Die kleinen kabellosen Handstaubsauger sind im Trend – nun auch aus China. Mit dem JIMMY JV51 scheint nun die goldene Mitte gefunden zu sein: deutlich günstiger als das Topmodell, der Roidmi F8, und qualitativ viel besser, als die günstigen 80€ „Spielzeugstaubsauger“, wie dem Dibea C17. Für 160€ geht er zurzeit über die Ladentheke, bietet annähernd die Saugleistung des Roidmi, eine lange Akkulaufzeit und einen großen Lieferumfang. Mit Xiaomi hat der JIMMY JV51 nichts zu tun, er wird lediglich über deren Plattform „Youpin“ (zur Produktseite) vertrieben.

JIMMY JV51 Testbericht DCIM 24Seid dem der smarte Staubsaugerroboter in den Haushalt eingezogen ist, kam der Wunsch nach einem kabellosen Handstaubsauger auf, um den kleinen Roboter zu unterstützen. Mit dem kabellosen Modell kommt man überall dahin, wo der Staubsaugerroboter – bei uns natürlich der Xiaomi Mi Vacuum Cleaner – nicht hinkommt und man spart sich das lästige Kabel und Gewicht eines herkömmlichen Staubsaugers.

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Der JIMMY JV51 war nun gut einen Monat im Einsatz bei uns und hielt zusammen mit dem Mi Staubsaugerroboter die Wohnung sauber – Spoiler: er wird auch weiterhin seinen Dienst verrichten. Wie hoch die Saugleistung ist und wie er sich in der Praxis schlägt erfahrt ihr im Testbericht.

Verarbeitung und Lieferumfang

Im großen braunen Karton findet sich alles gut sortiert und eingepackt. Im Vergleich fällt der Lieferumfang auch ziemlich umfangreich aus, sodass nichts mehr nachgekauft werden muss. In den Online Shops finden sich aber auch die einzelnen Teile zum Kauf – hier bietet es sich an, gleich beim Kauf des JIMMY JV51 einen HEPA Filter mit zu bestellen, um diesen auszutauschen. Da dieser waschbar ist, sollte er aber einige Zeit halten.JIMMY JV51 Testbericht Bilder 1

  • Handstaubsauger mit Akku und Staubbehälter
  • Hauptbürste mit Softwalze und schickem Carbonlook
  • „Milben-Aufsatz“ mit rotierender Bürste: Borsten und Gummilamellen
  • Zwei Aufsteckbürsten, 52mm groß und 25mm klein
  • Teleskopstange als 67,4cm lange Verlängerung aus rot lackiertem Metall
  • Wandhalterung mit Schrauben – ohne Anschluss für Ladekabel
  • CN-Netzteil – EU-Adapter nötig
  • Bedienungsanleitung auf Chinesisch

Bei der Wandhalterung wäre es nett gewesen, wenn man das Ladekabel nicht noch zusätzlich einstecken muss, sondern der JIMMY automatisch geladen wird in der Halterung. Dafür befindet sich der Anschluss direkt im Akku und kann seperat geladen werden – gut bei einem Zweitakku. Im Vergleich zu Roidmi gibt es so den Aufsatz zur Polsterreinigung und Entfernung von Milben sowie eine zweite Steckbürste für kleine Zwischenräume obendrauf.

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JIMMY JV51 Testbericht DCIM 5Beim Design setzt man auf weißen Kunststoff und peppt dies mit roten Elementen auf. Ein Blickfang – wenn man das bei einem Staubsauger so sagen darf – ist die angedeutete Turbine in rot auf der Oberseite über dem HEPA-Filter. Ansonsten bleibt der JIMMY recht schlicht, verzichtet aber auch nicht auf kleine designtechnische Merkmale, um den Look aufzuwerten. Bei uns hat er seinen Platz sowieso in der Abstellkammer gleich neben dem Mi Vacuum Cleaner, mit der Wandhalterung könnte man ihn aber auch zentraler platzieren.

Der JIMMI JV51 misst 127 x 23 x 22 cm. Auf die Waage bringt das Gerät alleine 1,46kg, mit der Teleskopstange und der Bodendüse sind es gut 2,3 kg, allerdings schiebt man ihn ja dann auch auf dem Boden. Hat man den JIMMY mal 20 Minuten im Einsatz als Handstaubsauger, macht sich das Gewicht schon bemerkbar.

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Die Verarbeitung ist gut und alles ist solide zusammengesteckt. Die Verbindungen zwischen den Düsen sind allerdings auch nur aus Kunststoff und beim Auseinandernehmen teils ein bisschen hakelig. Auch haben beide Buttons merkbar Spiel und Spaltmaße sind erkennbar. Der Bedienung tut dies alles keinen Abbruch und beim Arbeiten / sauber machen muss man auch nicht aufpassen etwas kaputt zu machen.

Einsatzzwecke und Saugleistung

Im JIMMY JV51 ist ein Motor mit 400 Watt verbaut, der auf eine Saugleistung von 115 (Air) Watt und 100.000 Umdrehungen pro Minute kommt. Daraus resultieren 17.000 pa. Zum Vergleich dienen uns kleine Geldstücke: im normalen Modus nimmt er mit der rotierenden Hauptbürste und Softwalze 10 Cent Stücke auf – im Turbo Modus schafft er auch 50 Cent Stücke. Genau das schafft der Roidmi F8 auch. Die Lautstärke hält sich im Rahmen, 74db sind es im Turbo Modus, im normalen Modus gefühlt nur die Hälfte.

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Der Staubbehälter misst stolze 0,5 Liter, was bei einem Handstaubsauger schon lange ausreicht – zum Vergleich: bei 60m² Saugfläche kann unser Xiaomi Mi Vacuum Cleaner zweimal alle zwei Tage saugen, bis er geleert werden will. Beim JIMMY JV51 setzt sich der Behälter aus drei Schichten zusammen zum Filtern. Außen ein grobmaschiges Metallsieb, einem Luftfilter und einem Schwebstofffilter (HEPA). Beim durchsichtigen Behälter sieht man gut wie voll dieser ist und natürlich auch was man eingesaugt hat. Eine kleine Markierung zeigt an, wann man ihn ausleeren sollte. Zum Ausleeren des Staubbehälters kann man entweder eine klappe unten öffnen und über dem Mülleimer den Dreck entfernen oder man kann auch das ganze Teil abnehmen. Hierfür drückt man vorne den kleinen roten Schalter runter und dreht den Behälter gegen den Uhrzeigersinn. So kann man auch alles unter Wasser reinigen. 

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Um für die verschiedenen Einsatzorte gewappnet zu sein bekommt man gleich vier Aufsätze mitgeliefert und kann die Reichweite mit einer Teleskopstange um 67,4cm. So befindet sich der JIMMY bei 1,8 m ungefähr auf Hüfthöhe bei der Bodenreinigung.

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Hauptbürste: die Hauptbürste ist mit einer 22cm breiten Softwalze ausgestattet. Angetrieben wird sie über einen Riemen, der über zwei Pole vom Hauptgerät versorgt wird – so schleudert sie regelrecht den Schmutz in das Saugrohr. Mit der Softwalze kann man Hartböden ziemlich gut reinigen, nur Teppiche bekommt man nicht gut sauber. Die Softwalze lässt sich entfernen und reinigen oder austauschen. Denn cool wäre eine härtere Walze, mit der man dann auch Teppichböden effektiver saugen könnte

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Milben-Aufsatz: Ist die rotierende Bürste nun ein effektives Mittel gegen Hausmittel? Allergiker sollten sich nicht nur auf den JIMMY verlassen, aber auf jeden Fall können wir bestätigen, dass man mit dem Aufsatz Polster, Matratzen, Kissen und Bezüge effektiv reinigen kann. Der Aufsatz misst 17,5 cm in der Breite und hat eine rotierende Walze mit 14cm mit zwei Gummilamellen und zwei Borsten. Auch diese lässt sich rausnehmen zum Reinigen. Auch kann man mit dieser hochflorige Teppiche gut absaugen.

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Bürstenaufsätze: im Karton findet man gleich zwei Bürstenaufsätze, eine große und eine kleinere. Der Aufsatz mit den Borsten lässt sich je nach Bedarf vor- oder zurückschieben. Der Bürstenaufsatz wird einfach in das Rohr gesteckt und kann mit oder ohne Teleskopstange genutzt werden. So kann man einfach Staub von der Decke entfernen, eben den Tisch von Krümeln befreien oder auch die Computer Tastatur reinigen.

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Wie kam der JIMMY JV51 nun bei uns in der Praxis zum Einsatz? Die eigentliche Arbeit übernimmt klar der Xiaomi Staubsaugerroboter – der Boden ist sein Revier. Mit dem Handstaubsauger kann man auch mal eben einen Raum saugen mit der rotierenden Hauptbürste, nur wünscht man sich hier manchmal mehr Power oder im Turbo Modus eine längere Akkulaufzeit. Der JIMMY kommt also überall außerhalb des Bodens zum Einsatz: den Tisch von Krümeln befreien, Staub von der Kommode oder Decke entfernen, eben die Lüftungsschlitze der Multimedia-Geräte (super bei Spielekonsolen), die Komplettreinigung des Tower-PCs oder für Zwischenräume und der Polsterreinigung. Wie er sich im Auto schlägt, lest ihr weiter unten.

Akkulaufzeit des JIMMY JV51

Zum Aufladen muss man bisher noch auf das mitgelieferte Netzteil mit chinesischem Stecker zurückgreifen; hier sollte dann auch in einen hochwertigen Adapter investiert werden. Dieses leistet 25 V / 0,6 A und lädt den Handstaubsauger in 5 Stunden wieder voll. Das ist leider fast doppelt so lange, wie beim Roidmi F8. Am JIMMY befindet sich eine LED, die rot leuchtet, wenn geladen wird und grün, wenn er voll ist. Der Akku lässt sich mit einem Handgriff entnehmen und so könnte man in einen Ersatzakku investieren, wenn der Bedarf besteht. Dieser leistet mit 54Wh genau so viel, wie der Roidmi.

Was sich auch in der Arbeitszeit (fast) bestätigt. Nutzt man ihn ohne eine rotierende Bürste – diese brauchen mit dem Riemenantrieb der Rolle auch Strom – kommt man auf 45 Minuten Arbeitszeit im normalen Modus. Mit der Boden- oder Milbenbürste sind es noch 25 Minuten. Deutlich schneller leer sich der Akku im Turbo Modus: insgesamt hält der JIMMY JV51 hier 15 bis 17 Minuten durch. Allerdings schaltet sich das Gerät auch nach knapp 8 Minuten ab, da Akku und Motor zu heiß werden. Wir haben es so geregelt, dass man z.B. die Couchkissen nach und nach beiseitelegt und Stück für Stück im Turbo Modus arbeitet, anstatt alles zu Beginn runter zu räumen.

Autoreinigung mit dem JIMMY JV51

Ein großer Wunsch für einen kabellosen Staubsauger war, das Auto eben schnell selbst sauber machen zu können. In einer Wohnung mit Stellplatz vor dem Haus ist es blöd eine Kabeltrommel durchs Treppenhaus zu ziehen und den Staubsaugerroboter kann man maximal in den Kofferraum setzen. Für den Job kommt der JIMMY JV51 mit vielen Bürsten und Aufsätzen, die die Innenraumreinigung zum Kinderspiel machen.

  • Die 22cm Softwalze für den Kofferraum
  • Der Antimilbenaufsatz für die Sitzflächen und Lehnen der Autositze sowie für die Teppiche im Auto
  • Mit den beiden anderen Steckaufsätzen und den Borsten kommt man super in Zwischenräume, kann das Armaturenbrett absaugen und auch Lüftergitter vom Staub befreien. Nur die Ablagen in den Türen waren der Winkel zu steil für den JIMMY und die kleine Bürste – hier würde ein flexibles Rohr helfen.

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Und ja, schön und erschreckend, wie die Autositze aus Stoff nach der Reinigung danach wieder waren. Je nachdem wie gründlich man vorgeht und wie groß das Fahrzeug ist, kommt man mit der Akkulaufzeit in die Bredouille. Bei unserem mittleren Kombi muss man schon ordentlich Gas geben, um es in einem Rutsch zu schaffen. Wesentlich entspannter war die Reinigung des kleinen Zweisitzers. An die Saugleistung und Schmutzentfernung eines Kärcher Kabelstaubsauger kam der kleine JIMMY natürlich nicht ran, aber mir reicht er vollkommen, um das Auto sauber zu halten.

Vergleich zwischen den Handstaubsaugern

JIMMY JV51 Dyson V8 Roidmi F8 AEG CX7-2-S360
Gewicht: 1,46kg 2,63kg 2,5kg 2,5kg
Saugkraft: 17.000 pa 18.500 pa 18 Volt (?)
Saugleistung / Airwatt: Turbo 115AW 28AW / Turbo 115AW Turbo 115AW
Behältervolumen: 0,5l 0,54l 0,4l 0,5l
Akku: 2500mAh 2800mAh 2500mAh 2000mAh
Akkulaufzeit: 0:45 / 0:17 Turbo 0:40 / 7 min Turbo 0:55 / 0:10 Turbo 0:40 / 0:20
Ladezeit: 5:00 5:00 2:30 4:00
Preis: 160€ 400€ 250€ 220€

Wieviel sagen diese Zahlen nun wirklich aus? Die Akkulauzeit ist tatsächlich messbar, aber ist abhängig davon, wie gut der Schmutz tatsächlich aufgesaugt wird. Am Ende geht es ja nur darum, wieviel und wie schnell man eine Fläche / einen Raum reinigen kann. Und bei den Angaben darüber, wie stark der Motor eines kabellosen Handstaubsauger ist, gibt es keine eindeutige Norm oder Einheit, die sich bisher etabliert hat. Vergleicht man die Zahlen, kommt man auf ein eindeutiges Ergebnis – irgendwie sind sie alle gleichstark (?).

Der AEG CX7-2-S360 (bei Amazon) ist ein bisschen anders gebaut, vom Konzept lässt er sich aber genau so einsetzen wie die Konkurrenz. Und hier zeigt sich, dass die Hersteller keine vergleichbaren Zahlen liefern: im Test schneidet er zwar gut ab, aber wie gut er wirklich funktioniert, lässt sich nur in der Praxis herausfinden.

Leider kommt dazu, dass Airwatt keine genormte Einheit ist, sondern von der amerikanischen Firma AMETEK entwickelt wurde. So soll man die Leistung von Saugmotoren ausdrücken können. Dabei wird das Saugvolumen (Liter pro Sekunde) und die Saugkraft (Pa – Pascal) ins Verhältnis gesetzt wird, bei einer bestimmten Saugöffnung. Was zum Beispiel nicht berücksichtigt wird, wie effektiv eine Bodenwalze den Schmutz aufwirbelt / ins Saugrohr wirbelt. So bleibt es irgendein „Benchmark“ der zwar eine gewisse Richtung vorgibt, aber nichts über die tatsächliche Saugfähigkeit aussagt oder wie gut er in der Praxis wirklich funktioniert.

Fazit und Alternative

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Erik Zürrlein:

So, jetzt dürfen gerne Argumente vorgetragen werden, die den immensen Preisunterschied zu namenhaften Herstellern rechtfertigen. Für 160€ bekommt man eine super Haushaltshilfe, die schnell einsatzbereit ist. Mit den verschiedenen Bürsten deckt man viele Einsatzzwecke ab und auch die Saugleistung ist sehr nah dran am Roidmi F8. Das Schöne am JIMMY und Handstaubsaugern generell, ist ja eben, dass sie schnell einsatzbereit sind.

Kritik bei diesem Preis ist schon schwierig. Der JIMMY ist größtenteils aus Kunststoff, was teils nachgibt und nicht so schön ist. Auch halten die Steckverbindung nur mit ein bisschen Spiel. Und die lange Ladezeit kann nerven, wenn man noch nicht fertig war mit dem Saugen. Ob man nun die LED-Leuchten oder App-Anbindung braucht, ist fraglich. Auch wird es schwierig einen größeren Haushalt nur mit einem Handstaubsauger sauber zu halten – gegen eine längere Laufzeit hätte niemand was.

So kann man Oberflächen mal eben schnell absaugen, anstatt mit einem Lappen drüber zu wischen. Der JIMMY JV51 bekommt von uns die volle Kaufempfehlung! Der eben gelieferte Dyson V8 (bei Amazon) geht wieder zurück und man kann sich über das gesparte Geld freuen. Für 160€ macht man absolut nichts falsch und man hat die perfekte Ergänzung zum Staubsaugerroboter daheim. Wer einfach noch ein Stückchen mehr möchte, kann sich auch mal den Roidmi F8 anschauen.

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Knigge
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Knigge

Ich habe den direkten Vergleich zum Dyson V8 den mein Bruder besitzt. Ich habe den Jimmy jetzt 3 Monate im Einsatz und kann eurem test nicht komplett zustimmen.

Zum einen ist er lauter als der Dyson und klingt mit Bodenbürste viel gequälter. Das ausleeren des Schmutzbehälters beim Jimmy ist eine Kathastrophe. Tierhaare wickeln sich um die Plastikmitte so daß es jedes Mal nötig ist in den Schmutz zu greifen um den Behälter zu leeren (absolutes NoGo). Weiterhin setzt sich der Hepa Filter extrem schnell zu. Das Auswaschen klappt eher mittelmäßig.

Zum Auto aussaugen eignen sich weder der Jimmy noch der Dyson. Viel zu klobig/schwer und man kommt in keine Ecke. So wird das Reinigen zur Qual. Hier fehlen flexible Schläuche.

Zum schnellen Durchsaugen eignen sich beide, aber keiner schafft es nen normalen Staubsauger zu ersetzen.

Marie
Gast
Marie

Wo gibts Ersatz-akkus zu bestellen?
Hab nichts gefunden.

Hartmut
Gast
Hartmut

Gibt es bei Gearbest für ca. 90 Euro…..😎

Bockwurst
Gast
Bockwurst

Mein Jimmy kam heute auch an, Ersteindruck soweit gut, der Mechanismus von den Bürstenaufsätzen ist etwas hakelig wenn man die Bürstenaufsätze verstellen will aber ansonsten ist euer Testbericht plausibel.

Das graue Plasik ist zwar recht schlicht gehalten, wirk aber auch irgendwie moderner also die kitschig bunten teureren alternativen.

Dirk
Gast
Dirk

Hi CH Team,

Danke für den interessanten Review! Ihr schreibt, dass der Dyson V8 wieder zurückgeht. Dyson scheint bei dieser Art von Saugern ja so etwas wie der Goldstandard in Leistung aber auch im Preis zu sein. Spannend fände ich vor dem Hintergrund einen Vergleich bei den für diese Geräte wohl relevanten – für mich aber vollkommen neuen – Kennzahlen wie Saugleistung, Umdrehungen und „pa“ mit z.B. dem Dyson V8 oder dem offenbar auch sehr beliebten AEG CX7.

Viele Grüße!

Jonas Andre
Admin
Jonas Andre

Servus Dirk,

danke für den Hinweis. Wir können die reinen Zahlen noch einfügen, wobei es bei Pascal (pa) für die Saugleistung schon schwierig wird, da Dyson diese Werte nicht angibt. Aber die Leistung in Watt und Air-Watt ergänzen wir gerne in einer Tabelle. Als kleine orientierung: Ein normaler Staubsauger ist laut „Stiftung Warentest“ saugstark, wenn er 25000 Pa erreicht. Der Jimmy hat 17000, der Roidmi knapp 18500 und ein Saugroboter wie der Mi Vacuum bringt es auf 2000 Pa.

Beste Grüße

Jonas