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Erfolg für Xiaomi – Handelsbeschränkungen ausgesetzt

Ende Januar wurde Xiaomi vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump auf eine “Schwarze Liste” gesetzt, die es US-Investoren untersagt, Geld in das chinesische Unternehmen zu investieren. Die unerwartete Neuigkeit setzte seitdem den Aktienkurs der Firma stark unter Druck und erzeugte Angst, dass Xiaomi das gleiche Schicksal wie Huawei ereilen könnte.

Was bisher geschah

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Das Blacklisting ordnete Xiaomi neben anderen Technologiekonzernen als „kommunistisch-chinesische Militärfirma“ ein und verpflichtete alle amerikanischen Investoren, ihre Unternehmensanteile bis November zu verkaufen. Xiaomi dementierte daraufhin eine Verbindung zum chinesischen Militär und betonte, lediglich Produkte für Endverbraucher zu entwickeln. Ebenso reichte das chinesische Unternehmen Klage bei einem zuständigen Gericht in Washington ein.

Zunächst schien es, als würde Xiaomi mit seinem Protest gegen die Sanktionen nicht viel Erfolg haben. Eine vom Verteidigungsministerium vorgelegte Stellungnahme ließ jedenfalls viele Fragen aufkommen, da die Regierungsentscheidung maßgeblich durch eine Auszeichnung begründet wurde, die dem Xiaomi CEO Lei Jun neben 100 anderen Unternehmern vom chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie verliehen wurde.

Lichtblick für Xiaomi

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Nun scheint es jedoch so, als könne Xiaomi aufatmen. Der zuständige Richter in Washington schloss sich in großen Teilen der Argumentation von Xiaomi an und setzte die Beschränkungen zunächst temporär aus. Die Entscheidung wurde durch Zweifel begründet, dass “gewichtige nationale Sicherheitsinteressen” die Motivation für das Blacklisting gewesen seien. Zudem stellte der zuständige Richter in Aussicht, dass die aktuell nur temporäre Aufhebung im finalen Urteil bekräftigt und das Verteidigungsministerium zur Einstellung der Maßnahmen angehalten werde.

Unsere Einschätzung

Die Entscheidung des Gerichtes ist bisher zwar nur temporär, stellt jedoch eindeutig eine gute Nachricht für das chinesische Unternehmen dar. Überhaupt scheint es trotz der weiterhin aufgeheizten Stimmung zwischen China und Amerika eine leichte Entspannung für die chinesischen Technologiekonzerne zu geben. US-Präsident Joe Biden hatte zuvor auch das harte Vorgehen gegen die chinesischen Social-Media Dienste TikTok und Wechat gestoppt.

Quellen


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