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Neues Outdoor-Smartphone zum Budget-Preis: Ulefone Armor X10 offiziell vorgestellt

Ulefone ist im Bereich der Outdoor-Smartphones seit Jahren eine treibende Kraft. So gibt es Modelle mit Wärmebildkamera, Nachtsichtfunktion und sogar 5G. Anders als diese eher teuren Outdoor-Smartphones ist die X-Serie der Chinesen ausgerichtet. Das große Argument für diese Reihe ist der kompakte Formfaktor kombiniert mit einem günstigen Preis. Auf ein widerstandsfähiges Gehäuse und andere Outdoor-Features müsst ihr trotzdem nicht verzichten. Die aktuelle Iteration der beliebten Serie ist das Ulefone Armor X10. Es kostet rund 120 Euro mit Versand aus China. Welche Spezifikationen und Features es bietet, lest ihr wie immer bei uns!

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Abmessungen, Anschlüsse & Design

Das Ulefone Armor X10 erscheint in den Farbvarianten Schwarz und Grau. Es misst 158,2 x 76,7 x 14,6 Millimeter und ist mit 256 Gramm eines der leichtesten Outdoor-Smartphones der letzten Jahre. Es besteht aus einem robusten Materialmix, unter anderem kommen Kunststoff und Metall zum Einsatz.

Ulefone Armor X10 Titelbild IDie Vorderseite des neuen Modells wirkt wie aus der Zeit gefallen. Ein Display im 18:9-Format und ohne Waterdrop Notch oder Punch Hole – das ist eine Seltenheit. Sogar die Ecken des 5,45 Zoll großen Bildschirms sind nicht abgerundet. Die Displayränder sind wegen des angestaubten Designs zwar deutlich massiver als bei der Konkurrenz – ausgenutzt wird der Platz aber zumindest durch die Integration einer Benachrichtigungs-LED.

Stereo-Lautsprecher gibt es übrigens auch, allerdings nicht auf der Vorderseite. Die beiden Speaker sitzen auf der Rückseite des Smartphones. Ansonsten gibt es zwei Kameras in einem glänzend abgesetzten Element und eine dritte Linse, hinter der aber kein Sensor verbaut ist. Daneben integriert Ulefone den LED-Blitz und darunter ein bisschen Text und verschiedene Logos.

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Der Rahmen ist teilweise mit Metall beschlagen und wird von Zierschrauben akzentuiert. Neben der Lautstärkewippe integriert der Hersteller einen belegbaren Knopf und einen Ein-/Ausschalter – allerdings ohne integrierten Fingerabdrucksensor. Zudem gibt es natürlich einen SIM-Slot, der im Ulefone Armor X10 zwei Nano SIM-Karten und eine microSD-Karte fasst. Mit USB-C (via USB 2.0) und einem Kopfhöreranschluss sind alle relevanten Ports verbaut.

Spezifikationen des Ulefone Armor X10

Das Herzstück des Ulefone Armor X10 ist der MediaTek Helio A22, begleitet von drei Gigabyte RAM und 32 Gigabyte internem Speicher. Letzterer ist ohne Verzicht auf Dual SIM um bis zu 128 Gigabyte erweiterbar. Die Leistung des Outdoor-Smartphones sollte insgesamt für rudimentäre Aufgaben ausreichen, während aufwändige 3D-Games und rechenintensive Prozesse wie Videoschnitt das Limit ausreizen und letztlich überschreiten dürften. Wir kennen den Chip aus dem Oukitel K15 Plus, Cubot P40 und Blackview A60 Pro. Wir binden einige Benchmarks für euch ein.

Antutu
Geekbench Single
Geekbench Multi
3D Mark (Slingshot)

Ulefone Armor X10 Titelbild IIGenug davon – kommen wir kurz zum Display des Ulefone Armor X10. Es misst 5,45 Zoll in der Diagonale und löst mit 1.440 x 720 Pixel auf. Fünf Berührungspunkte werden laut Hersteller parallel erkannt und mit 60 Hertz ist das IPS-Panel reaktionsfreudig genug. Einige Abstriche müsst ihr hingegen bei den Kameras machen. Auf der Rückseite sitzen drei Linsen, zwei Sensoren und nur einer davon kann tatsächlich Fotos machen. Die Hauptkamera kommt auf 13 Megapixel und soll dank des Samsung S5K3L8 und der f/2.2-Blende lebendige Aufnahmen ermöglichen. Der zweite Sensor ist für Tiefeninformationen zuständig. Auf der Front sitzt ein GalaxyCore GC5035 mit fünf Megapixel und f/2.2-Blende.

Zumindest bei der Akkulaufzeit will Ulefone keine Kompromisse eingehen. Deswegen ist ein 5.180 mAh großer Akku verbaut, der zwar nicht kabellos, dafür aber via USB-C mit bis zu zehn Watt geladen werden kann. Auch bei den Funkstandards gibt es kaum Verbesserungspotential: 2G/3G/4G inklusive LTE-Band 20, WiFi 5, Bluetooth 5.0, GPS und NFC für Google Pay sind mit an Bord. Interessant ist zudem das FM-Radio, das zum Betrieb keinen angeschlossenen Kopfhörer (als Antenne) voraussetzt.

Preis, Verfügbarkeit & unsere Einschätzung

Das Ulefone Armor X10 kann bereits bestellt werden und wechselt je nach Importeur für 115 Euro bis 150 Euro den Besitzer. Zumindest das untere Ende dieses Preisbereichs empfinden wir als sehr fair für ein fast tadellos ausgestattetes Outdoor-Smartphone mit IP68-Zertifizierung. Einzig das Fehlen eines Fingerabdrucksensors ist wirklich kritikwürdig, soll aber durch Face Unlock kompensiert werden. Bei der Leistung, dem Display, den Kameras und der Konnektivität erlaubt sich Ulefone hingegen keine groben Schnitzer.

Ob das Ulefone Armor X10 wirklich ein gutes Smartphone ist, muss natürlich erst ein Testbericht zeigen. Schreibt trotzdem gerne schon jetzt eure Meinung zum kompakten Outdoor-Smartphone in die Kommentare!

Quellen

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*Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 27.09.2022


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chb
Gast
Christian B (@guest_84626)
8 Monate her

äh, und welche Android-Version?
Mit Updates hat es Ulefone ja leider nicht so und LineageOS gibt es nur für sehr wenige Modelle…

lars
Gast
lars (@guest_84601)
8 Monate her

Alle reden von kleinen Handys ich meine unter 6Zoll und wer bietet so was an? Ein kleiner Hersteller aus China.
Na gut es ist für einen speziellen Zweck gemacht aber wie man sehen kann gibt es immer noch Hersteller die die Kundenwünsche im Auge haben und versuchen sie zu erfüllen.
Es ist zwar nicht die neuste Technik verbaut aber wer brauch auch schon alle neue an Technik im Handy?

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_84606)
8 Monate her
Antwort an  lars

Mein Armor X7, das man immer noch kaufen kann, hat sogar nur 5 Zoll.

DIGINON
Gast
DIGINON (@guest_84609)
8 Monate her
Antwort an  lars

Das Handy mag nur 5,45 Zoll Bildschirmdiagonale haben, ist aber aufgrund der Outdoor-typischen breiten Ränder und robusten Bauweise insgesamt sogar größer als manches normale Handy mit bis zu 6,5 Zoll Bildschirm, abgesehen davon auch bald doppelt so dick. Wem es um ein kompaktes Gerät und nicht nur um ein kleines Display geht, dem ist hier also nicht geholfen.

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_84592)
8 Monate her

Sieht wie ein etwas größeres Refresh des X7 aus. Falls es ähnlich brauchbar wird, kann ich eine Empfehlung aussprechen, denn der Vorgänger arbeitet bei mir sehr zuverlässig.

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