Valco VMK25 im Test

Getestet von Max Drechsel am
Vorteile
  • beim Sound ein Alleskönner
  • aptX-HD & BT 5.1
  • starkes ANC
  • zurückhaltende Optik und gute Verarbeitung
  • guter Tragekomfort
  • gute Sprachqualität
  • starke Akkulaufzeit
  • humorvolles Marketing
Nachteile
  • kein großer Sprung zum Vorgänger
  • recht teuer
  • ziemlich warm um die Ohren
  • kein Näherungssensor
  • wenig hochwertiges Material
  • volles Potenzial erst bei hoher Lautstärke
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Valco ist wieder da. Und mit ihnen der derbe finnische Humor. Wir hatten bereits die Valco VMK20 im Test und waren schlicht begeistert. Damals hieß es, die Zahl im Namen des Produkts würde das Jahr darstellen, in dem die Kopfhörer erscheinen und in diesem Fall bricht man wohl mit dem Valco VMK25 direkt seine eigene Regel. Sei es drum. Wer braucht schon logisch aufgebaute Versionsnummern … „Hust“ Xiaomi

Design & Verarbeitung

Valco VMK25 Test 5

Wie so häufig zeigt der erste Blick auf die Dinge ein recht ernüchterndes Bild. Die Kopfhörer haben sich im Vergleich zur ersten Generation kaum geändert. Überwiegend wird Kunststoff als Material verwendet. An den Außenseiten sind die Kopfhörer weiterhin mit Stoff verkleidet und das Valco-Logo wird deutlich sichtbar aufgedruckt.

Aber, auf den zweiten Blick ist das passiert, was man von einem Nachfolgemodell erwartet, wenn das Vorgängermodell schon hervorragend war. Verbesserung in Nuancen und Anpassungen, wo sie sinnvoll sind.

So fallen die Ohrpolster der VMK25 diesmal weicher aus, im Inneren der Kopfhörer ist der Treiber nun vor einer dickeren, stabilen Stoffschicht geschützt und die mit Stoff bezogenen Außenteile lassen sich nun via Magnetverschluss abnehmen, um diese waschen zu können. Außerdem stellt Valco die Vorlage als Download (Link) der Seitenteile für 3D-Drucker bereit, ihr könnt euren Ersatz also auch selbst herstellen.

Geblieben sind die Abmessungen der Polster, von 2 cm in der Dicke und Höhe. Der Kopfhörer hat in seiner ovalen Form noch etwas zugelegt, was größeren Ohren zugutekommt und das Kopfpolster fällt mit 1,5 cm jetzt noch etwas mächtiger aus. Allerdings wurde an gleicher Stelle ein Designelement auch reduziert. Das Polster des Kopfbügels fällt kürzer aus und reicht nicht mehr bis zu den Gelenken, obendrein umfasst dieses nicht mehr den kompletten Bügel, sondern nur noch die Innenseite, außen kommt normaler Kunststoff zum Einsatz.

Weiter geführt wurde die ausziehbare Metallschiene, welche sich nach wie vor in 9 Stufen bis zu 3 cm herausziehen lässt. Und wie man es in dieser Preisklasse erwarten würde, lassen sich die Ohrstücke um 90° verdrehen und zusätzlich einklappen.

Valco hält es mit der Bedienung immer noch sehr einfach. Am rechten Höher befinden sich drei Buttons: der Plus-Button, der Minus-Button und der Madafakin-Button (Multifunktionstaste). Am unteren Scheitelpunkt des Ohrstücks befindet sich ein 3,5 mm Klinkenanschluss und daneben noch ein unscheinbares Loch, hinter dem sich ein Mikrofon verbirgt.

Vaclo VMK25 Test LEDs 3LEDs gibt es diesmal auch, jedoch liegen diese innen im Kopfhörer unterhalb des Treibers, je eine für den allgemeinen Status und für ANC. Letzteres lässt sich über den Knopf am linken Kopfhörer aktivieren, an dessen Scheitelpunkt sich auch der USB Type-C Anschluss zum Laden befindet.

Tatsächlich hat sich die Qualität der Komponenten etwas verlagert. Der Kopfbügel fällt nicht mehr so außergewöhnlich aus, dafür sind die Außenteile abnehmbar. Die LEDs liegen nun im Inneren, aber allgemein hat sich die Wertigkeit der Komponenten nicht spürbar erhöht. Klar, an der Verarbeitung ist nichts auszusetzen, die Ohrstücke haben beim Drehen einen angenehmen Widerstand und alles wirkt etwas glatter und Form-stimmiger. Aber es gibt auch keine neuen Schmankerl, die den VMK25 optisch und haptisch krass vom VMK20 abheben. Das kann ein Vorteil sein, denn man muss nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, aber bei einem Preispunkt von inzwischen 200 € müssen die Kopfhörer den Mehrwert an anderen Stellen liefern.

Lieferumfang der Valco VMK25

Valco VMK25 Test 3

Wie auch schon beim VMK20 spart sich Valco die Umverpackung für den Karton. Ihr bekommt also nur die Tragetasche, in der sich alle Accessoires befinden. Das ist in jedem Fall nachhaltiger als die Abreißverpackung von Nothing (zum Test).

  • Stofftasche (17,5 x 17,5 x 10 cm)
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung (finnisch, deutsch und englisch)
  • 3,5 mm auf 3,5 mm Klinkenkabel (100 cm)
  • USB Type-C auf USB-A Kabel (80 cm)
  • Flugzeugadapter

Tragekomfort

Vaclo VMK25 Test 2

Nachdem wir bei den VMK25 sichergestellt haben, dass sie über den Ohren sitzen, lassen wir das Tragegefühl einen Moment auf uns wirken. Tief einatmen, ausatmen. Drückt etwas? Wird es warm? Sind die Ohren komplett umschlossen? Die Antworten hierzu lauten: Nein, Ja, ja.

Tatsächlich könnte der Kopfbügel noch ein Ticken weicher und größer ausfallen. Warum man diesen verkleinert hat, erschließt sich mir nicht. Etwas schwerer sind die VMK25 ihren Vorgängern gegenüber. 300 Gramm bringen diese nun auf die Waage, dieses Gewicht muss abgefedert werden. Und tendenziell lastet es nun mal auf eurem Scheitel. Hier darf es also gerne noch mal etwas mehr Polster sein.

Auch die Wärmeentwicklung ist wieder deutlich, allerdings muss man hier den Tribut an die hervorragende Abdichtung sehen. Beide Polster schmiegen sich so lauschig an euren Kopf, wie Wolken, da geht eben keine Wärme raus, es kommen aber auch kaum Töne hinein!

Nur der Wasserschutz, der ist allgemeingültig wieder nicht vorhanden, wie bei den meisten Over-Ears, somit Vorsicht, solltet ihr eure VMK25 einmal reinigen oder der Regen überhandnehmen.

Soundqualität der Valco VMK25

Valco VMK25 Test 6

Was für 1More Luca Bignardi darstellt, ist für Valcos Jasse Kesti. So ähnlich schrieb ich das im Test der VMK20 und auch für das neue Modell hat sich Kesti wieder ins Zeug gelegt und wirbt selbst sehr umfassend für die Kopfhörer.

Doch das allein reicht nicht. Valco hat beim Design nicht den Aufreißer geliefert, nun schauen wir, wie es um die inneren Werte bestellt ist. Immerhin scheint sich etwas getan zu haben. Aus 40 mm Dynamik Treibern werden 45 mm und aus Bluetooth 5.0 wird 5.1.

Anpassungen bei ANC und ein neuerer Qualcomm Chip sollen durch SBC, AAC oder gar aptX-HD die volle Soundkulisse der VMK25 abrufen. Es wird sogar explizit erwähnt, dass man ANC immer aktivieren soll, da die Kopfhörer speziell auf diesen Einsatzzweck zugeschnitten sind.

Auf dem Papier sind die Anpassungen, wie auch schon das Design, in Nuancen verbessert worden. Am herausragendsten fallen die 45 mm Treiber aus, während das Bluetooth Level sicher auch schon auf 5.3 hätte liegen können. Ob das reicht, um einen Mehrwert gegenüber den Vorgängern zu bieten, klären wir als Nächstes.

Frequenz: 20 – 20000 Hz
Bluetooth: 5.1
Treibergröße: 45 mm
Chipsatz: Qualcomm QCC3034
Nennleistung: k.A.
ANC Dämpfung: k.A.
Gewicht: 300 Gramm
Reichweite: 20 Meter
Modellnummer: VMK25
Widerstand: 32 Ohm
Einzelnutzung: Ja
Lautstärke: k.A.
Hochauflösender Codec: Ja, aptX-HD
Profile/Codecs: AVRCP 1.6, A2DP 1.3, HFP 1.7, BLE. SPP, SBC, AAC, aptX-HD
Akkukapazität: 1050 mAh
Wasserresistenz:

Sound

Valco VMK25 Test 14

Kesti ist jedenfalls erneut Feuer und Flamme. In einem längeren Blogbeitrag beschreibt er ausführlich und humorvoll, dass es auch für ihn eine schwere Angelegenheit darstellte, einen so guten Kopfhörer, wie den VMK20, noch weiter zu verbessern. – aber natürlich hat er es geschafft. 😉

Beim ersten Probehören war ich etwas verhalten. Irgendwie fehlt etwas. Höhen könnten spitzer ausfallen, manche Einlagen brachialer, manche Übergänge weicher. Zwar weist Valco wieder auf die sich verbessernden Eigenschaften von frisch produziertem Audioequipment hin (Brun-In), aber das allein erklärt nicht diese Zurückhaltung.

Aber führen wir mit den positiven Eindrücken fort. Bässe und Tiefen kommen hervorragend zur Geltung. Trompeten schmettern vollmundig ihre Einsätze und Trommeln oder Bässe  bleiben klar, gleichzeitig kraftvoll. Mitten schließen sich hier vollumfänglich an und werden schön herausgestellt. Gesang bleibt im Vordergrund, ohne zu überlagern. Hintergrundchöre hingegen, dürften oft noch ein wenig mehr Präsenz vertragen – das ist aber wirklich Jammern auf hohem Niveau.

Zwei Dinge machen mir aber dennoch zu schaffen. Zum einen die Höhen, zum anderen die Dynamik. Fangen wir bei den Höhen an. Grundsätzlich sind diese in Ordnung. An manchen Stellen kommen schöne, warme Spitzen zustande und in der Regel untermalen sie das Stück angenehm – aber eben nicht herausragend. Oft gibt es Momente, in denen ich etwas mehr erwarten würde, in denen es auch mal richtig spitz zugehen darf. Ja, die Abmischung ist immer noch recht neutral, vielleicht etwas wärmer als die VMK20. Aber der Hochtonbereich ordnet sich doch eher unter. Womit wir zur Dynamik kommen.

Ebenfalls gilt: An sich ist der Dynamikumfang stark, aber er entfaltet sich erst bei besonders hohen Lautstärken. So richtig erst ab 70 oder eher 80 %. Vorher wirkt das Gebotene etwas kraftlos. Details gehen auch gerne mal unter, nicht weil diese nicht dargestellt werden, sondern weil gefühlt der Kopfhörer nicht laut genug ist. Dabei finde ich die Valco VMK25 insgesamt ziemlich laut, jedoch die Sprünge bei der Lautstärke sind teilweise riesig. Dies führt zu einer Schwelle, eben im Bereich um die 80 %, davor plätschert alles vor sich hin, danach kommt die Leistung, die der Over-Ear imstande ist abzurufen, erst richtig zur Geltung.

Ich würde sagen, die VMK25 sind nicht unbedingt der gigantische Sprung nach vorn. Manche Bereiche sind astrein, andere eher zurückhaltend. Zwar kann man die VMK25 bedenkenlos kaufen, wenn man klang technisch auf der richtigen Seite sein will, tendenziell wird man aber wohl auch weiterhin mit den VMK20 eine ebenso gute Erfahrung machen und hat rund 50 € gespart.

ANC

Valco VMK25 Test 13

Valcos Over-Ears bieten erneut die Aktivierung von ANC über einen Hardwarebutton. Laut Werbetext ist der VMK25 auf den durchgehenden Betrieb mit ANC ausgelegt und sollte zu nahezu jederzeit mit diesem verwendet werden. War das beim VMK20 noch tatsächlich der Fall, ändert sich die Abstimmung mit ANC beim VMK25 nur minimal. Wer genau hinhört, kann eine leichte Änderung wahrnehmen, der Effekt ist aber eher subtil.

Wenig subtil ist hingegen der ANC-Effekt. Hier gibt es zum VMK20 eine deutliche Verbesserung in allen Bereichen. Nicht nur wird das Anschalten mit einem tief gebrummten „Silence“ bestätigt, was an sich schon klasse ist, der Dämpfungsfaktor fällt richtig stark aus. Selbst hohe Töne werden abgedämpft, Tiefen und Mitten verschwinden fast komplett. In öffentlichen Transportmitteln sollte es von dieser Warte aus kein Problem geben und selbst Stimmen werden gut erfasst. In dieser Disziplin hat der VMK25 dem alten Modell definitiv etwas voraus.

Pairing & App

Vaclo VMK25 Test 3Ha, erwischt. Valco bietet nach wie vor keine App für seine Geräte an. Wäre bei den VMK25 aber vielleicht sinnvoll gewesen. Das Pairing funktioniert jedenfalls ohne Probleme. Auch hier wird die Aktivierung durch eine tiefe, dröhnende Männerstimme bestätigt. Es gibt aber auch Bedienungselemente, wie das Erhöhen der Lautstärke, die keine Bestätigungstöne von sich geben.

Gesteuert wird natürlich über die verschiedenen Tasten am rechten Kopfhörer, sowie dem ANC-Button am linken.

  • MFB-Button 5 Sekunden gedrückt halten: Einschalten
  • MFB-Button 7 Sekunden gedrückt halten: Ausschalten
  • MFB-Button einmal drücken: Pause/Play
  • MFB-Button zweimal drücken: Sprachassistent
  • MFB-Button einmal drücken, bei Anruf: Annehmen/Auflegen
  • MBF-Button gedrückt halten, bei Anruf: Ablehnen
  • Plus-Button einmal drücken: Lautstärke erhöhen
  • Plus-Button zwei Sekunden gedrückt halten: nächster Titel
  • Minus-Button einmal drücken: Lautstärke verringern
  • Minus-Button zwei Sekunden gedrückt halten: vorheriger Titel
  • ANC-Button einmal drücken: ANC On/Transparenz/Off

Abgesehen vom zusätzlichen Transparenzmodus, welcher über den ANC-Button aktiviert werden kann, gibt es keine Neuerungen zum Vorgänger. Es wird aber nach wie vor die komplette Mediensteuerung abgedeckt. Im Pairing-Mode landet das Gerät, wenn fünf Sekunden nach dem Einschalten keine vorherige Quelle gefunden wurde.

Sprachqualität der Valco VMK25

Valco VMK25 Test 12

Telefonate mit Over-Ears zu führen ist in meinen Augen immer noch ein wenig ungewöhnlicher, als mit In-Ears. Nicht immer ist diese Möglichkeit überhaupt gegeben. Letztlich spielt es aber keine Rolle, die Kopfhörer müssen überzeugen, wenn sie das Feature bereitstellen.

Da wir zusätzlich ANC Funktionalität an Bord haben, sind vier Mikrofone nichts Ungewöhnliches. Weiterhin wird auf cVc 8.0 für die Geräuschunterdrückung gesetzt, das deckt sich mit dem Vorgänger. Es scheint also überwiegend alles beim Alten?

Dementsprechend fällt auch das Ergebnis der Valco VMK25 ähnlich zu den VMK20 aus. Die eigene Stimme klingt im Vergleich etwas natürlicher, nicht mehr so tief und bleibt gleichzeitig klar verständlich. Erhält aber einen leichten Hall, der jedoch nur manchmal aufzutreten scheint. cVc unterdrückt die meisten Störgeräusche bei der Aufnahme und schwächelt wie üblich nur bei hohen Tönen und anderen Stimmen in der näheren Umgebung.

Normalen Telefonaten ist der Weg also geebnet. Wer sich dabei auch noch frei im Raum bewegen will, kann dies mit dem VMK25 locker tun. Bis zu 20 Meter waren auch hier wieder ohne Probleme möglich. Eine Wand dazwischen reduzierte die Reichweite nur leicht. Die Verbindung war überwiegend sehr stabil.

Akkulaufzeit der Valco VMK25

Valco VMK25 Test 8

Kommen wir nun zum Akku. In dieser Disziplin glänzen die meisten Over-Ears, insbesondere im Vergleich zu den In-Ears, da der Akku wirklich angemessen groß ausfallen kann. Valco verbaut die gleiche Größe im neuen VMK25 und kommt somit abermals auf 1050 mAh. Dennoch will man durch den neueren Chip und allgemeine Verbesserungen etwas mehr Laufzeit aus diesem heraus gekitzelt haben.

Valco spricht von satten 50 Stunden mit aktiviertem ANC und bis zu 45 Stunden während Telefonaten.

Trotzdem muss man hier dazu sagen, dass die 50 Stunden (vermutlich) nur bei 50 % Lautstärke erreicht werden. Dennoch ist der Wert nicht schlecht. Realistischer dürften 40 bis 45 Stunden bei 70-80 % sein. Nachdem wir hier dennoch weit über einem Tag durchgehender Beschallung liegen, kann man das Ganze als verlässlich und auch ausdauernd bezeichnen.

Diese Einschätzung kommt auch der Aufforderung von Valco zugute, ANC am besten durchgehend aktiviert zu lassen. Lässt man die Funktion trotzdem deaktiviert, dürfte man noch einige Stunden mehr zur Verfügung haben.

Sollte dem Over-Ear dann doch mal unterwegs die Puste ausgehen, ist es gut, das Klinkenkabel greifbar zu haben, denn damit lässt sich der Kopfhörer auch ohne Akkuladung betreiben – in dem Fall funktionieren aber die Tasten und das ANC nicht. Zum Glück gibt es dafür in der mitgelieferten Tragetasche ein kleines Fach zum Verstauen. Geladen wird der Kopfhörer dann über den USB-C Port und benötigt für eine volle Ladung ca. 2,5 Stunden. Fast identische Werte wie beim VMK20.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Nachdem ich mich sehr auf den Valco VMK25 gefreut hatte (auch wenn ich erwartet hätte, dass er VMK23 heißt) muss ich sagen, dass sich die technischen und auch optischen Neuerungen in Grenzen halten. Erneut lautet die Devise, man muss nicht alles neu erfinden, wenn das alte Konzept funktioniert hat. Valco ist keine große Firma, dementsprechend dürften die Kapazitäten klein ausfallen und man spart Kosten.

Dennoch hätte es für meinen Geschmack intern etwas mehr sein dürfen. Klar, der Wechsel zu 45 mm Treibern ist auf dem Papier nett, aber das Upgrade im Sound war eher kleiner. Allerdings muss man auch sagen, dass der VMK20 (zum Test) schon verdammt stark vorgelegt hat.

Dazu kommt, dass der Preis kräftig angezogen hat. Ich glaube, niemand hat erwartet, dass es mit den neueren, „besseren“ Modellen günstiger wird, aber vielleicht wäre ein kleinerer Sprung von 10 oder 15 € auch ausreichend gewesen und hätte akkurater die Evolution des Kopfhörers abgebildet. Denn genau das ist der VMK25: Eine neuere, im Detail verbesserte Variante des VMK20, ein Facelift, aber kein bahnbrechendes, komplett neues Gerät.

Das Fazit lautet also: Der VMK25 bekommt eine Kaufempfehlung, denn grundsätzlich gibt es in den Kernfeldern nichts zu beanstanden. Er ist kein neuer Preis-Leistungs-Tipp, das bleibt dem VMK20 vorbehalten. Klanglich macht ihr mit dem neuen, wie auch dem alten Modell nichts falsch und wenn euch B-Ware nichts ausmacht und welche auf Lager sind, könnt ihr sogar zu einem günstigeren Preis reparierte Geräte erstehen.

Für den nächsten VMK, wie auch immer er heißen wird, wünsche ich mir aber etwas mehr Fortschritt, vielleicht ein paar Designanpassungen, noch etwas mehr Komfort und noch mal ein Sprung in der Klangqualität, ohne dann gleich 250 Euro dafür aufzurufen.


Gesamtwertung
87%
Design / Verarbeitung
90 %
Tragekomfort
85 %
Soundqualität
90 %
Sprachqualität
85 %
ANC-Leistung
90 %
Akkuleistung
95 %
Preis / Leistung
75 %

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Daniel
Gast
Daniel (@guest_107136)
8 Tage her

Danke für diesen hervorragenden, objektiven Test.

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