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RedmiBook Pro 15 im Test

Getestet von Jonas Andre am
Vorteile
  • exzellente + hochwertige Verarbeitung
  • starke Akkulaufzeit + 100 Watt Laden
  • schneller Prozessor + MX450
  • viel Speicher (16GB RAM)
  • exzellentes 90Hz Display
  • sehr gute Eingabegeräte
  • viele Anschlüsse + Thunderbolt 4
  • fairer Preis
Nachteile
  • chinesisches Windows vorinstalliert
  • englische Tastatur
  • Hitzerentwicklung unter Last
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Mit dem RedmiBook Pro 14 und Pro 15 macht Xiaomis Untermarke einen großen Schritt nach vorne. Während die RedmiBooks bislang immer im Schatten der Xiaomi Mi Notebooks standen, ist das hier getestete RedmiBook Pro 15 ein Laptop ohne Sparmaßnahmen. Für knapp 800€ kann man sich das RedmiBook Pro 15 mit einem Intel i5-11300H Prozessor und 16/512GB RAM aus China importieren. Weitere Highlights am Gerät sind das 15,6 Zoll große 90Hz Display mit WQHD Auflösung (3200 x 2000 Pixel), das Unibody Metallgehäuse und die leistungsstarke GeForce MX450 GPU. Im Test präsentiert sich das Notebook als hervorragender Alltagsbegleiter, den nicht nur Xiaomi-Faboys in die engere Wahl beim Laptop-Kauf nehmen sollten.

RedmiBook 15 Pro im Test

Einschätzung und Preis

Mit den vielen Sparmaßnahmen ist endlich Schluss bei Redmi. Endlich gibt es eine Webcam, eine beleuchtete Tastatur, eine schnelle NVME SSD und einen großen Akku. Auch der Thunderbolt 4 Anschluss lässt die Konkurrenz alt aussehen. Alleine diese “kleinen” Anpassungen machen den Laptop endlich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für das hauseigene Mi Notebook. Leider gibt es “noch” keine Ryzen Prozessoren und man muss mit dem “Elektroschrott von der Resterampe” Intel vorlieb nehmen. Wirklich enttäuscht hat mich der Intel i5-11300H allerdings nicht, folgende Versionen stehen zur Auswahl:

Modell CPU GPU RAM Speicher Preis (in China)
RedmiBook Pro 15 Intel Core i5-11300H Intel Xe iGPU 16 Gigabyte, DDR4 512 Gigabyte, SSD 4.999 Yuan (636 Euro)
RedmiBook Pro 15 Intel Core i5-11300H Nvidia Geforce MX450 16 Gigabyte, DDR4 512 Gigabyte, SSD 5.499 Yuan (699 Euro)
RedmiBook Pro 15 Intel Core  i7-11370H Nvidia Geforce MX450 16 Gigabyte, DDR4 512 Gigabyte, SSD 6.299 Yuan (801 Euro)

Die Treiber müssen noch installiert werden…

Die Import-Preise sind selbstverständlich immer ein wenig höher, sinken erfahrungsgemäß aber mit der Zeit. Vor dem Kauf eines RedmiBooks Pro 15 sollte man sich zwei Dingen bewusst sein: Die Tastatur hat ein englisches Layout und das Gerät wird mit chinesischem Windows geliefert. Beides ist kein Grund zur Panik, da sich Ersteres mit Tastaturmatten oder Aufklebern beheben lässt und auch eine frische Windowsinstallation niemanden technisch überfordert. Wie man normales deutsches Windows auf sein Redmibook Pro 15 installiert, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst. Am einfachsten geht das mit der im Artikel beschriebenen Upgrade-Variante. Dann müsst ihr auch nicht alle Treiber nachträglich installieren. Wenn ihr euch für ein neues System entscheidet, dann findet ihr alle erforderlichen Treiber hier (Zum Treiber Download).

Unser Testgerät haben wir im Onlineshop Tradingshenzhen (Zum Shop) bestellt. Von der Bezahlung bis zu unserer Haustür vergingen mit “Global Priority” Versand gerade mal 14 Tage. Die Einfuhrkosten werden dabei komplett vom Onlineshop übernommen. Insbesondere Laptops kann man sich bei Tradingshenzhen zuverlässig und zu fairen Preisen bestellen.

Lieferumfang des RedmiBook Pro 15

RedmiBook Pro 15 Lieferumfang

Das RedmiBook Pro 15 erreicht euch im typischen braunen Karton samt RedmiBook Schriftzug. Im Paket befindet sich nebst dem Notebook selbst nur ein 100W starker Ladeadapter (chinesischer Stecker) und ein 1,5 Meter langes USB-C auf USB-C Kabel. Wer das RedmiBook Pro 15 nicht dauerhaft mit einem Adapter für die Steckdose nutzen will, der kann sämtliche PD-fähigen Ladeadapter mit mindestens 40 Watt nutzen. Wer nicht auf 100 Watt Schnellladen verzichten mag, der muss um die 40€ in einen entsprechenden Ladeadapter investieren, wir hatten z.B. den Baseus 100W im Test, der das RedmiBook Pro mit maximaler Geschwindigkeit betanken kann.

Design und Verarbeitung

Das RedmiBook Pro 15 misst 350 x 242 Millimeter und ist 18 mm dick. Mit einem Gewicht von 1,8 Kilogramm ist der Laptop noch tragbar, aber nicht gerade ein Leichtgewicht. Bei einem 15,6 Zoll großen Display sollte man das aber auch nicht erwarten. Angesichts des Displays und dem großen Akku ist das Gewicht vertretbar. Das CNC gefräste Metallgehäuse ist hingegen über jeden Zweifel erhaben. Oberseite, Unterseite und der Rahmen samt Anschlüssen bestehen aus perfekt gefrästem Aluminium. Die Oberflächen sind allesamt matt gestrahlt und fühlen sich super hochwertig an.

Vom komplett cleanen Design hat sich Xiaomi leider verabschiedet und so befindet sich ein Redmi Logo samt “POWER YOUR CREATIVITY” auf dem Rückdeckel. Auch unter dem Display konnte man sich das Redmi Branding nicht verkneifen. Das RedmiBook Pro 15 steht sicher auf 4 Gumminoppen, wobei die hinteren etwas höher sind. Dadurch ist das Gerät auf einem flachen Tisch minimal nach vorne geneigt. Der Laptop lässt sich problemlos mit nur einer Hand aufklappen und das lange Scharnier des Displays strotzt ebenfalls vor Qualität.

Xiaomi baut schon einige Jahre Laptops und stellt hier abermals unter Beweis, dass man ganz genau weiß, wie das funktioniert. Man kann über vieles Meckern, aber die Verarbeitung des RedmiBook Pro 15 ist einfach tadellos. Die Unterseite beherbergt neben zwei 26cm langen Lüfterschlitzen noch die Gummifüße und die beiden DTS optimierten 2 Watt Stereo Lautsprecher. Nach 8 Torx Schrauben bekommt man Zugriff auf die Innereien des RedmiBook Pro 15. Leider gibt es keinen freien SSD Slot zum einfachen Aufrüsten. Den Akku, die WLAN Karte und die SSD kann man allerdings einfach wechseln.

Aufgeklappt fallen die schwarzen Displayränder mit 8mm oben, 6mm zu den Seiten und 13mm unter dem Display ins Auge. Das RedmiBook Pro 15 bekommt nun endlich eine Webcam und 2 Mikrofone im oberen Rand spendiert. Die Tastatur lässt sich zu guter Letzt auch kaum eindrücken, einzig über ein klappriges Geräusch des Touchpad kann ich mich beschweren. Der Powerbutton ist oben rechts von der Tastatur ausgegliedert und hat einen integrierten Fingerabdrucksensor. Die Entsperrung von Windows klappte damit im Test stets schnell und genau.

Anschlüsse des RedmiBook Pro 15

Bei den Anschlüssen hat das RedmiBook meiner Meinung nach auch einen glasklaren Vorteil gegenüber dem Mi Notebook Pro 15, das nur noch auf USB-C setzt. Beim RedmiBook Pro gibt es nämlich noch weitere Anschlüsse neben USB-C Anschlüssen und man muss entsprechend nicht mit Dongles durch die Gegend laufen wie ein MacBook Nutzer. Folgende Anschlüsse stehen beim RedmiBook Pro 15 zur Verfügung:

  • 1 x Thunderbolt 4
  • 1 x USB-C 2.0
  • 1 x HDMI 1.4
  • 1 x USB-A 2.0
  • 1 x USB-A 3.2
  • 1 x 3,5mm Kopfhöreranschluss

Damit ist man bestens gerüstet, die Kreativschaffenden unter euch hätten sich wahrscheinlich noch einen SD-Kartenleser gewünscht. Das Tolle an Thunderbold 4 ist dabei nicht die hohe Übertragungsgeschwindigkeit, sondern die Möglichkeit, mittels Dongle gleich zwei 4K Displays mit 60Hz zu betreiben. Über HDMI 1.4 ist man bei 4K Auflösung hingegen auf 30Hz beschränkt, was in der Praxis einfach keinen Spaß macht. Zwei Bildschirme anzuschließen und das RedmiBook Pro als Workstation einzusetzen, ist jedenfalls problemlos möglich. Über den USB-C 2.0 Anschluss kann geladen werden und auch eine Datenübertragung ist hier möglich. Nebst diesem Anschluss befindet sich noch eine kleine LED, die bei voller Ladung des Notebooks grün leuchtet.

Display

Ein weiteres Highlight am RedmiBook 15 Pro ist das 15,6 Zoll große IPS Display. Xiaomi selbst spricht sogar von “Super Retina”, was angesichts der 242 Pixel pro Zoll im Vergleich zu den 226 Pixel pro Zoll des MacBook Pro 16 angemessen scheint. Das Display ist aber nicht nur gestochen scharf, es ist durch die 90Hz Unterstützung auch noch super flüssig. Die Auflösung beträgt 3200 x 2000 Pixel und Inhalte werden so im 16:10 Verhältnis dargestellt.  Die Helligkeit liegt bei maximal 325 cd/m² (gemessen mit dem DataColor Spider Pro) und das entspiegelte Display lässt sich auch problemlos im Freien noch gut nutzen. Auch bei der Blickwinkelstabilität kann das RedmiBook punkten. Das Display ist durch die Alurückseite und das große Gelenk sehr stabil gestaltet. Der maximale Öffnungswinkel ist auf 135 Grad beschränkt. 

RedmiBook Pro 15 Display 1

Bei 50% Helligkeit ist das RedmiBook Pro 15 bei 166 cd/m² und der Weißpunkt liegt bei soliden 6900 Kelvin. Der Kontrast liegt bei 1670:1 und entspricht damit Xiaomis Werksangabe. Sicheres Arbeiten im sRGB Farbraum ermöglicht die 97%ige Abdeckung. 73% sind es hingegen bei Adobe RGB und 76% bei P3. Der Gamma Wert messen wir mit 2,2, also der Idealwert. Die niedrigste Helligkeit liegt bei 7cd/m² und eine augenschonende Darstellung bescheinigt auch TÜV Rheinland.

RedmiBook Pro 15 Display

Arbeiten in dunkler Umgebung ist damit problemlos möglich und für alle, die Probleme mit der Pulsweitenmodulation haben, integriert Xiaomi hier sogar DC-Dimming. Dadurch wird das Flackern bei niedrigen Helligkeiten reduziert. Das ICC Farbprofil für das RedmiBook Pro 15 könnt ihr euch direkt hier herunterladen. Mit dieser Anleitung könnt ihr das Profil unter Windows aktivieren.

RedmiBook Pro 15 Display 2

Wie bereits in der Anleitung angekündigt, geht Redmi mit dem Pro 15 in die Vollen. Sämtliche Inhalte profitieren spürbar von den 90Hz, sei es nur eine Mausbewegung oder Scrollen beim Surfen. Auch die hohe Auflösung macht sämtliche Inhalte einfach schärfer, als man das von den vorherigen Generationen kennt. Die Helligkeit reicht bei diesem matten Display aus, um eine gute Lesbarkeit an hellen Tagen zu ermöglichen. HDR Inhalte sind hingegen nicht die Stärke des RedmiBook und das OLED Display des Mi Notebook Pro ist schon deutlich heller. Auch muss man mit etwas Backlightbleeding (hellen Stellen an den Rändern bei schwarzen Hintergrund) leben. Ansonsten habe ich in dieser Preisklasse nichts auszusetzen. Das RedmiBook Pro 15 hat eines der besten Laptop-Displays auf dem Markt.

Eingabegeräte

Ohne gute Eingabegeräte machen Laptops einfach keinen Spaß und das hat Xiaomi schon seit der ersten Generation der Mi Notebooks verstanden. Deshalb gibt es auch hier wieder die gleiche „QWERTY“-Tastatur wie bei den Vorgängermodellen. Das Tastaturfeld misst 30 x 10,5 mm und der Powerbutton samt Fingerabdrucksensor ist ausgelagert. Etwas störend könnte die hierzulande unnütze AI-Taste des Xiaomi Assistenten sein. Die liegt nämlich direkt neben der “Entf”-Taste. Die Tastatur ist nicht zu laut und das Feedback ist deutlich spürbar. Die einzelnen Tasten messen 16 x 16mm und sind 2,5mm voneinander entfernt angeordnet. Die Tastaturbeleuchtung ist bei Redmi jetzt auch mit dabei und in 2 Stufen regelbar. Komplett ausschalten geht natürlich ebenfalls. Auf der Tastatur lässt sich jedenfalls hervorragend tippen und ich hatte in der Praxis keinerlei Probleme.

Das Kunststoff-Touchpad ist ein weiterer kritischer Punkt bei jedem Laptop. Das Pad misst 125 x 80 mm und arbeitet in der Praxis ohne Probleme. Es hört sich beim leichten Drauftippen etwas billig an, aber in der normalen Nutzung fällt das nicht weiter auf. Sämtliche Eingaben und natürlich auch die Windows Gesten werden fehlerfrei umgesetzt. Xiaomi kann also abermals mit den Eingabegeräten punkten.

Und zum Schluss noch ein paar Worte zum Mikrofon und der Webcam. Letztere ist bestenfalls als zweckdienlich zu bezeichnen. Bei 720p ist man zu erkennen, aber die Webcam hat große Probleme mit Lichteinfall aus allen Richtungen. Die beiden Mikrofone hingegen leisten gute Arbeit, hier ein kurzes Sample:

Leistung und System

Das RedmiBook Pro 15 ist mit einem Intel Prozessor ausgestattet. Das liegt wohl kaum daran, dass man gerne Intel möchte. Vielmehr laufen ggf. noch alte Verträge oder die AMD Ryzen Chips sind kaum verfügbar. Während bei Smartphones der Hersteller Mediatek dem Marktführer Qualcomm den Rang abläuft, ist das im Desktop und Laptop Bereich schon geschehen. Xiaomi hat bereits eine Ryzen Version angekündigt, die in den nächsten Wochen erscheinen soll. Der hier verbaute i5-11300H Intel Prozessor wird im 10nm FinTech Verfahren direkt bei Intel gefertigt. Der brandneue Chipsatz aus diesem Jahr basiert auf der Tiger-Lake-Architektur von Intel und arbeitet mit 4 Kernen. Zwei davon können kurzfristig auf 4,4GHz boosten und alle 4 gleichzeitig auf 4GHz. Der Grundtakt liegt bei 3,3GHz.

Jenseits von Spielen liefert das RedmiBook 15 Pro eine astreine Performance. Das Windows System läuft durch das 90Hz Display auffällig schnell und Surfen macht richtig Laune. Bei normaler Nutzung als Office PC ist man zu keiner Zeit eingeschränkt. Selbst Videos konnte ich mit Camtasia problemlos schneiden, wenngleich das Rendern recht langsam vonstattengeht. Der Lüfter arbeitet in 3 Stufen und kann auch zeitweise komplett aus bleiben. In den unteren Stufen ist er wirklich sehr leise und nur beim Gaming geht es auf 67 Dezibel nach oben (gemessen direkt am Laptop).

Geekbench Single Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis 3DMark Timespy Ergebnis SSD Benchmark (read) Ergebnis Einheit: MB/s SSD Benchmark (write) Ergebnis Einheit: MB/s

Beim Speicher bekommen wir endlich auch bei den RedmiBooks eine NVME SSD, auch wenn es ein Noname Produkt ist. Die 512GB SSD liefert solide 2354/1500 MB/s Lese/Schreibraten. Das RedmiBook Pro 15 kommt immer mit 16GB DDR4X RAM und das ist auch gut so.

Das RedmiBook Pro 15 ist kein Gaming Laptop und das merkt man auch deutlich beim Zocken. Mit voller Auflösung von 3200 x 2000 Pixel schaffte ich bei Rocket League oder CS GO auch bei niedrigsten Grafikeinstellungen nur 60-70 FPS. Stellt man auf Full HD (1920 x 1200) runter, dann sind bei Rocket League auch mittlere Grafikeinstellungen mit 120 FPS gut spielbar. Bei Counter-Strike landet man bei annehmbaren 150-180 FPS. Auch die MX450 ist keine High-End GPU, wenngleich sie die interne Iris Xe des Intel Chipsatzes im 3D Benchmark problemlos aussticht. Der Wert im Time-Spy Benchmark der MX450 ist gut doppelt so hoch.

Die Hitzeentwicklung ist beim Zocken ebenfalls spürbar und mit 44° über der Tastatur auch gut messbar. Nach einer Stunde Gaming (Rocket League) lag die CPU 60° und die Geforce MX450 GPU bei 56°. Wenn man bei voller Auflösung zockt, sind auch Temperaturen jenseits der 80° möglich und es kommt nach etwa 20 Minuten zu Rucklern und Einschränkungen im Spielbetrieb.

Das RedmiBook Pro 15 ist ein Office-Laptop und mit der hier gebotenen Leistung wird jeder absolut zufrieden sein. Man hat sogar das nötige Quäntchen an Zukunftssicherheit mit dabei.

10m und 2 Waende WIFI GEschwindigkeit RedmiBook Pro 15

Das WLAN mit ax-Standard (2×2 MIMO) sorgt für eine hervorragende Reichweite und in meinem Fall für exzellente Übertragungsraten. Von meiner 250Mbit Leitung kamen 10 Meter und 2 Wände entfernt noch 230 Mbit/s an. Bluetooth 5.1 zeigte im Test keinerlei Probleme.

Live-Boot Test mit Linux Manjaro

Zunächst müsst ihr im Bios (einfach mehrmals F2 nach dem Einschalten drücken) “Secure Boot” deaktivieren. Dafür legt ihr einfach ein Passwort fest und stellt es anschließend aus. Ich habe die Linux Distribution Manjaro habe kurz ausprobiert und es funktioniert soweit wunderbar. Das Touchpad funktioniert inklusive Gesten problemlos, die Sound und Helligkeits-Steuerungen via Tasten funktionieren und auch beim WLAN gibt es keinerlei Einschränkungen.

Akkulaufzeit

Das RedmiBook Pro 15 verfügt über einen 4545 mAh Akku mit einer Nennspannung von 15,4 Volt. Daraus ergeben sich 70Wh und die lesen sich auf dem Papier einfach großartig. Auch wenn der Akku groß ist, die 90Hz und die hohe Auflösung zerren ordentlich am Akku. Im Benchmark liefert das RedmiBook Pro 15 mit 9 Stunden dennoch ordentlich ab (200cd/m² + 90Hz + volle Auflösung). In der Praxis kam ich eher auf 6-7 Stunden mit Surfen, Office und Videos. Beim Gaming geht dem Laptop die Puste deutlich schneller aus.

PCMark Gaming (Akkutest) Ergebnis Einheit: Std PCMark Modern Office (Akku Test) Ergebnis Einheit: Std

RedmiBook Pro 15 Ladeadapter AkkulaufzeitDafür hat man aber auch eine rasante Ladegeschwindigkeit. In nur 30 Minuten hat man 52% im Akku. Ein vollständiger Ladevorgang dauert 85 Minuten mit dem mitgelieferten 100W Ladeadapter.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Andre

Das RedmiBook Pro 15 ist der bislang beste Laptop von Xiaomis Untermarke. Aber nicht nur das, für 800€ stellt das Notebook auch die Mi Notebooks Pro aus dem letzten Jahr problemlos in den Schatten. Das neue Mi Notebook Pro 2021 haben wir aktuell auch im Test, wobei sich dieses eher als Alternative herauskristallisiert und nicht zwangsläufig “besser” ist. Der neue Intel Chipsatz hebt die Leistung deutlich und es wird bald sogar AMD Ryzen Modelle geben. Zu welchem Preis ist aber noch unklar. Solange Xiaomi seine Laptops aber nicht offiziell nach Deutschland bringt, muss man mit dem Import, eine englischen “QWERTY”-Tastatur und dem chinesischen Windows leben.

Die Verarbeitung und Anmutung des RedmiBook Pro 15 ist phänomenal. Das 90Hz Display sorgt für perfekt flüssige Inhalte und die hohe Auflösung ist ein Segen beim Lesen langer Texte. Am besten ist das RedmiBook für Office-Aufgaben, Surfen oder sogar Bilder- und Videobearbeitung geeignet. Mit Gaming hingegen ist das Gerät meistens überfordert, aber die 512GB NVME SSD und gut bemessene 16GB RAM können überzeugen. Weitere Stärken sind die vielen Anschlussmöglichkeiten und der Thunderbolt 4 USB-C, der sogar den Anschluss von zwei 4K Displays bei 60Hz gleichzeitig ermöglicht. Also auch die Verwendung als Work-Station ist mit dem entsprechenden Dongle problemlos möglich. Die Akkulaufzeit wird zwar durch das Display etwas stärker beansprucht, aber der große Akku sorgt dennoch für eine gute Laufzeit. Xiaomis Eingabegeräte sind wie so oft über jeden Zweifel erhaben.


Gesamtwertung
86%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
100 %
Anschlüsse
90 %
Touchpad und Tastatur
70 %
Leistung
90 %
Akkulaufzeit
70 %
Preis/Leistung
90 %

Preisvergleich

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 23.06.2021

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Genscher
Gast
Genscher (@guest_78527)
27 Tage her

Was mich interessiert: Lieber die 15″ oder die 14″ Variante nehmen? Im Moment sind wir aufm MacBook Pro 13″ von 2017. So richtig mobil nutzen wir den Laptop nicht mehr, eher als Desktopersatz.

David Mönkenfeld
Gast
David Mönkenfeld (@guest_78344)
1 Monat her

Und bei dem Ding erwähnt ihr das MacBook nur in Kontext: „Man braucht kein Dongle, wie beim MacBook“? – Das Ding ist eine MacBook Replik und gehört via Gerichtsurteil vom Markt geschmissen. Die einzige Frage bei der Produktion: „Wie sehr wollen wir Apple kopieren?“ – Antwort: „Ja!“ und wenn ich hier in den Kommentaren noch lese, dass Leute sich das Ding holen wollen, um dann OSX drauf laufen zu lassen ??. Das klingt schon vom Hersteller eingeplant und grenzt einfach an Illegalität. Das Ding ist kurz vor Plagiat. Entweder man kauft sich ein MacBook, oder man kauft einen Laptop, der… Weiterlesen »

Geoldoc
Gast
Geoldoc (@guest_78394)
29 Tage her
Antwort an  David Mönkenfeld

Ab wann was ein Klon ist , liegt optisch im Auge des Betrachters und rechtlich bei den entsprechenden Markenrechtsanwälten bzw. -gerichten. Ich sehe einige Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede (z.B. Lautsprecher, Anschlüsse), aber das zu diskutieren, macht wohl keinen Spaß.

Warum aber ein Windows-PC mit einer im Früjahr 2021 vorgestellter Corei5-CPU nach drei Jahren am Ende seiner Kräfte sein soll, erschließt sich mir nicht.

Genscher
Gast
Genscher (@guest_78526)
27 Tage her
Antwort an  David Mönkenfeld

Von wegen Langlebig..mein MacBook Pro 13″ von 2017 fällt schon auseinander, hat es schon nach kurzer Zeit dank der “tollen” Butterflytasttatur. Oder soll ich noch das Akku Rückrufprogram erwähnen weil Apples Geräte nicht mehr richtig laden oder in Flammen aufgehen? JA, mein Gerät ist betroffen. Wir haben alle Handys scohon auf Xiaomi gewechselt von Apple, Laptop fehlt noch. Und es ist gut und richtig, dass die Apple kopieren vom Design.

Magnitude
Gast
Magnitude (@guest_78326)
1 Monat her

Auch wenn es nicht allzu schlimm ist, trotzdem kann man nach Jahren endlich mal die Tastatur anpassen! Ebenso sollte man das Betriebssystem wählen dürfen und durch Weglassen von Windoof nochmal etwas sparen.

jobue
Gast
Jochen (@guest_78320)
1 Monat her

Moin, das liest sich ja sehr gut. Wenn man das als Hackintosh einsetzen könnte, wäre das was für mich. Könntet Ihr das mal nachschauen ob das als Hackintosh funktioniert? Da bräuchte ich den Intel ja für.

FetterSack
Gast
FetterSack (@guest_78321)
1 Monat her
Antwort an  Jochen

Kannst es ja Testen 😛 oder Mal im Hacking Tisch Forum nachfragen ob es geht.

Oder Kauf die doch gleich das neue Air mit dem m1. Hi t doch sicherlich auch schon für 1000€

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
1 Monat her
Antwort an  FetterSack

Wir sind auch am Thema Hackintosh interessiert und werden das Thema in Zukunft beim Redmibook Pro behandeln. Prinzipiell sind die Chancen meiner Meinung nach ausgezeichnet, dass es gute Builds geben wird. Die bisherigen Xiaomi Notebooks hatten auch hervorragende Hackintosh-Builds.