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Xiaomi E-Scooter mit Zulassung für Deutschland

Schon lange überschlagen sich die Gerüchte zum ersten Xiaomi E-Scooter für den deutschen Markt. Die rechtlichen Anforderungen sind höher als in den meisten anderen Ländern. Wir hatten euch bereits letztes Jahr bei der IFA über die E-Scooter von Xiaomi für den deutschen Markt berichtet. Jetzt sind der Mi Electric Scooter 1S und Pro 2 auf der Webseite des Kraftfahrt-Bundesamtes aufgetaucht. Damit verfügen die beiden Modelle über eine allgemeine Betriebserlaubnis und sind neben sicherheitsrelevanten Merkmalen auch auf 20 km/h beschränkt. Die Basis für die beiden neuen Xiaomi Scooter ist der weltbekannte Mijia M365, der mit einer besonders guten Preis/Leistung punkten konnte. Im Angebot ging das E-Fahrzeug für die letzte Meile für nur 300€ über die Ladentheke. Für den 1S in Deutschland geht man aktuell von 399€ und bei der Pro-Version von 499€ aus. Schauen wir uns in diesem Artikel kurz an, was die Xiaomi E-Scooter zu bieten haben.

Eintrag der Xiaomi Scooter beim Kraftfahrtbundesamt

Technische Details der Mi Scooter

Beide Xiaomi Scooter Modelle verfügen über einen ähnlichen Motor, wobei der Pro 2 mit einem 300 Watt (600 Watt maximal) und der 1S mit einem 250 Watt Motor (500 Watt maximale Leistung) ausgestattet ist. Das sorgt für eine limitierte Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h. Die 8,5″ großen Reifen sind mit Luft befüllt und federn damit auch auf unebenen Untergründen angenehm ab. Die vorgeschriebenen beiden unabhängigen Bremssysteme werden durch eine elektrische und eine mechanische Bremse realisiert. Die Abmessungen betragen 108 x 43 x 114 Zentimeter und 108 x 43 x 49 cm im eingeklappten Zustand. Das zulässige Maximalgewicht laut Hersteller für beide Scooter sind 100kg. Ausgerüstet ist der Xiaomi Scooter 1S und Pro 2 außerdem mit Bluetooth (zur Verbindung mit der App) und nach IP54 zertifiziert.

xiaomi scooter mijia 1

Unterschiede zwischen dem Mi Scooter 1S und Pro 2

Der größte Unterschied bei den Modellen ist die Reichweite mit 30 Kilometer beim 1S und 45km beim Pro 2. Dies kommt durch den Unterschied bei der Akkukapazität zu Stande: 275Wh beim 1S und 474 Wh beim Pro 2. Damit steigt auch das Gewicht des Pro 2 Scooter auf 14,2 kg, der Mi Scooter 1S wiegt nur 12,5 kg. Wer sich für das Design und die Verarbeitung interessiert, kann gerne bei unserem Testbericht des M365 nachlesen.

Unsere Einschätzung und Verfügbarkeit

Der Verkauf wird voraussichtlich noch diesen Sommer starten und damit eine günstige und insbesondere hochwertige Alternative auf dem E-Scooter Markt bereitstellen. Während die Verleihfirmen in Deutschland auch bedingt durch Corona aktuell stark ausgebremst werden, ist eine private Anschaffung je nach Einsatzzweck durchaus eine Überlegung wert. Sobald ein genauer Termin für den Verkauf bekannt ist, werden wir Euch an dieser Stelle informieren.

Ist für euch das Thema E-Scooter seit der deutschen Gesetzgebung gegessen, oder würdet ihr euch auch einen günstigen (um die 300€) teuren E-Scooter privat anschaffen? Wir freuen uns auf eure Kommentare.  %name

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Nica
Gast
Nica

Ich habe M365. Das heißt, darf ich eigentlich nicht fahren, falls ich sogar Versicherung abschließe?

Bernd
Gast
Bernd

Mal hoffen das Xiaomi dann auch eine Firmware für dem M365 heraus bringt. Dann kann man endlich legal fahren

Keule
Mitglied
K S

Es geht nicht nur um die Software. Die Hardware müsste auch angepasst werden.
Und dann zusammen eine Zulassung bekommen.

Nica
Gast
Nica

Kann ich wissen, wie man das machen?

PanEuropean
Gast
PanEuropean

Die E-Scooter sind nette Gadgets. Fahrrad – oder wer´s braucht E-Bike – sind praktischer. Gefährlicher ist es mit den E-Scootern auch. Und wenn ich sehe, wieviele diese Teile verkehrswidrig und andere gefährdend benutzen, müsste man eigentlich schon wieder über ein Verbot nachdenken.

Tim Walter
Gast
Tim Walter

Wer Fahrräder oder E-Bikes mit elektroscooter und vergleicht hat den Sinn nicht verstanden.
Versuch doch mal mit deinem Fahrrad in einen Zug einzusteigen und schau wie goutiert wenn ein Zug voll ist.

Jan
Gast
Jan

Du vergisst das du mit E-Bike innerhalb von geschlossenen Ortschaften auf der Straße fahren musst und außerhalb darfst du erst den Radweg benutzen und wenn du vor dem 1.4.1964 geboren wurdest dann brauchst du für ein E-Bike keinen Führerschein danach ja mindestens für Mofa auch wenn du damit nur 25km schnell fährst, dazu unterschätzen viele die Geschwindigkeit als auch den Bremsweg, gegebenenfalls fehlt noch der Tacho und/oder die Bremsen sind zu schwach, dazu kommt noch laut Arbeitsschutz soll man alleine nicht mehr wie 25kg heben/tragen als Mann (als Frau sind es sogar wohl nur 15kg) es sei denn man packt zu zweit an oder nimmt andere diverse Hilfsmittel, ein E-Bike kann allerdings schon mal bis zu 30kg schwer sein.

Kurz du vergleichst hier 🍏 mit 🍐 und mit einem E-Roller hast du ganz andere Probleme und das fängt schon beim Schuhwerk für eine entsprechende Standfestigkeit während der Fahrt!

Jörg
Gast
Jörg

Da bringt einer aber ganz schön was zur späten Stunde durcheinander.
Und was hat der Arbeitsschutz und die Schuhe hier verloren.

Jan
Gast
Jan

Wenn das E-Bike gut 30kg wiegt dann ist das halt für viele Leute auf Dauer zu schwer um es nach der Nutzung wieder in den Keller zu stellen und bleibt deswegen häufig draußen stehn und eigentlich sollte man bei diesem Gewicht schon zu zweit anpacken wenn es mehr wie 25 kg schwer ist.

Der ADAC z.b. empfiehlt bei einem E-Roller Rutschfestes Schuhwerk zu verwenden damit man nicht allzu schnell von diesem fliegt sondern mehr halt hat, dazu Fahrradhandschuhe samt Helm und Protektoren für Ellenbogen als auch für die Knien. Auch sollte man vorrangig die Radwege dafür verwenden.

Jörg
Gast
Jörg

Nicht zu vergessen!!!
Haftpflichtversicherung ist zwingend vorgeschrieben. Diese wird mit einer aufgeklebten Versicherungsplakette am Roller nachgewiesen. Die Haftpflichtversicherung haftet für Schäden, die Dritten durch den Elektro-Scooter zugefügt werden.
Zudem bieten manche Versicherung die Möglichkeit zusätzlich eine freiwillige Teilkasko-Versicherung abzuschließen. Mit Versicherungskennzeichen ausgestattet ist, kommt die jeweilige Haftpflicht-Versicherung für Schäden Dritter auf.
Nicht zusammenklappbare Elektro-Scooter können in der Bahn mitgenommen werden, wenn dafür eine Fahrradkarte gelöst wird.
Auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung sind für die kleinen E-Roller, ohne Zusatzzeichen, verboten.
Na ja, da ist ein E-Bike die schnellere und komfortablere Fortbewegung.

Jenny
Gast
Jenny

Brauche ich alles zum Glück nicht und meiner geht 25kmh.
Nach einem Jahr ist die Batterie leider ich nicht mehr so gut. Mit Vollgas komme ich vielleicht noch 15km. Bei euch in D kommt ihr mit dem Eco Mode und den 20kmh vielleicht auf 25km.
Aber steh einmal über eine Stunde auf dem Roller….

Tim Walter
Gast
Tim Walter

Steigt doch mal kurz in den Zug mit deinem E-Bike ein was für ein sinnloser Vergleich das sind zwei komplett unterschiedliche fortbewegungsmittel

Jan
Gast
Jan

Es gibt jedoch auch Falträder als E-Bike! 😉