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UGreen HiTune T3 TWS Kopfhörer im Test

Getestet von ManU L am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • gute Preis-/Leistung
  • gutes ANC
  • guter Ambient Modus
  • lange Akkulaufzeit
  • schickes und leichtes Design
  • guter Klang
  • IPX5 - Spritzwassergeschützt
  • stabiler und angenehmer Halt im Ohr
Nachteile
  • App wäre das I-Tüpfelchen
  • kein ANC bei einzelnen Apps möglich (Teams)
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UGreen knüpft am Erfolg der HiTune X6 an und haut uns wieder ein neues Paar In-Ear Kopfhörer auf die Ohren, die Ugreen HiTune T3. Bei dem Vorgänger, den HiTune T2, hat Ugreen noch viel beim angebissenen Apfel abgekupfert. Da Ugreen aber anscheinend gemerkt hat, dass sie selbst auch ausgezeichnete Kopfhörer bauen können, ohne die großen Marken zu kopieren, liefern sie diesmal wieder ein komplett eigenes Produkt. Hier die Highlights in Kürze: BT 5.2, IPX5, ANC und wieder eine mächtig lange Spielzeit bis zu 24h. Neu im Gepäck ist diesmal ein Ambient Modus.

Ugreen HiTune T3 Test 2

Da mich schon die Ugreen HiTune X6 überzeugt haben, hatte ich hier natürlich auch dementsprechend hohe Erwartungen an die HiTune T3.

…Unboxing der UGreen HiTune T3

Ugreen HiTune T3 Test 1

Wie wir es von UGreen gewohnt sind, ist alles super verpackt, stabil und optisch einwandfrei. Der erste Eindruck, bevor man das Produkt in der Hand hat, ist positiv und auch die Halterungen für die Gummi-Tips sind wieder super, was die Verpackung auch nicht gleich im ersten Moment unbrauchbar macht. Das Gewicht der Ladeschale mit Kopfhörern beträgt 45 Gramm, wovon 11 Gramm auf die beiden Kopfhörer entfallen. Alles in allem wieder sehr zufriedenstellend.

Design und Verarbeitung

Das Design ist gelungen. Das hochglänzende, glatte und fingerabdruckfreie Plastikgehäuse sieht schick aus und ist einwandfrei verarbeitet. Es stehen uns hier 2 Farben zur Verfügung, Weiß oder Schwarz. Auf der Vorderseite befinden sich 3 weiße LEDs, die dezent den Ladestand der Schale in 3 Stufen anzeigen.

3 LEDs leuchten = Akku voll geladen!

Das pulsierende Licht ist ein gelungenes Feature und spiegelt hier die Liebe zum Detail wider. Das lässt auf mehr hoffen. Auf der Unterseite befindet sich der Pairing-Knopf und USB-C Ladeanschluss.

Die Kopfhörer sind ebenfalls in einem glatten, hochglänzenden Plastik gefertigt und haben wieder ein Stiel-Design wie bei dem Vorgänger den HiTune T2. Mich persönlich erstaunt es immer wieder, wie man in so wenig Raum noch irgendwas Funktionstüchtiges unterbringen kann, aber weiter im Thema. Die Kopfhörer passen dank magnetischer Halterung perfekt in die Ladeschale und diese schließt auch kantenlos ab. Sportlich kann es allerdings werden, wenn man im Dunkeln versucht, die Kopfhörer wieder in der richtigen Position einzustecken. Das hat mich das ein oder andere Mal ein wenig herausgefordert.

Bedienung & Pairing

Wie schon oben erwähnt, findet man an der Ladebox einen kleinen, aber gut zu drückenden Kopf, um das Pairing zu ermöglichen (0,5cm Durchmesser). Mit diesem kann man auch bereits gekoppelte Geräte wieder herausschmeißen und sich problemlos mit einem anderen Host-Gerät verbinden. Die Verbindung war bei mir immer stabil, und auch die 10m angegebene Reichweite kann ich bestätigen – falls niemand dazwischen läuft. Beide Codecs – AAC & SBC laufen problemlos. Die verwendeten Bluetoothprotokolle sind: HFP, AVRCP, A2DP.

Die Bedienung findet über die Touchfläche an dem Kopfhörersteg statt. Die Steuerung funktioniert gut und wird auch mit einem leisen Klicken im Ohr bestätigt. Durch das akustische Feedback weiß man allerdings sofort, ob man getroffen hat oder nicht. Schade ist allerdings, dass bei ein paar wenigen Apps die Steuerung nur eingeschränkt funktioniert. Als Beispiel hier die App Teams, in der man nicht zwischen den unterschiedlichen Soundmodis ANC / Ambient oder Normal wechseln kann. Positiv ist allerdings bei den HiTune T3, dass die Tap-Funktion hier nicht so überladen wurde wie bei den HiTune X6.

Die Steuerung sieht insgesamt sehr übersichtlich aus:

Ugreen HiTune T3 Test touchsteuerung

Ich hatte einmal den Fall, dass ich den Google Assistant aufrufen wollte und der Kopfhörer den Google Assistant Bestätigungs-Ton auf maximaler Lautstärke abgespielt hat, wobei es mir fast den Amboss im Ohr zerschlagen hat. Das war für mich eine sehr unangenehme Erfahrung und ich hatte daraufhin echt Angst, diese Funktion wieder auszuführen, war aber dann nur eine einmalige Geschichte… Ich hoffe für jeden, dass er dieses Problem nicht haben wird. Ich konnte den Fall auch nicht reproduzieren oder nachvollziehen, da ich auch mitten im Musikhören war und die Lautstärke bei ca. 40% hatte.

Ein wenig unglücklich ist die einbahnige Modus-Steuerung, wenn man z.B. vom ANC Modus wieder „zurück“ in den Normalmodus will. Man muss dabei zwangsläufig den Weg über den Ambient Modus gehen, bis man danach wieder im Normalmodus landet. Hier wäre eine App wieder die optimale Lösung.

Tragekomfort der UGreen HiTune T3

Ugreen HiTune T3 Test ergoDas Tragen der HiTune T3 ist wirklich überraschend angenehm. Ich würde sonst eigentlich gleich zu den Foamtips greifen, da diese mir erfahrungsgemäß den Tragekomfort und Klang ein wenig boosten, doch hier sind die mitgelieferten Silikonstöpsel wirklich super. Die Kopfhörer sitzen angenehm im Ohr, nicht zu tief, aber tief genug, um Außengeräusche deutlich zu reduzieren. Auch im Liegen kann man die Kopfhörer angenehm tragen.

Beim Sport sitzen die Kopfhörer bombenfest und sind nach IPX5 auch gegen Spritzwasser geschützt, was einen Einsatz bei schlechterem Wetter bedenkenlos macht. Der Schutz gilt wie immer nicht für die Ladebox.

Sound

Ugreen HiTune T3 Test soundtreiber e1654241633921

Und nun kommen wir endlich zum wichtigsten Thema für die meisten von euch. Die UGreen HiTune T3 haben mich wirklich positiv überrascht und das vom ersten Moment an. Der Klang ist angenehm und hat nichts Störendes. Der Bass ist ein wenig aufgepumpt, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt. Für den Klang sorgt der 10mm PU+Wollverbund Treiber, der klanglich astrein ist. Wasserfest nach IPX5 und sauberer Klang beißen sich in den meisten Fällen, funktioniert hier aber ordentlich, auch wenn die Details logischerweise im Hochtonbereich ein wenig auf der Strecke bleiben. Ich muss aber auch ehrlich dazu sagen, dass das Kopfhörer sind, die Spaß machen sollen. Für den Sport und beim Einsatz mit lauten Umgebungsgeräuschen finde ich die Abstimmung wirklich ok. Wir haben hier „leider“ keinen EQ mit unterschiedlichen Klangbildern.

Im ANC Modus haben wir ein leicht runter gepegeltes Klangbild, wobei der Bass ein wenig verstärkt wird. Das Klangbild wirkt damit wärmer und ist auch eher zum Spaß haben ausgelegt, als in Detailtiefe zu glänzen. Zusammenfassend muss ich sagen, dass der Klang zum Musik hören unterwegs angenehm ist und mir hier keinen wirklichen Hebel bietet zur Kritik. Dass wir hier nicht mit Studio-Kopfhörern oben auf sind, dürfte jedem mittlerweile klar sein und auch, dass man die HiTune T3 damit nicht vergleichen kann. Mit seinesgleichen verglichen ist das aber wirklich eine enorme Leistung von UGreen und sie haben hier einiges besser gemacht als noch bei den HiTune X6.

Einige könnten hier natürlich aptX vermissen, allerdings sind wir mal kurz ehrlich: Wir haben hier eine wasserdichte Baumwollmembran und reden von BT(=Klangverlust)-Kopfhörern, die normal um die 30€ kosten, mit starker Tendenz in Richtung ~20€ in Sonderangeboten. Mit aptX wäre die „verlustfreiere“ Übertragung wohl geringfügig besser auf dem Datenblatt und damit vielleicht auch maximal ein messbarer besserer Klang zu erreichen. Wem das am Ende wirklich stört bzw. überhaupt auffällt, kann dann gerne zu anderen Kopfhörern greifen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hier in der Praxis irgendetwas Positiveres bewirkt.

Der ANC- und Ambient-Modus der Ugreen HiTune T3

Ugreen HiTune T3 Test anc e1654173361711

Wie auch schon bei den HiTune X6 unterteile ich diesen Abschnitt noch mal separat. Das ANC ist auch hier wieder super umgesetzt – unglaublich bei dem Preis. Ich finde das ANC sogar noch einen Tick besser als bei den HiTune X6. Selbst der Hamburger Nordwind hat das ANC der Ugreen HiTune T3 nicht an die Grenzen gebracht, was wirklich eine Leistung ist. Hauptstraßengeräusche werden sehr stark gedämpft und kontinuierliches Brummen oder Rauschen wird fast restlos gefiltert. In Kombination mit Musik sind diese Geräusche dann kaum mehr wahrnehmbar. Insgesamt auch hier eine tadellos umgesetzte Technik.

Ugreen HiTune T3 Test ambient

Neuland für UGreen ist diesmal der Ambient Modus, der die Beantwortung von Rückfragen beim Bezahlen an der Kasse wieder möglich macht, ohne dabei auf die parallellaufende, wichtige Liveübertragung verzichten zu müssen. Oder kurz: Umgebungsgeräusche „naturgetreu“ wieder hörbar machen, am besten so, als hätte man keine Kopfhörer auf. Das machen die UGreen HiTune T3 auch anstandslos gut.

Gesprächsqualität der Ugreen HiTune T3

Ich war beim letzten Mal zufrieden, was die Gesprächsqualität der HiTune X6 angeht. Ugreen stattet die HiTune T3 nun mit hochauflösenden und umgebungsgeräuschfilternden Mikrofonen aus, die dem Gesprächspartner eine ruhige Umgebung suggerieren. Das ist ein Punkt, der sich wirklich verbessert hat. Selbst in einer belebten Einkaufsstraße kann man noch ein gutes Telefonat führen.

Ugreen HiTune T3 Test mic2

Das Mikrofon löst auch hier wieder bis fast 20kHz auf, was wirklich hervorragend ist. HD-Telefonie vom Feinsten.

Akkulaufzeit

Ugreen HiTune T3 Test akku

Die angegebene Akkulaufzeit ist wieder richtig ordentlich. 7 Stunden ohne ANC + 17 Stunden mit Case (60% Lautstärke mit AAC im UGreen Labor) und 6 Stunden mit ANC + 15 Stunden mit Case macht man dann gesamt 24 Stunden ohne und 21 Stunden mit ANC. Meine Tests bestätigen die Angaben des Herstellers.

Testergebnis

Getestet von
ManU L

Es gab für mich im Test wirklich keinen schwerwiegenden Kritikpunkt. Die Ugreen HiTune T3 sind wirklich ein super Alleskönner, die beim Sport, in lauter Umgebung und beim Telefonieren durch bestmögliche Technik und Klang brillieren. Das ANC arbeitet hervorragend, wenn auch nicht auf Top-Niveau und die Sprachqualität beim Telefonieren ist erstklassig. Auch die Akkulaufzeit ist alltagstauglich.

Was die Klangqualität angeht, sollte man sich bewusst sein, dass man hier keine HiFi-TWS-Kopfhörer bekommt. Die Ugreen HiTune T3 haben leichte klangliche Schwächen in der Klarheit, bieten aber sehr viel Spaß im Tieftonbereich, was auch der Fokus bei der Entwicklung war. Angesichts des niedrigen Preises ist der Klang überdurchschnittlich. Ich kann diese Kopfhörer wirklich problemlos empfehlen, da der Preis auch ohne Angebot wirklich fair ist.

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 28.06.2022

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6 Kommentare
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Eduard
Gast
Eduard (@guest_88660)
2 Tage her

Gerade im Angebot für 30€ bei Amazon.
Ps. Was meint ihr? Diese hier für 30 oder die Redmi Buds 3 pro? (Kein Sport)

Manu
Mitglied
Mitglied
Manu (@manu)
2 Tage her
Antwort an  Eduard

Ich würde sagen der einzige Vorteil bei dem buds 3 ist dass es keine in ears sind. Falls das kein Ausschlussprinzip ist, dann sind die t3 auf jeden Fall die bessere Wahl.

Lasse
Gast
Lasse (@guest_88384)
15 Tage her

Danke für den Test. Ich hatte vor einiger Zeit die Baseus S2 bestellt. Dort funktionierte aber nur noch der linke Ohrhörer. Zum Glück war eine Rückgabe noch möglich. Denn Rest, neu verbinden usw. half alles nichts. Auf Aliexpress wurde mir jetzt nur Blödsinn angezeigt. Selbst nach ANC suchen brachte nicht. Zum Glück fand ich dann die von UGreen. Bei den X6 hatten mich die vielen Funktionen abgeschreckt. Was nützt mir ein gutes (und teures) Produkt, wenn ich es kaum bedienen kann. Dann sah ich die T3 bei Aliexpress und las Ihren Test hier. Die wurden dann bei Amazon bestellt. ANC… Weiterlesen »

Manu
Gast
Manu L (@guest_88594)
5 Tage her
Antwort an  Lasse

As freut mich zu hören. Und bist du mit deiner Entscheidung zufrieden? Kannst du im Großen und Ganzem das Testergebnis bestätigen? LG

Klaus
Gast
Klaus (@guest_88289)
19 Tage her

Auf Amazon für 35,99 in schwarz und 36,99 in weiß

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre (@jonas-andre)
19 Tage her
Antwort an  Klaus

Danke für den Hinweis.

Beste Grüße

Jonas

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