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Tesvor S6 Turbo – Zweiter Saugroboter mit LiDAR Navigation im Test

Getestet von Max Drechsel am
Vorteile
  • gute Reinigungsleistung
  • üppige Wassernutzung beim Wischen
  • großer Staubbehälter / Wasserbehälter
  • viel Zubehör
  • schickes Design und gute Verarbeitung
Nachteile
  • sehr laut, selbst auf niedrigen Stufen
  • zieht wenig Nutzen aus der Lasernavigation
  • fährt (sanft) gegen jedes Hindernis
  • Karte geht verloren, wenn Roboter angehoben wird
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Tesvor hatten wir mit verschiedenen Modellen schon mehrfach im Test. Während die günstigeren Modelle durchwachsene Ergebnisse erzielten, standen die Topmodelle den etablierten Marken in nicht viel nach und galten als gute Alternative. Ähnliches versucht Tesvor nun mit dem S6 Turbo Saugroboter. Ein Wassertank und LiDAR sollen den S6 auf das Level vom neuen Dreame Bot L10 Pro katapultieren.

Vergleich mit der Konkurrenz

Hier eine Übersicht zu den verschiedenen Leistungsdaten der Roboter. Man sieht, dass sich der Tesvor S6 Turbo gut in die Liste einreihen und mit der Konkurrenz mithalten kann.

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Tesvor S6 Turbo

Tesvor S6 Turbo Test

Saugleistung 2500pa 2000pa 2100pa 2000pa 4000pa
Abmessungen 35 x 9,6 cm 35 x 9,6cm 35 x 8cm 35 x 10,3cm 33 x 10,4cm
Gewicht 4,7kg 3,5kg 3,6kg 3,8kg 4,8kg
Lautstärke 67 65 68 65 65
Wischfunktion
Wasserbehälter 300ml 290ml 150ml 150ml ~500ml
Staubbehälter 470 ml 460 ml 420ml 570 ml 600 ml
Akkugröße 5200 mAh 5200 mAh 3200 mAh 3200 mAh 5200 mAh
Laufzeit 150 150 120 90 120
Reinigungsfläche 250 250 150 100 150
Appsteuerung Mi Home / Roborock Mi Home / Roborock Mi Home 360 App WeBack
Mapping
Navigation Laser Laser Laser Laser Laser

 

Design, Verarbeitung & Lieferumfang

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Auch bei Tesvor wird das Rad, oder besser der Saugroboter nicht neu erfunden. Mit einem Durchmesser von 33 cm und einer Höhe von 8 cm ohne und 10 cm mit Laserturm, reiht man sich in die Liste der Roboter mit fast identischen Abmaßen ein. Tesvors S6 Turbo kann Hindernisse mit einer Maximalhöhe von 2 cm überwinden.

Was Tesvor qualitativ etwas abhebt, ist die Glasplatte auf der Oberseite. Bei Dreame besteht der Deckel lediglich aus Kunststoff. Das Glas wirkt optisch wertiger und ist auch leichter zu reinigen. Tendenziell schützt es den Roboter auch besser, sollte mal etwas auf ihn fallen, aber natürlich ist es auch anfälliger für Brüche.

Insgesamt wirkt der weiße Tesvor etwas hochwertiger als der schwarze Dreame. Abgesehen von der im Laserturm eingelassenen Aluplatte gibt es aber keine weiteren materiellen Aufwertungen.

Was Tesvor dem Modell von Dreame auch praktisch voraus hat, ist die zweite Bürste an der linken Seite. Diese sollte für eine etwas besserer Fokussierung auf die Robotermitte sorgen. Bei der Saugleistung zieht man mit Dreame gleich und steigert sich auf 4000pa. Gleichzeitig soll die Lautstärke nur 58 dB betragen. Das wäre ein phänomenaler Wert und sollte mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden.

Wieder identisch ausgelegt ist der Akku mit seinen 5200 mAh. Ob der wirklich 150 Minuten ausreicht, wage ich zu bezweifeln. Dazu später aber mehr. In Sachen Staubbehälter zieht Tesvor an Dreame vorbei und bietet ganze 600 ml. Dies sind noch mal 30 ml mehr als beim Dreame Bot L10 Pro und sogar 50 ml mehr als beim Mi Robot Vacuum Mop 2 Pro+. Richtig deutlich wird der zusätzliche Platz aber erst, wenn man den Vergleich mit weiteren Geräten zieht, deren Füllstand hier schon fast um 150 ml übertroffen werden.

Die Glasplatte dürfte einen gewissen Anteil am Gewicht des Roboters tragen. Bei einem Gewicht von 4,8 kg kann man wohl fast ein Kilo der Platte zuschreiben. Im Vergleich gehört er jedoch zu den schwereren Vertretern, trotz geringerem Umfang.

Tesvor kann es sich mit dem neuen Topmodell natürlich nicht erlauben, auf eine optionale Wischfunktion zu setzen. Somit erhält auch der Tesvor S6 Turbo einen Mopp. Allerdings wird die Sache anders angegangen als bei der direkten Konkurrenz von Dreame. Statt einen kleinen Wassertank plus Mopp an den Roboter anzuklippen, setzt Dreame auf eine komplett neue Aufteilung des Tanks.

Realisiert wird das durch einen zweiten Tank, der im Lieferumfang beiliegt. Will man die Wischfunktion nutzen, muss man also den kompletten Staubbehälter ausklinken und die Wasser/Staubkombi einhängen. Wer oft wischen will, lässt also den Kombitank dauerhaft drin und schnallt dann nur den Wischmopp bei Bedarf mit an. Dieser ist auf einem abnehmbaren Sockel befestigt. Man muss dann allerdings mit einer verringerten Kapazität des Staubbehälters leben.

Leider macht Tesvor keine Angaben zur Aufteilung. Da aber der gleiche Platz für den Staubtank nun aufgeteilt wird, ich gehe von 400 bis 500 ml Wischtank und dann eben 100 – 150 ml Staubtank aus. Das sollte locker für mehrere Durchläufe durch ein normales Zimmer reichen, aber der Staubtank ist dann recht schnell voll.

Lieferumfang

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Tesvor packt den weißen Saugroboter in einen üppigen schwarzen Karton. Anders als bei Dreame ist die Packungsbeilage ebenfalls großzügig. Neben den für den Betrieb nötigen Elementen befindet sich auch ein Austausch-Kit darin:

-Ladestation + Netzteil (EU auf Kleingerätestecker, 150 cm)

-Eine Walzenbürste (bereits montiert)

-Allgemeine Bedienungsanleitung (englisch, deutsch, französisch, italienisch)

-Schnellstartanleitung (englisch, deutsch, französisch, italienisch)

-Bedienungsanleitung für App und Assistenten (englisch, deutsch, französisch, italienisch)

-Staubtank (600 ml)

-Wassertank/Staubtank (600 ml)

-Zwei Wischtücher

-Drei HEPA Filter

-Drei Partikelfilter

-Vier Seitenbürsten (2x rechts, 2x links)

-Reinigungstool

-Fernbedienung

Ersatzteile kann man in der Regel preiswert auf Aliexpress erstehen. Bei diesem Händler gibt es eine ganze Reihe von Kombinationsmöglichkeiten für die Einzelteile. Da ist für jeden das richtige Set dabei.

Software: WeBack-App

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Einige der anderen Hersteller nutzen das Xiaomi Ökosystem und damit auch die Mi Home App. Tesvor jedoch setzt auf die WeBack App. Die App ist eigentlich gut aufgebaut. Man braucht ein Konto, um diese nutzen zu können, doch bleibt die App auf dem Boden. Einzig die Anzeige fürs aktuelle Wetter ist meiner Meinung nach fehl am Platz, stört insgesamt aber auch nicht weiter.

Die App lässt es zu, mehrere verschiedene Geräte einzubinden. Wer also mehr als nur einen Tesvor besitzt, kann diese in einem Konto zusammenfassen.

Ist ein Roboter eingebunden, kann dieser natürlich frei benannt werden. Ruft man den Saugroboter auf, erhält man als Erstes die Übersicht der Karte. Über die zwei unten stehenden Schaltflächen lässt sich der Saugvorgang starten oder der Roboter zurück zu Ladestation schicken. Mittig werden ein paar Eckdaten aufgezeigt, dazu gehören die Reinigungszeit, der Reinigungsbereich in Quadratmetern und die restliche Akkukapazität.

Da immer mehr Anbieter auf eine smarte Sprachsteuerung setzen, kommt auch Tesvor nicht drum herum, die Anbindung zu integrieren. Wer will, kann den Tesvor S6 Turbo also via Alexa, Google Home, DuerOS, XiaoAI oder Tmall Genie anbinden.

Funktionen der WeBack-App

Links und rechts im Bild sind weitere Buttons abgebildet. Auf der rechten Seite lässt sich die Saugkraft des Roboters in vier Stufen einstellen. “Leise”, “Standard”, “Stark” und “Maximal” sehen hier zur Verfügung und sind durch recht passende Bildchen illustriert.

Auf der linken Seite findet man dann die üblichen Einstellungen zum Aufteilen der Karte in Räume, dem Abgrenzen von Bereichen oder dem Einrichten von Verbotszonen. Auch kann man den Bot zu einem bestimmten Punkt schicken oder eine Neupositionierung forcieren.

Über die drei Punkte an der oberen rechten Ecke, lässt sich dann die Lautstärke der Sprachausgabe einstellen, hier kommt eine männliche, sehr motiviert wirkende Stimme zum Einsatz. Außerdem kann man auch „Nicht stören“ Zeiträume festlegen, in denen keinerlei Sprachausgabe erfolgt.

Mit Handbuch übersetzt ist die Steuerung gemeint. Über drei Buttons lässt sich der Roboter auch manuell steuern. Es ist auch möglich, die angelegte Karte zu löschen, allerdings fehlt die Möglichkeit mehrere Karten getrennt voneinander zu erstellen. Mehrere Etagen oder komplett abgetrennte Räume sind also nicht möglich.

Die restlichen Funktionen beziehen sich auf das Übliche. Es ist möglich einen Zeitplan festzulegen, den Roboter umzubenennen, die Software auf Firmwareupdates zu prüfen, das Gerät für andere Smartphones und App Benutzer freizugeben und einige Gerätedaten auszulesen.

Insgesamt war die Einrichtung sehr einfach. Heruntergeladen wird entweder aus dem verfügbaren App-Store direkt oder über einen QR-Code der ebenfalls auf den Store verweist. Auch die Verbindung von App zu Roboter klappt sofort, solange man ein 2,4 GHz W-LAN wählt. Hierfür ist ebenfalls ein QR-Code in der Anleitung und auf dem Roboter hinterlegt.

Gegenüber der Xiaomi App sind mir jedoch zwei Sachen aufgefallen. Ersten lassen sich, wie schon erwähnt, keine separaten Karten anlegen und speichern. Der Tesvor S6 Turbo kann sich also nur eine große Karte merken, die dann via Bereichsunterteilung in Räume aufgeteilt wird, zum anderen gibt es derzeit einen Software-Bug.

Dieser tritt auf, wenn man den Roboter während des Saugvorgangs anhebt. Dabei ist es egal, ob dieser vorher gestoppt wurde oder das Anheben während des Fahrens geschieht. Anschließend positioniert sich der Roboter neu, dabei wird die Karte jedoch um ein paar Grad verschoben und über die erste Karte gelegt. Der Roboter fährt diese verschobene Karte ganz normal ab, bleibt aber auf seinen Fahrspuren nicht gerade, sondern schief und findet in der Regel auch die Ladestation nicht mehr, weil diese sich ebenfalls verschoben hat.

Da hilft es nur, die Karte bei der nächsten Fahrt zu löschen und neu anlegen zu lassen.

Saug- und Reinigungsleistung

Tesvors S6 turbo Test Saugkraft

Wie auch der Dreame Bot L10 Pro gibt Tesvor für seinen S6 Turbo eine Saugleistung von 4000pa an. Diese muss man natürlich nicht immer abrufen, was auch sehr zulasten des Akkus geht. Die Vorauswahl ist nicht “Standard”, sondern „Leise“. Dabei gibt es zwei Probleme. Zum einen ist der „Leise Modus“ nur im Vergleich mit den höheren Saugleistungen leise und für manche Verschmutzungen ist dieser auch zu schwach.

Gut fährt man tatsächlich mit „Standard“, wobei ich den guten S6 Turbo auch mehrmals auf „Stark“ laufen ließ, denn der Saugroboter von Tesvor hat keine Teppicherkennung und tut sich dementsprechend schwer, diese ohne manuellen Eingriff zu reinigen.

Im direkten Vergleich mit dem Dreame Bot L10 Pro ist der Dreame deutlich leiser. Nicht nur ist der maximale Pegel bei Dreame niedriger, sondern auch die Geräuschkulisse eine andere. Während der Ton bei Dreame eher in der Tiefe agiert und brummt, gesellt sich bei Tesvors S6 Turbo auch noch ein sehr hochfrequentes Geräusch hinzu, was die Anwesenheit des Roboters im Raum unangenehmer macht. Auf Standard und im “Leise Modus” geht das noch in Ordnung, bei den höheren Stufen möchte ich mich allerdings nicht im Raum aufhalten.

Dafür ist mir aufgefallen, dass der S6 Turbo die Ränder etwas gewissenhafter angeht als der Bot L10 Pro, womit wir zum nächsten Punkt kommen.

Navigation: LiDAR – Laser + Gyroskop SLAM

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Auch Tesvor wirb damit, dass der S6 Tubro zwei Laser nutzt und diese 3D-Objekte im Raum erkennen können. Allerdings scheint der Bot diese Funktion entweder nur marginal zu nutzen oder die erhaltenen Informationen werden anders verarbeitet als bei Dreame.

Denn Tesvors S6 Turbo fährt weiterhin überall dagegen. Gegen jede Wand, jeden Rand und jedes Bein, nutzt dabei für die Kontrolle der Bahn hauptsächlich die Tastsensoren. Was er nicht tut, ist mit Volldampf gegen ein Objekt zu rasen, das Andocken an Gegenstände findet meist rechts sanft statt. Ist das Objekt erkannt, wird ein kleiner Abstand gehalten, aber eigentlich sollte durch die 3D-Erkennung kein Tastsinn mehr nötig sein, zumindest nicht für offensichtliche und große Gegenstände.

Dieses Verhalten hat den Vorteil, dass der S6 Turbo auch in Ecken und an Kanten putzt, die der Dreame normalerweise auslässt, weil dieser den Abstand zum Objekt immer und immer wieder kalkuliert und möglichst vermeidet, irgendwo dagegen zu fahren. Dafür könnten sich bei einigen Schränken im Raum, nach einer gewissen Anwendungszeit, Spuren bilden.

Trotzdem verwendet Tesvor kein Chaosprinzip. Der Saugroboter teilt den Raum in abgegrenzte Bereiche und fährt diese dann in einer strukturierten Linie ab. Um schneller voranzukommen, kreuzt er diese Linien auch. Da der Bot vor der ersten Berührung nicht auf einen Sicherheitsabstand achtet, fährt dieser auch zielstrebig unter den Tisch und schlängelt sich durch den Bereich mit komplizierten Stuhlbeinmustern. Das kostet natürlich Zeit. Im Wohnzimmer zwischen 18 und 25 Minuten, je nachdem wie er durchkommt. Dafür ist das Endergebnis auch gründlicher als beim Dreame, der sich durch den Sicherheitsabstand oft nicht ganz unter den Tisch getraut hat.

Gegen Treppen und andere Abgründe ist der S6 Turbo gewappnet. Allerdings ist die Erkennung nicht ganz so präzise wie bei der Konkurrenz, denn Tesvor verbaut nur drei statt sechs Sensoren.

Wischleistung

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Nachdem nun auch Tesvor mit einem Mopp aufgerüstet hat, wird es interessant, wie sich der S6 Turbo im Vergleich schlägt. Immerhin ist er schon mal gut mit einem Ersatz-Tuch aufgestellt, das sich waschen lässt.

Um das Tuch und den Wassertank auch am Roboter anzubringen, wird der separate zweite Tank benötigt. Dieser lässt sich so einfach ein- und ausbauen wie der Haupttank, verträgt aber wesentlich weniger Staub, zugunsten eines großen Wasserreservoirs. Der Mopp schleift über die Konstruktion am Boden, es gibt aber keine Federn, die zusätzlich Druck ausüben.

Tesvor gibt drei verschiedene Wischmodi an, diese werden erst verfügbar, wenn man den Wassertank anschließt. Dafür kann man aber während dieser angeschlossen ist, die Stärke des Saugers nicht mehr beeinflussen.

Der Wasserdurchfluss ist ziemlich üppig, schon auf der mittleren Stufe. Bei Holz oder Parkettboden sollte man also aufpassen, dass es nicht zu nass wird.

Der Wassertank ist zwar mit geschätzten 500 ml ziemlich groß, insgesamt dürfte er für knapp 200 m² reichen, aber dafür ist der Staubtank im gleichen Zuge mit dann übrig bleibenden 100 ml winzig, zumindest wenn man von diesem Maßstab ausgeht.

Akkuleistung

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Mit 5200 mAh sticht Tesvor in Sachen Akku nicht aus der Masse heraus. Tatsächlich scheint Tesvors S6 Turbo aber ungemein mehr Energie zu benötigen. Im Test wurden für einmal ca. 20 m² Wohnzimmer ca. 7 % Akku verbraucht, auf der niedrigsten Stufe wohlgemerkt. Auf der höchsten Stufe waren es aber gleich 30 %. Damit ist auf Maximum nach ca. 70 m² Schluss. Auf „Standard“ dürften die mittelmäßigen 120 m² erreicht werden.

Sollte der Akku während des Vorgangs zur Neige gehen, fängt der Bot frühzeitig an, seine Station aufzusuchen und macht selbstständig an der Stelle weiter, an der er die Arbeit pausieren musste. Der S6 Turbo braucht er für eine volle Ladung ca. 4 Stunden.

Durchschnittlich ist der Tesvor ein kleines Stück langsamer und braucht knapp über eine Minute pro Quadratmeter. Er quetscht sich aber auch durch mehr Engstellen und verschiebt dadurch auch mal nicht so schwere Stühle. Für das Wohnzimmer mit 16 m² braucht er zwischen 18 und 20 Minuten.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Tesvor hat mit dem S6 Turbo einen durchwachsenen Vertreter seiner Art auf den Markt gebracht. Die Aufmachung ist definitiv hochwertig und die Features gut untergebracht. Man geht die Sauger + Wischer Thematik etwas anders an als viele Konkurrenten und kann mit einem guten Packungsinhalt überzeugen.

Allerdings scheint der Bot die aktuelle Technik nicht besonders gut auszunutzen und verlässt sich überwiegend auf seine Tasten-Sensorik, um die Richtung zu bestimmen, wodurch er zwar gut in Ecken reinigt, aber auch überall dagegen fährt. Außerdem fehlen Basisfunktionen wie eine Teppicherkennung und auch bei den Randsensoren hat man im Gegensatz zur Konkurrenz in diesem Preisbereich, etwas gespart.

Tesvor ruft derzeit bis zu 400 € für den S6 Turbo auf. Erste Angebote siedeln den Bot jedoch schon bei konkurrenzfähigeren 350 € an. Trotzdem ist der Preis im Vergleich mit der Konkurrenz nicht ganz gerechtfertigt und allein die Packungsbeilagen rechnen den Aufpreis leider nicht. Tesvor könnte natürlich die Funktionalität via Updates verbessern, allerdings ist die Updatepolitik bei Tesvor durchwachsen. Womit wir derzeit eher zu Dreame, Roborock oder Xiaomi tendieren.

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