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Inateck USB-C Hub mit 7 Ports und 10 Gbit/s im Test (HB2027)

Getestet von Max Drechsel am
Vorteile
  • viele Anschlüsse
  • hohe Datenrate (bis zu 1 GB/s)
  • Aufladen von Notebooks über Type-C (85 W)
  • langes integriertes Kabel (50 cm)
Nachteile
  • kein HDMI 2.0 (4K @ 60Hz)
  • kein Gigabit-LAN Anschluss
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Unser letzter Test zu einem USB Hub liegt schon wieder etwas zurück. Nun schaffen wir aber Abhilfe mit einem starken Hub von Inateck. 7 Anschlüsse soll dieser bieten. Das Beste ist aber eigentlich die hohe Übertragungsrate, die man mit USB 3.2 Gen 2 verspricht. Wir haben den Inateck USB-C Hub mit 7 Ports getestet.

Design, Verarbeitung & Lieferumfang

Inateck HB2027 7 Anschluesse USB C Hub Test 7

Wer ein aktuelles Notebook kauft, wird vielleicht einige Anschlüsse vermissen. Xiaomi und Redmi bieten da bei ihren Modellen noch ein recht vielfältiges Spektrum, bei den üblichen Markengeräten muss man aber genau vergleichen, wer wie viele und welche Anschlüsse mitbringt.

Somit steigt das Verlangen nach einem kleinen Hub, der möglichst hohe Datenraten und viele Anschlüsse bietet. Inateck ist mit dem 7 Port Type-C Hub (HB2027) auf diesen Trend aufgesprungen und verspricht all das abzudecken.

Doch fangen wir mit den Basisdaten an: Der Hub ist genau 10 cm lang, 1,5 cm hoch und 5 cm breit, fällt also recht kompakt aus. Das einzige integrierte Kabel misst ordentliche 50 cm. Man kann den Hub also auch bequem hinten am PC anschließen und auf dem diesem liegen lassen. Für den Laptop dürfte die Länge ohnehin ausreichend sein. Allerdings kann man auch nicht einfach ein beliebiges Kabel zum Verbinden benutzen.

Wirklich wichtig sind aber natürlich die Anschlüsse. 7 an der Zahl verbaut Inateck, das integrierte Type-C Kabel nicht eingerechnet. Diese setzen sich wie folgt zusammen

  • 3 x USB-A 3.2 Gen 2
  • 1 x USB Type-C PD Port mit Pass-Through PowerDelivery (100W in / 85W out)
  • 1 x Micro-SD
  • 1 x SD
  • 1 x HDMI 1.4 (max. 4K @ 30Hz)

Interessant ist vor allem die hohe Datenübertragungsrate von 10 Gbit/s, welche umgerechnet ca. 1 Gigabyte pro Sekunde entsprechen. Dieses Gigabyte liegt theoretisch an allen Anschlüssen an. Der HDMI Port kann zwar bis zu 4K darstellen, dann aber nur in unbrauchbaren 30 Hz. Full HD, also 1080p läuft aber mit 60 Hz. PowerDelivery bietet der Hub ebenfalls. Am Type-C Eingang kann das Netzteil angeschlossen werden, das dann bis zu 85W an euren Laptop weitergibt.

Eigentlich vermisst man nur einen Gigabit-LAN Anschluss, da diese an vielen modernen Laptops als Erstes wegfallen. Einem VGA-Port, wie noch am Novoo 9-in-1 Hub, trauere ich jetzt nicht nach.

Zum Lieferumfang gehört neben dem Hub nur eine kurze Anleitung, die noch mal die Eckdaten nennt. Am Kabel des Hubs befindet sich ein Klettverschluss, mit dem man das Kabel dann auch kompakt zusammenrollen kann.

Inateck 7-in-1 USB-C Hub in der Praxis

Inateck HB2027 7 Anschluesse USB C Hub Test Compatiblity

Ich habe beim Testen gemerkt, dass ich kein Gerät besitze, welches die USB 3.2 Gen 2 Spezifikation ausfüllt. Also im PC schon, aber keiner meiner USB-Sticks und nicht mal meine Festplattenadapter. Also habe ich mir den Kingston DataTraveler Max mit 256 GB besorgt, dem wohl einzigen USB-Stick, der die Spezifikation nicht nur unterstützt, sondern auch ausreizt.

Ich kann dem Hub damit eine Übertragungsrate von bis zu 1 GB/s lesend und theoretisch auch schreibend zuschreiben. Der Kingston DataTraveler Max schaffte immerhin 900 – 950 MB/s lesen und 770 MB/s schreibend. Natürlich teilen sich die 7 Anschlüsse die Bandbreite, wenn man also zwei der Kingston DataTraveler Sticks gleichzeitig anschließt, halbiert sich die Leistung für beide. Im Umkehrschluss kann man zwei Sticks mit 5 Gbit/s anschließen (USB 3.0/3.1 Gen 1) und auf beiden die volle Leistung abrufen.

Eine SanDisk Pro Micro-SD-Karte mit und ohne SD Adapter schaffte nur 100 MB/s lesend, beziehungsweise 60 MB/s schreibend, allerdings liegt das an der Karte, nicht am Hub. Jedenfalls ist der SC/MicroSD Anschluss über USB 3 angebunden, was auch als Vorteil zu verbuchen ist. Viele günstige Hubs haben nur eine Anbindung über USB 2.0, was die Dateiübertragung immer deutlich ausbremst.

Über den PassThrough Type-C Port habe ich mit meinem Laptop Netzteil die versprochenen 85 W erhalten, bei vom Netzteil gelieferten 100 Watt. Inateck gibt auch an, dass der Hub selbst 15 Watt zur Stromversorgung benötigt. Entfernt man das Ladekabel, während andere Geräte verbunden sind, wird die Verbindung kurz unterbrochen und anschließend wiederhergestellt.

Inateck HB2027 7 Anschluesse USB C Hub Test Powerdelivery

Bei all der fließenden Energie ist es nur logisch, dass sich auch der Hub aufheizt. Nach ca. einer Stunde konnte ich 44 °C von außen messen, was zwar deutlich spürbar, aber im Rahmen ist.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Der Inateck USB-C Hub mit 7 Ports kann grundsätzlich überzeugen. Alle Anschlüsse liefern das, was beworben wird. Überhaupt muss man Inateck hier eine hohe Transparenz zusprechen, die nicht nur mit großen Zahlen um sich schmeißen, sondern diese auch wie versprochen liefern.

Aufmacher ist natürlich die USB 3.2 Gen 2 Kompatibilität und die damit verbunden 10 Gbit/s, die schon an vielen Notebooks und PCs, zumindest mit ein bis zwei Anschlüssen vorhanden sind, aber nur wenig bei Peripherie zum Einsatz kommt. Richtig schade ist, dass Inateck den Hub nicht durch einen ordentlich HDMI 2.0 Anschluss abrundet. Dieser wäre wohl das Sahnehäubchen auf einem ansonsten guten Gerät, denn mit 4K @ 30 Hz kann keiner auf Dauer arbeiten.

Für ca. 30 € macht man bei diesem Hub jedoch auch so nichts falsch, erhält hohe Datenraten und kann zumindest ein FHD-Display nutzen. Tendenziell ist er aber doch eher ein Begleiter für unterwegs, statt der Ersatz für die Dockingstation zu Hause. Letztendlich könnt nur ihr selbst entscheiden, welche Anschlüsse ihr in der Praxis auch benötigt.

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Geoldoc
Gast
Geoldoc (@guest_90967)
9 Tage her

Das relativ lange Kabel ist mal ein echter Vorteil. Ansonsten tue ich mich etwas schwer mit dem Anwendungsfall. Als Reisehub tut es auch sowas: https://amzn.to/3dzDePs Diese kleinen Benfei Hubs habe ich für 10 Euro gekauft und zu allen mobilen Geräten in die Tasche gestopft. Bis auf den SD-Karten-Slot sehe ich wenig, was den 2 bis 3fachen Preis rechtfertigt. Ein Desktop-Hub sollte 2 Monitore oder einmal 4k 60Hz und LAN unterstützen, was es auch schon für ca. 30 Euro gibt: https://amzn.to/3dwcwau Im Ergebnis nur sinnvoll, wenn man ihn im Angebot bekommt und unbedingt einen Kartenleser oder die hohe Geschwindigkeit braucht, weil… Weiterlesen »

deppjones
Gast
deppjones (@guest_90953)
10 Tage her

Kunststoff- o. Alu-Gehäuse?

deppjones
Gast
deppjones (@guest_90968)
9 Tage her
Antwort an  Max Drechsel

Ah, das ist super. Dann verkratzt es nicht andere Sachen in der Notebook-Tasche. Danke für die Info.

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