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Xiaomi Seifenspender im Test – mit Sensoren für bessere Hygiene

Bei Xiaomi gibt es nichts, was es nicht gibt. Zwar sind viele Produkte von Drittanbietern, die an das Mi-Ökosystem angeschlossen werden, aber viele Nutzer schätzen nunmal den nahtlosen Übergang und die Bündelung von smarten Produkten in einer App. Heute stellen wir euch einen Seifenspender vor, der ohne App-Anbindung, dafür aber mit einem Sensor und einem schicken Design überzeugen will.

Auf der Xiaomi-eigenen Crowdfunding-Plattform Xiaomi Youpin können chinesische Unternehmen eigene Projekte zur Finanzierung durch Interessierte veröffentlichen. Die besonders erfolgreichen Produkte pickt sich Xiaomi heraus und integriert sie in das eigene Ökosystem “Mi Home”. Beispiele für solche Zusammenarbeiten sind die Deckenlampe von Yeelight oder die Roborock-Saugroboter.

In dieser neuen Artikelreihe stellen wir verschiedene Gadgets vor, die auf der Crowdfunding-Plattform von Xiaomi veröffentlicht wurden. Diese fassen wir der Einfachheit halber unter dem Namen Xiaomi zusammen, obwohl natürlich viele verschiedene Firmen hinter den Produkten stehen.

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Der Xiaomi Seifenspender – alle Details und Funktionen

Der Xiaomi Mijia Seifenspender besteht grob aus zwei Teilen – dem oberen Bereich, an dem der kleine und sehr dezente Ausgang für die Lotion angebracht ist und dem teils durchsichtigen Tank im unteren Bereich. Einen Stromanschluss gibt es nicht, der Seifenspender wird mit vier AA-Batterien betrieben, die aber nicht im Lieferumfang enthalten sind. Vor dem Versand entfernen die guten Onlineshops Seife und Batterien, ansonsten gibt es in China Probleme bei der Ausfuhr.

Sollte Euer Produkt zufällig mit Seife geliefert werden, befindet diese sich in einer mitgelieferten Flasche und muss in den Tank eingefüllt werden. Dann wird der Tank an das andere Teil geschraubt und der Seifenspender ist einsatzbereit. Das Liquid ist laut Hersteller leicht sauer, der pH-Wert soll aber für alle Hauttypen geeignet sein. Außerdem soll es eine befeuchtende Wirkung haben, was besonders für Menschen mit trockener Haut von Vorteil ist.

Befüllen lässt sich der Seifenspender natürlich mit handelsüblicher Seife aus Deutschland. Die Seife einfach im Verhältnis 50:50 oder 70:30 mit Wasser mischen. Aus ökologischen Gründen und da sich die Einfuhr von Hygieneprodukten aus China zolltechnisch schwierig gestaltet, sollte man auch einfach zu Seife aus unseren Supermärkten greifen.

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Um den Seifenspender auszulösen, müsst ihr entweder auf das Mijia-Logo auf der Oberseite drücken oder einfach eure Hände darunter halten – der eingebaute Sensor erkennt die Hände und ein sehr feiner Seifenschaum kommt raus. Durch das Aufschäumen der Seife wird dabei auch wesentlich weniger Seife verbraucht als bei normalen Seifenspendern. Wenngleich es vielleicht etwas merkwürdig ist, sich einen Seifenspender aus China zu bestellen, kann man so doch etwas für die Umwelt (und auch den Geldbeutel) tun.

Und das war es eigentlich auch schon – ansonsten kann der Xiaomi Seifenspender nichts. Es gibt keine App-Anbindung und auch keinen eingebauten Sprachassistenten. Aber manchmal ist Schlichtheit und Reduzierung auf das Wesentliche auch der sinnvolle Weg.

Preis & Verfügbarkeit

Der Xiaomi Seifenspender ist bereits käuflich zu erwerben, bisher nur mit Versand direkt aus China oder Hongkong. Der Preis liegt meistens bei unter 20 Euro pro Stück, viele Händler geben aber auch Mengenrabatt – für Haushalte mit mehreren Badezimmern und Küchen ist das vielleicht relevant. In unserem Test konnte uns der kleine Helfer jedenfalls gänzlich überzeugen. Er sieht schick aus, spart Seife im Vergleich zu normalen Seifenspendern und ist durch die Sensoren auch noch hygienischer. Wir können definitiv eine Kaufempfehlung aussprechen.
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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 03.10.2019

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GeoldocBenjaminMin Jung Letzte Kommentartoren
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Geoldoc
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Geoldoc

Wobei die Hygiene am Seifenspender VOR dem Händewaschen nicht so das Thema ist. Da wäre eher ein berührungsloser Wasserhahn zu empfehlen, denn den fast man VOR und NACH dem Händewaschen an.

Ich sehe das auch so: Potentieller Elektroschrott, ohne relevanten Nutzen. Alternativ kann man auch auf den manuellen Seifenspender vorsichtiger drücken. das spart auch Seife und zusätzlich Kupfer, Batterien und Kraft.

Für mich wäre das allerhöchstens im halböffentlichen Bereich oder auf dem Gästeklo sinnvoll. Dort, wo öfter Mal eine neue Person das Waschbecken nutzt, man aber noch nichts als Diebstahlschutz festschrauben muss. Unbekannte manuelle Seifenspender führen doch manchmal zu ein wenig Sauerei rund ums Waschbecken. Allerdings erkennt bei dem Teil wieder keiner, dass es einen Sensor hat. Dafür wäre eine optisch deutlicher erkennbare Sensorfläche hilfreich. Also für mich doch ein Fail.

Min Jung
Gast
Min Jung

Gut für den Geldbeutel und die Umwelt, alles klar.
Bis der Preis von dem Spender wieder reingeholt ist, fallen schon die nächsten umweltschädlichen Batterien an, welche deutlich teurer sind als eine Seife und energietechnischer Unsinn im Vergleich zur Steckdose!