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Amazfit T-Rex Pro im Test

Getestet von Jens M. am
Vorteile
  • robuste Bauweise
  • starkes Display
  • gute Akkulaufzeit
  • hoher Tragekomfort
  • jetzt auch mit SpO2-Messung
  • unterstützt GPS, GLONASS, BEIDOU und GALILEO
Nachteile
  • recht groß
  • weiterhin kaum echte Outdoor-Funktionen
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Im vergangenen Jahr habe ich mit der Amazfit T-Rex die erste Outdoor-Smartwatch aus dem Hause Huami für Euch getestet. Nun ist eine Weiterentwicklung dieses Modells erschienen. Was an der Amazfit T-Rex Pro wirklich neu ist und ob diese Smartwatch überzeugen kann, erfahrt Ihr in folgendem Testbericht.

Design & Verarbeitung

Im letzten Jahr sind mit der Amazfit T-Rex und der Honor Watch GS Pro die zwei ersten Outdoor-Smartwatches von größeren chinesischen Herstellern erschienen. Anstatt in diesem Jahr auf ein völlig neues Outdoor-Modell zu setzen, entschloss sich Huami eine Pro-Version des Vorgängers zu veröffentlichen. Die Amazfit T-Rex Pro behält dabei die Optik des Vorgängers bei und soll mit neuen Features den Markt erobern.

Amazfit hält für die Pro-Version der T-Rex am runden Uhrendesign fest. An den Abmessungen von 47,7 X 47,7 X 13,5 mm hat sich ebenfalls nichts geändert. Auch das Gewicht ist mit nachgewogenen 60 Gramm (inklusive Armbändern) fast identisch. Glücklicherweise hat man auch an dem Bedienkonzept mit Touchscreen und den vier Knöpfen festgehalten. Dies hatte ich schon bei der T-Rex ausdrücklich gelobt, da im (sportlichen) Outdooreinsatz eine Bedienung über Knöpfe einfach viel praktischer ist, als mit dreckigen oder nassen Händen auf einem Touchscreen rumwischen zu müssen. Die Amazfit T-Rex Pro trägt sich weiterhin erstaunlich angenehm am Handgelenk, obwohl sie nicht unbedingt die kleinste Smartwatch ist. Das recht geringe Gewicht und die Anordnung der Armbandaufnahmen, lassen den Träger die Uhr nach einigen Stunden am Arm fast vergessen.

Die Silikonarmbänder sind 122 mm und 78mm lang. Sie sind direkt an der Aufnahme 26 mm breit und verjüngen sich dann auf eine Breite von 22 mm. Wir haben es wieder mit einer Standardaufnahme zu tun und somit ist die Auswahl an möglichen (Ersatz-)Armbändern deutlich größer als bei Spezialaufnahmen anderer Uhren. Die Armbänder werden mit einer Dornschließe verschlossen und halten die Uhr zuverlässig an ihrem Platz.

Während es die T-Rex in insgesamt fünf verschiedenen Farbvariationen (inklusive Camouflage Mustern) gab, muss man sich bei der Amazfit T-Rex Pro mit nur drei Farben begnügen. Die Pro-Version ist in den Farben Schwarz, Blau und Grau (unser Testgerät) erhältlich.

Am Design und der Verarbeitung hat sich mit der neuen Pro-Version der Amazfit T-Rex eigentlich nicht wirklich etwas verändert. Die Smartwatch hat immer noch diesen “Casio G-Shock Look” und besteht weiterhin vollständig aus Kunststoff, was sich aber positiv auf das Gewicht auswirkt. Die T-Rex Pro macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist auch sehr robust gebaut. Für eine Outdoor-Smartwatch, fand ich die Farbvariationen der normalen T-Rex deutlich passender. Hier muss man bei der Amazfit T-Rex Pro meiner Meinung nach ein paar Abstriche machen, selbst wenn die graue Version in unserem Test wirklich sehr stylisch aussieht.

Spezifikationen

Wenn sich am Look der neuen Amazfit T-Rex Pro im Vergleich zum Vorgänger nicht wirklich etwas verändert hat, dann doch hoffentlich beim Funktionsumfang? Ich möchte hier nicht zu viel vorwegnehmen aber ja, die T-Rex Pro kann definitiv mehr als die Nicht-Pro Version.

Ein echtes Novum der T-Rex waren im letzten Jahr die Militärzertifikationen, durch diese die Outdoortauglichkeit der Smartwatch gewissermaßen offiziell bestätigt war. Während die T-Rex noch 12 Zertifikate zu bieten hatte, sind es bei der Pro-Version nun insgesamt sogar 15 Militärzertifikationen. So konnten der Uhr u.a. folgende Fähigkeiten attestiert werden:

  • Temperaturbeständigkeit von -40°C bis zu 70°C
  • 240 h Schutz vor Feuchtigkeit
  • 96 h Schutz gegen Salzwasser
  • Schutz vor Eis & überfrierendem Regen
  • erhöhte Stoßfestigkeit

Diese Smartwatch will, kann und darf also definitiv ins Gelände und ist dafür auch bestens geschützt. Auch die Wasserdichtigkeit hat man nochmal etwas verbessert. Die T-Rex Pro ist jetzt sogar bis zu 10 ATM wasserdicht und kann daher bis zu 100 Meter tief ins Wasser ausgeführt werden.

An den vorhandenen Sensoren hat sich grundlegend nicht wirklich etwas verändert. So sind hier wieder die typischen Sensoren an Bord:

  • optischer Pulssensor (BioTracker™ 2 PPG)
  • 3-Achsen-Beschleunigungssensor
  • 3-Achsen-Gyroskop
  • geomagnetischer Sensor
  • Barometer
  • Umgebungslichtsensor

Eine erwähnenswerte Neuerung ist wiederum die Unterstützung von noch mehr Satellitensystemen zur Positionsbestimmung. Während die T-Rex hier “nur” GPS & GLONASS zu bieten hatte, werden jetzt auch das chinesische BEIDOU und europäische GALILEO unterstützt. Während andere Uhren die Auswahl der Satelliten automatisch übernimmt, kann man bei der T-Rex Pro die gewünschte Satellitenkombination selbst wählen. Direkt auf der Uhr kann zwischen:

  • GPS & GLONASS
  • GPS & BEIDOU
  • GPS & GALILEO

gewählt werden. Ich bin kein echter Experte für die Kombinationsmöglichkeiten der unterschiedlichen Satellitensysteme und kann somit nicht sicher sagen, ob eine Kombination von GLONASS, BEIDOU und GALILEO untereinander wirklich sinnvoll wäre. Möglich ist dies mit der Amazfit T-Rex Pro jedenfalls nicht.

Natürlich verfügt die Amazfit T-Rex Pro über die typischen Grundfunktionalitäten einer aktuellen Smartwatch, wie:

  • Schrittzähler
  • Schlaftracking
  • 24 h Herzfrequenzmessung
  • Stress-Tracking
  • PAI (persönlicher Aktivitätsindex)
  • Anruf-, SMS- und App-Benachrichtigungen
  • Menstruationszyklus
  • Timer, Stoppuhr, Wecker, Barometer, Kompass

Wirklich neu wird hier eigentlich nur die Messung der Blutsauerstoffsättigung (SpO2-Messung) sein, die wir bereits von einigen anderen Amazfit-Modellen kennen. Dies wirkt nicht wirklich wie ein echtes Upgrade sondern eher wie ein “Hat sowieso jede Uhr, also bekommt es die Pro-Version natürlich auch “-Move von Amazfit.

Auch die Sporttauglichkeit der Amazfit T-Rex Pro wurde etwas verbessert. Kurz gesagt stehen nun anstatt nur 14 Sportarten sogar über 100 Sportarten direkt auf der Uhr zur Verfügung. Somit kann man eine noch breitere Palette an Sportarten aktiv mit der T-Rex Pro aufzeichnen.

Worauf man bei der Amazfit R-Rex Pro weiterhin verzichten muss, ist ein offline MP3-Player sowie die von Huawei/Honor bekannte Route Back Funktion. Während ich den Offline Musik Player in Zeiten von Spotify und Co. (was damit sowieso nicht nutzbar ist) nicht wirklich vermisse, hätte ich eine Art Route Back Funktion für eine Outdoor-Sartwatch durchaus gern gesehen. Hier ist also die Honor Watch GS Pro weiterhin klar im Vorteil. Auch das Telefonieren direkt über die Uhr ist aufgrund des fehlenden Mikrofons und Lautsprechers mit der Amazfit T-Rex Pro nicht möglich.

Amazfit T Rex Pro 01

Ja, der Funktionsumfang der Amazfit T-Rex Pro ist größer als der des Vorgängermodells. Mit der SpO2-Messung und der Unterstützung weiterer Satellitensysteme hat man dabei auch zwei wirklich nutzbare Features hinzugefügt. Ob man allerdings wirklich 15 anstatt 12 Militärzertifikationen braucht, bleibt fraglich. Wie ein echtes Update fühlt sich dieser Punkt jedenfalls nicht an. Somit ist der Funktionsumfang zwar leicht größer aber auf wirklich neue bzw. neue outdoortaugliche Features (ausgenommen den neuen unterstützten Satellitensystemen) hoffte man vergeblich.

Display der T-Rex Pro

Beim Display kommt wieder das 1,3 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixel zum Einsatz. Geschützt ist es jedoch nicht mehr von Gorilla Glass 3, sondern von gehärtetem Glas mit einer Anti-Fingerabdruck-Beschichtung. Die Farbdarstellung ist weiterhin wirklich ausgezeichnet und auch die Helligkeit kann überzeugen. Ich habe auch die T-Rex Pro im automatischen Helligkeitsmode genutzt und damit einwandfreie Erfahrungen gemacht. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display gut lesbar. Die Helligkeit kann aber auch manuell stufenlos über einen Schieberegler angepasst werden.

Der Digitizer setzt alle Angaben schnell und ohne Fehler um. Die Bedienung kann jedoch auch über die vier Knöpfe erfolgen, was ich absolut praktisch für eine Outdoor-Smartwatch finde. Die T-Rex Pro verfügt natürlich auch über ein Always-On-Display. Dies verkürzt die Akkulaufzeit jedoch deutlich, weshalb ich es persönlich nicht nutze.

OS & App

Die Amazfit T-Rex nutzt weiterhin ein proprietäres Betriebssystem. Dieses wurde direkt nach der Einrichtung wie gewohnt geupdated und lief während meines Tests stabil in der Version 2.0.1.01. Das Betriebssystem ist dabei nicht wirklich neu – Amazfit-Nutzer werden sich schnell zurecht finden.

Das Watchface ist der zentrale Punkt des Systems. Von hier aus gelangt man mit Wischgesten in das Schnellstartmenü, die Benachrichtigungen, die Widgetliste oder natürlich auch in das Hauptmenü. Das wirklich Spezielle an der Amazfit T-Rex Pro ist eben, dass man eigentlich sämtliche Navigationsschritte auch über die vier Knöpfe erledigen kann. Somit lässt sich die Uhr bspw. auch im Winter mit dickeren Handschuhe bedienen oder wenn man sehr nasse Hände hat. Hier zeigt sich also endlich mal, warum diese Uhr eine Outdoor-Smartwatch ist.

Über Bluetooth 5.0 kann die Amazfit T-Rex Pro schließlich mit dem Smartphone verbunden werden. Dazu benötigt man die bereits bekannte Zepp App. Der Kopplungsvorgang ist gewohnt einfach und wie bereits beschrieben, führt die T-Rex Pro direkt nach der Kopplung das erste Software-Update aus. Wer meinen Smartwatch-Testberichten über die Jahre etwas gefolgt ist, wird wissen, dass ich kein großer Fan der Zepp App bin. Die Zepp App wird zwar immer weiterentwickelt und hält im Grunde alle wichtigen Funktionen und Ansichten bereit aber trotzdem liegt die Konkurrenz von Huawei /Honor mit der Huawei Health App hier meiner Meinung nach weiterhin (knapp) vorn. Ich möchte hier nicht weiter auf die einzelnen Funktionen der Zepp App eingehen, denn die meisten Funktionen haben sich nicht geändert. Was mir aber sofort als neues Feature aufgefallen ist und ich auch für sehr sinnvoll erachte, ist die neue Möglichkeit der Display- und Spracheinstellung direkt über die Zepp App. Während man die Displayeinstellungen zur Helligkeit sonst nur direkt auf der Uhr machen konnte, ist dies nun also auch über die App möglich. Außerdem kann man die Sprache der Smartwatch nun selektiv einstellen. Beides coole neue Features und ein Schritt in die richtige Richtung.

Natürlich können über die Zepp App wieder alle getrackten Daten sehr übersichtlich dargestellt eingesehen werden. Zudem können auch Einstellungen zur 24 h-Herzfrequenzmessung oder dem Schlaftracking gemacht werden. Des Weiteren sind auch die Anruf-, SMS- und App-Benachrichtigungen konfigurierbar. An diesem Punkt bleibt mir auch wieder nur darauf hinzuweisen, dass auf eingehende Nachrichten z.B. aus WhatsApp nicht direkt geantwortet werden kann. Die Darstellung von Emojis wird grundsätzlich unterstützt. Jedoch werden längst nicht alle in WhatsApp verfügbaren Emojis richtig wiedergegeben (siehe Bilder unten).

Das Betriebssystem der Amazfit T-Rex Pro ist nichts wirklich Neues, aber es überzeugt wie auch bei allen anderen Amazfit-Modellen. Die Zepp App ist gut ausgestattet und hält sogar ein paar kleine Neuerungen bereit. Insgesamt ist das Zusammenspiel von Smartwatch und Smartphone-App wieder wirklich gut gelöst.

Sporttracking

Eine Outdoor-Smartwatch möchte natürlich vor allem im Freien benutzt werden und da bietet es sich doch an, die Uhr bei einer von über 100 auswählbaren Sportarten dabei zu haben und die eigene Aktivität zu tracken. Ich habe die Amazfit T-Rex Pro daher wieder beim Lauftraining dabei gehabt und insgesamt etwas über 50 Kilometer mit dem Gerät getrackt. Die Darstellung der getrackten Daten in der Zepp App ist unverändert. Man bekommt alle relevanten Daten übersichtlich und zum Teil in schönen Diagrammen angezeigt.

Vor allem die Unterstützung von noch mehr Satellitensystemen zur Positionsbestimmung sollte sich positiv auf die GPS-Genauigkeit auswirken. Schon die Amazfit T-Rex konnte mich beim Sporttracking überzeugen. Noch vor dem Beginn des Sportrackings kann man über die Einstellungen im Hauptmenü die gewünschte Satellitensystem-Kombination auswählen. Ich hatte hier beim ersten Lauf noch den Standard genutzt (GPS & GLONASS) und ab dem zweiten Lauf dann die “europäischere Variante” GPS & GALILEO. Insgesamt konnte ich keine starke Verbesserung/Verschlechterung zwischen den beiden Kombinationen feststellen.

Wenn man sich also für ein Satellitensystem entschieden hat, kann die gewünschte Sportart (in meinem Fall “Laufen im Freien”) direkt auf der Uhr gewählt werden. Nun hat man noch die Möglichkeit bestimmte Sachen wie Ziele oder Erinnerungen zu konfigurieren. Der große “GO”-Button wird grün, sobald der GPS-Fix gefunden ist. In meinen Tests dauerte das nie länger als 20 Sekunden, was wirklich ausgezeichnet ist. Selbst meine Garmin Forerunner 645 Music war hier oftmals langsamer. Sie dient wie immer als Vergleichsgerät.

Lauf Km Garmin Km T-Rex Pro Abweichung der T-Rex Pro in % Ø-HF Garmin Ø-HF T-Rex Pro Ø-HF Differenz
1 7,12 7,05 -1,0 134 137 -3
2 7,07 7,01 -0,9 133 132 1
3 8,37 8,31 -0,7 144 143 1
4 8,28 8,21 -0,9 145 144 1
5 9,26 9,17 -1,0 136 141 -5
6 10,3 10,25 -0,5 139 138 1

Die oben stehende Tabelle zeigt schließlich die getrackten Daten der T-Rex Pro im Vergleich zur Garmin Sportuhr. Die Abweichungen bei der Streckenlänge liegen in 4 von 6 Läufen unter 1 % und nur in zwei Fällen genau bei 1 %. Eine Abweichung von bis zu 2 % wäre absolut normal und somit lässt sich der Amazfit T-Rex Pro anhand meiner Tests eine wirklich gute GPS-Genauigkeit attestieren. Auch die Herzfrequenzmessung zeigt ausgezeichnete Ergebnisse. Nur bei zwei von sechs Läufen war die Abweichung etwas höher als 1 Schlag aber dabei immer noch in einem zu tolerierenden Bereich. Im Gegenteil zu den wirklich katastrophalen HF-Messungen der Amazfit GTR 2 und GTS 2, liefert die Amazfit T-Rex Pro hier also auch wirklich gute Messwerte ab.

Die getracken Daten kann man wie gehabt auch mit dem eigenen Google Fit- oder Strava-Konto synchronisieren. Dazu kann man die entsprechenden Konten über die Zepp App verbinden. Die Kopplung eines Brustgurtes ist ebenso nicht möglich, wie der Import einer GPX-Datei, um diese als Navigationsgrundlage zu nutzen.

Machen wir es kurz: das Sporttracking und im Speziellen die GPS-Genauigkeit und die Genauigkeit der HF-Messung funktionieren bei der Amazfit T-Rex Pro wirklich richtig gut. Diese Smartwatch kann man daher fast uneingeschränkt zum Tracking sportlicher Aktivitäten empfehlen. Mit nun über 100 Sportarten steht dafür auch eine sehr große Auswahl bereit.

Akkulaufzeit der Amazfit T-Rex Pro

Bei der Akkukapazität gibt es nicht wirklich ein Update für die Amazfit T-Rex Pro. Die Kapazität beträgt weiterhin 390 mAh und damit soll es die Smartwatch auf eine Laufzeit von bis zu 18 Tagen bringen. Für die T-Rex wurde hier noch mit bis zu 20 Tagen geworben.

In meinem Laufzeittest habe ich folgendes Setup genutzt:

  • 24 h Herzfrequenzmessung aktiv (alle 5 Min.)
  • automatische Pulserkennung & Schlafassistent aktiv
  • automatische Helligkeitssteuerung
  • Anruf-, SMS- und App-Benachrichtigungen aktiv
  • Handgelenk drehen zum Aktivieren des Bildschirms deaktiviert
  • Aufzeichnung von 5 Trainingseinheiten mit insgesamt ca. 4 h aktivem GPS

Mit diesem Setup hatte ich nach genau 11 Tagen Laufzeit noch einen Akkustand von 63%. Rechnet man dies also hoch, dürfte eine Laufzeit von 20 Tagen wirklich überhaupt kein Problem sein. In diesen 20 Tagen hätte man dann sogar 10 Trainingseinheiten mit GPS absolviert. Wenn man also die GPS-Nutzung etwas verringert, sollten selbst 25 – 30 Tage möglich sein. Die Akkulaufzeit der Amazfit T-Rex Pro ist also keinesfalls schlechter als die des Vorgängers. Die beworbenen 18 Tage sind definitiv realistisch und ich würde den Wert sogar etwas höher ansetzen.

Amazfit T Rex Pro 11

Geladen wird die T-Rex Pro über das mitgelieferte magnetische Ladekabel. Hier hat sich zum Vorgänger eigentlich nichts geändert. Ein vollständiger Ladevorgang dauert daher auch hier ca. 2 Stunden.

Testergebnis

Getestet von
Jens M.

Ist die Amazfit T-Rex Pro also die bessere Outdoor-Smartwatch aus dem Hause Huami? Ja, durchaus. Bei unverändertem Design kann mich der Tragekomfort weiterhin voll überzeugen – hier schlägt sie auch die direkte Konkurrenz von Honor. Mit mehr wählbaren Satellitensystemen, der neuen SpO2-Messung, mehr Militärzertifikationen und nun über 100 Sportarten wurde auch der Funktionsumfang der T-Rex Pro (leicht) erweitert. Zudem bleibt die Akkulaufzeit auf sehr hohem Niveau.

Während sich die Amazfit T-Rex aus meiner Sicht noch ziemlich klar der Honor Watch GS Pro geschlagen geben musste, ist Huami mit der T-Rex Pro nun fast auf Augenhöhe. Die Amazfit T-Rex Pro ist eine richtig gute Outdoor-Smartwatch, selbst wenn ihr vor allem die Route Back Funktion als echte Outdoor-Smartwatch noch fehlt. Die einzige Alternative bleibt weiterhin die Honor Watch GS Pro.

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Mike
Gast
Mike (@guest_77971)
1 Monat her

Ich habe vier Uhren ausprobiert:
Nr. 1: nach 36 Stunden Akkustand 35%.
Nr. 2: eingefroren, keine Reaktion
Nr. 3: nach 4 Stunden Akkustand 90%
Nr. 4: hielt mit einer Akkuladung 9 Tage durch.

Da bezweifel ich eine Laufzeit von 18 Tagen ganz erheblich.

KHB
Gast
KHB (@guest_77926)
1 Monat her

Der Testbericht ist grundsätzlich gut, doch ich vermisse den Hinweis auf Barometer und Höhenmesser?
LG KHB

Christoph
Gast
Christoph (@guest_77800)
1 Monat her

Danke Jens, für deine Antwort auf den letzten Artikel und den jetzt ausführlicheren Bericht. Endlich Spitzenklasse? Finde ich auch gar nicht. Denn wie schon die Vorgänger erwähnt haben, konnten schon die ganzen alten Amazfit Modelle, so wie die erste Pace Funktionen, die mehr Outdoor sind und bei den neuen Modellen einfach weggelassen werden. Die alten Modelle konnten alle Bluetooth-Geräte wie einen Brustgurt koppeln, einen internen Speicher, auf den man Zugriff hatte für MP3s und gpx Tracks. Dann bleibe ich doch bei meiner Amazfit Stratos drei. Die kann nicht nur Route Back, sondern auch gpx Import zur Navigation, hat internen Speicher… Weiterlesen »

Christoph
Gast
Christoph (@guest_77801)
1 Monat her
Antwort an  Christoph

Ach ja, die Stratos 3 kann sogar Standorte speichern, zu denen man sich mit verschieden Sport Modis hin navigieren lässt.

Grissu253
Mitglied
Mitglied
Grissu253 (@grissu253)
1 Monat her

Hallo zusammen, Versuche es Mal kurz zu machen….mittlerweile habe ich Uhren der grossen Anbieter probiert…angefangen über Polar, dann Amazfit und Garmin und nun eine GS Pro… Ein Fazit zu finden ist schwer…aber würde Mal sagen das gute ist des besseren tot. Mit der GS pro bin ich bis jetzt top zufrieden- war ich mit der Magic Watch 2 die ich davor hatte aber auch! Allerdings können beide Uhren keinen Brustgurt koppeln. Die Stratos 2 die ich auch hatte konnte dieses Feature…die T Rex Pro kann es nicht mehr…schade. Obwohl ich durchaus Xiaomikosmosaffin bin bleibe ich jetzt wohl bei der GS… Weiterlesen »

Timm
Gast
Timm (@guest_77771)
1 Monat her

Naja, das Teil mag für sein Geld ja ganz gut sein, aber das “endlich Spitzenklasse” aus dem Teaser ist übles Clickbaiting. Dafür ein fettes PFUI!

Spitzenklasse hat für mich mindestens noch EKG und Blutdruckmessung und als I-Tüpfelchen noch non-invasive Blutzuckermessung. Das ist für 160 € halt nicht zu kriegen.

Daniel
Gast
Daniel (@guest_77765)
1 Monat her

Danke für das Review. Wie schaut es aus mit Kopplung eines Brustgurtes? Ist dies nun endlich möglich?

Daniel
Gast
Daniel (@guest_77766)
1 Monat her
Antwort an  Daniel

Damn sorry…. Wurde schon gefragt und somit Frage beantwortet.

Nytmare
Gast
Nytmare (@guest_77758)
1 Monat her

Keine Möglichkeit für exakte Ergebnisse einen HF-Gurt zu koppeln, also können die das Ding behalten. Alte Uhren wie die Amazfit Berge konnten das.

Hansjoerg
Gast
Hansjoerg (@guest_77757)
1 Monat her

Hallo, ich gehe davon aus dass ein externen HF Gurt immer noch nicht gepairt werden kann? Wieso das die chinesischen Hersteller nicht hinbekommen bleibt mir weiterhin ein Rätsel…

Nytmare
Gast
Nytmare (@guest_77772)
1 Monat her
Antwort an  Jens M.

Können sie bitte noch einmal genau nachsehen? Bei der Amazfit Verge war es auch versteckt:
Auf zb Running gehen, dann erscheint ja das “Go”. Nach oben scrollen, dann tauchte früher darunter der Punkt Settings auf und da den Unterpunkt “Accessoires”. Dort konnte man externe BT Gurte koppeln.

Nytmare
Gast
Nytmare (@guest_77784)
1 Monat her
Antwort an  Jens M.

Danke!