Nach dem Xiaomi Notebook Air in 12 und 13 Zoll folgte das Xiaomi Notebook Pro mit mehr Power, Größe und Ausstattung. Nun steht das Xiaomi Mi Gaming Notebook bei uns auf dem Schreibtisch: dunkles Metall in Anthrazit, viele Anschlüsse und Short Keys verraten die Power des Computers. Xiaomi will im Gaming Sektor mitmischen! Neben Zubehör wie dem Mi Gaming Headset folgte nun das Xiaomi Blackshark Gaming Smartphone und nun das Mi Gaming Notebook.

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Unser Gaminglaptop ist mit einem Intel Core i5 und einer GTX 1060 ausgestattet, für knapp 1100€ – in der Kombination packt er jedes aktuelle Game auf mindestens hohen Einstellungen. Ein ausgeklügeltes Belüftungssystem mit Turbo Modus hält das Notebook kühl, während man mit der Beleuchtung auf der LAN Party sein Notebook zelebriert. Was das Mi Gaming Notebook aber auch kann – und die Konkurrenz nicht! – Understatement. Auf Wunsch schaltet man die gesamte Beleuchtung aus und hat einen schwarz grauen Monolithen vor sich. Wir haben uns Xiaomis teuersten Laptop bisher angeschaut und getestet, ob er den Preis wert ist!

Hardware: Speicher: Gehäuse: Konnektivität:
CPU: Intel Core i5 – 7300HQ, 2.5 – 3.5 GHz 128GB SATA-III SSD, Samsung, 530 mB/s Rechts: SD-Kartenleser, USB 3.0 Touchpad: 12x8cm, Precision & Gesten
GPU: Nvidia GeForce GTX 1060, 6GB GDDR5 1000GB HDD, 5.400rpm, 130 mB/s Links: 2 x USB 3.0, 3,5mm Kopfhörer + Mikrofon Tastatur: 16x16mm Chiclet, RGB-Beleuchtung, Shortkeys
Bis zu 3 Bildschirme, 2 externe über HDMI 2.0 und USB-C Zusätzlicher M.2 Slot für schnelle SSD ohne 1TB HDD Rückseite: 1Gbit/s Ethernet LAN, USB 3.0, HDMI, USB-C 3.0, Stromanschluss LAN 1GB/s, Intel 2×2 MIMO WiFi 5GHz Dual Band n/ac, Bluetooth 4.1
Display: 15,6 Zoll Full-HD, 60 Hz, matte Oberfläche 8GB DDR4 SDRAM, 2.400 MHz, 1 von 2 Slots belegt Akku: 55 Wh – 4,5 Stunden          Gewicht: 2,74 kg Netzteil: 495g Webcam: HD 1280 x 720         Lautsprecher: 2 x 3W, Dolby / Hi-Res

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Varianten des Mi Gaming Notebooks

Insgesamt habt ihr beim Xiaomi Gaming Notebook die Auswahl zwischen vier Versionen. Zwei davon kommen mit einem i5 und die anderen beiden mit i7. Das günstigste Modell ist mit einer GTX 1050 Ti ausgestattet, während die anderen drei Modell mit der GTX 1060 ausgestattet sind, die circa 30% stärker ist.

I5 + GTX 1050 I5 + GTX 1060 I7 + GTX 1060 I7 + GTX 1060
Prozessor: Intel Core i5 – 7300HQ, 2.5 – 3.5 GHz I5 – 7300HQ I7 – 7700HQ, 2.8 – 3.8 GHz I7 – 7700HQ
Grafikkarte: GeForce GTX 1050 Ti, 4GB GTX 1060, 6GB GTX 1060 GTX 1060
Arbeitsspeicher: 8 GB RAM, DDR4, 1 / 2 Slots 8 GB RAM 8 GB RAM 16 GB RAM, 2/2 Slots(?)
Speicherplatz: 128GB SSD + 1TB HDD 128GB SSD + 1TB HDD 128GB SSD + 1TB HDD 256GB SSD + 1TB HDD
Preis: 1000€ 1115€ 1280€ 1450€

Bei der restlichen Ausstattung nehmen sich die vier Modelle nichts. Nur beim größten Modell sind wir uns nicht sicher, wie viele Arbeitsspeicher-Bänke belegt sind. Bei den kleinen Modellen ist es nur ein einzelner Slot, den man definitiv mit einem zweiten Arbeitsspeicher aufrüsten sollte. Einen zweiten 8 GB RAM Stick einzubauen, kostet 80€ und man kommt dadurch auch in die Vorzüge vom schnelleren DUAL Channel.

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Und auch eine größere m2 SSD mit 256GB schlägt nur mit 100€ zu Buche. Die größte Version mit massig Speicher kann man sich theoretisch auch selbst zusammenstecken und dabei noch etwas Geld sparen.

Der größte Unterschied zwischen dem Intel Core i5 7300HQ und dem Intel Core i7 7700HQ liegt in den Threads, die der Prozessor gleichzeitig bearbeiten kann. Das sind beim i5 4 und beim i7 8 Threads, wobei beide CPUs 4 Kerne haben. In Benchmarks schlägt sich der i7 deutlich besser, ungefähr 20% – in Spielen kann sich der Spieß aber auch umdrehen. Der i7 bietet mit seinem 300 MHz höherem Grundtakt mehr Leistung, auch in Spielen, aber der Aufpreis wird NICHT der Leistung gerecht, die er bringt. Erklärung:

Ist ein Game darauf optimiert, viele Cores / Threads gleichzeitig nutzen zu können, hat man einen Vorteil (z.B. bei Echtzeit Strategiespielen wie Total War). Ist das Spiel darauf aber nicht optimiert bzw. passieren nicht viele Dinge gleichzeitig (pauschal z.B. grafikintensive Spiele), dann bringen die Threads bzw. mehr Kerne nichts. Das Rendering (Grafikausgabe & GPU) ist der Flaschenhals und hier werden die Dinge der Reihenfolge nach abgearbeitet und können nicht in verschiedene Threads ausgelagert werden. Wann macht der i7 Sinn: viel Videobearbeitung, 3D-Rendering & Zocken und Streamen.

Lange Rede kurzer Sinn: der i5 ist für das Gaming besser geeignet, wenn man auch auf den Preis schaut – die Grafikkarte wird als erstes der limitierende Faktor sein. Weshalb auch die Empfehlung der Nvidia GTX 1060 gilt.

Design und Verarbeitung

Das Xiaomi Gaming Notebook setzt sich aus einem Deckel aus Aluminium und einem Kunststoff Gehäuse zusammen. Auch ein Gitter auf der Unterseite ist aus lackiertem Metall. Der Farbton des Kraftprotzes ist noch dunkler als das Xiaomi Notebook Pro: das matte Anthrazit macht schon ordentlich was her. Die ganze Aufmachung des Notebooks darf man als dezent, edel und zeitlos beschreiben. Eigentlich üblich für Xiaomi Notebooks und Smartphones, aber sehr unüblich für Gaming Notebooks allgemein. Hier ist der vorherrschende Stil: schrill, bunt und auffällig – alles um die eigene Marke zu präsentieren. Das kann man vom Xiaomi Mi Gaming Laptop gar nicht sagen. Das Mi Logo findet sich lediglich am unteren Displayrahmen. Und auch verrät der PC seine Leistungspotenz vorerst nur durch seine vielen Lüfteröffnungen und Größe: dieser misst 364 x 265 x 23mm bei 2,74kg. Hinzu kommen nochmal 495g für das Netzteil.

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Sonderlich transportabel ist er damit nicht. Bin ich mit dem Auto unterwegs und der Gaming Laptop ist im Rucksack, ist es nicht so schlimm. Aber auf längeren Zugfahrten oder gar Flügen wären 3,25kg einfach zu viel auf Dauer. Aber außer dem Gewicht spricht sonst nichts dagegen: der Akku hält lange – Gaming mal ausgenommen -, Touchpad und Tastatur sind tadellos und auch bei der erstklassigen und stabilen Verarbeitung hat man keine Sorge, dass dem Mi Notebook etwas passieren könnte. Die Scharniere des Gaming Notebooks sind ebenfalls genial: statt den üblichen Dingern, die wackeln, findet man bei Xiaomi 2 runde silberne Metallscharniere, die aus dem Gehäuse fahren. Wackelt man am Tisch, bewegt sich nichts am Display und auf der anderen Seite lässt sich das Notebook angenehm auf- und zuklappen. Eine Einkerbung hilft dem Finger ausreichen Halt zu finden. Durch den Mechanismus ist das Display etwas höher und so angenehmer für die Sitzposition.

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Beleuchtung des Gaming Notebooks

Wie schon gesagt, wenn ihr keine Lust draufhabt, könnt ihr die Beleuchtung des Gaming Notebooks auch einfach ausschalten über die GameBox Software. Was dann bleibt, ist ein schnörkelloser Laptop mit ordentliche Power und einem dezenten Auftritt. Wollt ihr dagegen am späten Abend euch eine schöne Atmosphäre schaffen, dann dreht ihr die Beleuchtung einfach auf. Zum einen lässt sich die Tastatur frei definieren. Hier gibt es voreingestellte Farben, aber man kann sie auch selbst definieren, und vier Bereiche unterschiedlich einfärben. Auch ob das Licht pulsieren soll oder wie lange es nach einem Tastendruck eingeschaltet bleibt, lässt sich einstellen. Daneben hat das Xiaomi Mi Gaming Notebook an der Unterseite links und rechts zwei LED Streifen. Auch zeigt das Notebook zum Beispiel an, wenn es lädt oder bereits fertig geladen hat mit rotem und grünem Licht.

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Die farbenfrohe Aufmachung ist vielleicht für manchen zu aufdringlich und lenkt zu sehr vom Game ab. Auf der anderen Seite ist es cool, wenn man es auf der LAN-Party so richtig zelebrieren kann.


Hinsichtlich des Designs und der Verarbeitung macht das Xiaomi Mi Gaming Notebook alles richtig! Der Mix aus einem Metalldeckel und Kunststoffgehäuse bringt Stabilität und Wertigkeit, sowie hält das Gewicht in einem angemessenen Maßstab. Das Design ist tatsächlich schon einzigartig in dem Business – die meisten anderen Gaming Notebooks sehen mit dem übertriebenen Design viel zu sehr nach Spielzeug aus. Unser Notebook ist dezent und zeitlos, was für so manchen vielleicht schon ein Kaufgrund sein kann. Denn nicht nur Gamer brauchen einen leistungsstarken Laptop!

Display

Im Xiaomi Mi Gaming Notebook finden wir in allen Versionen ein 15,6 Zoll großes Display, das in Full HD 1920 x 1080 Pixeln auflöst. Daraus ergeben sich 141 PPI, was in Ordnung geht. Eine höhere Auflösung wurde höheren Strom- und Rechenbedarf bedeuten, vor allem beim Zocken würde es hohe Hürde darstellen. Full HD ist wohl noch immer die geläufigste Auflösung, weshalb es sich damit gut arbeiten und zocken lässt. Das war es aber auch schon mit Features, die das Anzeigegerät bietet. Andere Displays können mit einer höheren Wiederholungsfrequenz, wie 120 und 144 Hz, auftrumpfen oder unterstützten Nvidia G-Sync, wo die Hertz entsprechend der Frames-per-Second angepasst werden. Schade, denn das würde alles zu einem geschmeidigeren Bild beitragen.

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Die Oberfläche der Displayfläche ist matt. Das bedeutet, dass man auch draußen Bildschirminhalte ablesen kann. Wir konnten beim Display 270 LUX messen. In der Theorie schmälert das matte Display die Farbwiedergabe, aber in der Praxis haben wir hier ein farbenfrohes und kontrastreiches Display. Draußen wirkt das Display recht dunkel, aber der hohe Kontrast hilft deutlich. In anderen Tests schneidet das Displayaufgrund fehlender Features und einer etwas höheren Reaktionszeit schlechter ab als die Konkurrenz. Aber das 15,6 Zoll LCD FULL HD Display wirft im Test nie Grund zur Kritik auf: spielt man in den NVIDIA Einstellungen ein bisschen rum, kann man sich die Farbwiedergabe anpassen – bei uns war das Ziel HDR, da man es von PS4 und UHD TV gewohnt ist. Und siehe da, es spielt sich super auf dem Bildschirm und zum Arbeiten taugt es ebenso.

Wer die Bildschirmhintergründe ebenso cool findet wie wir, kann sie sich hier in 4K ziehen:

Leistung

Wenn das Xiaomi Mi Gaming Notebook bei einer Sache überzeugen sollte, dann ist es die Leistung! Dafür schickt man in unserer Ausstattung den Intel Core i5 – 7300HQ, eine NVIDIA GeForce GTX 1060 sowie 8GB RAM mit einer SSD ins Rennen. Wie wir oben schon erläutert haben, ist der i7 zwar in Benchmarks ein gutes Stück schneller, aber beim Zocken halten sich die Vorteile in Grenzen. Im normalen Windows Betrieb agiert nur der Intel Core i5 mit seiner integrierten HD 630 Grafikkarte. Irgendwelche Einschränkungen gibt es einfach nicht: Windows fährt in 5 Sekunden hoch, Programme öffnen sich blitzschnell. Lediglich, wenn man knapp 30 Tabs in Chrome offen hat, mehrere Messenger und Dokumente, wird der Computer langsam, da der Arbeitsspeicher voll ist. Bei wem das oben genannte Szenario also Alltag ist, der sollte einfach die 80€ in einen zweiten 8GB DDR4 Arbeitsspeicher investieren.

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Die NVIDIA GeForce GTX 1060 hat eine Leistungsaufnahme von stolzen 80 Watt, bietet dafür aber auch gleich 6GB Speicher und performt annähernd so gut wie die Desktop Variante, abhängig von der Kühlung. Funktioniert nun das Kühlkonzept des Mi Gaming Notebooks, bedeutet dies sehr viel Leistung. Sogar bis zu 30% mehr als das Topmodell der vorherigen Generation, der GTX 980M. Zum Vergleich: vor vier Jahren habe ich mir einen PC mit i5 und R9 280X für knapp 800€ (ohne Bildschirm, Maus und Tastatur) zusammengeschraubt – dieser liegt nun in Benchmarks gut 30% hinter dem Mi Gaming Notebook. Bei Games sind das circa 20 fps Abstand, bei gleichen Settings. Und Achtung, das entspricht auch dem Abstand zwischen der GPU, die im kleinsten Mi Gaming Notebook zum Einsatz kommt: die GTX 1050 Ti liegt ebenfalls 20fps und 30% darunter.

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Was uns doch ein bisschen vor ein Fragezeichen stellt, ist die Festplatte bzw. sogar die SSD. Im Xiaomi Notebook Pro ist sie gleich dreimal so schnell! Mit den 423 mB/s read und 464 mB/s write ist sie nicht langsam und auch in den meisten Fällen nicht der limitierende Faktor. Der Grund stößt schon sauer auf: statt einer schnellen NVMe SSD, die direkt an PCI-E angebunden wird, setzt man auf eine günstigere SSD mit SATA. Nun kann man sich einfach eine schnelle m.2 SSD besorgen und sie nachrüsten, aber warum nicht gleich so? Daneben steht als Datengrab eine 1 TB große HDD im 2,5 Zoll zur Verfügung. Diese erreicht bei uns 115 mB/s read und 107 mB/s write. Nun die 128GB SSD ist schnell voll mit Programmen und maximal einem Spiel – nun könnte man ja seine Games auch auf die HDD packen, was nicht viel Unterschied ausmachen würde. Aber ist man erstmal den Luxus von nicht-mehr-vorhandenen Ladezeiten gewohnt, ist der Weg zurück schwer. Dafür steht noch ein zweiter m.2 Slot zur Verfügung, wenn man auf die HDD verzichtet.

Man kann auch eine SSD zusätzlich zur HDD einbauen und so insgesamt 3 Festplatten betreiben: dafür muss ein bisschen Schaumstoff auf der HDD entfernt werden und die zweite m.2 SSD muss ein wenig gebogen werden. Wer es sich traut und nicht um die SSD fürchtet.

Eine Möglichkeit wäre also, die vorhandene SATA SSD in den zweiten Slot zu packen und eine NVMe SSD mit 250GB für 95€ (oder 500GB für 170€) dazu zu kaufen. Mit dem Speicherplatz kommt man wahrscheinlich aus. Ich würde aber sagen, dass es den Aufwand und Preis nicht wert ist, denn so viel Unterschied machen die Übertragungsraten dann doch nicht aus.

Praxiseinsatz Gaming

Klar, gezockt werden muss auch mal mit dem Mi Gaming Notebook. Die Leistung, die uns der i5 und die GTX 1060 zur Verfügung stellen, reicht für jedes aktuelle Spiel aus – und das auch meistens auf maximalen Grafikeinstellungen. Das Notebook ist also zu 100% für den mobilen Einsatz auf der nächsten LAN-Party geeignet oder das Zocken auf Reisen. Anders als ein großer Tower PC ist die Kühlung ein komplizierterer Punkt bei Notebooks. Ein sehr positiver Punkt: eine Temperatur im Inneren über 70 Grad konnten wir zu keinem Punkt messen und auch das Gehäuse erhitzt sich kaum spürbar. Das bedeutet für das Mi Gaming Notebook, dass es nie seine Leistung drosseln muss und auch die Hardware leidet nicht unter hohen Temperaturen. Die Quittung: die Lüfter können richtig abgehen und den Geräuschpegel stark nach oben treiben. Xiaomi Mi Gaming Notebook Testbericht Gerät Produktfotos 17Aktiviert man den Turbo-Modus, dann denkt man, dass der Laptop jeden Moment abhebt. Auch kommt man nach einer Stunde auf eine Level, wo man dann einfach zu Kopfhörern greift. Besonders empfehlen kann ich an dieser Stellle die Xiaomi USB Type C Kopfhörer mit integriertem Noise-Cancelling. Diese können direkt an den USB Type-C Slot des Notebooks angeschlossen werden und reduzieren den Klang der Lüfter auf ein Minimum. Im BIOS kann man zwar die maximale Lüfterdrehzahl senken, aber das ist nicht so empfehlenswert / geht zu Lasten des Notebooks und der Hardware.

Im Windows Betrieb, wo die stromhungrige (= mehr Abwärme) Grafikkarte nicht aktiv ist, bleiben die Lüfter aus und melden sich nur vereinzelt zu Wort für wenige Sekunden. Aber ein Xiaomi Notebook Air ist dagegen flüsterleise.

Windows Neuinstallation und Treiber

Für den Preis von gut 1000€ ist beim Xiaomi Gaming Laptop auch schon Windows 10 vorinstalliert. Dabei handelt es sich um Windows 10 Home in der Chinese Version – die Sprache kann man nicht per Windows Update installieren, was die Neuinstallation zur Pflicht macht.

Versucht mal vor der Neuinstallation den Key mit „wmic path softwarelicensingservice get OA3xOriginalProductKey“ im cmd Fenster auszulesen. Unseren Key hat er bei der Aktivierung nicht akzeptiert, aber manche Nutzer berichten, dass es bei ihnen geklappt hat.

Daneben wird mit einer Lizenz von Microsoft Office 2016 geworben, allerdings haben wir es nicht geschafft, es im chinesischen Windows zu aktivieren, um an den Lizenzschlüssel zu gelangen. Hier sind die Schritte, die für die Neuinstallation nötig sind:

  1. Hier das Medienerstellungstool herunterladen
  2. USB-Stick mit mindestens 8GB anschließen
  3. Windows Boot-Stick erstellen
  4. Beim Einschalten des Mi Book die „F2“ Taste gedrückt halten und unten die Boot Reihenfolge per Drag-and-Drop ändern – der USB Stick muss bereits angeschlossen sein.
  5. Windows installieren. Wählt unbedingt die SSD bei der Installation aus.
  6. Windows 10 besorgt sich automatisch alle benötigten Treiber für das Xiaomi Notebook. Von der Website braucht ihr diese: Außerdem stehen alle Treiber auf dieser Webseite zur Verfügung.

Xiaomi Mi Gaming Notebook Testbericht BIOS 2 Xiaomi Mi Gaming Notebook Testbericht BIOS 1

Den Lizenzschlüssel von Windows kann man leider nicht bei einer deutschen oder englischen Version von Windows 10 verwenden, da es sich um die „chinesische Version“ von Win10 handelt. Aber wer will schon Windows 10 Home?: die Neuinstallation dauert insgesamt keine Stunde, eine Windows 10 Pro Lizenz kostet 4€ auf Amazon und die Treiber kann man sich einfach runterladen.

Windows 10 Pro Lizenz

Nach der Neuinstallation waren die meisten Treiber (Intel und Nvidia Grafikkartentreiber) bereits auf dem Xiaomi Mi Gaming Notebook vorinstalliert. Das einzige Problem sind die speziellen Programme für das Gaming-Notebook: das ist zum einen die Übersicht über die Auslastung der Hardware (die man ja aber auch über den Windows Task Manager aufrufen kann) und zum anderen das Programm zum Ändern der Beleuchtung der Tastatur und der Ambiente-Lichter (unterhalb vom Mi Notebook).

Ladet euch auf der Dowloadseite folgende herunter: „Xiaomi Synchonisationssoftware“ und „Millet“. (Hier die Links, die sofort den Download starten: zuerst installieren und danach diese hier. Andere Seiten berichten, dass es ohne Probleme funktioniert, aber wir sind noch immer nicht des Problems mächtig geworden!

Schnittstellen & Ausgabe

Das Xiaomi Mi Gaming Notebook bietet eine ganze Armada an Anschlüssen im Vergleich zu meinem bisherigen Laptop. Trotzdem kann man ihm vorwerfen, dass ein paar Typen fehlen: Thunderbolt, Displayport oder Kensington Lock.

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  • Rechts: Kartenleser für SD-Karten, einen Adapter auf MicroSD kann man nicht dauerhaft stecken lassen; USB-A 3.0
  • Links: 2 x USB-A 3.0; 3,5mm Klinkenbuchse Kopfhörer; 3,5mm Klinkenbuchse Mikrofon – leider beide unbeschriftet
  • Hinten: RJ45-LAN Gigabit; USB-A 3.0, perfekt für die Maus; HDMI; USB-C 3.0; DC-In Netzteilanschluss

Xiaomi Mi Gaming Notebook Testbericht Gerät Produktfotos 13Die vier USB Anschlüsse auszureizen wird schon schwer, aber wirklich nützlich ist die USB-C 3.0 Buchse. Hier hat man mit entsprechenden Hubs und Adaptern einen großen Spielraum. Der USB-C Port erkannte z.B. auch die Xiaomi In Ears USB-C als Kopfhörer, setzte die Befehle der Kabelfernbedienung um und nahm über das Mikrofon auf. Gut finde ich auch die zwei Klinkenanschlüsse, womit sich auch ältere Gamingheadsets ohne USB benutzen lassen. Xiaomi Mi Gaming Notebook Testbericht Benchmarks Screenshots 2Der HDMI Port lieferte am UHD TV 4K Auflösung mit 60Hz. Dabei steckt man nur ein entsprechendes Kabel ein un die Nvidia Grafikkarte schaltet sich dazu und übernimmt die 4K Auflösung. Einzig HDR hat er uns nicht angezeigt, was aber wahrscheinlich an HDCP (Kopierschutz) liegt. Im erweiterten Modus mit zwei Bildschirmen übernimmt die Intel HD630 das Display vom Notebook.

Der SD Karten Slot liefert dagegen leider nur Raten von 25 mB/s, wenn man Fotos von der Kamera überträgt. Hier würde viel mehr gehen.

An drahtlosen Kommunikationswegen bietet das Xiaomi Mi Gaming Notebook WiFi und Bluetooth. Verbaut ist ein Intel Wireless AC-8265, das in Dual Band funkt (2.4 & 5 GHz) sowie bis zum n/ac- Standard. Meine 50.000er Leitung daheim konnte ich ohne Probleme komplett ausreizen. Im Netzwerk der Universität waren 650 Mbit/s (=81 MB/s) im Download möglich. Im Upload wäre theoretisch mehr drinnen gewesen, als das Notebook schafft: „nur“ 360 Mbit/s (= 45 MB/s). Aber von solchen Werten kann man daheim nur träumen. Das Bluetooth funktioniert im Standard 4.1 und hält die Verbindung zuverlässig mit Headsets aufrecht. Eine Spaßbremse hingegen ist das „bescheidene“ Bluetooth-Management von Windows, aber was soll man tun.

lossless Xiaomi Mi Gaming Notebook Testbericht KameraDie verbaute Webcam bietet nur HD 1280 x 720 Pixel, was für Videochats und Skype reichen sollte. Die beiden Mikrofone nehmen die Stimme in gewohnter Laptop Qualität auf. Besonders hervorheben darf man die grandiosen Lautsprecher des Mi Notebook. Diese sind mit dem „Hi Res“ und „Dolby Atmos“ Logo zertifiziert. Die Lautsprecher übertreffen andere Notebook Speaker um ein Vielfaches. Es stehen 2 Lautsprecher mit je 3 Watt zur Verfügung. Sitzt man auch direkt vor dem Notebook, bekommt man räumlichen Klang, bei dem es sich sogar die Richtung, rechts und links, orten lässt. Im Vergleich zu anderen mobilen Computern (Tablets, Smartphones, Ultrabooks) bekommt man auch erstaunlich viel Bass zu hören. Im Vergleich zu richtigen Lautsprechern sind es aber immer noch wenig tiefe Töne. Trotzdem muss man sich für die verbauten Lautsprecher keinesfalls schämen, wenn man mal zusammen einen Film anschaut.

Besser macht man es nur mit Kopfhörern. Ein bisschen verwirrend ist, dass die beiden 3,5mm Buchsen nicht beschriftet sind. Der Anschluss für Audio unterstützt auch 4-Polige Klinkenstecker, sodass man sein Headset / seine In Ears vom Smartphone am Notebook verwenden lassen. An der Audioqualität über Klinkenstecker gibt es nichts auszusetzen. Installiert ist der Realtek HD Audio Manager, wo sich alles konfigurieren lässt.

Eingabegeräte

Ein Punkt, in dem Xiaomi schon seit seinem ersten Modell überzeugen kann, sind Touchpad und Tastatur. Ein kleiner Witz: selbst ein Apple Fanboy (& guter Kumpel) fragte, ob Xiaomi den Lieferant von Apple ausfindig machen konnte. Sowohl Touchpad, als auch Tastatur, sind auf absolutem Top-Niveau! Was fehlt ist Luxus, wie eine Touchpad Oberfläche aus Glas oder die Touchbar von Macbook Pro. Das Touchpad ist 12 x 8 cm groß und liegt etwas links der Mitte und auch nicht ganz am untern Rand. Dadurch hat der Handballen eine angenehme Auflagefläche. Die schwarze Fläche wird durch nichts unterbrochen. Richtig haptisch klicken kann man überall; Rechtsklick geht nur unten rechts, wie man es kennt. Die Navigation klappt mit dem Mausersatz ausnahmslos flüssig und intuitiv. Wie man es von Gamingmäusen kennt, scheint auch die DPI recht hoch zu sein. Darüber hinaus werden alle Multitouchgesten von Windows unterstützt und es wird als Precision-Gerät erkannt. Meistens kam dann aber doch die Gamingmaus zum Einsatz am Mi Notebook. Den Fingerabdrucksensor vom Mi Notebook Pro vermissen wir leider komplett.

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Die Tastatur ist ebenso erstklassig. Natürlich bleibt das Manko, dass es sich um das US-Layout QWERTY handelt. Entweder hat man die Tastatur soweit im Kopf oder man hilft sich mit kleinen Tastaturaufklebern weiter. Die Tasten messen 16 x 16mm. Offensichtlich ist natürlich die Beleuchtung, welche heller leuchten kann, als zum Beispiel die eines Macbook Air oder Mi Notebook Pro. Die verschiedenen Bereiche andersfarbig leuchten zu lassen, kann ebenfalls helfen. Ein weiterer Gamingaspekt sind die 5 frei definierbaren Shortkeys auf der linken Seite. Vom WASD trifft man sie mit ein bisschen Übung gezielt. Das Lüfter Symbol oben links definiert den Turbo Boost für den Lüfter, um vor hitzigen Kämpfen den Laptop entsprechend runterzukühlen. Oder man macht ihn auch so öfter mal an, um Staub im Gehäuse vorzubeugen.

Außerdem sind die Tasten F1 bis F12 doppelt belegt mit der FN-Taste. Hiermit lassen sich grundlegende Einstellungen (Lautstärke, Bildschirmhelligkeit,…) steuern. Auch lange Texte lassen sich wunderbar runterschreiben mit dem Mi Gaming Notebook – dieser Test zum Beispiel. Ich muss zugeben, dass dies mein absoluter Favorit geworden ist, was das Schreibverhalten anbelangt. Hier hat man das beste zwischen einer Computer- und einer Notebooktastatur. Besonders fällt der angenehm weiche Tastendruck auf! Anders als die normalen Notebook Chiclet Keyboards, besitzen die einzelnen Tasten des MI Gaming Notebooks einen weicheren Anschlag und auch längeren Hub.

Die Eingabegeräte waren und bleiben eines der besten Argumente für ein Notebook von Xiaomi: das Xiaomi Air 13, Notebook Pro und nun auch das MI Gaming Notebook bieten erstklassige Eingabegeräte! Aber auch der Nachteil des Tastatur-Layouts bleibt erhalten. Bald wird es wieder ähnliche Tastaturmatten wie bereits für die anderen Mi Notebooks geben.

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Akkulaufzeit

Das Gute an zwei Grafikkarten – zum einen die GTX 1060 und auch die integrierte GPU Intel HD Graphics 630 des i5 – ist, dass immer die benutzt wird, die gerade gebraucht wird. Auch Nvidia Optimus genannt, wobei man entweder G-Sync oder dies bekommt. Der Akku umfasst 55 Wattstunden. Unter Last, also beim Zocken, darf man keine Wunder erwarten und dieser Wert interessiert uns auch nicht so recht. Nach knapp 1,5 Stunden gehen spätestens die Lichter aus, je nachdem wie anspruchsvoll das Game ist. Wichtiger ist die Zeit, die das Mi Gaming Notebook im normalen Betrieb schafft: drinnen, halbe Helligkeit, ein Word Dokument, Musik und ein paar Browser Tabs. Unter den Bedingungen wird die stromhungrige NVIDIA Grafikkarte nicht benötigt und man darf von ungefähr 5 Stunden ausgehen. Streamt man nun einfach einen Film oder surft im Web, kommt man sogar 6 bis 7 Stunden hin. Trotz der recht guten Akkulaufzeit, fühlt sich das Gaming Notebook am wohlsten in der Nähe einer Stromquelle.

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Das Netzteil wiegt gut ein halbes Kilogramm und misst 16 x 7,7 x 2,8 cm. Bis zu 19,5V und 9,23A (180 Watt) fließen durch das Netzteil. Das ist auch der Grund, warum der Mi Gaming Notebook nicht über den USB-C Port aufgeladen werden kann, wie seine kleinen Brüder. Diese liefern einfach zu wenig Leistung. Das Kabel zwischen Netzteil und Stecker misst 140cm. Ein nettes Detail am DC-IN: eine kleine weiße LED beleuchtet einen Ring um den Stecker. Das Stromkabel kommt mit chinesischem Stecker, aber bei der Stromleistung sollte man es lieber austauschen. Entweder hat man so ein Kabel noch daheim, oder man bekommt es für ein paar Euro (Zum Kabel auf Amazon). Der Stecker nennt sich IEC-C5 („Micky Maus Stecker“) oder auch Notebook Netzkabel. So könnt ihr euch dann auch gleich aussuchen, wie lange das komplette Netzkabel sein soll.

Konkurrenz zum Mi Gaming Notebook

Der Blick auf die Konkurrenz, die man auch hierzulande bekommt, schmälert den bisher guten Eindruck des Mi Gaming Notebooks „ein bisschen“. In China werden sie alle zusammengeschraubt und auch beim Einkaufspreis der Hardware (Intel, NVIDIA und Speicher) gibt es keinen relevanten Spielraum. Hier hat Xiaomi nicht viele Möglichkeiten, den Preis zu drücken. Was aber trotzdem noch bestehen bleibt, ist das Understatement im Design. Kein anderes Notebook mit der Leistung und Gaming-tauglichkeit würde als Businessgerät durchgehen. „XMG“ würde noch durchgehen, aber hier ist auch von der Eleganz des Xiaomi Notebooks keine Spur. Die restliche Konkurrenz macht einfach keinen Hehl daraus, dass der Nutzer mit dem Laptop zocken möchte.

Xiaomi Gaming Notebook 10Unser Modell mit Intel Core i5 7300HQ, 8GB RAM, SSD&HDD und Nvidia GTX1060 kostet 1115€. Die CPU – GPU Kombination finde ich gut, denn die Grafikkarte ist beim Zocken meistens der Flaschenhals und macht das Upgrade zum Intel i7 bis zu einem gewissen Level overpowered. Und genau in der Kategorie finden sich gleich ausgestattete Modelle auch schon für knapp 200€ weniger. Oft gibt es das i7-Upgrade auch noch oben drauf, weil er gefragter ist. Blöd für den hübschen Xiaomi Gaming Laptop, ist aber so – leider.

Fazit und Alternative

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Erik Zürrlein:

Mit dem Xiaomi Mi Gamingnotebook gibt es nun auch richtig viel Power aus China! Der schwarze Monolith strahlt Eleganz aus, birgt aber unter der Haube Leistung, um aktuelle Titel auf maximalen Einstellungen zu zocken. Der Xiaomi Mi Gaming Laptop bringt alles mit sich, um einen Desktop PC zu ersetzen. Unterwegs hat man dann zusätzlich noch die Leistung, die ein Ultrabook nicht mit sich bringt. Argumente, die für das Mi Gaming Notebook sprechen, sind zudem das „Business-taugliche“ Design, die superben Eingabegeräte und die Allzwecktauglichkeit.

Auf der anderen Seite steht natürlich der sehr hohe Preis – den man nun mal für entsprechend viel Leistung hinlegen muss. Bei einem Gerät für 1100€ bleibt dann doch ein mulmiges Gefühl, ob bei der Bestellung alles gut geht. Daneben ist das mit der langsamen SSD echt unschön und das QWERTY-Layout hat man auch „an der Backe“. Dafür gibt es so ein elegantes und zeitloses Gaming-Notebook hierzulande nicht.

Es gibt auch Gaming Notebooks auf dem Markt, die nochmal deutlich teurer sind. Für den entsprechenden Alienware von Dell oder HP Omen legt man nochmal 500€ drauf. Da bleibt die Frage, ob das Xiaomi Mi Gaming Notebook mit den „günstigen“ Gaming Notebooks vergleichbar ist, oder ob Xiaomi in einer ganz anderen Preisliga spielt und nur das Produkt entsprechend günstiger anbietet. Die kleinen Xiaomi Notebooks kommen vielleicht bald in die Mi Stores – das Mi Gaming Notebook könnte mit der Expansion folgen. Aber auch für den hohen Preis sind wir vom Mi Gaming Notebooks vollends begeistert.

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Gast
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Welche Konkurrenz? Ich sehe selbst in höherpreisigen Lagen nur geschmacksbefreite Ar***geweih-Laptops mit Jugendzimmer-LEDs (siehe Omen, Alienware etc.). Sicher passend zum Golf GTI mit Tuning-Aufklebern am Jägerzaun, Für manche Leute und Lebenslagen aber ein No-Go, gerade in 2018. Zumal sich der Preis des Xiaomi in der Regel noch nach unten bewegt…