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Android 12 Go Edition vorgestellt – mit exklusiven Features!

Mit Android 12 steht die nächste Version des meist genutzten mobilen Betriebssystems in den Startlöchern. Stimmt so zwar, ist aber doch etwas verkürzt, da fast alle Smartphonehersteller ihre eigene Benutzeroberfläche auf ihren Geräten implementieren. Deutlich relevanter als die Android Version ist also das, was Xiaomi, Samsung und Co. daraus machen. Im Falle von Xiaomi ist das Miui 13, das wir euch vor ein paar Tagen vorgestellt haben.

Android 12 Go

Noch etwas anders sieht es im Budget Bereich aus. Für diese sehr günstigen Smartphones stellt Google eine eigene, abgespeckte Android Variante unter dem Label “Go Edition” zur Verfügung. Die Android Go Editions sind auf die begrenzten Ressourcen günstiger Geräte abgestimmt und sollen so für ein angenehmeres Benutzungserlebnis sorgen. Nach Android 12 startet so nun auch Android 12 Go Editon. Welche Neuerungen die Go-Edition mit sich bringt, schauen wir uns jetzt mal etwas genauer an. Eines der letzten richtig erfolgreichen Android Go Smartphones war übrigens das Xiaomi Redmi GO. Seitdem ist es etwas ruhiger geworden auf dem 60-70€ Smartphone Markt.

Schnelleres öffnen von Apps mit Android 12 Go edition

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Ein wichtiges Thema für jedes Betriebssystem ist die Geschwindigkeit, mit der Anwendungen geöffnet werden. Bei günstigen Geräten mit schwächerer Hardware ist es umso wichtiger, dass zumindest die Software alles tut, um das schnelle Öffnen von Apps zu erlauben. Schön zu hören also, dass Google mit Android 12 Go Edition die App-Ladezeiten um bis zu 30% verringern will. Zusätzlich implementiert Google die SplashScreen API in Android 12 Go Edition. Diese erlaubt sauberere und bewegte Übergänge zwischen Ladebildschirmen und der eigentlichen Anwendung.

Längere Akkulaufzeit durch Android 12 Go Edition

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Um die Akkulaufzeit unter Android 12 Go Edition zu verlängern, wird die neue Version des Betriebssystems lange nicht genutzte Apps automatisch in den Tiefschlaf versetzten. Damit haben betroffenen Apps keinen Zugriff mehr auf sensible Daten und Push-Nachrichten werden abgestellt. Zusätzlich erfolgt das Abspeichern betroffener Apps nicht mehr mit Fokus auf Performance, sondern auf Speicherplatzverbrauch. Das schont neben dem Akku auch den Gerätespeicher. Dieser bekommt noch ein weiteres neues Feature. Zukünftig werden Dateien, die im Android 12 Go Edition Dateimanager gelöscht werden, für 30 Tage im Papierkorb gelagert. Dadurch kann Speicherplatz freigegeben werden, ohne dass versehentlich permanenter Schaden entsteht.

Exklusive Features

Intelligent features   Niagra fallsAndroid 12 Go Edition bietet ein smartes Übersetzungsfeature, das so in Android 12 gar nicht vorkommt. In der Übersicht zu den zuletzt genutzten Apps kann On-Screen Content sofort übersetzt werden. Als weitere Option steht eine Audioausgabe zur Verfügung.

Nearby share update 1

 

Als weiteres Feature bietet die neue Go Edition das Teilen von Apps über Nearby Share. Auf einem Smartphone installierte Apps können so einfach weitergegeben werden. Dabei wird kein Datenvolumen verbracht und kein WLAN benötigt, nur die beiden Smartphones. Ein sehr cooles Feature finde ich. Schade, dass klassisches Android diese Funktion nicht integriert hat. 

Mehr Privatsphäre

Priavacy Dashboard V3 Zoom

Ein zentraler Fokus von Android 12 ist der Schutz der Privatsphäre. Das überträgt Google nun auch auf die Go-Edition von Android 12. Dazu implementiert Google ein neues “privacy dashboard”, von dem aus eingesehen werden kann, welche Apps worauf Zugriff haben. Zusätzlich wird zukünftig in der Statusleiste angezeigt, wenn eine App aktuell auf Mikrofon oder Kamera zugreift. Außerdem ist es in Zukunft nicht mehr nötig, Apps vollen Standortzugriff zu gewähren. Stattdessen fügt Google die Option hinzu, nur den ungefähren Standort mit einer App zu teilen. Das reicht für zum Beispiel für die Wetter App völlig aus und verhindert die Weitergabe von sensiblen Daten.

Das große Problem bei Android GO Geräten ist der Preis. Die Hersteller müssten deutlich unter die 100€ Preismarke fallen, um die Einschränkungen im GO System zu rechtfertigen. Das hat ein Redmi Go für 60€ damals geschafft. Ab 100€ bekommt man dann allerdings meistens besser ausgestattete Geräte mit deutlich mehr Leistung in sämtlichen Kategorien. Wir sind dennoch gespannt, welche Android GO Geräte das Jahr 2022 so hervorbringt.

Quellen


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