Startseite » Ankündigung » Oppo Reno 5 Z vorgestellt

Oppo Reno 5 Z vorgestellt

Nachdem Oppo schon Ende letzten Jahres die teureren Geräte des Reno Lineups geupdatet hat (zur Ankündigung), folgt nun auch das Reno 5 Z, das günstigste der vier Geräte. Mit 5G, Fingerabdrucksensor im Display und neuem Design startet das Gerät erst mal nur in Singapur, einen globalen Start halten wir aber für wahrscheinlich. Immerhin hat es das Reno 4 Z auch zu uns geschafft.Oppo Reno5 Z 2

Design und Display

Oppo Reno5 Z 1Äußerlich hebt sich das Reno 5 Z von seinem Vorgänger ab. Die Farbauswahl hat sich auf “Fluid Black” und “Cosmo Blue” geändert, die Ecken des Geräts sind nun abgerundet und auch der Kamerahügel des Reno 5 Z ist neu gestaltet. Statt des einzigartigen Kreuz-Setup des Vorgängers, setzt Oppo nun auf einen 2021 typisch großen Kamerahügel. Auf der Vorderseite des Oppo Reno 5 Z tut sich auch einiges. Die vollkommen unnötige dual Frontkamera ist einer normalen Punch-Hole Notch gewichen und auch der Fingerabdrucksensor wandert nun unter das Display. Mit Abmessungen von 160,1 x 73,4 x 7,8 Millimeter gehört das Gerät zu den normal großen Smartphones dieses Jahr und das Gewicht von 173 Gramm ist eher leicht.

Mit einer Bildschirmdiagonale von 6,43 Zoll ist das Oppo Reno 5Z heutzutage tatsächlich eher klein, wie sich die Zeiten doch geändert haben. Während man bei Reno 4 Z (zum Test) noch auf IPS und 120Hz gesetzt hat, kommt der Nachfolger mit AMOLED und 60Hz. Für die Mittelklasse in Ordnung, wäre da nicht ein Gerät namens Redmi Note 10 Pro, das mit 120Hz und AMOLED der Mittelklasse das Fürchten lehrt. Die 60Hz Bildwiederholungsrate sind mit bis zu 180Hz Abtastrate verbunden, allerdings kommt das nur im “Game Mode” zum Tragen. Bei normaler Nutzung wird die Abtastrate auf weiterhin vollkommen ausreichende 135Hz gedrosselt. Mit einer Helligkeit von bis zu 800 Lux liegt man im normalen AMOLED Bereich, das Gerät sollte auch draußen problemlos nutzbar sein.

Leistung und System

Angetrieben wird das Oppo Reno5 Z von einem Mediatek Dimensity 800U. Das ist ein Prozessor mit 8 Kernen und einer Taktrate von bis zu 2,4GHz. Verglichen zum Dimensity 800 aus dem Reno 4 Z dürfte die Leistung nahezu identisch sein. Zwar hat der normale 800 zwei starke Cortex-A76 Kerne mehr, dafür takten diese nur bei 2 GHz. Im 800U hingegen erreichen sie einen Takt von bis zu 2,4 GHz. Damit ist die Single-Core Leistung im 800u etwas besser, während die Multi-Core Ergebnisse etwas nachlassen. Das zeigt sich dann genauso in Benchmarks. Wir haben euch mal das Realme 7 5G mit Dimensity 800u und das Reno 4 Z mit Dimensity 800 in den Vergleich gepackt:

Antutu Ergebnis Geekbench Single Ergebnis Geekbench Multi Ergebnis 3D Mark (Slingshot) Ergebnis

Kombiniert wird der Chip mit 8 Gigabyte LPDDR4X RAM und 128 Gigabyte Flashspeicher. Einen SD-Karten Steckplatz hat das Handy nicht. Leistungstechnisch sollte man mit dem Oppo Reno5 Z noch gut aufgestellt sein. Wer sein Handy allerdings lange Zeit nutzen möchte oder viel zockt, der wirft vielleicht mal einen Blick auf das Poco X3 Pro. Softwareseitig setzt Oppo auf Android 11 und die hauseigene Oberfläche ColorOS in der Version 11.1.

ColorOS11

Kamera des Oppo Reno5 Z

Oppo Reno5 Z 3

Die Kamera des Oppo Reno5 Z kommt ähnlich mittelmäßig rüber, wie schon der ganze Rest des Geräts. 48 MP Hauptkamera, 8MP Ultraweit und zwei 2MP Sensoren, einer für Tiefenunschärfe und ein Makrosensor. Damit kommt wohl maßgeblich das Kamerasetup des Vorgängers zum Einsatz. Das hat seiner Zeit mit schönen Tageslichtaufnahmen, schönen Portrait-Aufnahmen und schöner Bilddynamik auf sich aufmerksam gemacht. Weniger gut gefallen haben uns die sekundären Sensoren. Auf der Vorderseite kommt eine 16MP Knipse für Selfies zum Einsatz.

Konnektivität und Akku

Beim Oppo Reno5 Z handelt es sich um ein Single SIM Gerät. Richtig gelesen, nur eine Sim Karte wird unterstützt. Wann mir sowas das letzte Mal untergekommen ist, weiß ich schon gar nicht mehr. Ein Micro-SD Karte kann ebenfalls nicht genutzt werden, was in Kombination ehrlich gesagt wirklich sehr dünn ist. Zudem unterstützt das Gerät das für Vodafone und Telefonica wichtige LTE Band 20 nicht. Allerdings handelt es sich auch noch nicht um eine globale Version. Sollte es diese geben, wird Band 20 auf jeden Fall mit an Bord sein. Was bereits unterstützt wird, ist 5G.

30W VOOC

Ansonsten kommt das Oppo Reno 5 Z mit Dual Band WiFi 5, Bluetooth 5.1, NFC und Tracking via GPS, BeiDou und Glonass. An Audio Standards gibts aptX HD, aptX, LDAC, AAC und SBC. Die 3,5mm Klinkenbuchse bleibt dem Handy erhalten, Stereo Lautsprecher hat es hingegen nicht. Geladen werden kann der 4310mAh Akku des Reno5 Z mittels VOOC Flash Charge mit bis zu 30Watt, kabelloses Laden ist nicht mit an Bord. Dafür gibt es ein anderes Feature aus dem Flaggschiffbereich, einen Fingerabdrucksensor unter dem Display. Der Sensor aus dem Vorgänger war allerdings schon so gut, dass wir auf dieses Upgrade auch gerne verzichtet hätten.

Einschätzung und Preis

Momentan ist das Oppo Reno5 Z nur in Singapur erhältlich, dort kostet es umgerechnet 331€. Wie schon beim Vorgänger ist das ein stolzer Preis für ein überwiegend durchschnittliches Gerät. Um wirklich mit Xiaomi konkurrieren zu können, müsste ein Gerät einfach günstiger sein. Das Reno 4 Z fiel seiner Zeit schnell im Preis, sollte das beim Reno 5 Z ähnlich sein, könnte es ein interessantes, wenn auch nicht wirkliches tolles Gesamtpaket abgeben. Ein bisschen fehlt uns das Alleinstellungsmerkmal des Geräts. Wenn überhaupt wäre das der Unter-Display-Fingerabdrucksensor. Wir sind uns innerhalb der Redaktion aber immer noch uneinig, ob das überhaupt praktischer ist als ein Sensor im Powerbutton. Bevor wir aber zu einem wirklichen Urteil kommen, wollen wir erst einmal abwarten, ob es das Gerät überhaupt zu uns schafft und was es dann kostet.

Quellen


Newsletter bestellen

Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!

Kommentare

Abonnieren
Kommentar Updates
guest
10 Kommentare
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare
IgorB
Gast
Igor (@guest_76890)
22 Tage her

“Wenn überhaupt wäre das der Unter-Display-Fingerabdrucksensor. Wir sind uns innerhalb der Redaktion aber immer noch uneinig, ob das überhaupt praktischer ist als ein Sensor im Powerbutton.”

Ich verstehe nicht wieso ihr euch darüber einig sein wollt ?
Es kommt immer auf die Person selbst an und wie er sein gerät nutzt ob es für denjenigen Praktisch ist oder nicht. Der eine Bevorzugt ein In- Display und der andere einen im Powerbutton.

H.E.
Gast
H.E. (@guest_76940)
21 Tage her
Antwort an  Igor

Und der dritte, wie ich, einen Sensor auf der Rückseite.

Lässt sich leicht ertasten und funktioniert immer noch am besten.

IgorB
Gast
Igor (@guest_76941)
21 Tage her
Antwort an  H.E.

So ist es, funktionieren tun sie alle, man kann nur sagen das die unter dem Display etwas langsamer sind. Ob es am besten ist kommt auf die Person an.

Und ich habe immer noch keine Antwort auf meine frage bekommen.

Joschbo
Autor
Team
Joscha (@joschbo)
21 Tage her
Antwort an  Igor

Hallo Igor, Benjamin sagt nur, dass wir uns uneinig sind. Er sagt nicht, dass wir uns einig sein wollen. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und das ist auch gut so.

IgorB
Gast
Igor (@guest_76991)
20 Tage her
Antwort an  Joscha

Das ist nicht ganz richtig, er sagte und das steht so im Text:
(aber immer noch uneinig), heist also das ihr euch auf eine art noch einigen werdet.
Deswegen meine Frage auch dazu.
Aber schön das du eine andere Meinung dazu hast.

Christoph
Gast
Christoph (@guest_76998)
20 Tage her
Antwort an  H.E.

Genau. Gerade für Linkshänder ist ein Sensor im Powerbutton am rechten Seitenrand einfach nur Murks

Onemaster
Mitglied
Mitglied
Onemaster (@onemaster)
20 Tage her
Antwort an  Christoph

Ich bin zwar Rechtshänder, nutze meine Handys aber fast ausschließlich mit der linken Hand.
wenn ich das Gerät dann halte komm ich beim umgreifen mit dem linken Zeigefinger prima auf den seitlichen Sensor.

Onemaster
Mitglied
Mitglied
Onemaster (@onemaster)
20 Tage her
Antwort an  Jonas Schlag

Es ist wie mit allem im Leben, es hat alles Vor und Nachteile. Ich bevorzuge einen Sensor im Display, ist zwar nicht immer so genau, aber die Position ist für mich am besten erreichbar weil ich es oft vor mir liegen habe. Ist dann einfacher als es erst anheben zu müssen.

IgorB
Gast
Igor (@guest_77044)
19 Tage her
Antwort an  Jonas Schlag

Hallo Jonas,
Ich verstehe nicht wieso ihr euch darüber einig sein wollt welche position Praktischer ist ?
Meiner meinung kann man sich da nicht auf eine art festlegen, da es auf die Person und deren Nutzerverhalten ankommt.