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Oscal Pad 10 vorgestellt – Blackview-Tablet neu aufgelegt

Das Oscal Pad 10 startet als preiswertes Tablet, das die wesentlichen Aufgaben bewältigen soll: Videostreaming in HD-Qualität, Webbrowsing mit ausreichend Rechenleistung. Zudem ist ein PC-Mode als Ultrabook-Ersatz vorhanden. Vonseiten der Hardware ist ein 10,1 Zoll großes Display verbaut, als Prozessor kommt der UniSoc T606 zum Einsatz und ab Werk wird das Oscal Pad 10 mit Android 12 ausgeliefert.

Oscal Pad 10 vorgestellt Head

Oscal ist eine Untermarke von Blackview, vermutlich mit einem Fokus auf günstige Preise. Dementsprechend lesen sich die Spezifikationen des Oscal Pad 10 auch recht vertraut: Teils Blackview Tab 15, das wir vor ein paar Wochen erst vorgestellt haben, mit einem anderen Prozessor und das Design nimmt man vom Blackview Tab 11.

Design & Display – Oscal Pad 10

Das Oscal Pad 10 kommt in drei Farbvarianten auf den Markt: Silber, Grau und Türkis. Das Design ist für die Preisklasse entsprechend simpel gehalten: Eine abgerundete Rückseite und normal breite Displayränder. Angaben zum Material macht Blackview nicht, vermutlich ist es eine matte Kunststoffrückseite. Das Oscal Pad 10 misst 241,1 x 160 x 8,9 Millimeter und wiegt 539 Gramm. Am Rahmen sind beide Lautsprecher auf der unteren Seite angebracht. Die Android-Buttons befinden sich links, wie auch der USB-C-Anschluss.

Oscal Pad 10 vorgestellt Farben

Keyboard-Cover & PC-Mode: Für das Tablet ist die typische Klapp-Hülle verfügbar, die das Display schützt und sich aufrollen lässt, damit das Pad 10 aufrecht steht. Das passende Keyboard samt Touchpad ist ebenfalls separat erhältlich. Dies wird über Bluetooth mit dem Oscal Pad 10 gekoppelt. Auch eine klassische „Computer-Maus“ hat man im Sortiment. Ein Highlight von Doke OS 3.0 – dem Android Überzug von Blackview – ist laut Hersteller der PC-Modus: Fenstermanagement, App-Launcher und Taskleiste wie man es von Windows kennt. So soll die Bedienung für die Office-Arbeit erleichtert werden. Bedenken sollte man übrigens, dass sich aufgrund von USB 2.0 keine externen Monitore an das Tablet anschließen lassen. Das ist aber normal im günstigen Preisbereich.

Display: Das LCD-IPS-Panel misst 10,1 Zoll in der Diagonale und ist im 16:10 Format. Mit der Auflösung von 1920 x 1200 Pixel erreicht das Oscal Pad 10 eine Bildpunktdichte von 224 Pixel pro Zoll. Die maximale Helligkeit wird mit 350 Lux angegeben. Eine Displayschutzfolie gehört zum Lieferumfang.

Oscal Pad 10 vorgestellt Streaming 2HD-Videostreaming: Auch das Oscal Pad 10 ist mit Widevine L1 für das HD-Streaming vorbereitet. Schon beim Blackview Tab 15 wirbt man Netflix, Amazon Prime, Disney+ und Co. mit hochauflösendem Streaming: Verifizieren können wir dies nicht, den Amazon Rezensionen nach soll es aber funktionieren. Natürlich müssten wir dies zuvor noch testen, denn beim Doogee T10 (zum Test) klappte HD-Streaming trotz Widevine L1 nur teilweise, z.B. mit Disney+, aber nicht mit Netflix.

Hardware & System

Prozessoren von Unisoc haben sich in letzter Zeit als gängige Wahl unter den Tablets aus China etabliert. Beim Oscal Pad 10 kommt der Unisoc T606 zum Einsatz. Der Octa-Core wird im 12nm-Verfahren gefertigt und setzt auf zwei Cortex-A75 und sechs Cortex-A55 Kerne. Die maximale Taktfrequenz liegt bei 1,6 GHz und als GPU kommt die Mali-G57 MP1 zum Einsatz.

Auf der Produktseite wirbt man mit einem AnTuTu Score von 227.000 Punkten. Da wir zuletzt das Doogee T10 im Praxistest hatten, das ebenfalls auf den SoC setzt, scheint der Wert plausibel. Die Systemperformance konnte uns dort durchaus überzeugen.

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Beim verbauten Speicher sind die kleinen chinesischen Hersteller allesamt großzügig. Auch das Oscal Pad 10 bietet standardmäßig 8GB Arbeitsspeicher (wird bei Bedarf um 6GB Virtual RAM aufgestockt) und 128GB Speicherplatz. Dieser lässt sich noch via MicroSD-Karte um bis zu 1TB erweitern.

Ausgeliefert wird das Oscal Pad 10 mit Android 12, worüber Blackview die eigene Oberfläche legt. Doke OS 3.0 bringt neben dem PC-Mode noch ein paar zusätzliche Funktionen mit. Zur Bedienung gibt es links eine smarte Sidebar, als Schnellzugriff auf die am häufigsten genutzten Apps und rechts ist ein Status-Center integriert.

Ausstattung des Oscal Pad 10

Bei der Hauptkamera setzt man auf den Sony IMX319 mit 13MP und vorn auf den Samsung 5K4H7 mit 8MP. Die Kameras sollten für Aufgaben wie Videotelefonie oder das Abfotografieren von Dokumenten geeignet sein.

Wie viele andere Tablets aus China ist auch das Oscal Pad 10 unterwegs autark stets online. Der Hybrid-Slot nimmt entweder zwei Nano-SIM-Karten oder eine SIM plus MicroSD-Karte zur Speichererweiterung auf. Das Tablet unterstützt die für Deutschland wichtigsten LTE & 4G Mobilfunkfrequenzen:  B1/B3/B7/B8/B20/B19/B28/B40

Oscal Pad 10 vorgestellt Streaming 1Zu den Konnektivitätsstandards zählen WiFi 5 und Bluetooth 5.0. Auch zur Navigation eignet sich das Oscal Pad 10. Der Standort wird über GPS, GLONASS, BeiDou und Galileo bestimmt. Stereo-Sound kommt aus den zwei nach unten-gerichteten Lautsprechern. Zur Entsperrung kann Face Unlock mithilfe der Frontkamera genutzt werden. Der Akku ist mit 6580mAh im Vergleich zu anderen Geräten nicht unbedingt besonders groß.

Unsere Einschätzung

Die Hardware ist soweit solide und wenn es sich keine groben Fehler leistet und mit HD-Streaming zurechtkommt, dürfte das Oscal Pad 10 auch ein brauchbares Tablet werden. Ob es einen PC-Mode in der Preisklasse braucht, sei einmal dahingestellt.

Oscal Pad 10 vorgestellt Features

Einen konkreten Preis nennt Blackview leider noch nicht. Auch wird das Oscal Pad 10 in keinem Shop gelistet. Wir ziehen daher das Blackview Tab 15 zum Vergleich heran: Mit ähnlicher Ausstattung kostet dies 270€ bei Amazon direkt aus Deutschland. Für das Oscal Pad 10 würden wir uns einen Preis unter 200€ wünschen – Sonst wäre das Redmi Pad eine deutlich bessere Alternative.

Quellen

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Markus Wolf
Gast
Markus Wolf (@guest_93514)
1 Monat her

Ich suche im Text nur nach unisoc und bei einem Treffer wird es uninteressant.

lars
Gast
lars (@guest_93516)
1 Monat her
Antwort an  Markus Wolf

Nur weil es keinen Markenchip hat ist das Tablett noch lange kein Müll.

Ich habe von Unisoc den T618 in meinem Tablett verbaut und bin zufrieden damit.

Ansonsten wünsche ich allen hier einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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