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Umidigi F3 – Drei neue Mittelklasse-Handys vorgestellt

Auch Umidigi beackert weiterhin die „normale“ Mittelklasse neben den etablierten Outdoor-, Budget- und Big-Battery-Smartphones. Die Umidigi F3 Serie bietet nun eine 48MP Sony Hauptkamera, aber sonst leider nicht viel Neues.

Umidigi F3 Head 2

Mit der Umidigi F-Serie eifert der kleine chinesische Hersteller Xiaomi nach: Der Name erinnert an die Poco-Modelle und die Ausstattung an die Redmi-Modelle. Auch die Redmi Note 11 Reihe ist mit sechs Modellen komplett überladen, das Namenschaos komplett. Deshalb zieht Umidigi wenigstens mit gleich drei neuen F3 Smartphones nach. Die Unterschiede zwischen den drei Smartphones sind schnell geklärt. Die Basis ist bei allen drei gleich und wesentliche Ausstattungsmerkmale teilen sich die drei Geräte ebenfalls:

  • Das Umidigi F3 ist das beste Modell der Reihe und bietet mit dem MediaTek Helio P70 mehr Performance. Preislich liegt es bei ca. 217€.
  • Das Umidigi F3S bietet als Hauptkamera noch den 48MP Sony Sensor, muss aber schon auf den langsameren Unisoc T610 ausweichen. Auch kommt statt UFS 2.1 nur eMMC 5.1 Speicher zum Einsatz. Dazu lädt das F3S nur mit 10 Watt. Der Preis liegt bei ca. 184€.
  • Das Umidigi F3 SE verzichtet auf den Makrosensor und die Frontkamera löst niedriger auf. Features wie NFC und ein Gyroskop entfallen ebenfalls. Das günstigste Modell startet bei ca. 150€.

Das Umidigi F3S und F3 SE fassen wir in einem Punkt zusammen – Die Unterschiede (Kamera und Ausstattung) sind bereits geklärt. Dafür packen wir den Vorgänger mit in die Vergleichstabellen, denn das Umidigi F2 sieht auf dem Papier kaum schlechter aus.

Umidigi F3 SE Beitragsbild
Umidigi F3S / F3SE
Umidigi F3 Beitragsbild
Umidigi F3 – Drei neue...
black f2
Umidigi F2 Testbericht
Größe 168,3 x 76,6 x 8,75mm 168,3 x 76,6 x 8,8mm 162,6 x 77,7 x 8,7mm
Gewicht 195g 195g 215g
CPU Unisoc Tiger T610 - 2 x 1,8GHz + 6 x 1,8GHz Mediatek Helio P70 - 4 x 2,1GHz + 4 x 1,9Ghz Mediatek Helio P70 - 4 x 2,1GHz + 4 x 1,9Ghz
RAM 6 GB RAM 8 GB RAM 6 GB RAM
Speicher erweiterbar Hybrid
hybrid web
Hybrid
Hybrid
hybrid web
Hybrid
Ja
speichererweiterung web
Speichererweiterung
Display 1650 x 720, 6,7 Zoll 60Hz (IPS) 1650 x 720, 6,7 Zoll 60Hz (IPS) 2340 x 1080, 6,5 Zoll 60Hz (IPS)
Betriebssystem Android 11 Android 11 Android
Akku 5150 mAh (10 Watt) 5150 mAh (18 Watt) 5150 mAh (18 Watt)
Kameras 48 MP + 8MP (dual) + 5MP (triple) 48 MP + 8MP (dual) + 5MP (triple) 48 MP + 13MP (dual) + 5MP (triple)
Frontkamera 16 MP 16 MP 32 MP
Anschlüsse 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C, Dual-SIM 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C, Dual-SIM 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C, Dual-SIM
Entsperrung Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41
Zum Testbericht

Umidigi F3, F3S & F3 SE:

  • 4G LTE-FDD: B1 /2 /3 /4 /5 /7 /8 /12 /13 /17 /18 /19 /20 /25 /26 /28A /28B /B66
  • LTE-TDD: LTE-TDD: B34 /38 /39 /40 /41

Design & Display

Äußerlich gibt es kaum Unterschiede bei den drei Umidigi F3 Smartphones, abgesehen von der Dual-Cam beim Umi F3 SE. Die Abmessungen betragen 168,3 x 76,6 x 8,75 Millimeter und das Gewicht liegt bei 195 Gramm. Bei den Farben hat man die breite Auswahl zwischen Schwarz, Silber, Gold, Hell- und Dunkelblau. Alle Varianten sind in einem matten Metallic-Look gehalten und tragen hinten den „BEYOND DREAMS“ Schriftzug. Dieses Design mit großem Schriftzug ist unter anderem auch vom Hersteller Realme bekannt.

Am Rahmen gibt es nicht nur die Kombination aus USB-C + 3,5mm Kopfhörer-Anschluss zu entdecken, auch ein zusätzlicher frei-belegbarer Button befindet sich links außen. Der Fingerabdrucksensor ist in den Powerbutton integriert.

Beim verbauten Display geht Umidigi ganz klar einen Schritt zurück und muss sich hier definitiv Kritik einstecken. Verbaut ist bei allen drei Smartphones ein 6,7 Zoll großes LCD-Panel im 20,6:9 Format, welches lediglich mit 1650 x 720 Pixel auflöst. Die Bildwiederholungsfrequenz liegt ebenfalls nur bei 60 Hertz.

Hardware & System

Das Umidigi F3 übernimmt den Helio P70 des Vorgängers und wird ungefähr 200.000 Punkte im AnTuTu Benchmark erreichen. Der Octa-Core SoC setzt sich aus 4 x Cortex-A73 und 4 x A53 mit einem Mali-G72 MP3 zusammen. Gefertigt ist der Chip im 12nm Verfahren. An Speicher bietet das Umidigi F3 gleich 8GB LPDDR4x Arbeits- und 128GB UFS 2.1 Systemspeicher.

Das Umidigi F3S und F3 SE müssen mit dem Unisoc Tiger T610 auskommen. Im AnTuTu-Benchmark sollte er ungefähr 180.000 Punkte liefern. Gefertigt ist der Octa-Core ebenfalls im 12nm Verfahren. Das Umidigi F3S bietet 6GB LPDDR4x RAM und 128GB eMMC 5.1 Systemspeicher. Das F3 SE schraubt auf 4GB Arbeitsspeicher runter.

Antutu

Geekbench Single
Geekbench Multi
3D Mark (Slingshot)

Beim System kommt leider noch Android 11 zum Einsatz, obwohl einige kleine Hersteller bereits mit Android 12 ausliefern. Und die Frage nach Updates ist bei Umidigi nach wie vor schwierig…

Kamera der Umidigi F3 Reihe

Beim Vorgänger, dem Umidigi F2, kam noch ein nicht näher-spezifizierter 48MP Sensor in der Quad-Cam zum Einsatz. Beim neuen Umidigi F3 und F3S bezeichnet ihn der Hersteller nun näher als „Sony“ Fabrikat. Wenn dem so ist, handelt es sich vermutlich um den Sony IMX586. Auch wenn der IMX586 in vielen bekannten Flagships vor circa 3 Jahren zum Einsatz kam, sollte man nicht die beste Aufnahmequalität erwarten. Die „kleinen Hersteller“ scheitern meist an der Software – Einblicke bekommt man zum Beispiel vom Umidigi Bison – hier im Praxistest.

Umidigi F3

Umidigi F3S

Umidigi F3 SE

Hauptkamera: Sony 48MP, f/1.8 Sony 48MP, f/1.8 20MP, f/2.2
Ultraweitwinkel: 8MP, f/2.2, FoV 120° 8MP, f/2.2, FoV 120° 8MP, f/2.2, FoV 120°
Makro: 5MP, f/2.4 5MP, f/2.4
Frontkamera: 16MP, f/2.2 16MP, f/2.2 8MP, f/2.2

Für die Triple-Cam gesellt sich ein 8MP Ultraweitwinkelsensor und 5MP Makrosensor hinzu. Die Frontkamera in der Waterdrop-Notch löst mit 16MP auf. Das günstigere Umidigi F3 SE wird eine niedrigere Kameraqualität mit den beschnittenen Sensoren liefern.

Ausstattung

Alle drei Umidigi F3 Smartphones nehmen im Hybrid-Slot entweder zwei Nano-SIM Karten oder SIM + MicroSD-Karte zur Speichererweiterung auf. Löblich bei Umidigi ist das breite Spektrum an unterstützten LTE-Frequenzen. Zu den Konnektivitätsstandards zählen zudem Dual Band WiFi (2.4 & 5.0 GHz) und GPS mit Unterstützung von GLONASS, BeiDou, Galileo und einem E-Kompass. Auch ein FM-Radio ist dabei, das sogar ohne angeschlossenes Headset funktioniert. Kleines Detail: Das teuerste F3 hat nur Bluetooth 4.2, während das Umidigi F3S und F3 SE bereits Bluetooth 5.0 an Bord haben. NFC bleibt nur dem F3 SE vorenthalten. Der Akku ist mit 5150mAh stets angemessen groß und lädt beim Umidigi F3 mit bis zu 18 Watt – Sonst leider nur mit 10 Watt über USB-C.

Unsere Einschätzung zu den neuen Umidigi F3 Smartphones

Wenn man bedenkt, dass das Umidigi F2 kaum schlechter ist und schon deutlich im Preis gefallen ist, wird es schwer für die neuen Modelle. Der Sony Hauptsensor ist ein Schritt nach vorne, das Display ein großer Schritt zurück und der „Rest“ reicht in der heutigen Technik-Welt einfach nicht aus.

Mit einem guten Gewissen können wir bei dem Preis wohl kaum zum Umidigi F3 oder den günstigeren Ablegern raten. Das ältere System, ein dürftiges Display und wenig Rechenleistung – Im Vergleich, was Xiaomi, Redmi, Poco und Realme in der Mittelklasse für eine Show abliefern, steht das Gesamtpaket von Umi im Dunkeln. Zu hoffen ist natürlich, dass die Preise nach Release deutlich fallen werden. Die unter 100€ Preisklasse ist aktuell nicht überfüllt.

Quellen

Preisvergleich

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Mike
Gast
Mike (@guest_88069)
1 Monat her

Ist der Support für Geräte eigentlich immer noch so beschissen, wie in der Vergangenheit? Sprich: Geräte die schnell mal Mängel aufweisen und kaum bis gar keine Software-Updates?

Sascha24
Gast
Sascha24 (@guest_88032)
1 Monat her

Ich persönlich würde trotzdem zu den aktuell auch hier in DE vertreten Marken wie Oppo oder Xiaomi greifen, zum einen bieten die meisten Geräte mehr Potenzial für die Preise und zudem hat man deutschen Support.

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_88034)
1 Monat her
Antwort an  Sascha24

Trotzdem wäre es schade um die kleinen Hersteller, denn Monopole sind niemals gut. Ich hoffe, dass sich Cubot, Ulefone, Umidigi und Co. wenigstens in ihren Nischen halten können.

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