Der chinesische Hersteller Xiaomi ist in China nicht nur für seine Smartphones bekannt, sondern zählt weltweit zu den größten Herstellern elektronischer Kleinfahrzeuge. Wir hatten bereits den Xiaomi Ninebot Plus sowie die beiden Xiaomi E-Scooter M365 und EUNI im Test und waren von der gebotenen Preis-/Leistung ziemlich überrascht. Der M365 ist außerdem in Koopration mit Ninebot entstanden und wird 2019 auch in Deutschland den Großteil der Leih-Scooter ausmachen. Nun befindet sich auch das Xiaomi Mijia QiCycle E-Bike zu einem ausführlichen Testbericht bei uns. Interessanterweise handelt es sich bei dem von uns getesteten Xiaomi E-Bike nicht um ein Produkt für den chinesischen Markt, sondern um die EU-Version des Xiaomi QiCycle. Dieses kommt mit einem englischsprachigen Optionsmenü, englischer Bedienungsanleitung sowie den hierzulande nötigen Kennzeichen wie CE und RoHS. Wie sich das Xiaomi QiCycle in der Praxis schlägt, erfahrt Ihr im folgenden Testbericht!

Verarbeitung und Design

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Das Xiaomi E-Bike hat ein futuristisches und zurückhaltendes Design zugleich. Das E-Bike besteht größtenteils aus Aluminium und bringt insgesamt nur 14,5 Kilogramm auf die Waage. Der breite Rahmen, in dem sich auch der Akku befindet, stellt den Schwerpunkt des E-Bikes dar. Das Fahrrad hat vorne und hinten zwei LED-Lichter. Das Rücklicht ist am Ende des Akkus angebracht und leuchtet in roter Farbe. Zudem gibt es ein weißes LED-Licht auf der Vorderseite. Der Sattel hat eine Oberfläche aus samtigem Kunststoff und ist für mittellange Fahrten von 30-90 Minuten ausreichend gepolstert.

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An der Lenkstange mit Handballenablage befindet sich eine Klingel, das Display und die Gangschaltung. Hier handelt es sich übrigens um eine Nabenschaltung vom bekannten Hersteller Shimano. Was die Bremsen angeht, so hat das QiCycle eine Seilzugbremse am Vorderrad und eine Trommelbremse am Hinterrad. Im ausgeklappten Zustand ist das Fahrrad 125cm x 55cm x 92cm groß. Die Höhe des Sattels lässt sich in einem ausreichend großen Umfang verstellen, sodass man auch mit 1,90 Meter Körpergröße noch gut auf dem Rad sitzen kann. Etwas ärgerlich ist jedoch, dass die Höhe des Lenkers nicht verstellt werden kann. Insofern sitzt man als etwas größerer Fahrer immer relativ weit nach vorne gebeugt. In meinem Fall (1,90m) hat mich dies nicht sonderlich gestört, wenngleich ich den Lenker gerne weiter nach oben gestellt hätte. Das Maximalgewicht wird von Xiaomi mit 100kg angegeben, was ich für etwas untertrieben halte. Mit meinem Gewicht von 92kg kann ich ohne jegliche Probleme mit dem Fahrrad fahren und ich schätze, dass dies auch noch mit 110kg möglich sein sollte. Die Reifen haben eine Größe von 16 Zoll und sind gewöhnliche Schlauchreifen mit Dunlop/Blitz-Ventil.

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Xiaomi Qicycle 3Im Gegensatz zur chinesischen Version hat die EU-Version des Xiaomi E-Bikes einen Ständer an der Seite. Schutzbleche gibt es ebenfalls, allerdings gehören diese nicht zum Lieferumfang. Diese können allerdings günstig bei Aliexpress bestellt werden. Hier findet man übrigens auch noch jede Menge anderes Zubehör, wie etwa einen Sattel mit Rückenlehne oder einen Gepäckträger. Im Lieferumfang befindet sich ansonsten noch eine englischssprachige Bedienungsanleitung sowie einige Werkzeuge zur Montage. Der Aufbau des Fahrrads geht recht einfach und ist auch ohne die Anleitung in wenigen Minuten zu erledigen.

Zum Zubehör

Hier vielleicht noch eine Anmerkung zum Thema Zubehör, Reparatur und Garantie: Klar sollte jedem sein, dass er es bei seinem Xiaomi Mijia E-Bike nicht so leicht haben wird, einen Garantiefall abzuwickeln. Dies dürfte für einige ein gravierender Nachteil sein, der den ein oder anderen vielleicht doch nach einem günstigen Pedelec in Deutschland suchen lässt. Es sollte dabei jedoch Folgendes bedacht werden: Das E-Bike von Xiaomi ist eines der meistverbreiteten E-Bikes auf der Welt und insbesondere in China. Sollte an eurem Xiaomi Bike in Zukunft also mal ein Defekt auftreten, werdet ihr es nicht schwer haben, ein entsprechendes Ersatzteil auf Aliexpress zu finden. Hier werden wirklich alle möglichen Ersatzteile, Erweiterungen und Zubehörprodukte zu dem Fahrrad zu günstigen Preisen angeboten.

Wer sich hingegen für eine kleinere Marke oder ein Modell aus Deutschland entscheidet, wird spätestens nach dem Garantiezeitraum bei einem Defekt (z.B. des Akkus) ziemlich alt aussehen, denn es wird entweder nichts geben oder es ist verdammt teuer. Hinsichtlich der Reparaturmöglichkeit würde ich mich daher so weit aus dem Fenster herauslehen und behaupten, dass das Qicycle besser zu reparieren ist als 95% der hierzulande erhältlichen Bikes.

Display

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Das Xiaomi QiCycle hat ein 1,8 Zoll OLED-Display an der Lenkstange verbaut. Das Display kann auch bei Tageslicht noch sehr gut abgelesen werden. Über das Display hat man Zugriff auf ein paar grundlegende Funktionen und Informationen. Sobald man in die Pedale tritt, zeigt das Display die Fahrtgeschwindigkeit in km/h, die zurückgelegte Strecke, die verbrannten Kalorien und den Akkustand an. Das Display wird mit einer Hoch- und einer Herunter-Taste links sowie einem Power/Okay-Button auf der Unterseite bedient. Sobald man das Fahrrad abgestellt hat, kann man zudem noch weitere Systemeinstellungen vornehmen. Hier lässt sich beispielsweise die Firmware-Version anzeigen oder die Software auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

Klapprad-Funktion

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Das Xiaomi QiCycle E-Bike ist ein elektronisches Klapprad und lässt sich entsprechend leicht zusammenfalten. Um das Fahrrad auf Minimalgröße zu falten, muss man die verschiedenen Spangen am Lenker und Rahmen lösen, die Pedale hochklappen und den Sattel ganz nach oben ziehen. Nachdem sich der Sattel oben befindet, kann das Hinterrad nach vorne geklappt werden.  Danach kann der Sattel wieder nach unten geschoben werden. Zusammengefaltet hat das Fahrrad Maße von 100cm x 45cm x 65cm, womit es sich in einem Kofferraum oder der Rückbank eines Autos problemlos verstauen lässt. Etwas vermisst habe ich hierbei allerdings den praktischen Tragegriff des Fiido D1, der beim Tragen des Fahrrads durchaus sinnvoll ist. Das Xiaomi QiCycle muss stattdessen am Rahmen oder den Rädern angehoben werden.

Fahreigenschaften

Das Xiaomi QiCycle verfügt über drei Gänge und drei Antriebs-Modi. Die drei Gänge funktionieren wie bei jedem gewöhnlichen Fahrrad auch. Der dritte Gang ist angenehm schwer und eignet sich dazu, auf graden Strecken ordentlich in die Pedale zu treten. Der erste Gang ist entsprechend ziemlich leicht und entspricht vom Widerstand einem Heimtrainer-Fahrrad auf der leichttesten Stufe.

Die drei Antriebsmodi sind im Gegensatz zu der 3-Gang Schaltung schon etwas ausgefallener. Der Clou hinter dem Antrieb des Xiaomi QiCycle ist, dass das Fahrrad durch einen Widerstandssensor erkennt, wie stark man in die Pedale tritt und dementsprechend das E-Bike beschleunigt. Der Modus für Speed-Junkies ist der Turbo Modus. Bei diesem Modus unterstützt das QiCycle mit 150% des Kraftaufwands des Fahrers. Im Standard Modus wird man hingegen mit 100% des Kraftaufwands und im Eco-Modus mit 50% unterstützt. Natürlich gibt es noch einen manuellen Modus, bei dem die elektrische Beschleunigung komplett deaktiviert ist.

Wer in belebten Straßen unterwegs ist, wird wahrscheinlich den Eco- oder Standardmodus verwenden. Hat man freie Bahn, fährt es sich am leichtesten mit dem Turbo-Modus. Dem elektrischen Antrieb ist übrigens eine Obergrenze von 25km/h gesetzt, sodass das E-Bike auf deutschen/europäischen Straßen legal unterwegs ist. Tritt man über die Obergeschwindigkeit in die Pedale, wird die Unterstützung durch den Motor eingestellt. Bei der chinesischen Version liegt die Obergrenze übrigens bei 20km/h. Allerdings gibt es wohl einen Unlock von bis zu 30km/h, indem man eine inoffizielle Firmware auf das Fahrrad flasht. Dieser Hack funktioniert allerdings bisher nicht auf der EU-Version und wir raten ohnehin davon ab, das schöne QiCycle solchen Spielereien zu unterziehen.

Das Fahrgefühl ist grundsolide. Klar… Man ist mit einem verdammt kleinen Fahrrad unterwegs und zieht schon ein paar verwunderte Blicke auf sich. Die Straßenlage des E-Bikes ist allerdings sehr gut und man hat beim Fahren das Gefühl, ein verlässliches und stabiles Gerät unter sich zu haben. Auch die Handballen-Ablagen der Lenkstange tragen bei längeren Fahrten zu einem angenehmen Fahrerlebnis bei. Besonders gut gefallen hat mir zudem der sehr kurze Bremsweg. Wie im Video zu sehen ist, steht das Bike bei einer Geschwindigkeit von 25km/h bei Vollbremsung in nur 2-3 Metern still. Ein weiterer Vorteil gegenüber gewöhnlichen Fahrrädern ist die schnelle Beschleunigung durch den E-Motor. Man tritt 2 oder 3 Mal in die Pedale und schon ist das Rad wieder bei 20kmh. Gerade auf Wegen mit vielen Ampeln oder Fußgängerübergängen ist dies ein echter Vorteil.

App-Anbindung

An dieser Stelle würde ich gerne das typische Xiaomi-wäre-nicht-Xiaomi-ohne-smarte-App-Anbindung-Gelaber vom Zaun lassen. Die traurige Relatität ist allerdings, dass es mir nicht gelungen ist, das E-Bike mit der QiCycle App zu verbinden. Die App gibt es derzeit nicht im Google Playstore, was an sich ja kein allzu großes Problem ist. Allerdings führte auch das Herunterladen der APK-Datei von der Xiaomi-Website nicht zum gewünschten Erfolg. Wenn man zum Pairing den unter der Lenkradstange befindlichen QR-Code scannt, wird schlichtweg „wrong QR-Code“ angezeigt und das Setup abgebrochen. Wir vermuten daher, dass die App-Anbindung bisher nur mit der China-Version des QiCycle funktioniert und für die EU-Version in den nächsten Monaten eine Anbindung geschaffen wird. Sollte jemand Erfolg mit der Installation gehabt haben, lasst es uns in einem Kommentar wissen. Ich werde diesen Testbericht ebenfalls ergänzen, sobald ich das E-Bike erfolgreich mit der App verbunden habe.

Sollte die App-Anbindung dann stehen, wird man dort einige unterstützenden Funktionen für das E-Bike bekommen. Interessant ist natürlich das Updaten der Firmware. Zudem kann man sich die Fahrtgeschwindigkeit anzeigen lassen, sowie den Akkuverbrauch, die verbrannten Kalorien und den zurückgelegten Weg. Die App bietet allerdings weder die Möglichkeit, den Antriebsmodus zu wechseln, noch gibt es einen Diebstahlschutz. Insofern ist das Fehlen der App-Unterstützung zum jetzigen Zeitpunkt noch verschmerzbar.

Akku

IMG 20181228 105349Das Xiaomi QiCycle hat einen 58Ah / 208 Wh Akku integriert. Der Akku befindet sich im Rahmen des E-Bikes und soll laut Hersteller bis zu 45km Reichweite erzielen. Nach einigen Testfahrten können wir sagen, dass dieser Wert nur zutrifft, wenn man häufig im Eco oder Standard-Modus unterwegs ist. Wer beim Fahren gerne den Powermodus auskostet, kommt als 80-90kg schwerer Fahrer auf eine Reichweite von etwa 30km, was auch schon sehr ordentlich ist.

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Der Akku kann übrigens sehr leicht aus dem Rahmen entnommen werden. Hierzu muss man einfach den Sattel herausziehen und einen Knopf an der Unterseite drücken. Der Akku kann dann mit dem mitgelieferten Netzteil aufgeladen werden, was insgesamt nur 3,5 Stunden in Anspruch nimmt. Der Akku hat zudem einen Button, mit dem man den Akkustand durch 4 LEDs angezeigt bekommt. Einen Ersatzakku kann man sich auf Aliexpress bestellen. Der Preis ist mit 200€ allerdings nicht gerade billig.

Straßenzulassung

Wir sind keine Rechtsexperten, also alle Angaben im folgenden ohne Gewähr!

Das Beste kommt zum Schluss! Da das Xiaomi QiCycle maximal bis zu einer Geschwindigkeit von 25km/h elektronisch beschleunigt, kann das Fahrrad StVO konform in Deutschland benutzt werden. Nach aktueller Rechtssprechung handelt es sich bei dem Xiaomi QiCycle um ein Pedelec:

„Durch Änderung des Straßenverkehrsgesetzes mit Wirkung zum 21. Juni 2013 (§ 1 Abs. 3) wurde definiert, dass Pedelecs, deren Motorunterstützung sich bei spätestens 25 km/h abschaltet, keine Kraftfahrzeuge im juristischen Sinne sind. Eine verschuldensunabhängige Haftung des Pedelec-Fahrers für betriebsbedingte Schäden gem. § 7 Abs. 1 StVG, wie das bei Kraftfahrzeugen der Fall ist, kommt daher nicht in Betracht. Damit sind Pedelecs rechtlich wie Fahrräder zu behandeln.“ (Quelle: Wikpedia)

Somit ist das QiCycle das erste E-Bike aus China im Test bei uns, das bedenkenlos auf deutschen Straßen verwendet werden kann. Eine Zusatzversicherung oder eine Zulassung ist nicht nötig.
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Fazit und Alternative

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Joscha Becking:

Der Mijia M365 E-Scooter von Xiaomi Mijia ist mittlerweile der meistverbreitete E-Scooter der Welt. Wird sich das QiCycle dieser Erfolgsgeschichte anschließen können? Die Zeichen stehen jedenfalls gut. Das Xiaomi QiCycle ist top verarbeitet, hat eine gute Straßenlage und macht beim Fahren einen riesen Spaß. Zudem hat das E-Bike eine praktische Klappfunktion, mit der man das QiCycle problemlos im Kofferraum oder unter dem Bahnsitz verstauen kann. Vor allem für Pendler und Stadtfahrer ist das E-Bike daher eine gute Wahl.

Angesichts des Verkaufspreises von etwa 400€ in China dürfte ziemlich klar sein, dass man in Deutschland zu diesem Preis schlichtweg kein vergleichbares Pedelec bekommt. Insofern können wir auch bedenkenlos eine Kaufempfehlung für das QiCycle aussprechen. Leider ist es derzeit noch etwas schwer, zu einem guten Preis an das E-Bike von Xiaomi heranzukommen. Wer am Kauf interessiert ist, sollte daher hin und wieder unsere Angebote checken. In Deutschland kann man das E-Bike im Onlineshop von Coremobile kaufen. Die 1090€ grenzen in Anbetracht des China Preis aber eindeutig an Wucher und auch das Garantie Argument ist kaum haltbar, da ich mir für den Preis einfach 2 Stück aus China bestellen kann.

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 18.09.2019

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Bromerico
Gast
Bromerico

Hallo, bei meinem Qicycle ist die Kette fällig. Sie ist schon zweimal runtergesprungen. Weiß jemand welche Kette man braucht? Hab jemand eine Bezeichnung oder einen Link? Vielen Dank schonmal.

herbert
Gast
herbert

Ist auch als Zubehör ein Radkoffer bei der Firma im Angebot ?
Ich will das Rad im Flieger mitnehmen .
Kann mir da jemand weiterhelfen ?
Vielen Dank schon mal.

Bernhard
Gast
Bernhard

Hi,
Eine Frage an China Handys oder alle, die das Rad besitzen:
In der Anleitung zum Qicycle (Version TDR01Z, mit Kette, nicht mit Riemen
lt. gear best die “European Version”) steht:

“load capacity: 100kg, including cyclist&bike”

Bei Gear Best steht 120kg, manchmal heisst es 100 kg OHNE Fahrer…
Ich hätte gerne Klarheit wie weit man das Rad ohne belasten kann
(Ziel: als Pendlerrad vom Bahnhof zur Arbeit).

Gibt es Erfahrungswerte oder hat jemand eine Supportadresse?

1000 Dank schonmal!

jonas-andre
Admin
TeamMitglied
Jonas Andre

Hey Bernhard. Laut der Bedienungsanleitung liegt die Nutzlast bei 100kg. Hoffe das hilft weiter 🙂

Beste Grüße

Jonas

2bAS
Gast
2bAS

Also für 400, 500 OK.
Darüber hinaus – sorry dass Bike bietet nicht eben viel:
Keine Federung
Keine hydraulischen Bremsen

Dafür eine “Shimano” Nabe… Mja

Bzgl Akku – falls der leer ist kannst du ihn ja neu bestücken (lassen). Kostet für gewöhnlich weniger als ein Original (was aus China ohnehin nicht einfach ist – ganz besonders über AliExpress, deren Handling eine kleine Katastrophe ist wenn ein Teil reklamiert wird, weil es nicht original ist wie die Beschreibung verspricht)

Richard_H
Mitglied
Mitglied
Richard H

Billig, billig, billig, wie der Anspruch so auch der Kommentar!

Schon mal gesehen, was “reguläre” Pedelecs, ob faltbar oder nicht im Handel kosten? Federung am Klapprad? Wer soll das alles mitschleppen? Wer will mit diesem Rädchen Downhill-Wettbewerbe fahren? Wie soll das vernünftig gefaltet werden? Mechanische Bremsen? Ja und, ist nach wie vor Standard im Profiradrennsport, bietet zuverlässige und einfach zu wartende Technik mit durchaus guten Bremsleistungen. Dazu auch wieder platzsparend und leicht. Die 3-Gang-Nabe ist sicher nicht der Traum eines Radfahrers, aber am Klapprad besser als gar keine Schaltung oder eine Kettenschaltung. Einzig die Wahl des Kettenantriebs könnte Anlass zum Meckern geben, mit Zahnriemen hätten man eine saubere und wartungsarme Lösung, ideal für ein Faltrad.

stefanSo
Mitglied
stefanSo

Von der Kapazität her hätte ich so einen Akku auch gern im Rahmen meines Smartphones 😉 , nur nicht von der Größe. Aber der Bericht könnte diesbezüglich angepasst werden, damit auch wirklich jeder weiß, dass das Fahrrad gemeint ist.

Aber mal etwas sinnvolles: muss wirklich der Akku ausgebaut werden, um das Rad zusammen zu klappen? Das ist, meiner Meinung nach, für die (kostenfreie) Mitnahme im ÖPNV, wofür ich mir ein Klapprad anschaffen würde, nicht gerade zweckmäßig.

Michael
Gast
Michael

Nein, Akku muss nicht ausgebaut werden. Sattelstange wird entfernt…

Peter
Gast
Peter

Sattelstange muss man auch nicht entfernen