Neben Note- und Ultrabooks sind auch Tablets fester Bestandteil im Sortiment von Chuwi. Mit dem neuen Chuwi Hi9 Air bringt man ein durchaus interessantes Gerät raus. Das 10 Zoll Tablet ist mit LTE-Modul ausgestattet und hat ein 2K Display, was es perfekt für den Multimediaeinsatz macht. Da bleibt nur die Frage offen, ob der „alte“ Mediatek Helio X20 da auch mitmacht oder es eine Ruckelparty wird. Preislich liegen wir bei 180€ aus China und 250€ von Amazon.

Chuwi Hi9 Air Testbericht Tablet Produktfotos 9 Chuwi Hi9 Air Testbericht Samples 1Chuwi Hi9 Air Testbericht Samples 1Der Hype um Tablets ist zwar zurückgegangen, trotzdem kommen immer noch lohnenswerte Geräte raus. In dem Zuge dessen haben ein paar Hersteller auch an der Preisschraube nach unten gedreht – ganz nach dem Motto „für den Preis benutze ich es sicher“. So auch da neue Chuwi Hi9 Air! Für den Preis bekommt man schließlich mobiles Internet, ein 2K-Display samt 10-Kern-Prozessor zu einem vernünftigen Preis. Im Test schauen wir uns an, ob sich Chuwi bei dem Vorhaben übernommen hat oder man hier ein Schnäppchen schießen kann.

Design & Verarbeitung

Eines steht schonmal fest beim Hi 9 Air: Der Preis ist heiß! Nur halten sich die Abstriche in Maßen, die man machen muss für das Geld? Das 10,1 Zoll große Tablet misst 241.7 x 172.0 x 7.9 mm und bringt 550g auf die Waage.

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Der Rücken des Tablets ist aus einem Stück Metall und wird nur durch eine Kunststoffleiste oben unterbrochen. Diese lässt sich entfernen und gibt die drei Slots für SIM und Micro-SD frei. Dabei ist sie nur geklippst und „einfach nur ein Stück Kunststoff“. Auf der Rückseite findet sich sonst nur noch dezent der CHUWI Schriftzug und die Kameraeinheit mit Sensor und Blitz. Farblich ist sie schwarz und geht mit dem Metallic-Look in die Richtung anthrazit. Der Rahmen verläuft schön rund zum Display hin; die drei Androidbuttons (Power & Lautstärke) finden sich oben rechts und an der Oberseite zwei Lautsprecher sowie Micro-USB und 3,5mm Klinkenanschluss. Der Übergang hin zum Display wird durch einen silberglänzenden Schliff markiert, während das Displayglas auch leicht 2.5D gerundet ist. Die Vorderseite ist ebenso schwarz wie die Rückseite und nur die Selfiecam sieht man oben in der Mitte. Das verwendete Glas fasst sich gut an und auch die Gleiteigentschaften sind zufriedenstellend, nur finden Fingerabdrücke schnell ihren Weg auf die Oberfläche. Ein Schutz gegen Kratzer ist nicht vorhanden und Tablets sind im Allgemeinen recht anfällig für Kratzer.

Das 10 Zoll große Chuwi Hi9 Air liegt recht gut in der Hand: die Kanten sind sauber verarbeitet und schön rund. Einzig die Kunststoffleiste wirkt billig. Das Tablet sieht auf den Promofotos edler aus, als es tatsächlich ist! Die verwendeten Materialien sind einwandfrei, nur kommt das Premiumgefühl nicht auf. Aber für seine Preisklasse passt alles soweit.

Lieferumfang des Chuwi Hi9 Air

Im braunen Karton befindet sich neben dem Tablet noch ein USB-Charger mit 5V / 2A und einem entsprechenden Micro-USB Kabel. Daneben gibt es nur die üblichen Zettel. Uns lag noch ein Cover bei, das im Stile des Smart Covers für das iPad gehalten ist. Dieses wird an das Tablet geklippt und mit dessen Hilfe lässt es sich auch in zwei Positionen hinstellen. Ein Magnetstreifen hilft, dass es in Position bleibt und zusätzlich schützt die Innenseite aus Mikrofaser das Display. Das Case ist solide und empfiehlt sich für den Transport des Chuwi Hi9 Air. Ein Premiumgefühl kommt mit der Hülle aber nicht auf und wenn man sie vom Tablet löst, dann geht auch jedes Mal die obere Abdeckung mit ab.

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Display

Im Chuwi Hi9 Air ist das 10.1 Zoll große Display klar das Herzstück: das Display ist im 16:10 Format gehalten und löst mit 2.5K auf, was 2560 x 1600 Pixeln entspricht. Dadurch kommt man auf 299 PPI, was dem Retina Wert entspricht. Für ein Tablet ist das schon eine sehr gute Auflösung, die sich durch den wachsenden 4K UHD Content auch gut nutzen lässt – nur eben in 1440p. Das IPS LCD Display leuchtet mit bis zu 260 LUX und der Touchscreen erkennt 10 Punkte gleichzeitig.

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Mit dem spiegelnden Glas ist man im Freien nicht optimal unterwegs. Die direkte Sonneneinstrahlung sollte man meiden, aber setzt man sich in den Schatten, spricht nichts gegen den Einsatz im Freien. Das Chuwi Hi9 Air konnte ich gut im Auto für eine gemütliche Folge einer Serie nutzen : es war hell genug und mit dem 2K Display kommt Stimmung auf, einzig die Reflexionen nerven. Das Display ist voll laminiert, was auch als OGS bezeichnet wird. Statt einer berührungsintensiven Schicht zwischen Display und Glas ist diese direkt in das Display integriert.

Chuwi Hi9 Air Testbericht Display

Wie auch schon beim Teclast Master T10 gehen Eingaben nicht ganz so leicht von der Hand, wie man es von den guten Smartphones gewohnt ist. Gesten müssen so wirklich gewollt sein und beim Tippen auf der Tastatur muss man sich ein bisschen mehr anstrengen. In Kombination mit dem schwachbrüstigen Prozessor stellt dies schon ein Manko dar und erfordert zumindest etwas Eingewöhnung beim Bedienen.

Die Farbdarstellung ist typisch für ein IPS Panel. Xiaomi hat es ja gemeistert, das Maximum aus so einem rauszuholen (siehe Mi Mix 2S) – vom Chuwi Hi9 Air kann man dies aber nicht behaupten. Das Weiß geht ins Gelbliche und mehr Kontraste wären auch nett. Schwierig wenn man AMOLED gewöhnt ist. Für den Zweck ist Mira Vision an Bord und man kann an den Parametern beliebig spielen, bis die Farbwiedergabe passt. Die Ausleuchtung ist gleichmäßig, nur wenn man auf die linke untere Ecke klopft, dann sieht man hier Lichthöfe auf dem Bildschirm.

Leistung

Im Chuwi Hi9 Air kommt im Grunde ein Oberklasse Chip zum Einsatz – nur leider von Mediatek und der letzten Generation. Der Helio X20, bzw. MT6797, kommt mit gleich 10 Kernen und maximal 2,3 GHz. Der Deca-Core setzt sich aus 2 x Cortex A72 zu 2,3GHz, 4 x A53 zu 1,85GHz und 4 x A53 zu 1,4GHz zusammen. Die Fertigung im 20nm Verfahren sorgt leider für einen recht hohen Energieverbrauch. Die ARM Mali-T880 MP4 GPU taktet mit 780 MHz und sorgt dafür, dass auch moderne 3D-Games auf dem hochauflösenden Display flüssig wiedergegeben werden können. Auch der Arbeitsspeicher ist mit 4GB LPDDR4 RAM angenehm bemessen und wird so schnell nicht der limitierende Faktor sein. Mit 4.3GB/s reiht es sich in der Statistik aber weiter hinten ein. Selbiges gilt für den internen Speicher: 64GB reichen für viele Apps und auch über Netflix / Amazon Prime kann man sich ein paar Stunden Videomaterial runterladen. Dieser lässt sich noch per MicroSD-Karte erweitern. Typisch für einen eMMC Speicher ist er bei der Lese- und Schreibgeschwindigkeit etwas langsamer: 150MB/s und 74MB/s Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind allenfalls durchschnittlich.

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Im Praxistest kommt man mit der Leistung, die der MediaTek Helio X20 bietet, recht gut zurecht. Das Tablet findet sich eher bei den günstigen Modellen wieder – der Vergleich zum iPad oder aktuellen Smartphones der oberen Mittelklasse hinkt etwas. Befindet man sich im Launcher (Launcher 3), der installiert ist, ruckelt das Ganze schon ordentlich. In Anwendungen, Games oder Google Chrome passt hingegen alles wieder. Android war noch nie super auf Tablets optimiert und mit dem schwächelnden Markt wird es auch nicht besser. Abhilfe schaffte bei uns ein alternativer Launcher.

So schaffte das Chuwi Hi9 Air sogar die aktuellen 3D-Games auf hohen Grafikeinstellungen (Asphalt 8 hoch, PUPG mittel) abzuspielen. Und auch im Browser erstaunte mich die Performance, da sie auch bei richtig werbeverseuchten Website nicht in die Knie ging. Nur hier und da muss man einfach mit nicht ganz flüssigen Animationen leben oder dass Eingaben einfach mal eine Gedenksekunde benötigen. Abhilfe schafft Dura Speed, das Chuwi auf dem Hi9 Air installiert hat. Die App killt Hintergrundprozesse, damit das Geschehen nichts ins Stocken gerät. Für die Preisklasse von 180€ bekommt man ein passables Tablet-Erlebnis – besser wird da nur das Mi Pad 4 machen, das mit einem (unfairen) Snapdragon 660 ausgestattet ist.

System

Chuwi Hi9 Air Testbericht MalwarebytesDas Chuwi Hi9 Air kommt mit vorinstalliertem Android 8.0 und dem Stand der Sicherheitsupdates von Februar 2018. Direkt beim Auspacken hat uns erstmal ein Update erwartet und auch am Ende des Praxiseinsatzes stand ein OTA-Patch bereit. Darüber hinaus sollte man nicht mit der neusten Version Android 8.1 rechnen. Aufgrund fehlender DRM Lizenzen ist es nicht möglich, Netflix und Amazon Prime mit Full HD zu streamen – das höchste der Gefühle ist 720p.

Wie schon angesprochen ist Android nicht gerade für Tablets optimiert: Google setzt seit kurzem lieber auf das eigene Chrome OS. Aber auch von iOS kann man definitiv nicht behaupten, dass man aus dem großen Bildschirm alles rausholt. Die Lösung ist selbst Hand anzulegen und sich mit alternativen Launchern, Widgets und Apps sich sein Chuwi Hi9 Air anzupassen. Auf dem Tablet von Chuwi ist der Launcher3 vorinstalliert, der die Android Optik fast 1zu1 einfängt. Einen App Drawer gibt es nicht und das Schnellzugriffmenü ist vom Smartphone bekannt. Mit dem Launcher3 sind wir so gar nicht zufrieden: riesige Symbole, es laggt und nichts lässt sich personalisieren! Würde ich das Hi9 Air anderen Personen in die Hand drücken, die sich nicht in dem Maße mit Android oder Technik auseinandersetzen, dann ist der Launcher3 hingegen gut.

Chuwi Hi9 Air Testbericht SystemFür unseren Praxiseinsatz ist der Evie Launcher auf dem Tablet gelandet, dazu noch die Pixel UI Icons und die komplette Google Armada – fertig ist ein Home Screen, der zusätzliche Infos offenbart und eine Art zweiter Arbeitsplatz für unterwegs sein kann: Als Alternative kann man noch den Microsoft Launcher nennen, der auf Tablets ein angenehmes Nutzererlebnis bietet.

Kamera

Das Tablet kommt mit je einer Kamera pro Seite: die hintere, als auch die vordere, kann man aber mit „nice-to-have“ abstempeln, denn der Begriff Bildqualität ist hier nichtzutreffend. Hinten ist es ein Samsung ISOCELL Sensor mit 13MP, vorne ein nicht definierter 5MP-Sensor. Für Videotelefonie ist die Selfiecam ausreichend, hier liefert sie HD Bilder. Die Hauptkamera verfügt sogar über einen Blitz, aber die Fotos sind maximal zweckmäßig.

Konnektivität

Chuwi Hi9 AIR – der Name sagt es schon, mit dem Chuwi Hi9 Air hat man überall Internet, wenn man eine SIM Karte einsetzt. Eingesetzt werden können drei Karten gleichzeitig: Chuwi Hi9 Air Testbericht Tablet Produktfotos 1zweimal Micro SIM Karten (eins größer als Nano) und zusätzlich eine MicroSD-Speicherkarte.

  • GSM: band 2/3/5/8
  • WCDMA: band 1/2/5/8
  • LTE: band 1/2/3/5/7/8/20/40

Steckt man eine Karte ein hat man sofort Empfang: 4G LTE und daneben taucht auch schon das VoLTE Symbol auf. LTE ist in der Ausbaustufe Cat 6 verbaut, was für bis zu 300 mBit/ Down und 50 Up reicht. Der Empfang ist allerdings nicht ganz so gut wie bei einem Smartphone. Übertragungsraten sind etwas niedriger und der Empfang immer etwas schwächer. Das Chuwi Hi9 Air lässt sich auch als ganz normales Telefon benutzen – wer das möchte. Telefon- und SMS-App sind schon vorinstalliert. Cool, dass so ein günstiges Tablet schon mit mobilem Internet ausgestattet sein kann! Das beweist doch mal wieder, dass es eigentlich nicht so teuer sein muss.

Chuwi Hi9 Air Testbericht GPSZur Navigation bekommt man GPS, A-GPS und GLONASS zur Seite gestellt, sodass man das Chuwi Hi9 Air auch als übergroßes Autonavi installieren kann. An weiteren Verbindungen stehen Dual Band WiFi (2,4 & 5 GHz) im n-Standard sowie Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Der WLAN Empfang gehört nicht zu den stärksten, wo man sich nur mit einem der Xiaomi Router helfen kann. Alle normalen Anschlüsse finden sich an der Oberseite: hier liegen Micro-USB sowie 3,5mm Klinkenport. Ganz wichtig sind die Lautsprecher des Tablets. Hier konnte zuletzt das Huawei MediaPad M3 Lite auf sich aufmerksam machen mit gehobener Qualität. Im Chuwi Hi9 Air finden wir auch ein Stereo-Setup vor, die links und rechts oben sitzen. Der Klang ist ok und reicht auch mal aus, um ein Filmchen zu schauen, aber man muss die Lautstärke definitiv über die Hälfte aufdrehen, um überhaupt etwas zu verstehen. Besseren Klang erhält man, wenn man das Tablet um 180 Grad dreht, sodass die Speaker nach unten strahlen.

Bei den Sensoren hingegen enttäuscht man auf voller Linie, denn es ist nur ein Beschleunigungssensor verbaut. Alleine ein Helligkeitssensor zur automatischen Regelung der Displaybeleuchtung ist einfach Pflicht. So muss man das selbst übernehmen, was bei mir wie folgt aussah: am Tag dreiviertel und am Abend einviertel Helligkeit. Es ist zwar schnell erledigt, aber naja. Auch ein Fingerabdrucksensor, elektronischer Kompass oder Hall Sensor (für das „Smart“ Cover) fehlen im Paket.

Akkulaufzeit

Der Akku des Chuwi Hi9 Air umfasst 8000mAh, was für ein 10,1 Zoll großes Tablet mit Deca Core nicht unbedingt sehr viel ist. Fordert man den Helio X20 mit Games und exzessivem Surfen im Web, dann muss er schnell weitere Kerne hinzuschalten, um die nötige Leistung zu liefern. Außerdem ist das 2.5K Display ein zusätzlicher Stromfresser. Im PC Mark Akkubenchmark kamen wir am Ende auf 6:40, im Energiesparmodus waren es 8:23. Aber letzten nutzt man in der Praxis eher ungern. Selbiges Bild zeigt sich auch genau so in der Praxis: streamt man Videos von YouTube in 1440p mit halber Displayhelligkeit und aktivierten Lautsprechern, dann braucht das Chuwi Hi9 Air 11 bis 12% in der Stunde. Hingegen 1,5 Stunden auf der Couch, wo man mal alles am Tablet ausprobiert – Benchmarks, Performance in Chrome, eine (kurze) Runde PUPG – sind mal ganz schnell ein Viertel des 8000mAh Akkus weg.

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Für das Chuwi Hi9 Air steht außerdem leider keine Schnellladetechnologie zur Verfügung, heißt man lädt immer mit 5V / 2A, die das mitgelieferte Netzteil hergibt. Am Ende stehen 7550mAh auf dem USB Tester, die in das Tablet geflossen sind – noch im Toleranzbereich. Die Ladegeschwindigkeit gestaltet sich wie folgt: für 1% vergehen 2 bis 2,5 Minuten = von 45% auf 85% kommt man in anderthalb Stunden. Von 0 auf 90% sind es 3:25 und die letzten 10%, von 90 auf 100, dauern nochmals gut 1:30. Das Chuwi Hi9 Air ist also klar ein Fall, Chuwi Hi9 Air Testbericht Tablet Produktfotos 10der über Nacht geladen werden will. Der Blick zur Konkurrenz zeigt, dass man es hier nicht viel besser geschafft hat: entweder ist der Akku zu klein (auch wenn es nur 8 Zoll sind reichen 5000mAh nur aus, wenn Xiaomi es optimiert hat) oder es verbraucht zu viel. Da gehört das Hi 9 Air noch zu den besseren, wobei das Teclast Master T10 aus ebenfalls 8000mAh ganze 8 Stunden herausgekitzelt hat.

Fazit und Alternative

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Erik Zürrlein:

Das Chuwi Hi9 Air punktet im Test definitiv mit seinem Preis, dem LTE und an sich auch der Hardware. Das 2.5K Display ist scharf, nur dürfte es heller sein, wovon auch die Farben profitieren würden. Und für die Auflösung braucht es auch einfach den starken Deca Core Helio X20. Dieser spielt dann auch aktuelle 3D-Games ohne zu Murren runter. Beim System muss man sich ein bisschen hinsetzen und sich das etwas zusammenbasteln, damit man auch vom Faktor „Tablet“ profitiert. Hingegen einfach nur nervig ist der fehlende Helligkeitssensor.

Und auch wenn wir den Vergleich für nicht ganz ernst nehmen, beim Thema Tablet ist er angebracht: ein neue iPad mit aktueller CPU kostet „nur“ 350€, dank der Preissenkung vor Kurzem. Daneben macht ein Huawei MediaPad M3 Lite, mit langsamerer Hardware wohlgemerkt, immer noch eine bessere Figur, wenn man am Tablet rumspielt.

Der Punkt, der dem Hi9 Air wirklich zu Gute kommt, ist der Preis: 180€ für ein Mediatablet mit gleich zwei SIM-Slots für LTE sind knackig. Kann man nun damit leben, dass die Bedienung nicht ganz so flüssig läuft, wie man es von seinem Flagship Smartphone gewohnt ist, dann kriegt man mit dem Chuwi Hi9 Air ein brauchbares Gerät für Videos, Surfen und Games für unterwegs. Und man muss nicht mal seinen Smartphone Hotspot anmachen. Das Xiaomi Mi Pad 4 sollte man sich ebenfalls noch anschauen, wenn man auf der Suche nach einem neuen Begleiter ist.

76%
  • DESIGN UND VERARBEITUNG 90 %
  • DISPLAY 70 %
  • LEISTUNG 80 %
  • KONNEKTIVITÄT 70 %
  • AKKULAUFZEIT 70 %

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NewStranger

“Aufgrund fehlender DRM Lizenzen ist es nicht möglich, Netflix und Amazon Prime mit Full HD zu streamen – das höchste der Gefühle ist 720p.“

Die fehlende Widevine-Zertifizierung L1 durch Google scheint ein Problem fast aller Android-Geräte zu sein.
Ohne ist die Wiedergabe von 720p und höher unmöglich. Ich kenne nur das Huawei M5, dass das seit dem letzten Update unterstützt. Ach so, und wohl noch der Amazon Fire Stick nebst Nachfolger.