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Yeedi 2 Hybrid Saugroboter im Test

Getestet von Jens M. am
Vorteile
  • einfache Einrichtung
  • gute Saugleistung
  • sehr gute Smartphone App
  • ansprechende Verarbeitungsqualität
Nachteile
  • Wischfunktion nicht gut
  • Navigation teilweise fehlerhaft
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In unserer Bestenliste der Saugroboter findet ihr vor allem die Top-Geräte von Xiaomi, Roborock, 360 oder Dreame. Mit dem Yeedi 2 Hybrid hat nun mal wieder ein für uns ganz neuer Hersteller den Weg mit einem Gerät in unser Testlabor gefunden. Wie sich der Yeedi 2 Hybrid in unserem Test schlägt und ob er mit den etablierten Bestsellern mithalten kann, erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Design und Verarbeitung

Der Yeedi 2 Hybrid ist nicht das erste Modell der Firma Yeedi und das merkt man auch direkt auf den ersten Blick. Das Design ist sehr modern und vor allem die von einem blau-pinken Ring umgebene Kamera sticht sofort ins Auge. Der Kunststoff auf der Oberseite ist weiß matt, während die Unterseite dunkelgrau gehalten ist. Die Materialien und Verarbeitung machen einen hochwertigen Eindruck. Die Spaltmaße sind sauber und unschön verarbeitete Ecken oder Kanten sucht man glücklicherweise Vergebens. Hier steht der Yeedi den etablierten Modellen von Xiaomi, Roborock und Co. also eigentlich in nichts nach.

Der Yeedi 2 Hybrid ist mit nur 7,9 cm angenehm flach und hat einen Durchmesser von 35 cm. Auch das Gewicht von 3,5 kg ist für einen runden Saugroboter völlig normal. Auf der Oberseite findet man die bereits erwähnte Kamera. Yeedi setzt hier auf den sogenannten VSLAM-Algorithmus (Visual Simultaneous Localization And Mapping), womit der Saugroboter im Raum navigiert und interaktive Karten erstellen kann – aber dazu später mehr. Auch ein Start/Stop-Knopf findet sich auf der Oberseite des Roboters. Somit wirkt die Oberseite des Yeedi 2 Hybrid angenehm aufgeräumt.

Etwas mehr zu gucken gibt es dann natürlich unter der Haube. Klappt man den Kuntsstoffdeckel nach oben, gelangt man and die Staubkammer, den Rest-Knopf, eine WLAN Status-LED sowie ein kleines Reinigungstool. Die Staubkammer lässt sich über einen schwenkbaren Griff entnehmen. Sie hat ein Fassungsvermögen von 0,43 Litern, was doch recht klein ist. Sie hat ansonsten ein mehrfaches Filtersystem und lässt sich über den roten Knopf an der Seite einfach zur Reinigung öffnen. Im Vergleich zur Staubkammer vom Xiaomi Mi Robot Vacuum 1 kommt man hier deutlich besser ran, wenn man den Schmutz entleeren oder die Kammer nass reinigen möchte.

Auf der Unterseite hat der Yeedi 2 Hybrid zwei rotierende Bürsten, die den Dreck von Kanten “einsammeln” sollen. Die Räder sind recht groß und profiliert, damit der Saugroboter auch auf Hindernisse mit einer maximalen Höhe von 1,7 cm fahren kann. Die zentrale Walze verfügt über Gummilippen und Borsten. Über ein Klicksystem kann sie einfach entnommen und gereinigt werden. Auf der Seite mit den rotierenden Bürsten befinden sich schließlich noch die Ladekontakte sowie das vordere Rädchen. Auf der gegenüberliegende Seite ist dann die Wischeinheit samt Wassertank untergebracht. Der Wassertank ist nur 240 ml groß, reicht jedoch trotzdem für das Wischen von insgesamt 260 m² Fläche aus.

Das Wischsystem kann recht einfach über einen Button vom Sauger entnommen werden. Über einen blauen Silikonstöpsel lässt sich Wasser in den Tank füllen. Auf der Unterseite des Tanks wird schließlich das Mikrofasertuch per Klettsystem befestigt. Der Yeedi 2 Hybrid hat auch fünf weiße Einwegtücher im Lieferumfang, die anstelle des Mikrofasertuchs an der Wischeinheit genutzt werden können.

Für mich macht das gesamte Gerät einen sehr soliden Eindruck. Betrachtet man sich die einzelnen Bauteile bestätigt sich dieses Bild – die Verarbeitung ist auf hohem Niveau und somit wirkt das Produkt doch sehr hochwertig. Lediglich Details wie das Durchschimmern der WLAN-Led durch den Klappdeckel, sind etwas gewöhnungsbedürftig.

Lieferumfang des Yeedi 2 Hybrid Saugroboters

Der Lieferumfang des Yeedi 2 Hybrid ist recht übersichtlich, wenngleich natürlich die wichtigsten Sachen mit dabei sind:

  • Sauger inklusive Staubkammer und Wassertank
  • Ladestation mit EU-Stecker
  • Mikrofastertuch zum Wischen
  • fünf Einwegtücher zum wischen
  • Bedienungsanleitung

Yeedi 2 Hybrid 01

Einrichtung und App

Neben der eigentlichen Saugleistung ist auch die Bedienung über die Smartphone-App sehr entscheidend für den Gesamteindruck eines solchen Geräts. Für den Yeedi 2 Hybrid braucht man die kostenlose Yeedi App aus dem Google Playstore. Ist die App installiert muss noch kurz ein Nutzerkonto registriert werden. Nun kann man auch direkt mit der Einrichtung des Yeedi 2 Hybrid beginnen. Der gesamte Vorgang ist wirklich hervorragend direkt in der App erklärt. Man wählt das entsprechende Modell in der App aus und muss nun einmal den Reset-Knopf drücken, damit sich der Sauger mit dem WLAN verbinden kann. Hierzu kann es nötig sein, dass 5 GHz Netzwerk zu deaktivieren, da der Yeedi sich nur mit 2,4 GHz Netzwerken verbinden kann. In meinem Test klappt dies jedoch einwandfrei, auch ohne die Abschaltung.

 

Im nächsten Schritt wird in der App ein QR-Code angezeigt, der nun mit der Kamera des Saugroboters gescannt werden muss. Dies klappt absolut problemlos und damit ist der Yeedi dann endgültig mit dem Smartphone und dem eigenen Account verbunden. Die Einrichtung dauerte nur wenige Minuten und war wirklich kinderleicht.

Ist der Yeedi 2 Hybrid dann erfolgreich eingerichtet, wird er beim Start der Yeedi App auch direkt angezeigt. Nun kann man die verschiedenen Menüs der App einsehen. Bereits auf den ersten Blick finde ich die App absolut gelungen: alles ist sehr übersichtlich und auch optisch ansprechend aufgebaut. An vielen Stellen bekommt man hilfreiche Erklärungen zur Nutzung des Geräts. So z.B. auch direkt vor der ersten Reinigungsfahrt. Man wird darauf hingewiesen, wie die Räume optimal vorzubereiten sind, damit ein gutes Reinigungsergebnis erzielt und auch schnell eine vollständige Karte erstellt werden kann.

Auf der Startseite bekommt man die aktuelle Positon des Geräts angezeigt. Direkt darunter befindet sich das Hauptmenü zur Reinigung. Die “Auto”-Reinigung ist dabei vorausgewählt und bedeutet, dass der Sauger die gesamte Etage/Wohnung abfährt. Mit einer Akkukapazität von 5.200 mAh stehen dafür insgesamt 200 Minuten Arbeitszeit zur Verfügung. Zudem gibt es eine Option, mit der durch einen Ladevorgang unterbrochene Reinigungsvorgänge automatisch fortgesetzt werden können. Dies funktionierte in meinen Tests ohne jegliche Probleme. Wenn man bereits eine erstellte Karte hat, kann man den Sauger aber auch nur bestimmte “Bereiche” reinigen lassen. Die dritte Option ist schließlich die “benutzerdefinierte” Reinigung. Auch hier ist eine bereits erstellte Karte nötig, auf der dann recht einfach eigene Bereiche eingezeichnet werden können, die der Sauger abfahren soll. Diese kann man dann wahlweise ein oder zweimal abfahren lassen.

Direkt unter dem Reinigungsmenü befinden sich weitere Kacheln zu den Themen:

  • Reinigungsdatensatz
  • Saugkraft
  • Reinigungsplan
  • Sprachneldung
  • Reinigungseinstellungen

Das Menü Reinigungsdatensatz ist eine Art Reinigungsprotokoll, indem alle bisher absolvierten Reinigungsfahrten aufgeführt sind. Man sieht hier wann, welcher Bereich gereinigt wurde und kann für jeden Datensatz auch die erzeugte Karte sehen. Unter Saugkraft kann man die Saugkraft in drei Stufen konfigurieren. Das Menü Reinigungsplan ermöglicht das Planen von einzelnen oder sich wiederholenden Reinigungsfahrten des Saugers. Im Menü Sprachmeldung kann man die Lautstärke der Sprachwiedergabe am Gerät sowie die Gerätesprache einstellen. Sehr positiv zu vermerken ist, dass der Yeedi 2 Hybrid sogar Deutsch spricht. Bei den Reinigungseinstellungen lassen sich schließlich noch die kontinuierliche Reinigung, der DND-Modus und sogenannte Reinigungssequenzen konfigurieren. Alle Optionen sind mit kleinen Texten gut beschrieben, sodass die richtige Konfiguration des Yeedi 2 Hybrid nach den eigenen Ansprüchen wirklich sehr einfach ist.

Neben den in Kacheln dargestellten Menüpunkten, findet man am oberen Rand des Hauptmenüs auch noch eine “3-Punkte-Menü”. Hier können der Robotername geändert, die Zubehörnutzung eingesehen bzw. zurückgesetzt oder aber auch Firmware Updates durchgeführt werden.

Insgesamt finde ich die Yeedi App wirklich sehr gelungen! Die Einrichtung des Roboters ist kinderleicht und alle Menüs sowie Konfigurationsmöglichkeiten sind sehr übersichtlich aufgebaut. Die einzelnen Punkte sind gut verständlich und werden, wo nötig, mit kurzen Texten gut erklärt. Was die App betrifft, kann der Yeedi 2 Hybrid also definitiv überzeugen!

Navigation

Wenn man sich etwas in der Yeedi App umgesehen hat, kann man eigentlich auch schon direkt mit der ersten Reinigung loslegen. Soll der Roboter auch Wischen, muss natürlich der Wassertank gefüllt und das Reinigungstuch angebracht werden. Möchte man den Sauger ohne Wischfunktion betreiben, entnimmt man einfach die Wischeinheit. Der Sauger startet mit einer Sprachausgabe am Gerät und beginnt den Raum in Bahnen abzufahren. Wenn der Raum vollständig abgefahren ist, fährt der Yeed 2 Hybrid nochmal die äußeren Kanten ab.

Die Navigation über die Kamera funktioniert dabei erstaunlich gut. Zwar stößt der Roboter hier und da schon leicht an Objekte die ihm im Weg sind an aber auch nicht mehr als mein Xiaomi Mi Robot Vaccum 1 mit Lasernavigation. In der Yeedi App kann man den Fortschritt der Reinigung natürlich live mitverfolgen. Die digitale Karte baut sich somit Raum für Raum immer weiter auf. Das Mapping ist dabei mindestens so genau, dass man die Formen der eigenen Räume doch recht gut erkennen kann. Kleinere Objekte innerhalb der gereinigten Fläche sind jedoch kaum erkennbar. Ist der erste Reinigungsvorgang dann aber erfolgreich beendet, werden schließlich auch virtuelle Wände in die Karte eingefügt. Außerdem werden die nun bekannten Räume in unterschiedlichen Farben dargestellt und mit verschiedenen Buchstaben gekennzeichnet. Nun lassen sich auch die Raumtypen konfigurieren. Leider kann aber kein benutzerdefinierter Name für die Räume vergeben werden.

Laut Yeedi sind 3 bis 5 Auto-Reinigungsfahrten nötig, damit eine vollständige und detailierte Karten erstellt werden kann. In meinem Test war die Karte nach der ersten Fahrt jedoch schon recht genau, wie die Screenshots zeigen. Mir war es somit bereits mit der zweiten Fahrt möglich, den Sauger gezielt in den “Raum E” (das Badezimmer) zu schicken und nur dort saugen zu lassen (siehe Screenshots oben). Wenn in der Kartenverwaltung eine Karte vorhanden ist, kann man dort auch sogenannte virtuelle Grenzen definieren. Dies sind Bereiche, in den der Sauger wahlweise nicht saugt & wischt oder nur nicht wischt. So könnte man z.B. Teppiche gezielt vom Wischen ausnehmen. Das einzige Problem daran ist, dass diese Teppiche leider nicht auf der digitalen Karte dargestellt sind, somit muss man schon etwas rumprobieren, damit man die virtuelle Grenze in diesem Fall richtig platziert. Grundsätzlich ist der Yeedi 2 Hybrid mit der erstellten Karte jedoch immer nur auf einer Etage nutzbar. Mehrere Karten für verschiedene Etagen werden leider nicht unterstützt.

Im Vergleich zu meinem lasergesteuerten Xiaomi Mi Robot Vaccum 1, weicht die Navigation über die Kamera des Yeedi 2 Hybrid schon sichtbar ab. Das Gerät wirkt vor allem an Situationen mit mehreren Tisch- oder Bettbeinen manchmal etwas “verwirrt”. Auch die Fahrt an den Kanten entlang wirkt etwas holperig, allerdings wird die Fläche eines Raumes am Ende doch wirklich gut erfasst. In meinem Test wird der Yeedi 2 Hybrid in der oberen Etage unseres Einfamilienhauses eingesetzt. Natürlich gibt es auch eine Treppe hinauf in diese Etage. Der Roboter erkennt diese Treppe zuverlässig und stürzt hier nicht ab, wie man auf dem Foto weiter unten gut sehen kann. Die Grenzen der Kamera-Navigation werden allerdings an folgendem Beispiel deutlich: in einem der Test-Zimmer steht die Ecke eines Beistellbetts in ca. 70 cm Abstand zur Türöffnung des Raums. Dieses “Hindernis” befindet sich allerdings nur in einem Bereich von ca. 30 bis 45 cm Höhe. In dieser Situation weigert sich der Yeedi 2 Hybrid partout in den Raum hineinzufahren und ihn zu reinigen. Erst wenn man des Beistellbett mehr als einen Meter weit weg von der Türöffnung stellt, wird der Raum wieder befahren. Diese Probleme haben Roboter mit Lasernavigation in der Regel nicht.

Somit lässt sich die Navigation des Yeedi 2 Hybrid mithilfe der Kamera als recht gut aber eben nicht perfekt beschreiben. Die Räume werden gut erfasst und vollständig befahren. Auch Hindernisse wie Treppenstufen werden erkannt. Vor allem bei ungewöhnlichen Möbelsituationen neigt er jedoch dazu den Dienst etwas zu verweigern bzw. lässt diese Bereiche dann großzügig aus.

Saugen & Wischen

Die wohl wichtigste Frage bei einem Saugroboter ist am Ende eigentlich immer, ob das Gerät denn auch gut reinigt. Dafür habe ich den Yeedi 2 Hybrid nun einige Male im Obergeschoss unseres Hauses fahren lassen. Dabei habe ich von Beginn an die höchste Saugkraft-Stufe genutzt. Mit diesem Setup erzielt der Roboter eine wirklich gute Reinigungsleistung auf Laminat und Fliesen. Der Schmutz wird sehr gründlich eingesaugt – hier kann das Gerät absolut mit meinem Xiaomi Mi Robot Vaccum 1 mithalten. Selbst Katzenhaare sind kein Problem und werden zuverlässig entfernt. Für die normale (tägliche) Reinigung reicht eigentlich sogar auch die mittlere Saugstufe aus.

Der Yeedi 2 Hybrid fährt z.B. auch auf Shaggy-Teppiche (siehe Bild) und saugt diese ab. Wunder darf man hier natürlich keine Erwarten aber bei diesen “tiefen Teppichen” haben letztendlich auch die meisten anderen Saugrobotern ihre Probleme.

Zusätzlich zum normalen Hausstaub/-dreck, den der Yeedi 2 Hybrid jederzeit recht zuverlässig entfernen konnte, habe ich natürlich auch einen Härtetest mit dem Gerät gemacht. Dafür habe ich Brotkrümel in Form von Semmelbröseln, sowie Reis und Mehl auf unsere Badezimmerfliesen gegeben. Bereits nach der ersten Reinigung war fast das komplette Mehl und auch große Teile der Brösel sowie des Reis entfernt. Natürlich wurden die Reiskörner auch etwas verteilt aber das bekommen andere Sauger auch nicht besser hin. Nach dem zweiten Reinigungsdurchgang waren dann nur noch wenige Reiskörner vorhanden. Ich bin mit dem Ergebnis doch recht zufrieden und hier zeigt sich die maximale Saugleistung von 2.500 pa.

Auch die Wischfunktion habe ich für Euch getestet. Im Beispiel wurde das Mikrofaserwischtuch verwendet. Die Durchflussrate an der Wischeinheit, kann bequem über die App in vier Stufen angepasst werden. Ich habe hier mit der höchsten Stufe gearbeitet. Das Befüllen des Wassertanks klappt problemlos und er ist auch in sekundenschnelle wieder am Roboter installiert. Wie man auf den Fotos erkennen kann, ist die Wischleistung des Yeedi 2 Hybrid natürlich keinesfalls mit der eines Wischmobs oder gar eines Hartbodenreinigers zu vergleichen. Der Boden wird nicht wirklich vollständig mit Wasser benetzt und aufgrund des geringen Gewichts des Geräts, kann auch kaum Druck ausgeübt werden. Dieses Problem haben allerdings so gut wie alle Saug-/Wischroboter. Es empfiehlt sich das Wischtuch vor Gebrauch bereits einmal vollständig mit Wasser zu befeuchten.

Die Wischfunktion des Yeedi 2 Hybrid ist eher ein Gimmick, als ein richtig gut funktionierendes Feature. Feinen Staub kann man damit sicher ganz gut entfernen aber Flecken oder Schlieren auf dem Boden schafft der Yeedi 2 Hybrid keinesfalls. Ich bin darüber ehrlich gesagt nicht wirklich erstaunt, denn hier können eigentlich so ziemlich alle Saug-/Wischroboter am Markt nicht wirklich mit der herkömmlichen Reinigungsmethode mithalten.

Während die Saugleistung des Yeedi 2 Hybrid also durchaus als gut bezeichnet werden kann, lässt die Wischfunktion doch zu wünschen übrig.

Akkulaufzeit des Yeedi 2 Hybrid

Der Akku des Yeed 2 Hybrid ist mit 5.200 mAh recht groß bemessen und soll für Arbeitszeiten von bis zu 200 Minuten sorgen können. Unser 50 m² (Reinigungsfläche des Roboters, also ohne Möbel etc.) schafft der Roboter dabei tatsächlich fast zwei mal abzufahren. Wenn er während einer Reinigungsfahrt nicht mehr genügend Akkukapazität hat, um die gesamte Etage zu reinigen, fährt er zum Laden an die Ladestation. Wurde der Akku dann wieder genügend aufgeladen, setzt er die Reinigung automatisch dort fort, wo er sie vorher unterbrochen hat. Diese Option lässt sich über die Yeedi App an- bzw. ausschalten. In meinem Test hat dies jedenfalls reibungslos funktioniert.

Auch das Anfahren der Ladestation klappt problemlos. Jedoch ist die Station recht klein und damit leicht. Sie sollte somit mit dem Rücken gegen eine Wand oder ein Möbelstück gestellt werden, da es sonst passieren kann, das der Roboter sie verschiebt und die Station dadurch nicht mehr zugänglich wird.

Testergebnis

Getestet von
Jens M.

Der Yeedi 2 Hybrid ist ein Saug-/Wischroboter der mithilfe einer Kamera und des VSLAM-Algorithmus navigiert. Die Verarbeitung des Geräts ist wirklich auf hohem Niveau und auch die Smartphone App kann mich absolut überzeugen. Die Einrichtung des Roboters ist kinderleicht und somit ist er schnell einsatzbereit. Die Reinigungsleistung beim Saugen kann ebenfalls überzeugen, selbst wenn die Navigation bei schwierigen Verhältnissen manchmal so ihre Probleme hat. Die Wischfunktion ist eher ein Gimmick als ein gut funktionierendes Feature, aber hier darf man von derartigen Robotern auch nicht zu viel erwarten.

Mit einem Preis von 300 EUR ist der Yeedi 2 Hybrid nicht gerade ein Schnäppchen. Gute lasernavigierende Modelle von Xiaomi oder Roborock gibt es teilweise schon für genauso viel oder – im Falle des Xiaomi Mi Vacuum 1 – sogar deutlich weniger Geld. Wer auf die Wischfunktion verzichten kann, liegt mit dem Xiaomi Mi Robot Vaccum 1 aktuell knapp 100 EUR unter dem Preis des Yeedi 2 Hybrid und hat hier sogar die bessere Lasernavigation an Bord.

Vom 14. bis zm 18. Juli gibt es den Yeedi 2 Hybrid mit dem Gutscheincode 7AQQA83C für 220€ und damit auf einer Ebene mit dem Xiaomi Roboter (Gutscheincode auf der Produktseite aktivieren). Den Link findet Ihr im Preisvergleich. Generell ändern sich die Preise des Staubsaugers sehr schnell. Wenn Ihr ihn kaufen wollt, lohnt es sich also immer mal wieder bei Amazon nachzusehen.

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ZTETOM
Gast
ZTETom (@guest_73940)
8 Monate her

Das Ding ist in einigen Bereichen laut den Bildern exakt identisch mit meinem Deebot Ozmo 950, nur Kamera anstatt Lasersensor.
Wassertank, Staubbehälter Gehäuseunterseite, …