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Panasonic Toughbook S1: Tablet mit IP68-Zertifizierung und Snapdragon-Prozessor vorgestellt

Den japanischen Elektronikkonzern Panasonic kennen wir hierzulande vor allem von hochpreisigen Fernsehern und Klimaanlagen. Über Tochtermarken werden weitere Produkte verkauft – spiegellose Systemkameras unter dem Namen Lumix, hochpreisiges Audioequipment unter dem Namen Technics. Dass es auch Smartphones und Tablets aus dem Konzern gibt, ist in Europa größtenteils unbekannt. Nun wurde aber ein neues Produkt aus diesem Bereich vorgestellt, auf das wir einen genaueren Blick werfen wollen: das Panasonic Toughbook S1.

Panasonic Toughbook S1: teures Tablet mit IP-Zertifizierung im Überblick

Panasonic Toughbook S1 Titelbild IBeim Panasonic Toughbook S1 handelt es sich um ein Android-Tablet mit IP-Zertifizierung. Der Hersteller sieht es in Warenlagern und anderen eher robusten Branchen im Einsatz und verlangt dementsprechend auch einen hohen Preis. In Indien kommt das Tablet für 98.000 Rupien (1.150 Euro) auf den Markt, in den USA kostet es sogar 2.499 Dollar (2.200 Euro). Welche Technik verbaut der japanische Konzern zu diesem exorbitant hohen Preis?

Erst einmal ist das Gehäuse des Tablets natürlich gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt, was entsprechende IP-Zertifizierungen belegen sollen. Auch eine Absicherung gegen Stürze soll integriert sein – dadurch ist das Gehäuse aber insgesamt eher dick und unförmig. Auf der Vorderseite sitzt ein sieben Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.200 x 800 Pixel, was selbst für ein Budget-Tablet ziemlich wenig wäre. Als Antrieb kommt der betagte Snapdragon 660 von Qualcomm zum Einsatz, gepaart mit vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte internem Speicher (EMMC).

Panasonic Toughbook S1 Titelbild IIIntegriert ist ein Akku mit 3.200 mAh, der aber bei Bedarf um 5.580 mAh erweitert werden kann. Die Gesamtlaufzeit soll dann 22 Stunden betragen, was selbst für einen harten Arbeitstag ausreichen sollte. An weiteren Details verspricht Panasonic USB-C (via USB 3.0), einen Kopfhöreranschluss, NFC, WLAN im Dual Band und sogar LTE-Support. Das Display soll ferner auch bei starkem Regen funktionieren und die Bedienung mit Handschuhen ermöglichen. Optional ist ein Barcode-Leser mit an Bord, der die 13 Megapixel-Hauptkamera erweitern soll. Wer gerne Selfies macht, kann auf die Frontkamera mit fünf Megapixel zurückgreifen.

Preis & Einschätzung

Panasonic Toughbook S1 Titelbild IIIPanasonic verlangt für das Toughbook S1 einen enorm hohen Preis, den die Ausstattung in keiner Weise rechtfertigt. Die Zielgruppe des Tablets sind allerdings keine regulären Endkunden, sondern Unternehmen. Die wissen dann Features wie die IP-Zertifizierung, den Akku mit Warm Swap-Funktion und den optionalen Barcode-Leser zu schätzen. Zudem sind Alternativen rar gesät – Tablets mit IP-Zertifizierung sind eine Seltenheit. Wer aber keinen vierstelligen Betrag ausgeben und trotzdem ein robustes Tablet kaufen möchte, sollte sich das Oukitel RT1 genauer angucken.

Quellen


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