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Neue XE Version der Klapp-E-Bikes von ADO – Eurobike 2022 recap

Wir waren auf der Eurobike 2022 in Frankfurt (Main) unterwegs und haben uns nach den neusten chinesischen Elektrofahrrädern umgesehen. In dieser Artikelreihe werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Hersteller und beleuchten, was in Zukunft insbesondere in Deutschland und Europa geplant ist. Den Anfang macht der bekannte Hersteller ADO, dessen E-Klapp-Fahrrad wir erst kürzlich in Form des ADO A20+ im Test hatten. Auf die Plus-Version des ADO A16, A20 und A20F folgt nun die sogenannten XE Version. Außerdem wurde bereits die T-Version gezeigt, die in Zukunft mit einem Drehmomentsensor erscheinen soll. Was sich bei der XE-Version im Vergleich zum Plus-Modell geändert hat, schauen wir uns jetzt ganz genau an.

Der Hersteller ADO

ADO unterschiede XE und Plus

ADO steht für “A dece oasis” und ist bereits seit einigen Jahren aktiv auf dem Fahrradmarkt vertreten. Kai hat für euch damals das kleine ADO A16 (Zum Test) und das Fatbike ADO A20F (Zum Test) genauer unter die Lupe genommen. Das war im Sommer letzten Jahres und die Fahrräder von ADO durften damals nur auf Privatgelände bewegt werden, da die Straßenzulassung fehlte. Das änderte sich dann mit der Plus-Version und wird mit den XE Version auch weitergeführt. ADO hat mittlerweile auch ein eigenes Werk und die Qualität der Fertigung nimmt spürbar zu.

Video zu den neuen ADO XE Klapp-E-Bikes

Im Video gebe ich euch einen kurzen Überblick über die Neuerungen der XE-Versionen und Henry (Geschäftsführer von ADO-Bikes) hat auch noch ein paar Informationen für euch.

Das Video wurde mit einem Vivo X80 Pro (4K / 30 FPS) in einem Zhiyun Smooth X Gimbal und dem Saramonic Blink 500 Pro Mikrofon aufgezeichnet.

Die Neuerungen der XE-Versionen im Überblick

Zunächst das Wichtigste: Die neuen Versionen unterstützen nur beim Pedalieren bis maximal 25 km/h. Der Motor leistet dabei 250W und eine spezielle Zulassung ist somit nicht notwendig. Das ADO A20 XE, ADO A20 XE und ADO A20F XE sind also ganz normale Fahrräder. Die letzten Plus-Modelle waren zwar ebenfalls “legal” nutzbar in Deutschland, erfüllten aber nicht alle Bedingungen der Straßenverkehrsordnung (StVO). Genau das ändert sich jetzt mit den neuen Versionen, wobei auch die Preise nochmals anziehen. Die ADO E-Bikes sind natürlich auch CE-zertifiziert und laut Hersteller bescheinigt die DEKRA Sicherheits-, Leistungs- und Qualitätsstandards.

DEKRA geprueft ADOP

Beim Test des ADO A20+ musste ich insbesondere die Beleuchtung und die fehlende Klingel bemängeln. Beides wird jetzt StVO konform umgesetzt. Eine kleine Klingel ersetzt die Hupe und Vorder- und Rücklicht bekommen bei den XE-Modellen jeweils einen Reflektor verpasst. Pedale und Räder hatten bereits jeweils einen Reflektor, aber auch hier wird auf bessere Modelle geupgradet. Pro Reifen müssten es eigentlich zwei sein, aber ansonsten werden die Vorgaben der StVO nun vollumfänglich erfüllt. Bei Fahrrädern gibt es übrigens keine Helmpflicht, der ist für eure Sicherheit allerdings deutlich gewichtigere Kriterium als die zuvor genannten Punkte. 

Die Unterschiede zwischen +-Version und XE-Version

Das ADO A20 XE ADO A20F XE kommen nun außerdem mit einem Gepäckträger (das A16 XE hat keinen Gepäckträger) im Lieferumfang und das hintere Schutzblech besteht nun aus Metall. Auch die beiden mechanischen Scheibenbremsen werden verbessert. Beim ADO A20+ drückte ein einzelner Kolben gegen den fest verankerten Bremssattel, jetzt stellt ADO auf ein System mit zwei Kolben um. Das reduziert die Geräuschkulisse und verkürzt laut Hersteller den Bremsweg. Auch beim Lenker gibt es eine Veränderung, denn der wird 6 Zentimeter länger und erhöht so den Fahrkomfort. Alle drei Fahrräder bekommen auch eine neue und bessere Lackierung verpasst. Das war ebenfalls einer der Kritikpunkte am ADO A20+ und das neue matt-schwarz mit orangen Akzenten steht den XE-Modellen richtig gut.

Einschätzung und Preise

ADO entwickelt sich sukzessive weiter und sicherheitsrelevante Änderungen begrüßen wir definitiv. Die neuen XE-Bikes gelten nicht nur als normales Fahrrad in Deutschland, sondern sind jetzt auch StVO konform, insofern ich das ohne Test beurteilen kann. Ein Gepäckträger, bessere Bremsen und eine neue Lackierung sind ebenfalls relevante Punkte. Was sich nicht verändert hat, ist die restliche Technik. Der Klappmechanismus, die Federung für Sattel und Lenker, die 7-Gang Schaltung und der 250W Motor mit 374Wh Akku bleiben gleich. Ob dann der doch erhebliche Aufpreis der neuen Modelle gerechtfertigt ist, müsst ihr letztendlich selbst entscheiden.

  • Beim ADO A16 XE geht es von 769€ rauf auf 1000€ (30% höher)
  • Beim ADO A20 XE geht es von 800€ rauf auf 1269€ (59% höher)
  • Beim ADO A20F XE geht es von 1029€ rauf auf 1499€ (47% höher)

Das sind letztendlich nur die offiziellen Preise zum Marktstart, wie sich die Preise entwickeln, lässt sich kaum vorhersagen. Die Preise auf dem Fahrradmarkt kennen im Allgemeinen nur den Weg nach oben. Im Vergleich zu 2019 sind bereits letztes Jahr die Preise um 42% gestiegen und auch dieses Jahr geht es weiter bergauf. Also mit den alten Modellen könnt ihr durchaus noch ein Schnäppchen machen. Dennoch ist es schön zu sehen, wie sich der Hersteller weiterentwickelt.

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