Nothing Ear 2 im Test

Getestet von Max Drechsel am
Vorteile
  • starker Sound
  • guter Tagekomfort
  • gute Verarbeitung & schickes Design
  • SBC, AAC, BT 5.3 & LHDC
  • hohe Lautstärke
  • umfangreiche Steuerung
  • schlanke App mit starker Personalisierung
  • IP54 (Buds) & IP55 (Box) Zertifikate
Nachteile
  • Akkulaufzeit eher schwach
  • Preis über der Konkurrenz
  • Station anfällig für Kratzer
  • Game-Mode eher überflüssig
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Nothing hat neben einem neuen Smartphone auch neue Kopfhörer angekündigt. Das Namensschema wurde beibehalten und so heißen die neuen Buds schlicht Nothing Ear 2. Geblieben ist auch der auffällige Look durch das transparente Material. Ob sich sonst noch etwas geändert hat und Nothing eine gute zweite Runde spielt, erfahrt ihr im Test.

Design & Verarbeitung

Nothing Ear 2 Test Design 7

Was man dem jungen Unternehmen nicht vorwerfen kann, ist ein Mangel an Kreativität. Klar, durchsichtige Gehäuse und Geräte gab es schon früher, wir erinnern uns gerne an die japanische Version des Game Boy. Aber heutzutage sind sie selten geworden. Und so ist es doch erfrischend, ein solches Design in den Händen zu halten, auch wenn der Nothing Ear 2 dem Ear 1 fast zum Verwechseln ähnlich sieht.

Kommen wir also gleich zu den Highlights. Die Ladestation misst 5,5 x 5,5 x 2,2 Millimeter (L x B x H) und wiegt 60,9 Gramm. Durch ihre quadratische Form ist sie nicht besonders handlich, gibt aber den Blick auf alles frei, was sich darin befindet.

Nun ja, fast alles, denn der Akku und die Elektronik befindet sich unter einer weißen Abdeckung. Dafür gewährt sie schon vorher den Blick auf die Earbuds. Und durch verschiedene Wölbungen und Brechungen erreicht man ein paar nette optische Spielereien wie Lupeneffekte.

Gut zu erkennen sind auch die Verschlussmagnete sowie das Scharnier. Beide bestehen aus Aluminium und wurden in ausreichender Größe eingesetzt. Auf der einen Seite befindet sich der USB-C Ladeanschluss mit dem Pairing-Button. In der Mitte, zwischen den Ohrmuscheln, ist eine Status-LED eingelassen.

Die Earbuds thronen auf der Hauptfläche und werden von Magneten in Position gehalten. Rechts und links sind durch rote und weiße Punkte gekennzeichnet, verkehrt herum kann man sie ohnehin nicht einsetzen.

Auch die Ohrstöpsel selbst unterscheiden sich nicht wesentlich von den Ear 1, nur im Detail sind minimale Anpassungen zu erkennen. Etwa neu hinzugekommene Löcher für die Mikrofone oder leicht verschobene Druckausgleichsbereiche. Der Lautsprecherausgang ist nach wie vor oval und misst 6 x 4 mm, geschützt durch ein Aluminiumgitter.

Zwar sieht man durch den durchsichtigen Schaft weniger Transistoren, dafür ist das Druckfeld für die Eingaben hinzugekommen. Farblich gibt es bisher nur eine Variante, nämlich Schwarz-Weiß, die wir auch im Test hatten. Etwas langweilig ist das schon. Mit verschiedenen Farbkombinationen könnte man sicher viel machen.

Alles in allem sind sich Ear 1 und 2 sehr ähnlich. Bei der Verarbeitung sind wir auf einem sehr hohen Niveau, die Spaltmaße sind nicht nennenswert und es wackelt auch nichts. Meine einzige Sorge ist wieder die optische Haltbarkeit.

Kunststoff, vor allem transparenter, hat die Angewohnheit, mit der Zeit zu vergilben, außerdem sollte man Kratzer auf dem transparenten Gehäuse besonders gut sehen, obwohl sich die Nothing Ear 2 im Testzeitraum als recht widerstandsfähig erwiesen haben.

Lieferumfang der Nothing Ear 2

Nothing Ear 2 Test Design 4

Nothing fährt bei der Verpackung weiterhin den vorgeschobenen Öko-Trend und setzt auf eine nicht wiederverschließbare Umverpackung, die aber dennoch stark bedruckt wird. Die Kritik bleibt bestehen, ich sehe nicht, wie eine zerrissene Lage an Pappe oder Karton umweltschonender sein soll, als eine Schachtel aus hartem Karton, die man gegebenenfalls auch für andere Dinge wiederverwenden kann. Beim Packungsinhalt bewegen wir uns im üblichen Umfeld:

  • Station (485 mAh, 5V)
  • Drei Paar Stöpsel (S, M, L)
  • USB Type-C auf USB-A Label (ca. 30 cm)
  • Mehrsprachige Sicherheitshinweise
  • Mehrsprachige Garantieinformation
  • Mehrsprachiges Benutzerhandbuch (u.A. deutsch, englisch, französisch)

Tragekomfort der Nothing Ear 2

Nothing Ear 2 Test Data 5

Mit einem Gewicht von 4,5 Gramm pro Ohrhörer liegen die Nothing Ear 2 im Mittelfeld. Für meine Ohren ist die Größe von 29,4 x 21,5 x 23,5 mm (L x B x T) ideal und die M-Stöpsel passten auf Anhieb. So wie das Gehäuse von Nothing aufgebaut ist, sollten aber auch Formschaumstöpsel passen, wenn sie nicht zu groß sind.

Die Abdichtung ist aber auch mit den Standardstöpseln gut. Ich konnte die Stöpsel sehr lange im Ohr tragen. Probleme sehe ich allerdings bei kleineren Ohren, primär mit den eher harten Kanten des Stiels, da der Bereich zwischen Tragus und Ohrläppchen dann unter Umständen an den besagten Stiel anstößt und drückt. Ansonsten war der Halt im Ohr gut. Joggen war ohne Probleme möglich und auch bei etwas stärkeren Kopfbewegungen haben sich die Knöpfe bei mir nicht gelöst.

An der Station finde ich die Form wenig schmeichelhaft. Zwar sieht das Ganze cool aus, keine Frage, aber die eher starren Kanten sind nicht gerade anschmiegsam. Auch wenn das Gewicht von 51,9 Gramm keine große Rolle spielen sollte.

Nothing ist einer der wenigen Hersteller, die nicht nur die Ohrstöpsel selbst mit einem IP-Schutz versehen, sondern auch die Station abdichten. In diesem Fall sogar mit einem höheren Zertifikat als die Objekte der Begierde selbst. So erreicht die Station IP55 und die Buds IP54.

Soundqualität

Nothing Ear 2 Test Design 8

Bei den Ear 1 gab es verschiedene Kritikpunkte, wie das Fehlen eines hochauflösenden Codecs, die fehlende Feinabstimmung des ANC, ein veralteter Bluetooth-Standard oder das Fehlen von Multipoint-Verbindungen.

Was man den Buds nicht vorwerfen konnte, war der Klang. Der war trotz der „Umstände“ recht gut, wenn auch nicht perfekt. Die Nothing Ear 2 sollen natürlich alles besser machen und tatsächlich sieht das Datenblatt vielversprechend aus. Multipoint-Anschluss, Check. High Definition Codec, LHDC Check. Aktuelles Bluetooth 5.3, Check. Personalisiertes ANC, Check.

Die Größe der Treiber bleibt bei 11,6 mm und sie sollen neben Graphen nun auch aus Kunststoff bestehen. Für das Tuning der Treiber war beim Ear 1 noch Teenage Engineering zuständig, jetzt übernimmt Nothing den Part selbst. Was dabei herauskommt, wird sich zeigen.

Frequenz: 20 – 20000 Hz
Bluetooth: 5.3
Treibergröße: 11,6 mm
Nennleistung: k.A.
ANC Dämpfung: 40 dB
Reichweite: 15 Meter
Modellnummer: B155
Widerstand: k.A.
Einzelnutzung: Ja
Lautstärke: k.A.
Hochauflösender Codec: Ja, LHDC
Profile/Codecs: AVRCP 1.6, A2DP 1.3, HFP 1.7, BLE. SPP, SBC, AAC, LHDC
Akkukapazität EB: 33 mAh
Akkukapazität LS: 485 mAh
Wasserresistenz: IP55 (Box) IP54 (Buds)

Sound der Nothing Ear 2

Ich kann leider keinen direkten Vergleich zu den Ear 1 ziehen, aber ich kann euch sagen, wie mein Eindruck von den Nothing Ear 2 war und ist. Es fängt damit an, dass die Buds definitiv ziemlich laut sind. Auch bei den Ear 2 scheint der Fokus auf den Mitten zu liegen, gepaart mit etwas Höhen, denn diese Ebenen werden besonders hervorgehoben. Stimmen sind sehr präsent im Vordergrund und können auch mit vielen Details noch überzeugen.

Die Höhen sind schon etwas schwieriger zu beurteilen. Es werden sehr gesunde Höhen erreicht, aber an manchen Stellen könnte es noch etwas mehr sein. Es wurde deutlich Wert auf einen stabilen Pegel gelegt, was man den Nothing Ear 2 hoch anrechnen kann.

Um das Ganze besser zu verstehen, muss man jetzt auch die Tiefen betrachten. Diese sind eher zurückhaltend. Wenn man die Ear 2 aber richtig ansteuert, spürt man das Potenzial. In den meisten Fällen bleiben die Bässe dezent im Hintergrund und untermalen das Klangbild, stechen aber nicht heraus.

Dass die Nothing Ear 2 sehr wandlungsfähig sind, zeigt ein Blick auf den Equalizer. Schon die vier vordefinierten Einstellungen bringen grundverschiedene Ergebnisse. Dabei fällt auf, dass die Reserven im Hochtonbereich nicht mehr besonders groß sind, dafür aber im Tief- und Bassbereich.

Richtig stark werden die Nothing Ear 2, wenn es um Details geht. Bei gutem Ausgangsmaterial überzeugen die Treiber durch die Bank. Ein weiterer Pluspunkt ist die Steueraufteilung. Wie schon beim EarStick wird die Trennung tadellos übertragen und man kann einwandfrei zwischen den beiden Seiten differenzieren. Und da die Nothing Ear 2 ordentlich abdichten, bildet sich auch eine richtige Bühne, auf der die Instrumente gut im Raum zu orten sind.

Die Nothing Ear 2 gehören eindeutig zu den besten Earbuds, die man derzeit kaufen kann, wenn man gerne instrumentale und detailverliebte Stücke hört. Weniger geeignet sind die Kopfhörer für Freunde von donnernden Bässen. Wer die Kopfhörer dahin gehend biegen will, muss etwas Zeit und Gefühl für die Sache mitbringen. Es klappt, aber es ist keine out-of-the-box Erfahrung, denn der Equalizer der App ist eher unzureichend ausgelegt.

ANC & Personalisierung

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Offiziell hat Nothing sein ANC aufgewertet. Es bleibt zwar bei drei Mikrofonen pro Earbud, aber man erreicht in der Spitze nun eine Geräuschreduzierung um bis zu 40 dB. Keiner der Modi greift merkbar in das Klangbild ein. Zur Verfügung steht die übliche Riege an Optionen: “ANC Aus“, “Transparent” und “ANC An“. Wobei ANC nochmals in “Hoch”, “Mittel”, “Niedrig” und “Adaptiv” unterteilt wird.

Das Ergebnis ist wie bei vielen Earbuds, Mitten und Tiefen werden hervorragend gefiltert, Schwächen gibt es bei den Höhen. Ich würde außerdem behaupten, dass der Effekt insgesamt nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten kann und man nach wie vor noch einiges an Spielraum für Verbesserungen hat.

Neben den Voreinstellungen für Equalizer und ANC ermöglicht Nothing auch noch die meiner Meinung nach beste Variante, und zwar eine personalisierte Anpassung. Für ein personalisiertes ANC muss man dafür die Geräuschkulisse eine kurze Zeit lang aufzeichnen. Für einen personalisierten Equalizer ist hingegen ein Gehörtest in der App nötig.

Von letzterem habe ich nun schon einige Varianten ausprobiert und Nothings Ansatz gefällt mir ausgezeichnet, da er auch ein gewisses Grundrauschen in die Wahrnehmung einbezieht. Das Ergebnis des Tests hat mir durchweg gefallen, sodass dieser eine gute Alternative zur „Balanced“ Standardoption darstellt.

Pairing & App

Nothing erfindet beim Pairing das Rad nicht neu. Wird die Ladebox aufgeklappt, findet das Host-Gerät der Wahl in der Regel die Buds nur einen Augenblick später.

Unterstützt wird der Vorgang von diversen akustischen Signalen. Gerade beim Wechsel der ANC-Modi habe ich in den Kommentaren öfter herausgelesen, dass ihr eine Sprachausgabe bevorzugt. Diese gibt es bei Nothing jedoch nicht. Zwar unterscheiden sich die Geräusche für die verschiedenen Optionen, man benötigt jedoch eine Weile, bis man diese auseinanderhalten kann.

Für mich hat sich Nothing für die beste Steuerung bei Earbuds mit Stiel entschieden, ein Druckpunkt am Stäbchen. Dieser hat den Vorteil, dass man die Nothing Ear 2 nicht bei einer Eingabe ins Ohr drückt (Touch) oder erst einen Punkt für den Gegendruck finden muss (Knopf).

Folgende Eingaben sind ohne Anpassung möglich:

  • L/R einmal drücken: Pause/Play
  • L/R zweimal drücken: Nächster Titel
  • L/R dreimal drücken: Vorheriger Titel
  • L/R zwei Sekunden gedrückt halten: ANC An/Transparenz/Aus
  • L/R zweimal drücken und zwei Sekunden gedrückt halten: Nicht belegt
  • L/R zweimal drücken, bei Anruf: Ablehnen
  • L/R einmal drücken, bei Anruf: Annehmen/Auflegen

Grundsätzlich bietet Nothing eine gute Audiosteuerung, die fast nach Belieben angepasst werden kann. Ab Werk ist die Steuerung auf eine problemlose Einzelnutzung ausgelegt. Wer will, kann aber auch eine Steuerung festlegen, die nur mit beiden Buds funktioniert, dafür aber alles, also auch eine Lautstärkeregelung und den Sprachassistenten abdeckt. Das Menü hierzu ist sehr übersichtlich gestaltet, womit wir zur App kommen.

App – Nothing X

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Wie sollte es anders sein, auch Nothing bietet eine App für seine mittlerweile drei Earbuds umfassende Sammlung an. Ich konnte die App schon bei den EarStick (zum Test) testen und war positiv gestimmt. Für Besitzer eines Nothing Phones gilt nach wie vor, dass die Funktionen im OS des Smartphones integriert sind und der Download entfällt. Je nach Gerät gibt es aber auch bei anderen Anbietern das Google-Fast-Pair Pop-up, wenn die App installiert ist.

Abgesehen von den speziellen Funktionen für die Nothing Ear 2, wie den personalisierten Equalizer, kennt man das Aufgebot. So ist der Ladestand für Buds und Station sowie die Kurzwahl für den Equalizer und die Bedienung auf der Hauptseite untergebracht.

Über ein Zahnrad kommt man eine Ebene tiefer. Hier lassen sich Firmwareupdates durchführen, die Buds suchen, eine Trageerkennung durchführen oder LHDC aktivieren. Einen Game-Mode gibt es auch, aber bei einer minimalen Latenz von 120 ms kann man den auch getrost bleiben lassen.

Da sich allgemein her wenig getan hat, bleibt auch meine Kritik am integrierten Equalizer bestehen. Die verfügbaren vier Optionen unterscheiden sich zwar deutlich, sind aber abseits von „Balance“ nur sehr situationsabhängig nutzbar. „Angepasst“ als fünfte Option lässt euch selbst Hand anlegen, allerdings nur in Stufen von -6 bis +6 und auch nur nach Höhen, Bässen und Mitten. Detaillierte Abstimmungen nach Frequenzband sind nicht machbar. Das mag für einen „normalen“ Nutzer ausreichen, lässt aber die erfahreneren Anwender außen vor.

Wer sich für die Nothing Ear 2 entscheidet, sollte die App herunterladen. Nicht nur wegen der Anpassungsmöglichkeiten. Im Testzeitraum erreichten uns diverse Firmwareupdates, bügelten allerlei Fehler aus und feilten an der Abstimmung, der LHDC Unterstützung und den Personalisierungsoptionen. Teilweise mit gravierenden Auswirkungen auf den Sound. Mein Test beruht auf Stand 1.0.1.88.

Sprachqualität der Nothing Ear 2

Wie ich schon erwähnt hatte, setzt man bei den Nothing Ear 2 wieder auf drei Mikrofone pro Earbud. Außerdem wird die Sprachqualität im Allgemeinen, jedoch auch die Reduzierung von Störgeräuschen im Besonderen hervorgehoben.

Nothing nennt seinen Ansatz „Clear Voice Technology“ und schon die erste Generation konnte in diversen Tests überzeugen. Das Ergebnis kann gehalten werden, denn ich finde die Sprachqualität hervorragend. Die Stimme wird tatsächlich recht klar an den Partner übertragen und kann dabei viele der Störgeräusche herausfiltern. Natürlich wird nicht alles erwischt, aber es reicht, um für ein angenehmes Telefonat zu sorgen, welches auch mal länger dauern darf.

Dabei ist es auch möglich, sich ein ganzes Stück von dem Host-Gerät zu entfernen. So reicht es auf offener Fläche für lockere 15 Meter mit AAC und in etwa die Hälfte bei LHDC in hoher Auflösung.

Akkulaufzeit der Nothing Ear 2

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Im Vergleich zu den Ear 1 ist die Akkulaufzeit etwas besser geworden, was auch an der etwas höheren Kapazität von 485 mAh liegen könnte. Wirklich beeindruckend ist aber, was Nothing aus den viel kleineren 33 mAh Akkus der Buds herausholt. 6,3 Stunden sollen ohne ANC möglich sein. Wie immer gelten diese Angaben bei 50% Lautstärke.

Durch die hohe Grundlautstärke liegen die Nothing Ear 2 oft näher an den 50% als andere Modelle. Ohne ANC kann ich die Laufzeit bestätigen, 6 Stunden sind locker drin. Etwas knapper wird es, wenn wir LHDC und ANC aktivieren. Die höhere Last saugt die Ear 2 dann doch recht schnell leer, sodass nur knapp 3 Stunden bei 70-80% Lautstärke herauskommen. Das ist schon eher unterdurchschnittlich, auch wenn aus den 33 mAh viel herausgeholt wird.

Dafür lassen sich die Nothing Ear 2 schnell laden und der Hersteller gibt hier realistische Werte an. Mit ANC ist nach 10 Minuten bei 50 Prozent eine Stunde drin. Ohne ANC geht es in Richtung 1,5 Stunden. Schaltet man wieder alle Features ein und dreht auf, muss man sich nach nur 10 Minuten Ladezeit mit einer knappen halben Stunde begnügen.

Einen hat Nothing aber noch, die Ear 2 sind auch kabellos ladbar. Statt der üblichen 1,5 Stunden, benötigt man dann ca. 3 für das Ladecase. Die Kopfhörer sind nach ca. 40 Minuten vollständig aufgeladen.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Nothing hat mit den Ear 2 wirklich spannende Kopfhörer im Angebot. Ich halte nur den Preis für gewagt. 150 € sind definitiv hoch gepokert und auch ein deutlicher Aufpreis von etwa 50€ gegenüber den Ear 1.

Auf der Habenseite steht das aktualisierte Feature-Set mit LHDC, besserem ANC und personalisierten Soundoptionen. Ankreiden könnte man nun, dass sich das Design kaum geändert hat und dadurch schon mal Kosten eingespart werden konnten. Die Sprachqualität kann überzeugen, allerdings hapert es etwas an der Ausdauer.

Schaue ich in die True Wireless Bestenliste (zur Liste) bekommt man die hervorragenden 1More Evo (zum Test) schon für 100 € mit LDAC. Die Edifier NeoBuds Pro (zum Test) bieten sogar LHDC und LDAC und die Soundcore Space A40 (zum Test) bieten ein starkes Gesamtpaket inklusive LDAC für gerade mal 70 €.

Von den Nothing Ear 1 wissen wir, dass diese recht preisstabil waren. Wenn das bei den Nothing Ear 2 auch der Fall sein sollte, halte ich den Preis gar für leicht überzogen. Allerdings muss man auch anerkennen, dass die Kopfhörer stark performen, insbesondere wenn man eine ausgeglichene Abstimmung sucht.

Eine Empfehlung bekommen die Nothing Ear 2 aufgrund der Performance im Test definitiv, aber haltet nach Angeboten Ausschau!


Gesamtwertung
85%
Design / Verarbeitung
95 %
Tragekomfort
90 %
Soundqualität
90 %
Sprachqualität
90 %
ANC-Qualität
85 %
Akkulaufzeit
75 %
Preis / Leistung
70 %

Preisvergleich

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Kommentare

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4 Kommentare
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Max
Gast
Max (@guest_97393)
9 Monate her

Hab ich das richtig gesehen/verstanden, dass es keine Möglichkeit gibt die Lautstärke am Kopfhörer zu regulieren?

Max
Gast
Max (@guest_97404)
9 Monate her
Antwort an  Max Drechsel

Ok, ich dachte, dass eventuell über eine programmierbare Touch Steuerung lauter leise am Headset selbst gehen könnte ohne das Smartphone aus der Tasche zu holen. Wenn ich durchs Haus laufe und Aufräume, Koche oder arbeite, benötig ich öfter eine andere Lautstärke und müsste jede Mal am Smartphone die Lautstärke ändern, das finde ich umständlich.

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