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Umidigi BISON Pro vorgestellt

Mit dem Umidigi Bison Pro stellt der Hersteller das dritte Gerät der Bison Reihe vor. Neben der Pro-Version existiert noch das Bison ohne Zusatz (zum Test) und das Bison GT (zur Ankündigung). Bemerkenswert ist, dass das Bison Pro sich preislich unter dem Bison GT einordnet und nur wenige Euro teurer ist als das Standard Bison. Bevor wir uns ein Urteil darüber erlauben, schauen wir uns erst mal die Fakten rund um das Umidigi Bison Pro an.

Design und Display

Das Umidigi Bison Pro misst 164 x 79,6 x 12,7 Millimeter. Damit ist es, typisch für ein Outdoorphone, ziemlich dick. Vonseiten des Designs fallen die Gummischützer an den Rändern des Gerätes auf. Für ein Outdoorphone sind die relativ dezent gehalten. Anders als viele Konkurrenzprodukte hält Umidigi sich mit knalligen Farben zurück, was das Bison Pro insgesamt etwas unauffälliger wirken lässt.

Umidigi Bison Pro 5

Umidigi schafft es trotz der Dicke des Gerätes nicht die Kameras bündig in das Gehäuse einzulassen. Stattdessen bedient man sich eines großen Kamerahügels, um alle vier rückwärtigen Sensoren unterzubringen.

Umidigi Bison Pro Kamera

 

Wie bei Outdoorphones üblich, ist das Bison Pro nach IP68 und IP69 vor Wasser und Staub geschützt. Demnach ist das Handy für ein halbstündiges Bad in 1,5 Meter Tiefe geeignet und in der Lage einen hundert Bar starken Hochdruckstrahl auszuhalten.

Umidigi Bison Pro 2

Auf der Vorderseite des Umidigi Smartphones erstreckt sich ein 6,3 Zoll großes Full HD Display. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 409 Pixeln pro Zoll – ein mehr als ausreichender Wert, um alle Inhalte scharf abzubilden. Umidigi gibt Gorilla Glas als Schutzglas für das Bison Pro an. Um welche Version des Spezialglases es sich handelt, wird nicht ersichtlich.

Hardware und Software des Umidigi Bison Pro

Umidigi Bison Pro 7

Im Umidigi Bison Pro verrichtet der MediaTek Helio G80 sein Werk. Im Vergleich zum Helio G95 aus dem Bison GT ist der Prozessor deutlich schwächer. Verglichen zum Helio P60 aus dem normalen Umidigi Bison hingegen, kann der Prozessor mit etwas höheren Ergebnissen in Antutu punkten. Die Performance sollte locker für alle Alltagsaufgaben ausreichen und auch das ein oder andere Spiel ist mit dem Helio G80 kein Problem. Unterstützt wird der Prozessor von 4 oder 8 Gigabyte LPDDR4X RAM. Mit 8 Gigabyte RAM an Bord dürfte auch Multitasking kein Problem sein. Für das Speichern von Fotos Musik und Co. ist das Bison Pro mit 128GB Festspeicher ausgerüstet. Wer will, kann der Speicher per microSD Karte erweitern. Softwareseitig setzt Umidigi auf aktuelles Android 11. Ein Update auf das in den Startlöchern stehende Android 12 ist nicht zu erwarten.

Kamera des Umidigi Bison Pro

Umidigi Bison Pro 1

Für Fotografien und Videos kommt das Umidigi Bison Pro mit vier Kameras. Dabei handelt es sich um eine 48MP Hauptkamera von Sony, eine 16MP Ultraweitwinkelkamera mit 117 Grad Blickfeld, eine 5MP Makrokamera und ein Infrarot Thermometer. Die ersten drei Sensoren sind so absoluter Standard in Mittelklasse Outdoorphones und werden aller Voraussicht nach für den ein oder anderen Schnappschuss taugen und für viel mehr nicht. Der letzte Sensor ist jedoch spannend. Ein Infrarot Thermometer? Zumindest eine nette Idee. Leider gibt Umidigi nicht viel mehr zu dem Sensor an, weshalb wir auch nicht genau wissen, wofür oder wie das Thermometer eingesetzt werden kann. Selfies können mit einer 24MP Kamera aufgenommen werden. Diese steckt Umidigi in eine Waterdrop-Notch.

Konnektivität und Akku

Alternativ zu einer Speichererweiterung kann der Hybrid-Slot des Umidigi Bison Pro genutzt werden, um eine zweite Sim-Karte zu beherbergen. Als weiteres cooles Feature verfügt das Gerät über zwei Extra Knöpfe, deren Einsatzzweck frei eingestellt werden kann. Umidigi schlägt etwa den Einsatz als dezidierten Kameraauslöser vor.

Umidigi Bison Pro 4

Ansonsten sind die Konnektivitätsmöglichkeiten ziemlicher Standard. LTE steht inklusive Band 20 zur Verfügung, dazu gibt es Wifi 5, Bluetooth 4.2, NFC und Ortung per GLONASS, Galileo und GPS. Entsperrt werden kann das Umidigi Bison Pro über einen seitlich montierten Fingerabdrucksensor. An weiteren Sensoren stehen Barometer, Beschleunigung, Näherung, Umgebungslicht, Kompass und Gyroskop zur Verfügung. Dazu gesellt sich noch das Infarot-Thermometer auf der Rückseite. Über einen 3,5mm Klinkenstecker verfügt das Bison Pro übrigens auch. Geladen werden kann der 5000mAh Akku des Handys mit bis zu 18 Watt.

Preis und Einschätzung

Preislich liegt die 4/128GB Variante des Umidigi Bison Pro momentan bei 160 Euro, für die 8/128GB Version werden 184 Euro fällig (inklusive 19% Einfuhrumsatzsteuer bei Aliexpress). Dafür gibt es ein bestenfalls geringfügiges Update gegenüber dem normalen Umindigi Bison. Die Option für mehr RAM ist schön, ansonsten tut sich kaum etwas. Der Prozessor wird etwas schneller, der Akku bleibt gleich groß, die Ladegeschwindigkeit gleich und beim Display verändert sich auch nichts. Immerhin gibt es Android 11 für die Pro Variante. Beim Umidigi Bison Pro handelt es sich im Endeffekt um ein wieder aufgewärmtes Umidigi Bison. Das Gerät konnte uns seiner Zeit im Test weitgehend überzeugen und entsprechend könnte sich auch das Umidigi Bison Pro zu einem stabilen Standard-Outdoorphone mausern. Wir werden das Smartphone nach Möglichkeit einem ausführlichen Test unterziehen, um dieser Frage nachzugehen.

Quellen

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Rolfinger
Gast
Rolfinger (@guest_79875)
1 Monat her

Die Daten hören sich nicht schlecht an aber: UMIdigi schwankt sehr bei der Qualität. Haben ein Power 3 (richtig gut) und ein A9 Pro laufen. Beim A9 Pro gibt’s immer BT Abbrüche, ein angegebenes WIFI im 5GHz Bereich existiert nich, also nur 2,4 und die automatische Displayhelligkeit ist immer zu hoch, Nachjustieren bringt nichts, selbst im Halb dunkel wird die Helligkeit voll aufgedreht.
Also die Automatik abgeschaltet
Updates kamen 3 kleinere bis Anfang des Jahres das wars. Ist ja auch bekannt bei den kleinen Herstellern.

Mike
Gast
Mike (@guest_79882)
1 Monat her
Antwort an  Rolfinger

Anzumerken ist auch, dass Umidigi früher Umi hiess und bei den Specs gelogen hatte (kein Gorilla Glass, Klinkenanschluss nach 1 Woche kaputt usw). Zudem fast keine Updates. Für den Preis der Geräte hier, kann man schon die günstigsten Xiaomi und Realme kaufen – und hat garantiert die bessere Wahl getroffen.