Cubot A1 vorgestellt

Cubot hat das Modell A1 vorgestellt und damit ein absolutes Einsteigergerät auf den Markt gebracht. Das Cubot A1 richtet sich an Puristen oder Nutzer mit sehr geringen Ansprüchen. Ein älterer Unisoc SC9863A mit 4/128GB und Android 13 gepaart mit einem 6,56 Zoll IPS-HD-Panel soll auf Kundenfang gehen. Gleichzeitig ist es in der Einsteigerklasse der Smartphones sehr ruhig geworden, weshalb sich ein Blick auf das Cubot A1 lohnen könnte. Der aktuelle Spitzenreiter unter den 100€ Smartphones ist derzeit für 103€ im Angebot. Man sollte aber auch beachten, dass man in dieser Preisklasse für einen geringen Aufpreis (20-30€) deutlich mehr Smartphone bekommt! Jetzt aber zum brandneuen Cubot A1.

Artikel Cubot A1 Vorstellung 6
Cubot A1 vorgestellt
Test Poco C65 18
Poco C65
Größe 165,6 x 75,5 x 10,4mm 168 x 78 x 8,1mm
Gewicht 205g 192g
CPU Unisoc SC9863A - 4 x 1,6GHz + 4 x 1,2Ghz Mediatek Helio G85 - 2 x 2GHz + 6 x 1,8 GHz
RAM 4 GB RAM 6 GB RAM, 8 GB RAM
Speicher erweiterbar Hybrid
hybrid web
Hybrid
Ja
speichererweiterung web
Speichererweiterung
Display 1612 x 720, 6,6 Zoll 60Hz (IPS) 1600 x 720, 6,7 Zoll 90Hz (IPS)
Betriebssystem Android 13 Android 13, MIUI
Akku 5100 mAh (10 Watt) 5000 mAh (18 Watt)
Kameras 13 MP 50 MP + 2MP (dual)
Frontkamera 8 MP 8 MP
Anschlüsse USB-C, Dual-SIM 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C, Dual-SIM
Entsperrung Face-ID Fingerabdruck, Face-ID
Empfang 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 20, 28, 41 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 20, 28, 66, 38, 40, 41
Zum Testbericht

Design und Lieferumfang

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Das Cubot A1 hat ein Gehäuse aus Kunststoff, das weder positiv noch negativ auffällt. Die Vorderseite wird von dem Bildschirm mit einer Waterdrop-Notch dominiert, umgeben von breiten Displayrändern. Da verwundern die Abmessungen von 165,6 x 75,5 x 10,4 Millimeter nicht. Auch das Gewicht von 205 Gramm relativ hoch. Der SIM-Einschub befindet sich auf der linken Seite. Auf der rechten Seite dagegen wurde der Powerbutton und die Lautstärkewippe verbaut. Einen Fingerabdrucksensor spart sich Cubot dagegen und hält Face-Unlock über die Frontkamera für ausreichend. Der USB-C 2.0 Anschluss teilt sich die Unterseite mit dem Monolautsprecher.

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Auf der Rückseite kommen die drei verfügbaren Farben am besten zur Geltung, wobei der Kameramodul immer in Schwarz gehalten ist. Auch der LED-Blitz findet dort seinen Platz.

Artikel Cubot A1 Vorstellung

Trotz des günstigen Preises ist der Lieferumfang des Cubot A1 erfreulich umfangreich. Selbst eine Hülle liegt neben dem 10 W Ladegerät bei. Zumindest in diesen Punkt enttäuscht das Handy nicht und so mancher namhafter Hersteller darf sich hier eine Scheibe abschneiden.

Display des Cubot A1

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Genauso unspektakulär geht es mit dem Display weiter. Auf 6,56 Zoll verteilen sich 1612 x 720 Pixel und ergeben damit eine durchschnittliche Pixeldichte von 269 Pixel pro Zoll. Diese Schärfe ist für die alltägliche Nutzung ausreichend, aber eben nur HD-Ready. Es bleibt zu hoffen, dass der Bildschirm ausreichend hell ist. Die Bildschirmwiederholungsrate beträgt 60 Hertz. Für die Wiedergabe von kostenpflichtigen Streaminganbietern müsst ihr euch mit der SD-Auflösung zufriedengeben, da nur Widevine Level 3 zur Verfügung steht. Das gilt natürlich nicht für YouTube und andere kostenfreie Streams.

Leistung und System

Im Cubot A1 kommt ein Unisoc SC9863A zum Einsatz. Die CPU ist mittlerweile 6 Jahre alt und war schon beim Erscheinen der Einstiegsklasse zuzuordnen. Deswegen wird die Performance schlecht sein, trotz 4 GB RAM. Ein potenzieller Nutzer sollte ein geduldiger Mensch sein. Wir hatten 2021 ein Hands-On mit dem Blackview A70, in welchem sich die CPU ganz passabel geschlagen hat. Mittlerweile kommt aber Android 13 zum Einsatz, das mehr Leistung benötigt. Da helfen die 8 ARM-Cortex A55 Kerne mit maximal 1,6 GHz kaum weiter. Zumindest der Festspeicher mit 128 GB ist ausreichend dimensioniert und kann mittels Micro-SD-Karte erweitert. In diesem Fall verliert man aber die Dual-SIM-Fähigkeit.

Antutu (v9)
Geekbench Single (v5)
Geekbench Multi (v5)

Im Blackview Tab 8 (zum Test) haben wir diese CPU getestet, deshalb blende ich euch die Werte aus diesem Test ein. Die Geschwindigkeit liegt deutlich unter der Konkurrenz.

Kamera des Cubot A1

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Cubot hat im A1 zwei funktionsfähige Kameras verbaut. Der zweite Sensor auf der Rückseite soll hingegen als Lichtsensor dienen. Die Frontkamera bringt es auf 8 Megapixel, wogegen die Hauptkamera 13 Megapixel am Start hat. Die Hauptkamera wird von einem Blitz unterstützt und besitzt einen Autofokus.

Konnektivität und Akku

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Unterdurchschnittliche fällt das Thema Konnektivität beim Cubot A1 aus. Klar, es wird 4G mit Band 20 geboten, aber nur WiFi 4 und Bluetooth 4.2 sind ein wenig aus der Zeit gefallen. Zumindest ein Lichtsensor für die automatische Regulierung der Bildschirmhelligkeit wurde verbaut, neben dem Näherungs- und Beschleunigungssensor. Einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss spart sich der Hersteller ebenso wie NFC zum kontaktlosen Bezahlen. Für die Standortbestimmung stehen GPS, Glonass, Galileo zur Verfügung.

Artikel Cubot A1 Vorstellung 2

Da die CPU noch in 28 nm gefertigt wird, ist der 5100 mAh große Akku sicher nicht verkehrt. Mehr als einen Tag Laufzeit sollte man nicht erwarten. Aufgrund der maximalen Ladeleistung von nur 10W wird es rund 2,5 Stunden dauern, bis der Akku wieder vollständig befüllt ist.

Unsere Einschätzung zum Cubot A1

Irgendwie wirkt das Cubot A1 mit seiner wirklich alten CPU aus der Zeit gefallen. 2021 wäre es vielleicht eine Überlegung gewesen im Einstiegssektor, aber 2024 erschließt sich mir die Zielgruppe nicht so recht. Mit mehr als Telefonieren, Whatsapp und SMS schreiben dürfte das Smartphone überfordert sein. Selbst ein Unisoc T606 ist 60 bis 120% schneller je nach Benchmark. Sosehr ich es begrüße, dass es neue Smartphones in der Einstiegsklasse gibt, würde ich keine Empfehlung für das Cubot A1 aussprechen und eher auf das neue Redmi A3 warten. Oder eben Alternativen wie das Poco C65 oder das Oscal C70 ins Auge fassen, die sich im Angebot zu günstigen Preisen ergattern lassen.

Quellen

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Mike
Gast
Mike (@guest_106325)
1 Monat her

@CH-Team: Ist euch ein Grund bekannt, warum die ganzen Kleinsthersteller auf uralte SoCs von ehem. Spreadtrum (jetzt UniSoc), anstatt die “neueren” UniSoc- Chips (T8XX, T7XX) zu nutzen? Die müssten ja auch (im Gegensatz zu Qualcomm oder Mediathek) billig zu haben sein….

Habt ihr da einen direkten Kontakt zu den einzelnen Herstellern bzw. Zugriff auf “inoffizielle Quellen”? 😉

a47
Gast
a47 (@guest_106315)
1 Monat her

Erst das Blackview Wave 6C, dann das Oscal Flat 1C und jetzt das Cubot A1. Diese “Hersteller” werden auch immer fauler.

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_106321)
1 Monat her
Antwort an  a47

Klar, für uns ist das keine Option, aber man sollte nicht vergessen, dass diese Geräte in erster Linie für China, Indien und Afrika gedacht sind und sich dort gut verkaufen.

100€ stellen für weite Teile der Welt immer noch einen Monatslohn dar.

Rolfi
Mitglied
Mitglied
Rolfi(@rolfi)
1 Monat her
Antwort an  Steinlaus

Genau so siehts aus. Darum gehen auch Hersteller wie Infinix gar nicht erst nach Europa.

NICHTrolfi
Gast
NICHTrolfi (@guest_106413)
1 Monat her
Antwort an  Rolfi

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