe Modes sind vorhanden. Es gibt zwar keinen elektronischen Lockout, aber der manuelle Lockout (Endkappe eine halbe Umdrehung aufdrehen) funktioniert auch hier problemlos. Durch die zwei unterschiedlichen Hauptmodes hat man schließlich auch noch eine Auswahl bezüglich der Bedienung der Lampe. Das User Interface für die SF47T wurde meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt und lässt sich auch ohne langes Lernen schnell anwenden.

Performance

Wie gewohnt habe ich auch wieder verschiedene Beamshots für Euch gemacht. Der White Wall Shot zeigt sehr schön die Ausprägung des Beamprofils der SF47T. Der Spot ist, bezogen auf das gesamte Lichtbild, recht klein aber dafür auch extrem hell. Er ist von einem weiteren ebenfalls recht hellen Ring umgeben, der wiederum deutlich heller als der Rest des Spills ist. Im Bild wirken diese zwei hellen “Spotringe” leider fast wie nur ein Spot, was aufgrund des geringen Wandabstandes kaum anders einzufangen war. Der Übergang vom zweiten Ring hin zum Spill ist nicht sehr scharf begrenzt. Im dann anschließenden Spill sind mehrere, feine Ringe erkennbar. Erst der äußere Ring ist deutlich breiter und verläuft gleichmäßig bis zum Rand. Diese vielen Ringe fallen jedoch nur beim White Wall Shot so richtig auf. Draußen im Gelände grenzt sich der helle Sport recht deutlich von einem viel weniger hellem Spill ab und die vielen Ringe im Spill sind nicht wirklich sichtbar. Die Lichtfarbe der SF47T dürfte bei ca. 6.500 Kelvin liegen.

Sofirn SF47T White Wall 01

Für meine Outdoor-Beamshots zur Sofirn SF47T habe ich die bereits von mir getestete Cyansky H5 als Vergleichlampe dabei gehabt. Alle Bilder wurden wie immer in einer Session und mit identischen Kameraeinstellungen (ISO 200; 18 mm; Blende f/8; 2,0 Sec.) aufgenommen. Die Cyansky H5 hat eine maximale Reichweite von 600 Metern und erreicht bis zu 1.300 Lumen.

farbtemperaturskala

Der Low Mode der Sofirn SF47T liefert 50 Lumen und diese stehen für etwas über 53 Stunden zur Verfügung. Die 50 Lumen sind dabei hell genug um kleinere Stellen in nächster Nähe abzusuchen und gleichzeitig nicht für zu viel Aufsehen zu sorgen. Da es mit einem Lumen noch einen echten Moonlight Mode gibt, sind die 50 Lumen des Low Mode meiner Meinung nach gut gewählt und auch deutlich heller als der Low Mode der Cyansky H5.

Der Medium Mode mit 300 Lumen steht für etwas mehr als 11 Stunden zur Verfügung und kommt laut Hersteller auf eine Reichweite von 500 Metern. In meinen Beamshots würde ich die wirklich wahrnehmbare Reichweite eher auf 300 Meter beziffern, aber auch dies ist ein super Wert für “gerade einmal” 300 Lumen. Im High Mode stehen dann 700 Lumen für knapp 5 Stunden zur Verfügung. Spätestens hier wird der sehr kräftige Spot der SF47T auch in den Beamshots deutlich, während die Cyansky H5 wesentlich breiter ausleuchtet, aber dafür auch nicht so viel Reichweite hat.

Im Turbo Mode stehen dann 1.500 Lumen zur Verfügung. Diese sind laut Datenblatt zwar für etwas mehr als 3 Stunden verfügbar, jedoch dürfte hier temperaturbedingt vorher etwas runtergeregelt werden. Ich konnte auch nach mehreren Minuten der Turbo Nutzung noch kein all zu starkes Abblenden feststellen, somit stehen wohl mindestens 1.000 Lumen wirklich für längere Zeit zur Verfügung. Beim Vergleich zum Turbo Mode der Cyansky H5 ist die Sofirn SF47T im Nahbereich zwar deutlich weniger hell, aber wenn man die erzielte Reichweite betrachtet, dreht sich das Bild schlagartig. Hier schafft es die SF47T die nach rechts abknickende Straße noch ordentlich auszuleuchten und erreicht sogar noch den Acker sowie den Wald dahinter mit genügend Licht. Die Cyansky H5 reicht hier gerade einmal an die abknickende Straße heran. Der Wald, den man hinter dem Acker jenseits der abknickenden Straße auf dem Turbo Beamshot der Sofirn SF47T noch erkennen kann, ist ca. 550 Meter vom Aufnahmepunkt entfernt. Ob die versprochenen 1100 Meter Reichweite im Turbo Mode wirklich erreicht werden, lässt sich anhand von Beamshots nicht eindeutig beantworten. Die knapp 600 Meter sind jedenfalls definitiv drin und etwas weiter reicht das Licht des Turbo Mode der SF47T meiner Meinung nach auch noch.

Sofirn SF47T Outdoor 04

Die Sofirn SF47T ist also definitiv ein potenter Thrower mit ordentlich Reichweite. Das sehr spotlastige Lichtbild ist daher perfekt für gezielte Suchaufgaben geeignet. Größere Flächen kann man mit einer derartigen Taschenlampe daher nicht wirklich gut ausleuchten, aber das ist eben auch nicht ihr Einsatzbereich.

Akku

In der Sofirn SF47T kommen zwei 21700 Li-Ion Akkus zum Einsatz. Diese haben jeweils eine Kapazität von 5.000 mAh. Es handelt sich um ungeschützte Flat Top Zellen (flacher Pluspol). Da die Akkus hier in Reihe direkt aufeinander betrieben werden, empfiehlt es sich definitiv, immer nur zwei identische Zellen in der Lampe zu verwenden.

Für das Laden der Akkus müssen diese aus der Lampe entnommen werden. Nun können sie in das ebenfalls mitgelieferte USB-Ladegerät eingelegt werden. Dieses verbindet man dann über das beigefügten Micro-USB Kabel mit einem Netzstecker und schon beginnt der Ladevorgang. Während des Ladevorgangs leuchtet jeweils eine Status-LED am Ladegerät rot. Sind die Akkus vollständig geladen, wechselt die Status-LED schließlich zu grün.

Testergebnis

Getestet von
Jens M.

Die Sofirn SF47T ist erst der zweite richtige Thrower in unseren Taschenlampen-Tests und setzt die Messlatte was die Reichweite angeht ziemlich hoch. Die maximal 1.500 Lumen und eine Reichweite von leicht über 1.000 Metern machen die Lampe für nächtliche Sucheinsätze zu einem guten Begleiter. Grundsätzlich überzeugt die SF47T durch eine sehr robuste Bauweise und hochwertige Verarbeitung. Auch das User Interface mit zwei wählbaren Haupt-Modes kann überzeugen.

Wer eine Taschenlampe für große Reichweiten sucht, ist mit der Sofirn SF47T definitiv gut beraten. Man erhält hier ein solides Gerät, mit ordentlich Leuchtkraft und Reichweite. Im Vergleich zu anderen Thrower-Taschenlampen stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis, wofür Sofirn ja ohnehin bekannt ist.

AKTION:

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