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ZD Racing DBX-07 – riesiger RC Buggy im Test

Getestet von Jens M. am
Vorteile
  • sehr robustes RC Auto
  • massig Power und Speed
  • sehr detailgetreu verarbeitet
  • über 80 km/h mit 6S Akku!
Nachteile
  • absolut kein Kinderspielzeug!
  • recht hoher Preis
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Mit dem ZD Racing Pirates 3 BX-8E Buggy habe ich Euch bereits ein etwas größeres RC Fahrzeug im Maßstab 1:8 vorgestellt. Nun folgt mit dem ZD Racing DBX-07 das bisher größte RC Auto in unseren Tests. Dieser Desert Buggy im Maßstab 1:7 ist wirklich riesig! Wie er im Test abschneidet, erfahrt Ihr in folgendem Artikel.

Design & Verarbeitung

Ich habe bereits den ZD Racing BX-8E Buggy für Euch getestet und war sehr begeistert von der Verarbeitung und der Performance die ZD Racing mit diesem 1:8er Buggy geliefert hatte. Aber natürlich sind klassische Race Buggys nicht die einzigen RC Autos die ZD Racing im Programm hat. Mit dem ZD Racing DBX-07 ist nun ein neuer Desert Buggy im Maßstab 1:7 erschienen. Diesen Desert Buggy gibt es bereits als ZD Racing DBX-10 im Maßstab 1:10 und nun hat man eben noch eine deutlich größere Variante herausgebracht. Angelehnt sind diese China RC Autos u.a. an den Losi Lasernut (1:10) oder den noch größeren Losi DBXL-E (1:5).

Schon beim Auspacken des DBX-07 aus dem Karton wird deutlich: dieses RC Auto ist wirklich riesig! Die fünf Räder (4 + 1 Ersatzrad auf dem Heck) müssen vor dem ersten Einsatz noch an den Wagen geschraubt werden. Dafür liegen sowohl geschlossene Radmuttern als auch ein Radschlüssel im Lieferumfang bereit – das fühlt sich direkt sehr hochwertig an. Beim ersten Anheben des DBX-07 mit montierten Rädern bestätigt sich der Ersteindruck des “Riesen” nochmals: dieses RC Auto wiegt ohne Akkus stolze 5,9 kg! Mit Akkus liegt er also bei über 6 kg fahrfertigem Gesamtgewicht! Damit wiegt er am Ende fast doppelt so viel wie der ZD Racing BX-8E Buggy. Aber trotz der Größenunterschiede sind sich beide Autos in vielen grundsätzlichen Dingen und sogar in einigen verbauten Teilen doch recht ähnlich. Dies gilt u.a. auch für die Verarbeitungsqualität und das Design. Der ZD Racing DBX-07 geht schon fast in den sogenannten “Scaler-Bereich”, denn trotz seiner Größe hat er doch erstaunlich viele Details , die ihn sehr “echt” wirken lassen. So findet man u.a. Seitenspiegel, Feuerlöscher, Netze an den Seitenscheiben, eine Lightbar vorn und hinten, zusätzliche Frontleuchten mit steuerbaren Lichtmodi oder aber auch die Gummischläuche an den Dämpfern des DBX-07. Es sind also auch diese Details, die diesen Desert Buggy definitiv zu einem Hingucker machen.

Aber auch die Umsetzung im Ganzen sowie im Detail möchte ich hier ausdrücklich loben. Es wirkt eben nicht wie ein “billiges Chinaspielzeug”, sondern vielmehr wie ein absolut ernstzunehmendes RC Auto. Die Karrosserie-Teile im Carbon-Look tragen verschiedene Schriftzüge und sind zusätzlich mit dezenten Mustern versehen. Den DBX-07 gibt es in der hier gezeigten grauen Carbonlook-Variante sowie in einer blauen Camouflage-Version. Zusammen mit den orange-farbenen Dämpfern und den Felgen im Beadlock-Look (die Reifen sind normal geklebt und die Schrauben daher nur “Optik”) wurde so ein wirklich cooler Look geschaffen. Zusätzlich gibt es neben den beiden Farbversionen auch noch jeweils eine RTR-Version (Ready To Run) und eine Kit-Version (ohne Elektronik).

Wie bereits oben beschrieben, wirkt das Gesamtdesign hauptsächlich aufgrund der Größe dieses RC Autos. Der Maßstab 1:7 bedeutet hier nämlich konkret Maße von ca. 69 cm in der Länge, ca. 38,5 cm in der Breite und circa 23,5 cm in der Höhe. Damit ist der DBX-07 das mit Abstand größte Auto in meinen bisherigen RC Tests und im Vergleich zu den 1:14er oder auch 1:12er Wltoys Modellen ein echtes RC Monster!

v.l.n.r.: ZD Racing DBX-07 (1:7) – ZD Racing BX-8E (1:8) – Wltoys 104001 (1:10) – Wltoys 124018 (1:12) – Eachine EAT14 (1:14)

Auch die Reifen sind mit 16,5 x 6,3 cm wirklich riesig. Sie sind auf einer chromfarbenen Beadlock Felge montiert. Jedoch handelt es sich hier quasi um Fake-Beadlock Felgen und die Reifen sind wie gewohnt mit der Felge geklebt. Dem Lieferumfang liegen noch kleine Schrauben bei, die in die Löcher am Felgenrand geschraubt werden können. Ich habe darauf verzichtet, aber dies wäre sicher noch ein weiterer Schritt hin zu einem wirklich realistisch aussehenden Desert Buggy.

Auch der ZD Racing DBX-07 hat den typischen Aufbau eines RC Autos: Er besteht aus einem stabilen Aluminium-Chassis, auf dem dann das Fahrwerk und die Elektronik untergebracht sind. Die Karosserie mit ihren vielen Details ist bei diesem Modell auf Höhe der Hinterachse fest mit dem Chassis verbunden und besitzt einen Klapp-Mechanismus. Man muss zwei Karo-Pins auf der Fronthaube entfernen und kann dann die gesamte Karosserie nach oben klappen (siehe Bild oben). Nun hat man freien Blick auf die Elektronik, kann die Akkus einlegen und schließlich das Fahrzeug einschalten. Der hier getestete ZD Racing DBX-07 ist, wie auch alle bisher bei uns getesteten RC Fahrzeuge, ein sogenanntes RTR-Modell (Ready To Run). Im Lieferumfang ist also alles dabei, um direkt eine Ausfahrt mit diesem RC Monster machen könnt. Aber dazu später mehr.

Was die Optik angeht, haben wir hier ganz sicher das bisher spektakulärste RC Auto in unseren Tests! Der ZD Racing DBX-07 ist einfach riesig groß und hat trotzdem viele kleine Details, die ihn wirklich sehr real wirken lassen. Mit fast 70 cm Länge und einem Gewicht von über 6 kg ist er ein echtes RC Monster und hinterlässt schon beim ersten Anblick ein “Haben will!” Feeling. Die Verarbeitungsqualität der einzelnen Teile ist auf sehr hohem Niveau und das Design mit zwei verschiedenen Farbversionen kann sich definitiv sehen lassen! Kurzum: optisch ist der DBX-07 ein echtes RC Highlight!

Chassis & Fahrwerk

Der Aufbau des ZD Racing DBX-07 darf getrost als klassisch bezeichnet werden, denn die Grundlage für das Auto bildet ein 4 mm starkes Aluminium-Chassis, welches an den Seiten noch jeweils einen schmalen Kunsstoffstreifen als seitlichen Schutz besitzt. Das Chassis macht einen sehr robusten Eindruck, was auch nötig ist bei der Länge und dem Gesamtgewicht des DBX-07. Damit sich das Chassis auch bei Sprüngen und/oder härteren Landungen nicht verbiegt, sind mittig zwischen den beiden Dämpferbrücken noch zwei 5 mm starke Aluminiumstreben verbaut. Diese kennt man eher von Stunttrucks und sie machen das Chassis endgültig “bombensicher” was Verwindung angeht. Auf dem zentralen Teil des Chassis befinden sich wie gewohnt die Elektronik samt Akkufächern. Des Weiteren verfügt auch dieser Desert Buggy über drei Differentiale. Jeweils eins an Vorder- und Hinterachse sowie ein Mitteldifferential, was sich, wie der Name schon sagt, im zentralen Teil des RC Autos befindet. Das Mitteldifferential des DBX-07 hat einen Aluminiumkörper und sitzt in einem Aluminiumkäfig. Auch hier sieht man wieder die robuste Bauweise des gesamten Fahrzeugs.

Am vorderen und hinteren Ende des Chassis befindet sich jeweils eine Dämpferbrücke, die wie gewohnt auf dem Differentialgehäuse montiert ist. Die Dämpferbrücken des DBX-07 sind teilweise schwarz eloxiert und sehen wirklich gut aus. Mit 6 mm Stärke sind sie auch ordentlich robust. Die Dämpferrücke mit darunterliegendem Differentialgehäuse sind jeweils auch der Mittelpunkt für die Vorder- bzw. Hinterachse. Diese sind vom Grundaufbau her ähnlich wie bei allen anderen von mir getesteten RC Autos: so finden wir an der Vorderradaufhängung jeweils einen unteren Querlenker, einen oberen Querlenker, eine Lenkstange, eine Antriebswelle sowie einen zweiteiligen Radträger. Der Radträger besteht sogar teilweise aus Aluminium. Die Hinterradaufhängung besteht ebenfalls aus unterem und oberem Querlenker, der Antriebswelle und einem Radträger. Auch hier besteht der Radträger wieder aus Aluminium. Die Antriebswellen haben an beiden Achsen eine Stärke von 5 mm und auch hier sieht man wieder, dass Wert auf die Robustheit der einzelnen Bauteile gelegt wurde. Bei einem Blick auf die unteren Querlenker aus Kunststoff wird schnell deutlich, dass es sich um eine identische Form wie die der Querlenker des BX-8E Buggys handelt. Dies verwundert im ersten Augenblick schon, denn der Größenunterschied zwischen beiden Autos ist doch deutlich sichtbar (vergleiche Foto weiter oben). Somit hätte man etwas größere bzw. vor allem etwas längere Querlenker erwartet. Anstatt längerer Querlenker hat ZD Racing dem DBX-07 aber einfach eine Spurverbreiterung an der Radaufnahme verpasst, sodass der Wagen dadurch einen etwas breiteren Radstand bekommt.

Da es sich um ein Allrad-Fahrzeug handelt, werden die einzelnen Räder der Achsen schließlich über die Differentiale und die Antriebswellen in Bewegung gesetzt. Die Achsdifferentiale wiederum, werden über einen dreiteiligen zentralen Antriebsstrang bewegt, welcher seinerseits schließlich am Mitteldifferential hängt. Das Hauptzahnrad des Mitteldifferentials wird wie gewohnt vom Motorritzel angetrieben. Wir haben hier also wieder einen realistischen Aufbau des gesamten Antriebstrangs.

Wirklich “neu” am ZD Racing DBX-07 im Vergleich z.B. zum 1:8er Buggy ist, dass er über eine mechanische Scheibenbremse verfügt. Diese Scheibenbremse sitzt am Mitteldifferential und wird über ein zusätzliches Servo gesteuert. Das Ganze wirkt dann quasi wie eine Handbremse. Bei abrupten Bremsvorgängen kann man damit seinen Antriebsstrang schonen, denn die Scheibenbremse sitzt direkt an einer der mittleren Antriebswellen und bremst diese dann ab, ohne dass dafür die Ritzel deutlich höheren Belastungen ausgesetzt sind, wie es bei einer Motorbremsung der Fall wäre. Gesteuert wird die Handbremse über einen Kanal der Fernsteuerung. Schiebt man den Schalter direkt unterhalb des Funkenkopfes nach vorn, so wird die Handbremse aktiviert und alle Räder blockieren. Zum erneuten Anfahren muss die Bremse dann aber wieder durch Betätigung des Schalters gelöst werden.

Neben dem Antriebsstrang ist natürlich auch die Federung ein wichtiger Bestandteil des Fahrwerks. Hierfür sind an beiden Dämpferbrücken jeweils zwei recht große Dämpfer verbaut. Diese bestehen aus Aluminium und der Dämpferkörper ist zudem orange eloxiert. Zusammen mit den schwarz eloxierten Teilen wie der Dämpferkappe und dem Einstellrad zur Federvorspannung sowie den weißen Federn, sehen die Dämpfer des DBX-07 wirklich richtig cool aus. Alle Dämpfer sind natürlich mit Öl befüllt und wer mag, kann über unterschiedliche Viskosität des Dämpferöls schließlich die Fahreigenschaften seines ZD Racing DBX-07 selbst beeinflussen. Eine weitere Möglichkeit selbst Einfluss auf die Fahreigenschaften zu nehmen, ist die Abstimmung der drei Differentiale durch unterschiedliches Silikonöl. Hier erhöht oder verringert man gewissermaßen die Sperrwirkung des Differentials und damit die Kraftübertragung auf die vier Räder bzw. die zwei Achsen. Mit den Dämpfern und den Differentialen kann man also ein ganz eigenes Setup für den Desert Buggy finden. Dazu ist lediglich Silikonöl verschiedener Viskosität nötig und natürlich ein wenig Schrauberarbeit. Wer sein Fahrzeug besser kennenlernen will, fängt auf kurz oder lang aber sowieso an es mehr oder weniger stark zu zerlegen und dabei kann man dann bspw. so ein Differential-Setup direkt mitmachen.

Die Ersatzteilversorgung für den ZD Racing DBX-07 ist aktuell schon wirklich gut. Man bekommt alle nötigen Ersatzteile in den gängigen China-Onlineshops (vor allem Banggood und AliExpress) und sollte lediglich die Lieferzeiten etwas im Auge haben. Aber dies trifft ja bereits auf das RC Auto an sich zu. Grundsätzlich können, wie bereits etwas weiter oben beschrieben, auch einige Teile des BX-8E Buggy verwendet werden. Zudem gibt es mit dem ZD Racing EX-07 quasi auch eine Straßenversion des großen 1:7er Autos. Viele Teile des EX-07 sind dabei identisch mit denen des DBX-07 was die Suche in den Onlineshops doch erleichtern kann.

Elektronik

Ein so großes und schweres RC Auto braucht doch aber auch einen kräftigen Motor, oder? Oh ja und den hat er auch! Im DBX-07 ist ein 4282er Brushless Motor mit 2000 KV verbaut. Dieser Motor misst 42 mm im Durchmesser und ist 82 mm lang – wie auch der Rest des Autos ein kleines Monster. Dieses kleine Motormonster wird dann auch gleich von zwei 30 mm Lüftern gekühlt.

Als Kontrolleinheit ist ein Fahrtenregler (auch “ESC” – Electronic Speed Controller – genannt) mit 150 A Dauerstrom verbaut. Dieser Regler besitzt ebenfalls einen Lüfter und macht die Nutzung von 4S aber auch 6S LiPo Akkus möglich.

Der Empfänger des DBX-07 befindet sich in der sogenannten Empfängerbox. Diese liegt direkt über dem Lenkservo. Verbaut ist ein Servo mit 25 kg Stellkraft, was überraschenderweise sogar angenehm schnell ist. Stellkraft und Schnelligkeit des Servos gehen hier also, anders als beim BX-8E Buggy, absolut in Ordnung.

Der ESC ist über die Motorkabel mit dem Motor verbunden. Außerdem hängt der Empfänger samt den beiden Servos (Lenk- und Handbremsservo) ebenfalls am ESC. Befeuert wird diese Elektronik von den zwei 3S LiPo Akkus, die auch perfekt in die zwei Akkufächer im hinteren Teil des Wagens passen. Die Akkufächer sind 4,9 cm x 15,5 cm groß und befinden sich links und rechts von den Mittelstreben, sodass beim Betrieb mit zwei Akkus auch eine gute Gewichtsverteilung möglich ist. Die Akkus werden über die T-Stecker mit dem Regler verbunden. Der Regler hat also gleich zwei T-Stecker, die in Reihe geschaltet sind. Somit addiert sich die Zellspannung der beiden 3S Akkus und der Wagen läuft mit den mitgelieferten Akkus schließlich auf 6S! Mit einem sogenannten Loop-Stecker kann aber auch nur ein Akku im Fahrzeug betrieben werden. So viel vorweg: ich selbst fahre den ZD Racing DBX-07 in der Regel mit einem 4S Akku, da die Power absolut ausreichend ist. Dazu habe ich den Stecker am Regler einfach umgelötet.

Blick auf das “Innenleben” des ZD Racing DBX-07

Auch die Elektronik des ZD Racing DBX-07 macht einen absolut wertigen Eindruck und scheint gemessen an der Größe des Fahrzeugs auch sinnvoll dimensioniert zu sein. Der ESC verträgt ohne Probleme Akkus mit bis zu 6S und der recht kraftvolle Brushless Motor kann dieses 1:7er Modell ordentlich nach vorn katapultieren – aber dazu später mehr.

Lieferumfang

Der Lieferumfang ist passend zu der Größe des ZD Racing DBX-07 doch recht üppig:

  • ZD Racing DBX-07 RC Auto
  • 2x 5.000 mAh 3S LiPo Akkus
  • 2x Klettband
  • 4x Klebepads
  • 2x Kabelbinder
  • Deko-Schrauben für die Felgen
  • Servohorn-Adapter
  • Wheeliebar
  • Ladegerät
  • Reifenschlüssel
  • Anleitung

Fernsteuerung & Reichweite

Bei der Fernsteuerung (kurz auch “Funke” genannt) handelt es sich um eine mit “ZD Racing” gelabelte DumboRC Pistolenfernsteuerung. Konkret ist es das Modell DumboRC X4 sowie der passende Empfänger DumboRC X6F. Es handelt sich um eine 4-Kanal-Funke, die mit vier AA-Batterien betrieben wird.

Ich hatte Euch die DumboRC X6, also gewissermaßen die 6-Kanal-Version dieser ZD Racing Funke, bereits in meinem Brushless Umbau des Wltoys 144001 und empfohlen. Die Funke überzeugt mit einer hohen Reichweite (i.d.R. > 300 Meter) und einfacher Handhabung.

Über die Drehknöpfe unterhalb des Klappdeckels kann auf der Oberseite der Funke einfach die Trimmung und Drosselung der ersten beiden Kanäle angepasst werden. Der erste Kanal wird dabei immer vom Servo, also von der Lenkung, belegt. Hier kann mit dem oberen linken Drehknopf die Feinjustierung der Lenkung vorgenommen werden, sodass ein perfekter Geradeauslauf des RC Autos möglich ist. Mit dem unteren linken Drehknopf könnt Ihr schließlich noch einstellen, wie weit sich der Servo maximal bewegen darf. Damit kann verhindert werden, dass sich das Servo nach Erreichen des maximalen Lenkeinschlags des Autos noch weiter bewegt. Die Drehknöpfe auf der rechten Seite sind schließlich für den zweiten Kanal zuständig. Dieser ist in der Regel für den Antrieb des Autos zuständig. Mit dem oberen rechten Drehknopf kann man quasi die Nullstellung des Motors feinjustieren. Der untere rechte Drehknopf ist dann schließlich die Geschwindigkeitsdrosselung des Fahrzeugs. Diese ist vor allem für Kinder sehr zu empfehlen. Aber auch als Erwachsener empfiehlt sich zu Beginn eine Drosselung, denn der ZD Racing DBX-07 ist definitiv kein Kinderspielzeug!

Mit der CH4-Schiebetaste direkt unterhalb des Funkenkopfes bedient man, wie schon etwas weiter oben erwähnt, die Handbremse des DBX-07. Die CH3-Taste direkt am Griff der Funke ist schließlich zur Steuerung der beiden Frontlichter vorgesehen. Schaltet man den Kanal ein, leuchtet die Taste blau und die Frontlichter gehen an. Mit weiteren Clicks auf der CH3-Taste wechselt man dann durch die einzelnen Leuchtmodi.

Die ZD Racing 2,4 GHz Funke aka DumboRC X4 ist also definitiv eine gute Wahl und macht die Steuerung des DBX-07 auch für ungeübte Fahrer schnell möglich. Man kann die wichtigsten Sachen einstellen und die Funke liegt ausgezeichnet in der Hand. Ihr bekommt hier eine wirklich gute Funke, mit der man jederzeit Kontrolle über das RC Auto hat.

Performance

Der ZD Racing DBX-07 ist groß, schwer und hat ein stabiles Chassis samt Fahrwerk & Antriebstrang sowie eine genügend groß dimensionierte Elektronik. Aber wie fährt sich dieses RC Monster denn nun? Das habe ich natürlich auch für Euch herausgefunden und hatte dabei jede Menge Spaß!

Aber vorab noch ein paar generelle Hinweise sowie ein spezieller Tipp zum DBX-07. Dieses RC Auto ist riesig und verdammt schnell. Egal ob mit 4S oder 6S Akkus – es ist definitiv kein Kinderspielzeug! Wenn Ihr bereits Erfahrung im Umgang mit etwas größeren RC Autos (1:10 oder 1:8er Maßstab) habt, dann sollte Euch der Transfer zum DBX-07 nicht sehr schwer fallen. Seid Ihr aber eher Einsteiger, möchte ich Euch definitiv empfehlen vor der ersten Fahrt die Drosselung des Fahrzeugs an der Fernsteuerung definitiv unter 50% zu stellen. So könnt Ihr zu Beginn etwas Erfahrung mit diesem Desert Buggy sammeln. Aufgrund der Größe dieses RC Autos kann ich Euch nur empfehlen, nicht in dicht bebauten Wohngebieten, wo überall Autos parken etc. zu fahren. Sucht Euch für die ersten Fahrten einen möglichst großen, offenen Platz aus und lernt euren DBX-07 erst einmal kennen. Ich spreche dies hier bewusst an, denn mit einem 6 kg schweren RC Auto, dass über 80 km/h schnell wird, kann man ungewollt jede Menge Schaden anrichten – nicht nur an dem RC Auto selbst.

Vor der ersten Ausfahrt mit dem ZD Racing DBX-07 müsst Ihr natürlich die Akkus aufladen. Des Weiteren empfehle ich Euch sämtliche Schrauben auf der Unterseite des Chassis, alle Schrauben an Vorder- und Hinterachse sowie die Madenschraube des Motorritzels einmal nachzuziehen. Bei meinem Testauto war tatsächlich mehr als nur eine Schraube nicht richtig fest und diese werden sich dann früher oder später während der Fahrt lösen und verloren gehen. Leider scheint die Qualitätskontrolle von ZD Racing hier nicht wirklich über jede Schraube drüber zu schauen, denn loose Schrauben sind bei den Autos tatsächlich kein Einzelfall. Wenn man dies aber vorher weiß, ist das Problem schnell gelöst.

Wer sich gleich etwas mehr mit dem Setup seines DBX-07 beschäftigen möchte, kann natürlich auch mal die Dämpfer vom Fahrzeug nehmen und hier mit Silikonölen verschiedener Viskositäten die Dämpfungseigenschaften beeinflussen. Auch das Setup des Antriebsstrangs kann, wie bereits weiter oben erwähnt, durch das Befüllen der drei Differentiale mit entsprechendem Silikonöl, an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Ihr könnt mit dem ZD Racing DBX-07 aber guten Gewissens auch ohne diese Setupmöglichkeiten starten und diese dann ggf. nach den ersten paar Testfahrten machen.

Wenn Ihr also eure Akkus geladen habt, könnt Ihr diese in die Akkufächer des DBX-07 einlegen und ordentlich mit den Klettbändern befestigen. Danach die Akkukabel mit dem Regler verbinden. Bei einem RC Auto schaltet man immer zuerst die Funke ein und dann das RC Auto selbst. Da Ihr bei geschlossener Karo nicht mehr an den On/Off-Schalter des DBX-07 herankommt, müsst Ihr beides anschalten bevor Ihr die Karo schließt. Nun kann der Spaß aber auch direkt beginnen und Ihr könnt die Kraft und den Speed des ZD Racing DBX-07 spüren und genießen. Dieser Desert Buggy ist auf 6S einfach brachial schnell und brachte es bei meiner Messung bis auf 85 km/h!! Bei diesen hohen Geschwindigkeiten merkt man die Kraft dieses RC Monsters. Der Vortrieb ist nicht ansatzweise vergleichbar mit dem der kleine Wltoys Autos an 2S oder 3S. Der DBX-07 katapultiert sich gerade zu nach vorn und “schreit” einen bei seiner kraftvollen Fahrt gefühlt andauernd an. Für mich persönlich ist das 6S Setup mit den mitgelieferten Akkus sogar ein bisschen zu viel, denn das Auto ist im Gelände bei Vollgas teilweise nur schwer zu kontrollieren. Daher nutze ich den ZD Racing DBX-07 aktuell vor allem mit einem 4S Akku. Auch mit dem sind locker über 50 km/h möglich und der Vortrieb ist immernoch atemberaubend. Durch die Wahl der Zellenanzahl, kann man den DBX-07 also von einem heftigen Desert Buggy (4S) zu einem echten RC Monster (6S) machen und einfach jede Menge Spaß haben! Im Video seht Ihr ein paar Impressionen des DBX-07 bei meinen Ausfahrten.

ZD Racing DBX07 25

Kurz zusammengefasst lässt sich für die Performance des ZD Racing DBX-07 einfach nur Folgendes sagen: Dieses RC Auto hat gefühlt Power ohne Ende, kommt durch die Größe und die Bodenfreiheit beinahe überall lang und lässt das Grinsen im Gesicht seines Piloten nicht verschwinden, bis der Akku leer ist.

Apropos Akku leer: mit den beiden mitgelieferten 3S Akkus in der 6S Konfiguration habt Ihr je nach Fahrweise circa 15-25 Minuten Fahrspaß. Dies hängt natürlich u.a. vom Grad der Drosselung oder aber auch den Umgebungstemperaturen ab.

Akku(s)

Der ZD Racing DBX-07 wird mit zwei 3S LiPo Akkus mit einer Kapazität von je 5.000 mAh geliefert. Wir kennen diesen Akku bereits aus dem ZD Racing BX-8E Buggy. An den Akkus ist ein sogenannter T-Stecker verbaut, dessen passendes Gegenstück man natürlich dann auch am Regler findet. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein Ladegerät für 2S und 3S Akkus. Wie schon bei meinen anderen RC Auto Tests möchte ich aber auch hier oder gerade hier die Nutzung eines etwas besseren Ladegeräts empfehlen. Das Ladegerät aus dem Lieferumfang ist grundsätzlich natürlich ausreichend, um die beiden 3S Akkus aufzuladen. Jedoch dauert der Ladevorgang recht lang und Ihr müsst ja auch gleich zwei Akkus laden, um den DBX-07 wieder nutzen zu können.

Daher möchte ich Euch mit dem HOTA D6 Pro ein deutlich professionelleres Ladegerät für Eure LiPo Akkus empfehlen. Damit könnt Ihr selbstverständlich nicht nur die Akkus des DBX-07, sondern auch alle anderen LiPo/LiHv/LiFe/Lilon/NiZn/Nicd/NiMH- Akkus laden, die ihr ggf. schon besitzt. Das HOTA D6 Pro ist ein recht kompaktes 2-Kanal-Ladegerät, welches mit bis zu 15 Ampere laden kann. Die Stromversorgung des Ladegeräts erfolgt über ein mitgeliefertes Netzkabel mit EU-Stecker. Das D6 Pro ist aktiv mit einem integrierten Lüfter gekühlt und hat ein Farbdisplay. Auf der linken Seite des 2,8 Zoll großen IPS-Displays befindet sich der Knopf zur Kanalauswahl und rechts vom Display befindet sich ein Stellrad, mit dem man durch die einzelnen Menüs navigieren und dort Eingaben (durch Drücken des Rädchens) umsetzen kann. An der Vorderseite des D6 Pro befinden sich die Balancer-Anschlüsse (es können 2S bis 6S Akkus geladen werden) sowie jeweils ein XT60-Anschluss für jeden Kanal. Wenn Ihr die Akkus des ZD Racing DBX-07 mit Ihren T-Steckern laden wollt, braucht Ihr also einen Adapter. Diesen gibt es für wenige Euro im Netz zu kaufen.

Auf der rechten Seite des Gehäuses liegt außerdem ein Micro-USB Port für Updates sowie ein USB-A Port mit dem man auch Ladevorgänge (max. 2,1 A) durchführen kann. Zusätzlich ist im flachen, oberen Gehäuseteil ein Wireless Charging Port verbaut, mit dem Ihr beispielsweise Euer Smartphone direkt ohne Kabel laden könnt (insofern dies vom Smartphone unterstützt wird). Neben dem Betrieb per Wechselstrom über das mitgelieferte Netzkabel, kann das HOTA D6 Pro auch über einen XT60 Port an der Rückseite mit Gleichstrom betrieben werden. Damit sind dann sogar bis zu 650 Watt möglich und man kann die volle Leistungsfähigkeit des Laders nutzen. Aber auch der Wechselstrom-Betrieb mit 200 Watt ist locker ausreichend, um alle LiPo Akkus im RC Bereich zügig aufladen zu können.

Wenn man einen oder direkt zwei Akkus an das Ladegerät angeschlossen hat, kann man den entsprechenden Kanal über die Kanalauswahl links vom Display auswählen. Nun kann mit dem Stellrad rechts vom Display die Ladeeinstellung für den jeweiligen Kanal vorgenommen werden. Dabei kann man unter Aufgabe u.a. zwischen Laden, Entladen, Balancieren oder auch Lagern (in Storage Laden) auswählen. Auch der Akku-Typ, die Zell-Spannung (Ladeschlußspannung), die Zellen-Anzahl und der Ladestrom kann für jeden Kanal separat eingestellt werden. Im Netz gibt es zahlreiche gute Videos speziell zur Nutzung des HOTA D6 Pro, die ich Euch hiermit ans Herz legen möchte. Die Bedienung dieses Ladegeräts ist aber grundsätzlich sehr einfach und man hat alle Infos jederzeit über das Farbdisplay im Blick.

Mit dem HOTA D6 Pro bekommt Ihr ein top Ladegerät, mit dem Ihr nicht nur Eure LiPo Akkus sicher und auch zügig laden könnt. Durch die Nutzung des Balancer-Steckers werden die Zellen auch automatisch in Balance gehalten. An dieser Stelle sei wie immer abschließend darauf hingewiesen, dass LiPo-Akkus nicht gänzlich ungefährlich sind. Sie sollten nur über den vorhandenen Balancer-Anschluss oder mit einem entsprechenden Lipo-Ladegerät (z.B. dem HOTA D6 Pro) und auf feuerfestem Grund geladen werden.

Testergebnis

Getestet von
Jens M.

Der ZD Racing DBX-07 im Maßstab 1:7 ist ein riesiges RC Auto. Mit über 6 kg ist dieser RC Desert Buggy bisher mit Abstand das wuchtigste Auto in unseren Tests und kann trotzdem absolut überzeugen. Die Verarbeitungsqualität ist auf hohem Niveau und viele Einzelteile machen einen sehr robusten Eindruck, selbst wenn auch einige Teile von den 1:8er ZD Racing Modellen übernommen wurden. Chassis und Fahrwerk sind sehr robust und können die Power der Brushless Elektronik wirklich gut auf den Boden bringen. Dieses RC Beast rast mit bis zu 85 km/h durchs Gelände und ist daher eher etwas für erfahrene RC Piloten. Der Preis von jenseits 500 EUR ist natürlich eine echte Ansage, aber für “viel Geld” bekommt man hier eben auch “viel RC Auto”.

Du bist bereits mit dem “RC Virus” infiziert und suchst nach einer neuen Herausforderung? Dann kann ich Dir den ZD Racing DBX-07 absolut empfehlen! Wer diesen riesigen RC Buggy einmal durchs Gelände bewegt hat, will einfach nicht mehr damit aufhören. Absoluter Suchtfaktor!

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Marius Daniel
Gast
Marius Daniel (@guest_84887)
7 Monate her

Hallo, ich finde das Auto auch sehr geil nur bei mir gibt es paar Schwierigkeiten. Und zwar bin ich das Auto höchstens 10 min gefahren und dann lief es nicht mehr. Der esc Regler blinkt ständig rot. Lenkung ist Vorhand aber leider kann man kein Gas geben. Ich benötige dringend Hilfe😩

Oliver
Gast
Oliver (@guest_84187)
8 Monate her

Vielen Dank für den Bericht. Ich hatte vor Jahren mal den ZD Pirates MT. Das Hota Ladegerät habe ich unter anderem ebenfalls, das ist auch soweit vollkommen ausreichend.
Evtl. werde ich mal die Kit Version von dem Buggy ins Auge fassen, da ich derzeit nur MTs,Scaler und SC im Fuhrpark habe.
Gruß Oliver

Cince
Gast
Cince (@guest_84166)
8 Monate her

Hat wieder einmal viel Freude bereitet, diesen Test von Dir zu verfolgen. Ein wirklich beeindruckendes Fahrzeug ob der Größe und Kraft. Ich finde den Preis in Bezug auf die Größe und beschriebenen Qualitäten sowie Lieferumfangs des Fahrzeugs angemessen.

Danke Dir Jens – auch für die Info zu einem passenden Ladegerät.

Cince
Mitglied
Mitglied
Cince (@cince)
8 Monate her
Antwort an  Cince

Könntet ihr evtl mal eine Favoritenfunktion implementieren, damit man sich interessante Berichte speichern kann?

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