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Honor MagicBook 14 im Test

Getestet von Lukas Winkel am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • gute Preis-Leistung
  • erstklassige Tastatur
  • gute Akkulaufzeit und schnelles Netzteil
  • hervorragende Verarbeitung
  • Pop-Up Kamera
  • Deutsche Tastatur + Windows 10
  • tolles Design
Nachteile
  • Displayhelligkeit
  • geringe Speicherausstattung in Deutschland
  • kein Kartenleser
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Es ist so weit! Mit dem Honor MagicBook 14 kommt das erste Notebook von Huaweis Tochterfirma offiziell nach Deutschland. Es ist Teil der gerade erst von Honor verkündeten 1+8+n Strategie, mit der Honor ein Öko-System aufbauen möchte. Seit 2018 ist die MagicBook Serie in China bereits ein Verkaufsschlager, das 2020er Modell soll nun auch in Deutschland den großen Erfolg bringen. Das MagicBook steht in direkter Konkurrenz zu den Xiaomi-Produkten, wie dem RedmiBook. Durch die Verfügbarkeit in Deutschland und das damit verbundene deutsche System könnte es eine echte Alternative zu den alten Bekannten sein.

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In China ist das Notebook in vielen verschiedenen Ausführungen verfügbar. Dort gibt es eine 14- und eine 15 Zoll Version, wahlweise den Ryzen 5 oder 7 und Linux oder Windows. Auch in der Ausstattung des Speichers kann man wählen zwischen 8GB und 16GB RAM sowie 256GB und 512GB ROM.

Für den Verkauf in Deutschland ist leider nur die 14 Zoll Version mit Ryzen 5, 8GB + 256GB und Windows 10 Home vorgesehen. Honor hat allerdings bereits angekündigt, dass später im Jahr auch eine 15 Zoll Version für den deutschen Markt erscheinen soll.

MagicBook und MateBook D – das gleiche Gerät?

Mit der gerade beschriebenen Ausstattung ist das MagicBook 14 übrigens nahezu identisch zum MateBook D 14 vom Mutterkonzern Huawei. Die Hardware unterscheidet sich lediglich im Festspeicher. Bei Huawei bekommt man hier in Deutschland 512GB, während Honor dem MagicBook nur die Hälfte spendiert. Für das MateBook verlangt Huawei aktuell 699€, für das gleiche Gerät mit anderem Namen werden lediglich 599€ fällig. Dazu kommen zur Einführung noch verschiedene Deals. Damit ist das MagicBook eindeutig der bessere Deal.

Wie sich das MagicBook 14 im Praxistest schlägt und für welche Ansprüche es geeignet ist, erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Lieferumfang des MagicBook 14

Honor MagicBook 14 Lieferumfang1Unser Testgerät kommt direkt von Honor. Es entspricht der deutschen Version, hat allerdings noch eine Tastatur im englischen QWERTY Layout. Final wird in Deutschland selbstverständlich eine QWERTZ Tastatur verbaut sein. Ein Luxus den man bei Xiaomi/Redmi bislang nicht hat.

Geliefert wird das MagicBook in einer unspektakulären braunen Box mit blauem Honor Schriftzug. Neben dem Notebook finden wir darin ein 65 Watt USB-C Ladeadapter mit separatem, 180cm langem Kabel, eine Kurzanleitung und eine Garantiekarte.

Design und Verarbeitung

Das MagicBook 14 ist komplett aus Aluminium gefertigt. Lediglich die Displayumrahmung und das Gelenk bestehen aus Kunststoff. Der untere Rand misst 22mm und trägt das Honor Logo. Die übrigen Displayränder sind lediglich 5mm schmal. So kommt das Notebook trotz des 14 Zoll Displays auf schlanke Maße von 322,5 x 214,8 x 15,9 Millimeter und ein Gewicht von 1,38 Kilogramm. Damit ist es für Arbeiten unterwegs geradezu geschaffen und findet in jedem Rucksack oder jeder Tasche Platz. Durch das 180° klappbare Display kann man das Gerät auch flexibel und mit wenig Platz nutzen. Leider lässt sich das Display nicht mit einer Hand aufklappen, dafür steht das Gelenk aber fest in der Position, wo es sein soll. Generell ist das Notebook sehr verwindungsfest und stabil. Die Tastatur lässt sich kaum eindrücken, nichts knarzt und die Verarbeitung ist erstklassig, so wie wir es von Honor bzw. Huawei kennen.

Ein Mangel ist mir bei unserem Testgerät doch aufgefallen – das Display ist nicht ganz mittig verbaut. Das bedeutet, links gibt es einen ca. 1,5mm breiten Streifen, auf dem das Display unbeleuchtet ist, während rechts die Blende bündig mit der letzten Pixelreihe ist. Das beeinträchtigt die Nutzung nicht, wenn man es einmal entdeckt hat, fällt der Blick aber immer wieder dort hin. Allerdings könnte dies auch einfach nur ein Mangel unseres Testgerätes sein, der bei anderen Exemplaren nicht vorhanden ist.

An der Unterseite verfügt das Honor MagicBook über zwei Öffnungen für die zwei Stereo-Lautsprecher. Eine durchgängige Gummileiste hinten und zwei niedrigere Gummifüße vorne sorgen für einen sicheren Stand. Außerdem gibt es auf der Unterseite die Öffnung für den Lufteinzug der aktiven Kühlung. Der Ausgang liegt versteckt hinter dem Display Scharnier. Gegen das Eindringen von Staub wird die Lüftung von innen zusätzlich mit einem feinen Netz geschützt.

Auf der rechten Seite hat das Notebook einen USB 2.0 Anschluss sowie einen 3,5mm Klinkenanschluss. Links finden wir einen USB-C Port, der gleichzeitig auch zum Aufladen verwendet wird, einen USB 3.0 Anschluss und einen HDMI Slot. Besonders viele Anschlüsse gibt es nicht, aber alles nötige ist mit an Bord und sollte das nicht reichen, schafft ein USB-C Hub Abhilfe.

So könnte ein Schreibtisch mit dem MagicBook aussehen. Externer Monitor per HDMI; Maus, Tastatur, Lautsprecher und Strom über USB-C.
Könnte! Kein Mensch ist so ordentlich 😉

Unser Testgerät hat die Farbe Mystic Silver, es ist aber auch Space Grey verfügbar. Das Design des MagicBook 14 entspricht, wie die Hardware auch, nahezu dem des Matebook D 14. Die Maße sind auf den zehntel Millimeter identisch, das Gewicht ist gleich und auch die Anschlüsse sind an derselben Stelle positioniert. Die einzigen Unterschiede liegen im Branding und den “Azurblauen” Akzenten am Rahmen des MagicBooks und im Honor Logo auf der Oberseite.

Der Rand ist gefräst und “Azurblau” lackiert.

Display

Das Display des Notebooks setzt auf IPS Technologie, misst 14 Zoll und löst mit Full HD, also 1920 x 1080 auf. Daraus ergeben sich 157 Pixel per Zoll, was für den normalen Betrieb absolut ausreichend ist. Im direkten Vergleich mit einem 2K oder 4K Display sieht man jedoch deutliche Unterschiede.

Mit lediglich 240cd ist die Helligkeit leider nicht besonders berauschend. Immerhin ist das Display entspiegelt, sodass die Ablesbarkeit im Freien doch noch gut möglich ist. Außerdem gibt es nahezu keine Lichthöfe und die Blickwinkel sind wirklich gut (Ich habe sogar den Eindruck, die Farben wirken von der Seite kräftiger als von vorne). Eine tolle Funktion ist auch, dass man das Display um bis zu 180° umklappen kann.

Honor Magic Book Display Einstellungen

Zum Farbraum gibt es seitens Honor leider keine Angabe und für Tests aus anderen Quellen ist das MagicBook noch zu neu. Das identische Matebook D 14 erreicht allerdings lediglich eine Abdeckung von ca. 49 Prozent des AdobeRGB Farbraums. Im Vergleich zu “besseren Displays” wirken die Farben nicht sehr kräftig, die 49% AdobeRGB Abdeckung halte ich deshalb für realistisch. Die Farbtiefe liegt bei 8 Bit und ist damit bestenfalls Durchschnitt.

Was mir gut gefallen hat, ist die Möglichkeit die Farbwiedergabe des Displays einzustellen. Ähnlich wie bei vielen Smartphones kann man im “Display Manager” die Farbtemperatur anpassen und einen Blaulichtfilter aktivieren. Im Übrigen ist das Display vom TÜV Rheinland als besonders augenschonend zertifiziert.

Diese Einstellungsmöglichkeiten sind zwar ein nettes Feature, es sollte aber klar sein, dass man keine zu hohen Ansprüche an das Display stellen darf. Die Farben wirken, gerade im grünen und roten Bereich, ziemlich blass und die Helligkeit ist für Nutzung in “anspruchsvoller” Umgebung unzureichend. Für Bildbearbeitung und Gaming sollte man sich also nach einem anderen Gerät umsehen, für Office Arbeiten ist der Laptop aber vollkommen ok.

Eingabegeräte

Wenn man das Notebook zum Arbeiten nutzen möchte, ist eine gute Tastatur ein wichtiges Kriterium. Hier kann das Honor MagicBook 14 erfreulicherweise auf ganzer Linie überzeugen. Mit einem Abstand von ca. 2,8mm, einem Hub von ca. 1mm  und einem ordentlichen Druckpunkt ist die Tastatur für mich mit eine der angenehmsten, die ich bisher zum Schreiben hatte. Ich konnte im ganzen Testzeitraum keine einzige Fehleingabe feststellen.

Auch einige coole Features sind in der Tastatur verbaut. Die 1MP Kamera zum Beispiel liegt versteckt unter einer Taste zwischen F6 und F6. Mit einem Druck klappt die Kamera nach oben und ist direkt einsatzbereit. Besonders für die Leser, die Wert auf Sicherheit legen, dürfte dieses Feature spannend sein, da man die Kamera nicht mehr abzukleben braucht. Durch die ungewöhnliche Anordnung liegt die Kamera natürlich tiefer als üblich, sodass man in Videogesprächen sehr “groß” wirkt. Nutzt man die Tastatur während einem Videotelefonat sind zudem immer die Finger am unteren Bildrand zu sehen. Seht selbst:

Die Tastatur kann man in zwei verschiedenen Stufen beleuchten. Der An-/Aus Schalter ist rechts neben der Tastatur positioniert. Er hat einen Fingerabdrucksensor integriert, der super schnell reagiert und den Finger auch direkt beim Einschalten scannt. Das bedeutet, innerhalb von lediglich 14 Sekunden ist das Notebook hochgefahren und man ist sofort angemeldet. (Ein Passwort kann man selbstverständlich auch einstellen)

Honor MagicBook 14 Eingabe2Das Touchpad ist mittig angeordnet und misst 12,1 x 6,4 Millimeter. Es reagiert schnell und zuverlässig auf sämtliche Eingaben und fühlt sich wertig an. In der unteren Hälfte hat Honor Maustasten integriert, die mit einem leichten Klick-Feedback reagieren. Alternativ kann man auch einfach leicht aufs Touchpad tippen, was ebenfalls als Eingabe erkannt wird. Das Pad unterstützt sämtliche Windows 10 Wischgesten von Scrollen über Zurück bis zu Zoom.

Leistung

Das Herzstück des Honor MagicBook 14 bildet ein AMD Ryzen 5 3500U mit einer Vega 8 Grafik Einheit. Flankiert wird das SoC von einem 8GB großen Arbeitsspeicher und einem 256GB Hauptspeicher.

Der Prozessor

Der Ryzen 5 wird im 12nm Verfahren gefertigt und liegt leistungstechnisch minimal hinter dem Ryzen 7 3700U, den wir zum Beispiel aus dem RedmiBook 14 kennen. Die Taktrate liegt bei 2,1GHz und bis zu 3,7GHz im Tourbo und es handelt sich ebenfalls um einen Quad-Core. Damit ergibt sich auch beinahe dasselbe Ergebnis wie beim RedmiBook in den Benchmarks. Die Unterschiede liegen lediglich bei 3 bis 11 Prozent. Im Vergleich zum Intel i5-8250U, der im Mi Notebook 13.3 zum Einsatz kommt, schaft es der Ryzen 5 nicht ganz mitzuhalten. Konkurrenzfähig ist er aber in jedem Fall. Die Unterschiedlichen Prozessoren sollten also für den “normalen” Nutzer kein ausschlaggebendes Kaufkriterium sein.

 

Sämtliche Anwendungen laufen flüssig, Multitasking ist kein Problem und auch Spiele wie Asphalt 9 oder CS GO kann man auf dem MagicBook in hoher Grafikeinstellung spielen. Für Gamer ist das Notebook dennoch nicht geeignet – selbst mit einem externen Monitor ist bei Full HD Auflösung in Games Schluss und auf dem durchwachsenen Display macht Gaming erst recht nicht sehr viel Spaß. Dazu kommen die FPS, die bei CS GO je nach Situation zwischen 30 und 60 liegen.

Der Speicher

Honor MagicBook 14 SSDDer DDR4 Arbeitsspeicher ist absolut in Ordnung für ein Notebook. Auch die PCIe NVMe SSD von Samsung liefert gute Ergebnisse ab. Anstatt den versprochenen 256GB bekommt man aber nur 238GB. Das liegt daran, dass Windows 1024KB als ein MB betrachtet, viele PC-Hersteller, wie Honor auch, aber schon 1000KB. Von den übrigen 238Gb gehen weitere 15 für versteckte Wiederherstellungspartitionen drauf, sodass effektiv noch 222GB übrig bleiben. Diese teilen sich in zwei Laufwerke auf. C: ist 80GB groß und bietet Platz für Windows und alles, was dazu gehört. Zusätzlich gibt es das Laufwerk D:, was wohl für Dateien vorgesehen ist und 142GB groß ist. Damit soll wohl verhindert werden, dass man wichtige Systemdateien löscht. Wer’s braucht…

Die Speicherkarte ist das einzige Teil des Notebooks, das man einfach selbst austauschen kann. Wem der verfügbare Speicher nicht genügt, kann also zum Glück problemlos ein größeres Modul kaufen.

Der Lüfter

Egal, was man mit dem Laptop macht – bald wird man den Lüfter hören. Dieser startet schon bei einfachen Office Anwendungen und dreht bei Spielen richtig hoch. Ich konnte 56db direkt an der Lüftung und 40db am Ohr messen. Das ist doch ordentlich laut und zum Arbeiten nicht sehr angenehm. Dafür hält die “neue und innovative” Kühlung die Hardware auch bei intensiver Nutzer immer bei um die 40°C. Da die Luftschlitze über die ganze Breite des Bodens verteilt sind und der Ausgang am Display Scharnier liegt, ist es auch kein Problem den Laptop auf dem Schoß zu nutzen. Meine Lösung für den lauten Lüfter: lautere Musik 😀

Honor MagicBook 14 Lüfter

Lautsprecher und Empfang

Die Lautsprecher liefern nämlich ordentlich ab. Ich empfinde sie als ausreichend laut und gut ausbalanciert. Eine genaue Leistung ist hier leider nicht angegeben, ich erreiche bis zu 75db damit, was bei diesem filigranen Gerät doch eine beachtliche Leistung ist. Die Audioqualität über den Aux-Ausgang und über Bluetooth ist ebenfalls gut.

Dank Bluetooth 5.0 Unterstützung ist an der Reichweite auch nichts auszusetzen und die Übertragung ist stets problemlos. WLAN empfängt das MagicBook ebenfalls ohne Beanstandung mit den Standards 802.11 a/b/g/n/ac und 2×2 MIMO. Nach ca. 5 Meter und zwei Wänden kommen von meiner 16MBit Leitung noch 12MBit an.

System

Honor MagicBook 14 MicrosoftWährend Google Huawei die GMS nicht mehr zur Verfügung stellen darf, hat Microsoft eine Sonderlizenz erhalten. Versteh’ einer die Amis… Gut für uns ist das in jedem Fall, denn wir bekommen das Honor MagicBook direkt aus der Box mit Windows 10 Home ohne jegliche Restriktionen. Neben den typischen Microsoft Apps sind Skype, One Note, Office 365, Solitaire Collection und Xbox Live vorinstalliert. Außerdem gibt es eine “Mobilfunktarife” App, mit der man Datentarife verwalten kann, bzw. könnte – das MagicBook hat gar keine Mobilfunkunterstützung…

MagicLink

Honor MagicBook 14 Detail2Mit “MagicLink” hat Honor dem MagicBook 14 auch ein Äquivalent zu Huaweis OnHop Technologie spendiert. Mit dieser Funktion kann man sein Smartphone mit dem Notebook koppeln und so “fernsteuern”. Apps lassen sich auf dem Notebook bedienen, Bilder oder Text per Drag and Drop vom Smartphone auf den Laptop verschieben und Nachrichten auf der Tastatur tippen. Mit meinem brandneuen Honor 9X Pro ist die Technologie leider noch nicht kompatibel. Ansonsten unterstützen alle Honor Geräte seit dem Honor 9 und viele Geräte der Huawei Mate und P Serien den Service. Sobald ich die Möglichkeit habe, die Funktion zu testen, werde ich diesen Absatz aktualisieren.

Akkulaufzeit

Der Akku des MagicBooks misst stolze 56Wh, was einer Kapazität von 3665mAh (15,28V) entspricht. Honor bewirbt das Notebook mit bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit für den ganzen Tag. Bei für mich normaler Nutzung bestehend aus Skype, YouTube, Schreiben und Recherche über Chrome bei 70% Helligkeit konnte ich 6:20 Stunden erreichen. Durchgehende Videowiedergabe mit 50% Helligkeit und Lautstärke hält das MagicBook 7:50 Stunden durch.

Das mitgelieferte 65 Watt Netzteil lädt das Notebook in 1:35 Stunden von 0 auf 100 Prozent. 50% Akku schafft es sogar in nur einer guten halben Stunde. Ein nettes Feature ist, dass man mit dem Netzteil auch sein Smartphone aufladen kann. Sogar mit Schnellladefunktion. Das funktioniert auch andersherum – mit dem 20 Watt Netzteil für mein Xiaomi Mi9 kann ich das MagicBook ebenfalls aufladen. Das dauert dann natürlich entsprechend länger, aber es ist klasse, dass das Notebook auch das Laden mit niedriger Wattzahl unterstützt. So kann man sich sogar mit einer Powerbank unterwegs aushelfen. Während dem Aufladevorgang blinkt eine weiße LED neben dem USB-Port. Ist das Gerät voll aufgeladen, leuchtet sie durchgehend.

Das mitgelieferte USB-C Kabel ist 1,8 Meter lang und lässt sich vom Netzteil trennen. Sollte es einmal kaputtgehen, braucht man also nicht gleich das ganze Netzteil auszutauschen.%name

Testergebnis

Getestet von
Lukas Winkel

Das Honor MagicBook 14 hat mich nun 10 Tage begleitet und konnte mich sehr positiv überraschen. Im Alltag ist die Leistung des Ryzen 5 absolut ausreichend und die SSD arbeitet flott. Arbeiten, nebenher Musik hören und nach Feierabend Filme ansehen ist kein Problem. Sogar mit Spielen kommt das MagicBook klar, wenn auch nicht auf höchstem Niveau. Die Tastatur und das Trackpad sind von guter Qualität und ich persönlich finde das Design sehr ansprechend. Positiv überraschen konnte mich außerdem die Akkulaufzeit, die für so ein kompaktes Gerät erstklassig ist. Mit dem geringen Gewicht trotz 14 Zoll Display kann man noch ordentlich arbeiten, das Gerät aber auch gut transportieren und verstauen.

Das Display hätte etwas farbenfroher und heller sein können. Für 600€ muss man aber auch irgendwo Abstriche machen.

Schade finde ich, dass Honor nach Deutschland lediglich die Version mit der niedrigsten Ausstattung gebracht hat. 16GB RAM und 512GB ROM zusammen mit dem Ryzen 5, wäre sicher auch eine interessante Option gewesen. Leider bleibt dieses Privileg dem chinesischen Markt vorbehalten. Mit dem MateBook D14 gibt es für 100€ mehr aber immerhin das gleiche Gerät mit 512GB Festspeicher in Deutschland zu kaufen.

Der stärkste Konkurrent zum MagicBook ist wohl das RedmiBook von Xiaomi. Das RedmiBook gibt es leider nur als Import. Das hat, wie bei Honor auch, den Vorteil, dass es deutlich mehr Konfigurationen zur Auswahl gibt.

Der Import hat aber auch einen großen Nachteil: Aus China bekommt man in der Regel das englische QWERTY-Layout. Mit dem MagicBook spart man sich diesen Ärger. Denn es ist das erste “China-Gerät” mit wirklich guter Preis-Leistung, das man in Deutschland uneingeschränkt nutzen kann.

Deshalb können wir von chinahandys.net guten Gewissens eine Kaufempfehlung aussprechen.

Für Alternativen könnt ihr gerne in unserem Übersichtsartikel vorbei schauen!

Übrigens: Am 8. April ist auf HiHonor der Honor Fan’s Day. Vielleicht lässt sich das MagicBook dort ja besonders günstig erwerben?


Gesamtwertung
86%
Design
90 %
Display
70 %
Eingabegeräte
100 %
Leistung
80 %
Akku
90 %

Preisvergleich

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Dave
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Dave

Vielen Dank für den ausführlichen Test, allerdings hätte ich noch eine Frage: um welche Version vom USB -C Port handelt es sich? Kann ich über diesen auch einen Monitor anschließen?
Vielen Dank im voraus