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Canon, Nikon, Sony – Nehmt euch ein Beispiel an den Smartphones!

Als Autor eines Technik-Magazins kommt man an Fotografie nicht vorbei. Zum einen hat jedes Smartphone eine oder mittlerweile mehrere Kameras, die es zu beurteilen gilt. Und zum anderen muss man ja irgendwie ein paar Produktfotos für die Testberichte machen. Und so kam es zu meinem ersten, zweckgebundenen Kontakt mit Spiegelreflex-Kameras vor etwa 7 Jahren. Seitdem habe ich mich eingehend mit Smartphone-Kameras beschäftigt und natürlich auch versucht, die Produktfotos möglichst schön zu gestalten.

Das Huawei P40 Pro und meine alte Canon EOS 200D mit Kit-Objektiv

Ich bin zwar meilenweit davon entfernt, ein professioneller Fotograf zu sein, möchte aber trotzdem im Folgenden etwas ansprechen, das mich seit Längerem stört: die elendige Fortschritt-Verweigerung der großen Hersteller von DSRL- oder DSLM Kameras. Ich möchte damit ein paar Anregungen geben, an welchen Punkten meiner Meinung nach Verbesserungsbedarf besteht. Wie viele andere Produktsparten hat die Fotografie-Szene nämlich ein gewisses Eigenleben entwickelt, das meiner Meinung nach einen kleinen Realitätsabgleich gebrauchen könnte.

Konnektivitätsstandards aus dem letzten Jahrzehnt

Vor kurzem bin ich auf die Suche nach einem Nachfolger für meine alte Canon EOS 200D gegangen. Zur Orientierung habe ich mir die Bestenliste der “Low-Budget” Systemkameras bis 1000€ der Stiftung Warentest angesehen. Folgende Modelle belegen dort die ersten Plätze:

  1. Nikon Z50
  2. Panasonic Lumix DC-G91M
  3. Canon EOS 850D
  4. Canon EOS M200
  5. Panasonic Lumix DC-G110K

Und was haben alle diese Modelle gemeinsam? Einen Micro-USB Anschluss.

Als technikbegeisterter Nutzer muss man sich das wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wir bei Chinahandys.net verweigern mittlerweile den Test von Smartphones ab 100€, die noch über den veralteten USB-Standard verfügen. Hersteller von kabellosen Kopfhörern kritisieren wir bereits ab einem Preis von 50€ scharf, wenn kein USB-C zum Einsatz kommt. Und was macht die Kamera-Industrie? Sie verbaut USB-C nur in Modellen weit über 1000€ und erhebt das 1-Euro Bauteil zu einem Premium-Feature.

Nikpon Z50 Micro USB

🤮

Für “Low-Budget”-Käufer und “APS-C Looser” hat das natürlich entscheidende Nachteile. Zum einen ist der alte Micro-USB Anschluss deutlich anfälliger für Beschädigungen und leiert nach einer gewissen Zeit aus. Im Ernstfall muss man dann eine teure Reparatur durchführen lassen. Zum anderen bietet USB-C eine wesentlich breitere Unterstützung beim Anschließen von Drittgeräten. Um ein Kondensatormikrofon wie mein Rode NT-USB an ein Smartphone mit USB-C anzuschließen, genügt ein einziges Kabel. Das Mikrofon wird dann zur Soundaufnahme verwendet und bekommt den Strom direkt über den USB-Port. Um das Mikro an eine “Low-Budget” Systemkamera anzuschließen, muss man ein Aux-Kabel verwenden und das Mikro zusätzlich mit Strom versorgen. Neuere Testgeräte wie etwa das Saramonic Funkmikro kann ich mit meiner DSLM Kamera erst gar nicht benutzen. Mit meinem Redmi 9T für 100€ aber schon.

Darüber hinaus lässt sich per USB-C auch wesentlich einfacher der Bildschirminhalt der Kamera auf einen Fernseher oder Monitor übertragen, als über die Micro-HDMI Anschlüsse der meisten Systemkameras. Weiterhin ist die Übertragungsgeschwindigkeit von Dateien auf den PC durch den USB 2.0 Standard auf 60MB/s beschränkt. Und das in einer Zeit, in der die bei Fotografen so beliebten MacBooks keinen SD-Slot mehr verbaut haben und man zum Verbinden der Kamera aufgrund des alten Standards nicht nur ein Kabel, sondern auch noch ein Dongle dazu braucht.

Und schließlich nervt es auch einfach, ein altes Mikro-USB Kabel für das teuerste Produkt meiner Technikausrüstung mitzuschleppen, während Laptop, Smartphone & Kopfhörer schon seit Jahren über USB-C aufgeladen werden. Willkommen im Jahr 2021.

… und beim USB-Anschluss hört es ja nicht auf. Ich möchte hier keinen langweilen, aber alle obengenannten Kameras setzen für die drahtlose Verbindung mit dem Smartphone auf Bluetooth 4.1 oder 4.2, also einen sieben Jahre alten Standard. Meine 30€ TWS-Kopfhörer haben übrigens Bluetooth 5.0. Fast genauso sieht es bei der Wifi-Anbindung aus. Auch hier stecken einige neue Modelle noch bei 2,4GHz fest.

Touchscreens und Displays von der Resterampe

Display Nikon Z50

Nachholbedarf besteht meiner Meinung nach auch bei den verbauten Displays. Bei einem so teuren Produkt sollte man meiner Meinung nach ein farblich kalibriertes Display, wenn möglich mit OLED-Technik zum Einsatz kommen. Mit Ausnahme der Panasonic Lumix DC-G91M arbeiten jedoch alle obengenannten Modelle noch mit der veralteten TFT-Technik. Dies sorgt für einen höheren Energieverbrauch, eine schlechtere Farbwiedergabe, weniger Blickwinkelstabilität und eine schlechte Lesbarkeit im Sonnenlicht. Zudem arbeiten die Touchscreens in Systemkameras einfach schlechter als diejenigen herkömmlicher Smartphones. Ein flüssiges Zoom und Scrollen durch die gemachten Aufnahmen ist mit den meisten Kameras einfach nicht möglich.

Bildqualität im Automatikmodus

Und nun kommen wir zu einem sensiblen Thema: Dem Automatikmodus. Mir ist natürlich klar, dass kein professioneller Fotograf die ganze Arbeit der Kamera überlässt. Auch lässt sich nicht leugnen, dass Systemkameras hier viel mehr Möglichkeiten bieten als Smartphones und richtiger Spaß erst mit einem Festbrennweiten-Objektiv für 500€ aufkommt 😉. Aber…

Die Realität sieht doch anders aus: Der Großteil der Nutzer kauft eine Systemkamera und verwendet sie mit Kit-Objektiv im Automatikmodus. Ist das verwerflich? Ich finde nicht. Und hier kommen wir jetzt zu einem Punkt, an dem ich mich weit aus dem Fenster lehne und behaupte, dass aktuelle High-End Smartphones mindestens genauso gute Bilder produzieren wie gleich teure DSLM-Kameras. Schauen wir uns doch mal ein paar Aufnahmen an. Zum Einsatz kommt einmal eine Nikon Z50 mit Nikkor Z DX 16-50mm Kitobjektiv und ein Xiaomi Mi 11 Pro. Könnt Ihr erraten, welches Foto von welchem Gerät aufgenommen wurde?

Die Aufnahmen links kommen von der Nikon Z50 und die Aufnahmen rechts vom Xiaomi Mi 11 Pro. Durch die Bank hat das Xiaomi Mi 11 Pro einen deutlich höheren Dynamikumfang, während bei der Nikon Z50 dunkle Stellen teilweise “versinken” oder der Himmel wie im vorletzten Bild ausgebrannt ist. Ich bin mir sicher, dass bei einem Blindtest 90% der Nutzer die Bilder des Mi 11 Pro bevorzugen würden.

Aber hey… Dafür kann man das Smartphone bei schwachem Licht gleich in der Hosentasche stecken lassen. Immerhin ist der Sensor viel zu klein, um gute Aufnahmen zu machen

Schauen wir doch mal….

Das Xiaomi Mi 11 Pro (links) zerstört die Nikon Z50 bei Nachtaufnahmen. Mehr Details, weniger Bildrauschen, stärkere Farben und eine höhere Dynamik.

Bedenkt man, dass die Nikon Z50 mehr kostet als das Xiaomi Mi 11 Pro, etwa viermal so groß ist und ihr einziger Zweck im Aufnehmen von Bildern besteht, ist das schon ein etwas trauriges Ergebnis.

Video-Auflösung

Ein weiterer Punkt, in dem die Kamera-Hersteller vehement neue Standards für die teuren Modelle reservieren, sind die Videos. Smartphones können seit Jahren ab etwa 200€ Aufnahmen in 4K mit 30FPS produzieren. Ab circa 350€ bekommt man die ersten Modelle, die 4K / 60FPS aufnehmen können. Und auch für 8K-Videoaufnahmen gibt es inzwischen schon bei den ersten Smartphones für rund 300€ wie dem Poco F3.

Bei den Systemkameras war der Standard bis vor 1-2 Jahren noch, dass unter 1000€ bei Full-HD Auflösung Schluss ist. Inzwischen sind die Hersteller immerhin bei 4K mit 30FPS angekommen. Dennoch hängt man immer noch zwei Schritte hinter den Smartphones hinterher. 4K mit 60FPS können nur kostspielige Kameras aufnehmen und 8K Aufnahmen gibt es nur in einem Preisbereich fernab vom Privatnutzer. Zudem ist die Bildstabilisierung bei Smartphones wesentlich besser – auch im Vergleich mit teuren Modellen.

Redmi Note 9 Pro vs. Canon EOS 200D

Zum Aufnehmen von Videos ist daher das Smartphone in 90% der Fälle einfach die bessere Wahl.

%nameWer braucht schon 4K/60 FPS oder 8K-Videos?” – Könnte man jetzt natürlich fragen. Lasst mich an dieser Stelle sagen: VHS war auch mal ein modernes Format. Heutzutage kann man sich die Aufnahmen kaum noch anschauen, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Und genauso wird es mit Full-HD und irgendwann auch 4K aussehen. Spätestens unsere Kinder werden sich beim Ansehen der Videos die Augen reiben. Und wenn ich mir schon die Mühe mache, gute Videos aufzuzeichnen und sie eventuell noch zu schneiden, dann hätte ich doch gerne, dass man sie auch in ein paar Jahren noch ohne Scham präsentieren kann.

Schlusswort

Auch wenn ich mir hier etwas den Frust von der Seele geschrieben habe, geht es mir nicht darum, die ganze DSLM / DSLR Industrie zu verteufeln. Natürlich haben die Hersteller ihre Daseinsberechtigung und richtige Kameras sind nach wie vor für professionelle Fotos und Videos unersetzlich.

Ich denke allerdings, dass es den Herstellern guttun würde, sich einmal etwas Inspiration bei den Smartphone-Herstellern zu nehmen. Absolute Basics wie USB-C, Bluetooth 5 und 4K-Videos sollten keine Premium Features sein. Zudem sollten die Hersteller nicht zu stolz sein, ihren Automatikmodus etwas aufzumöbeln, da viele private Nutzer diesen Modus letztendlich auch verwenden. Es kann doch nicht wahr sein, dass man mit dem Xiaomi Mi 11 Pro ohne Fachkenntnisse bei Tag und bei Nacht bessere Aufnahmen machen kann als mit der Nikon Z50. Was denkt Ihr dazu?


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Chris (@guest_78367)
29 Tage her

Ojeh da habt ihr aber die Büchse der Pandora geöffnet, Querlesen der Kommentare: Klar kommen dann die Heinis auf Fotografieforum XY ganz nach dem Motto nur wenn du 10k Scheine in Equipment versenkst bzw dir ein weißes Objektiv mit rotem Ring auf die Canon schraubst welches alleine den Wert eines gebrauchten Golf hat dann hast erst die Genehmigung überhaupt fotografieren zu dürfen… PS bei Smartphones kann man mittlerweile auch den “Kindergartenmodus” ausschalten. Open Camera App. Vollmanuelle Steuerung möglich wer will. Das hat dazu geführt dass ich die ganzen Staubfänger alle verkauft habe.Die beste Kamera ist die die man dabei hat.… Weiterlesen »

erik
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erik (@guest_78362)
29 Tage her

Das ist jetzt aber nicht ernst gemeint?
das FORMAT nennt sich CHINAHANDYS…. oder auch SOZIALKREDIT-MELDE-GERÄT.

Photo: Nikon Z6, oder Canon R6, Sony a7, dazu lichtstarkes Glas.. du hast keinen schangse..
Film. die BMC C Poket 4k RAM mit nettem f,18er Zeug verballert diese Falschfarbentschinböller.
Und dann nimm mal eine CANON C70.. Linsen und viel Studiolicht..

mann oh mann.. 🙂

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Chris (@guest_78365)
29 Tage her
Antwort an  erik

Thema verfehlt es geht hier um den Home User. Und du willst dem Home User ernsthaft Equipment für 3k+ andrehen. Klar jeder Home User hat dann auch noch ein eigenes Studio …

Ich glaube du brauchst ein Snickers.

Frank Eiche
Gast
Frank Eiche (@guest_78274)
1 Monat her

Mein “Xiaomi Mi 10T Pro” hat 108 MP. Meine “Sony a7 RII” + FE 24-105mm hat 42 MP. Den Unterschied merke ich wenn ich Fotos von beiden Kameras mit Photoshop bearbeite. Da schmieren die 108 MP von Xiaomi natürlich ab. Also benutze ich die Kamera von Xiaomi nur für WhatsApp, Ebay-Kleinanzeigen und ähnlichen. Ich bin kein Profi was das fotografieren angeht, wer will kann sich meine Fotos hier anschauen : https://500px.com/p/spackofatz?view=photos Das schöne an der”Sony a7 RII” ist, das man auch mit Apps fotografieren kann. Das macht Spaß und die Sony kann das sehr gut. Apps gibt es im Sony-Store… Weiterlesen »

Salvatorl
Gast
Salvatorl (@guest_78177)
1 Monat her

ge zu stellen. Danke für den wirklich guten Artikel! Ich hatte mir selber mal eine Nikon D3300 gekauft, weil mir in etlichen Fotografieforen mitgeteilt wurde, dass die doch viel bessere Bilder als mein Smartphone machen würde (ich hatte zu der Zeit ein LG G8). Ich hatte also ~300€ für die Kamera ausgegeben und war eigentlich von Anfang an enttäuscht, da die Bildqualität in den alltäglichen Bildern nicht merklich besser war. Also bin ich wieder auf in das Fotografieforum und man meinte zu mir, dass ich den Automatikmodus nicht benutzen, die ganzen anderen Modi links liegen lassen und nur den manuellen… Weiterlesen »

Boxer
Gast
Boxer (@guest_78154)
1 Monat her

Toller Artikel, der mir aus der Seele spricht. Bin kein Fotograf, habe aber immer sehr viel Wert auf gute Photos gelegt. Es hat mir immer unwahrscheinlich viel Spaß gemacht auf Reisen Fotos zu machen. Habe mir aus diesem Grund vor ca 10 Jahren eine Spiegelreflexkamera gekauft und ca. 4 Jahre später eine Systemkarema (hauptsächlich Aufgrund der geringeren Größe). Beide waren zu Ihrer Zeit den Smartphone meilenweit voraus. Es kam für mich zu dem Zeitpunkt nie in Frage mit dem Smartphone oder eben der Kompaktkamera Urlaubsohotos zu machen. Das hat sich alles nach und nach geändert, bis ich dann einmal auf… Weiterlesen »

Arnd Rössel
Gast
Arnd Rössel (@guest_78151)
1 Monat her

Hallo, der Vergleich ist meines Erachtens für die Tonne. Aus verschiedenen Gründen. Die hier getesteten Lowbudget Kameras benutzen durch die Bank weg Technik von vor 10 Jahren. Das heißt mit diesen macht Canon sein Geld im Schlaf und der Erlös dient der Weiterentwicklung der Spitzensysteme. So ist das auch bei den Smartphones. Ein Smartphone macht bei schönen Wetter hervorragende Fotos. Ich selbst bin von meinem Huawei P30 Pro überzeugt und begeistert was die KI leistet. Und trotzdem sage ich und stehe dazu, dass ein Smartphone nie im Lowlightverhalten ordentlicher Kameras mithalten kann. Ich will jetzt nicht protzen, es liegen nach… Weiterlesen »

Popk1ller
Gast
Chris (@guest_78368)
29 Tage her
Antwort an  Arnd Rössel

Lowlight und optischer Zoom ist halt noch ein Vorteil der echten Kameras, da man diese Features halt nicht im Smartphone unterbringen kann bzw. aufgrund des Platzbedarfs nicht unterbringen will, Physik lässt sich halt nicht verarschen 🙂

miez
Gast
miez (@guest_78142)
1 Monat her

Interessanter Artikel, allerdings könnte man den Spieß auch umdrehen: Die Kamerahersteller sollten ihre Kameras nicht mit unnötigen (teuren) Features aufladen und dadurch verkomplizieren. Klar, viele Dinge sind natürlich sehr praktisch, so möchte ich z.B. die elektronische Wasserwage nicht mehr missen. Ich könnte mir aber gut vorstellen, daß sich viele eine einfache aber hochwertige Kamera wünschen. Im Stile eine SRL aus den 80ern. Blendenring am Objektiv, ein Bedienrad für Modus und Zeit und noch einen für ISO und Belichtungsausgleich fertig. Oder die M9, bloß bezahlbar. Fuji hat sich ja in diese Richtung bewegt und Kameras mit einfachen Bedielementen auf den Markt… Weiterlesen »

Dr Wurst
Gast
Dr Wurst (@guest_78137)
1 Monat her

Ich kann dazu nur sagen daß die Handys nicht nur ein Bild machen, sondern im Auto-Modus HDR. Ich habe das früher manuell gemacht. 3 Bilder mit verschiedenen Belichtungen, dann an den PC und die Parameter einstellen. Das gleiche gilt für Panoramas. 50 Bilder mit dem Eigenbau Stativ, dann mehrere Stunden an den PC. Ergebnis waren dann zwar Panos in die man extrem zoomen konnte, aber wen interessierts? Es gibt jetzt sogar Pano Videokameras die man sich leisten kann. Wer den Auto-mode mag ist mit dem Handy tatsächlich besser bedient.

Markus
Gast
Markus (@guest_78131)
1 Monat her

Die Hersteller haben gegen die Übermacht der KI-getriebenen Bildalgorithmen aufgegeben. Im Prinzip verkaufen sie doch seit Jahrzehnten immer das gleiche Produkt mit minimalen Änderungen. Das hat solange funktioniert, bis Algorithmen in Smartphones Bilder erzeugen konnten, die die Farben in der gewünschten Emotion wiedergeben. Zuviele Hersteller haben sich an Android Kameras verbrannt (Samsung, Sony, Panasonic, Zeiss scheint ja auch gefloppt zu sein). Die Einsicht ist gekommen, dass R&D in Consumergeräte sich nicht auszahlt. Der Markt ist da einfach viel zu klein. Warum bietet wohl Apple keine Kamera mit Wechselobjekt an? Weil sie für sich herausgefunden haben, dass die Mehrheit der Kunden… Weiterlesen »

Hans
Gast
Hans (@guest_78099)
1 Monat her

Leider vollkommen richtig. Ich bin entsetzt wie Handynutzer super Bilder machen können ohne sich überhaupt Gedanken zur technischen Seite machen zu müssen.
Letztendlich verkaufen sich die starken Smartphone seit Jahren hauptsächlich über die Fotografie Möglichkeiten.

Und was der Autor vergessen hat: Alle Bilder wandern mehr oder weniger schnell direkt in meinen sicheren Online-Speicher….. Dort kann ich die dann sortieren, löschen oder weiterverarbeiten…

Und so nebenbei …. Der Akku von meinem Smartphone schafft Bilder ohne Ende ohne aschlappzumachenbund notfalls kommt eine Akkubank ran.
Akkuwechsel bei meiner fz1000 nur mit entfernen des Stativflusses……

Chris S.
Gast
Chris S. (@guest_78093)
1 Monat her

Ich muss als Hobby-Fotograf leider auch sagen, dass der Autor hier eher sehr wenig Ahnung von der Materie hat und somit zwar vllt. aus der Seele der ahnungslosen 0815 Auto-Knipser spricht, aber wer sich etwas mit der Thematik (Möglichkeiten der Kamera, Belichtung und Komposition) beschäftigt, sehr schnell raus findet, wie man die Fehler des Autors leicht entgegenwirkt, die ihm aber selbst nicht mal passieren hätten dürfen, da er sich selbst als Technik-Autor, der sich viel mit Kameras beschäftigt, ausgibt. Das fängt mit der Auswahl des Equipments an. Anstatt einer Z50 eine X-T200 z.B. bietet USB-C und ein farbtreues Display mit… Weiterlesen »

Petunia
Gast
petunia (@guest_78096)
1 Monat her
Antwort an  Chris S.

Das Problem ist, dass die meisten eben nicht Fuji kaufen (obwohl die alle anderem im APS-C-Bereich abgehängt haben)
Die meist gekauften Budget-Kameras sind wohl Canon, Nikon und Sony und womöglich auch Panasonic.
Fujifilm sind halt die einzigen, die viel R&D außerhalb von Vollformat reinstecken, aber leider gehen sie im Markt unter. Gerade die X-T200 hat einige Features, die ich sogar in den teureren Modellen vermisse. Gemeint sind u.a. der “Digital Gimbal” und die HDR-Modi. Weit unterschätzte Kamera. Ich hätte gerne einen Nachfolger mit IBIS.

Heinz-Olaf
Gast
Heinz-Olaf (@guest_78145)
1 Monat her
Antwort an  Chris S.

Ich gebe aber dem Autor Recht. Nach 30 Jahre Digitalphotographie von Panasonic FZ2, Sony RX10 iii-iv bis zu Sony a6600 und Canon 80D habe ich nun alle meine Kameras verkauft. Dieses Spiel mit ständig höheren Preisen bei minimalen Innovationen spiele ich nicht mehr mit. Warte nun auf eine vernünftige Zoom-Kamera in Smartphone. Schätze im Herbst wird es so weit sein. Dann bin ich bereit mein Geld bei einem von Smarthonen-Herstellern zu lassen…

Petunia
Gast
petunia (@guest_78166)
1 Monat her
Antwort an  Heinz-Olaf

30 Jahre Digitalphotographie? Haben Sie etwa um 1991 herum bereits digital fotografiert?

Ernstl
Gast
Ernstl (@guest_78083)
1 Monat her

Ich finde das alles richtig, mit ein paar Einschränkungen. Das verwendete Objektiv auf der Nikon ist nicht das beste und das Active Lighting ist sichtbar nicht richtig eingesetzt. Im Übrigen (ich nutze eine D500) hat es natürlich wenig Sinn, eine solche Kamera zu kaufen und zu nutzen, wenn man nicht in gute Objektive investieren will. Der entscheidende Punkt für mich ist aber ein anderer: Ich fotografiere grundsätzlich mit RAW und dann kehren sich die Verhältnisse um, was Bildoptimierung per Software angeht. Da sieht dann auch das Xiaomi kein Land, schon gar nicht beim Rauschen ohne Detailverlust bei wenig Licht. Damit… Weiterlesen »

James
Gast
James (@guest_78092)
1 Monat her
Antwort an  Ernstl

In RAW fotografieren ist mit der entsprechenden Foto-App (z.B. CameraPro) schon längstens möglich.

Petunia
Gast
petunia (@guest_78167)
1 Monat her
Antwort an  James

Ist halt kein “echtes” RAW. DNG-Dateien sind halt Dateien, die viele Farbinformationen speichern, aber echte RAWs speichern die Daten der Subpixel, was allerdings meist nicht wirklich viel bringt und zu Problemen in der Kompartibilität gerade bei neueren Kameras führen kann.

Hans
Gast
Hans (@guest_78100)
1 Monat her
Antwort an  Ernstl

RAW können viele Smartphones auch….. Macht aber kaum Sinn…. Die Elektronik ist da oftmals besser…..

Steinlaus
Gast
Steinlaus (@guest_78079)
1 Monat her

Mag sein, dass kein “echter Fotograf” den Automatikmodus nutzt, allerdings darf man schon erwarten, dass Profigeräte im vierstelligen Bereich hier deutlich günstigere Smartphones hinter sich lassen. Da sie das nicht tun, ist die Kritik durchaus berechtigt.

Hans
Gast
Hans (@guest_78102)
1 Monat her
Antwort an  Steinlaus

Sehe ich auch so, denn gerade bei spontanen Schnappschüssen ist mein Handy stärker…..wenn ich Zeit für ein Motiv habe dann können die echten Kameras noch Leistung zeigen…..

Mal abgesehen davon, Profis kaufen keine Kamera im beschriebenen Preisfeld….. Diese Kameras richten sich ganz klar an Hobbyknippser….. Von mir aus auch 08/15knipser.

Aber oftmals entscheidet ja nicht die Technik über ein Bild sondern das Motiv…… Und da sieht man bei den kniplsern dann halt technisch saubere Bilder…… .der Automodus meiner fz1000 ist auch schlechter als der von meinem xiomi…. Dafür ist halt der Tele super.

Chris
Gast
Chris (@guest_78076)
1 Monat her

Hi, Da fragt man sich doch, wozu wären die grossen Sensoren und Objektive der DSLM in der Lage, wenn entsprechende Rechenleistung und Software dahinter wäre. Ich hatte die gleichen Erfahrungen mit einem Vergleich meines Xiaomi Note 10 Pro und meiner Panasonic Gx 9 gemacht. Mit Gcam Mode konnte man die Fotos nicht mehr auseinander halten(betrachtet auf 4k, 55 Zoll Oled). Auch bei Nacht war das Handy besser. Mit 1.8, 25mm Festbrennweite war die Gx 9 etwas besser. Bei Stativaufnahmen war die Gx 9 Nachts im Vorteil. Ich hatte mir Kamera gekauft um meine Kinder zu fotografieren. Künstlerische Fotografie geht mit… Weiterlesen »

Markus
Gast
Markus (@guest_78134)
1 Monat her
Antwort an  Chris

Samsung hatte einst die Samsung GALAXY Camera NX entwickelt. Da war ein ordentlicher Prozessor dahinter. Hätte die Kamera ernsthaft Canon und Co. gefährdet, gäbe es jetzt eben jene Geräte, die sie anfangs ansprechen. Wer von euch hat sie gekauft?? Leider waren wir Konsumenten damals schon der Meinung, dass das Samsung Galaxy S3 das heißere Gerät ist.
Wir sind alle selbst Schuld.

Andreas
Gast
Andreas (@guest_78073)
1 Monat her

Die Bilder vom Xiaomi zeigen wenig ausgebrannte und abgesoffene Bereiche, weil ein Tone Mapping durchgeführt wurde.

Darf ich erfahren, weshalb kein Tone Mapping(active D-lightung) bei der Nikon aktiviert wurde?

Peter Große-Streuer
Gast
Peter Große-Streuer (@guest_78104)
1 Monat her
Antwort an  Andreas

Sollte sich bei Vollautomatik automatisch einschalten

Andi
Gast
Andi (@guest_78071)
1 Monat her

Dein Beitrag spricht mir so aus der Seele… Ich verstehe nicht wieso kein einziger Kamera Hersteller, vor allem nicht Mal Sony, die sogar eine eigene Smartphone Sparte haben, sich Mal am Standard im Smartphone Markt orientiert. Als Olympus sein Kamera Business verkauft hat habe ich soo sehr darauf gehofft, dass ein Smartphone Hersteller dieses kauft… Aber die traurige Wahrheit ist, dass die Kamera Hersteller von ihren Smartphone Kollegen nur müde belächelt werden, da sie deren Konsumenten Markt mittlerweile vollkommen übernommen haben.

Benjamin
Autor
MitgliedTeam
Benjamin Kalt (@benjamin)
1 Monat her
Antwort an  Andi

Sony ist ein Paradoxon für sich. Sie bauen quasi jeden zweiten Bildsensor dieser Welt und können bei Smartphones trotzdem nicht mit der Konkurrenz mithalten, die ihre Bildsensoren verbaut. Und so wirklich Austausch zwischen den Abteilungen scheint es bei denen auch nicht zu geben.

Viele Grüße
Benjamin

Nils Wegner
Gast
Nils Wegner (@guest_78069)
1 Monat her

Als Fotograf habe ich selten so einen Quatsch gelesen. Fangen wir an mit dem USB Anschluss der Kamera: Bisher habe ich noch keinen einzigen Fotografen gesehen, der seine Kamera per USB am PC anschließt. Man nimmt die SD bzw. Die CFExpress Karte aus der Kamera heraus und benutzt einen hochwertigen, vorzugsweise USB 3.0 oder schnelleren Kartenleser. Dann die Videofunktion: Wieviele Fotografen nutzen die Videofunktion einer DSLR/M ? Ich nicht. Wenn ich filmen wollen würde, würde ich mir eine EOS C oder eine Sony F kaufen, aber doch keine DSLR/M unter 1000 Euro. Zur Bildqualität im Spielzeug(Auto)Modus der Kamera: Kein Fotograf,… Weiterlesen »

Fred
Gast
Fred (@guest_78074)
1 Monat her
Antwort an  Nils Wegner

Voll am Thema vorbei!!! Es ging hier nicht um so Superfotographen wie dich!!! Es ging hier darum wie die überwiegende Mehrheit das Gerät nutzt. Und da hat der Autor vollkommen Recht

Gregor
Gast
Gregor (@guest_78075)
1 Monat her
Antwort an  Nils Wegner

Du hast recht aber Du schreibst aus der Sicht eines Profifotografen. Früher als noch keine gute Fotos mit dem Handy machen könnte 95% ale Käufer von Fotoapparaten waren Leier und die haben Existenz von Fotoapparatherstellern gesichert. Vernachlässigt man die 95% stirbt der Markt komplett was langsam auch geschieht.

Hans
Gast
Hans (@guest_78106)
1 Monat her
Antwort an  Gregor

vollkommen richtig ….ohne 08/15 knipser sterben Kamerahersteller langsam aus …

Profiware ist ja auch überlegen…. Auch die preiswerten Kameras können viel wenn man die Technik beherrscht.
viele Menschen wollen eine Kamera mit Weitwinkel und Tele…… Nicht umsonst haben die Bridges so einen guten Zulauf

Kameras mit Wechselobjektiv werden langsam für den normalen Kunden aussterben…. Die Bridges werden die Lücke Zwischen Smartphone und Profiliga füllen…..

Robert Beer
Gast
Robert Beer (@guest_78089)
1 Monat her
Antwort an  Nils Wegner

Ich teile diese Meinung. Auch als ambitionierter Hobbyfotograf ist eine Kamera immer dem Handy vorzuziehen. Ich selber nutze eine Z50, aber mit RAW und Festbrennweite. Schnappschüsse mache ich in der Regel über Smartphone.
Eine Kamera ist nur eine Knipskiste, die Einstellungen nimmt der Fotograf:in hinter dem Objektiv vor.

Alex F.
Gast
Alex F. (@guest_78091)
1 Monat her
Antwort an  Nils Wegner

Mein Vorschlag wäre du musst von deinem hohen Roß absteigen und den Artikel nochmal lesen. Der Autor hat in keinster Weise die Daseinsberechtigung professioneller Kameras bestritten. Er hat lediglich Parallelen gezogen zu Technik die deutlich günstiger zu bekommen ist und welche zum Teil gleichwertige oder sogar bessere Funktion bietet als die genannten Systemkameras.

Also absteigen, nochmal in sich gehen und dann schreiben. ?

Hans
Gast
Hans (@guest_78103)
1 Monat her
Antwort an  Nils Wegner

Ich habe keinen SD-Karte Anschluss am PC….. Selbst mein Laptop hat keinen mehr. Mit usb-c kann ich um mich schmeissen…. In allen Variationen hoch bis 10gbit…… Aber ich brauche am Handy gar nichts mehr anschließen…m die Bilder gehen direkt in meinen Online-Speicher…. Direkt….. Wenn mein Handy abends geklaut wird…. Meine Fotos sind gesichert . Ansonsten ganz schön hochnäsig…. Es gibt Kniplsern die super Bilder machen weil die ein Gefühl für Bilder haben…. Es gibt Profis die immer noch Bilder wie im letzten Jahrtausend machen….. Einfach Mal so gelernt….. wir reden hier über Telefone die als Zusatzfunktion das Fotografieren mitbringen…. Und… Weiterlesen »

Peter Große-Streuer
Gast
Peter Große-Streuer (@guest_78111)
1 Monat her
Antwort an  Nils Wegner

Sie reden sich Ihre Kamera schön. Ich selber nutze Vollformat mit Glas von 8-1000mm. Daher sind mir die Vorteile klassischer Kameras geläufig und nutze die auch gern. Ein schnellerer Bus kann ja wohl nur Vorteile haben. Am besten gleich 2-3 USB-C Anschlüsse. Gut für Vielerlei. Sei es nur Aufladen. Warum soll man mit einer modernen Kamera nicht filmen? Warum soll eine Vollautomatik nicht automatisch beste Bilder liefern? Warum soll man ein gelungenes Foto nicht sofort hochladen? Wohl noch nicht in diesem Jahrhundert angekommen?

Benjamin
Autor
MitgliedTeam
Benjamin Kalt (@benjamin)
1 Monat her
Antwort an  Nils Wegner

Hallo Nils, als Fotograf habe ich selten so einen Quatsch gelesen. 😉 Bezüglich USB: Ich bin sehr glücklich darüber, dass meine Kameras solche Anschlüsse haben. Nicht einmal zur Datenübertragung, da stimme ich dir zu, sondern um sie während der Benutzung mit einer Powerbank aufladen zu können. Während großer und langer Drehs ist das für mich essentiell, da ich sonst alle 30 Minuten die Akkus wechseln müsste, da diese bei 4K nicht länger durchhalten. Bezüglich Video: Viele Fotografen nutzen die Videofunktion einer DSLR/M – ich zum Beispiel. Warum sollte ich mir zwei Kameras kaufen, wenn beispielsweise eine Sony a7s III sowohl… Weiterlesen »

Popk1ller
Gast
Chris (@guest_78369)
29 Tage her
Antwort an  Nils Wegner

Zeit Verschlafen? man gucken sich viele professionelle Videos an, teilweise auch schon Serien auf Netflix und Co… als Kameras laufen da meist irgendwelche Sony Systemkameras aus der A Serie stellenweise auch schon Nikon Z Modelle anstatt “proprietärer” Filmkameras.

Marko
Gast
Marko (@guest_78067)
1 Monat her

Sehr guter Bericht. Ich bin auch der Meinung, dass Canon sehr mit den Features am rumgeizen ist(habe selber ne Canon APSC). Ich vermeide es generell Geräte mit Micro USB zu holen aus genau den von dir genannten Gründen. Bei der internen Bildbearbeitung ist auf jeden Fall Nachholbedarf, ich habe auch keine Lust alle Bilder bearbeiten zu müssen. Meiner Meinung muss es nicht IMMER RAW sein. Das einzige wo ich gar nicht d’accord mit dir bin, ist der Punkt mit dem Automatikmodus. Der ist für nen Anfänger in der Fotografie fürn Arsch, der soll lernen wie man Blende, Verschlusszeit und ISO… Weiterlesen »

Nils Wegner
Gast
Nils Wegner (@guest_78070)
1 Monat her
Antwort an  Marko

“Es muss nicht immer RAW sein” Da kann ich Dir nicht zustimmen. Allein schon weil die JPEG-Codecs bei den kleinen Kameras beim besten Willen nicht perfekt sind. Ich hab schon bessere JPEGs gehabt, nachdem ich einfach nur das RAW-Bild im Lightroom importiert habe, ein Preset geladen habe und wieder exportiert habe. Wenn man eine SD/CFExpress-Karte mit genügend Speicher hat, ist es auch kein Problem, die Kamera dauerhaft im RAW-Modus zu halten. Und zu deinem Kommentar bzgl. Micro USB: Du hast natürlich Recht damit, dass der Stecker ziemlich bescheiden ist, aber sind wir mal ehrlich, Solange man die Kamera sowieso nicht… Weiterlesen »

Petunia
Gast
Petunia (@guest_78084)
1 Monat her
Antwort an  Marko

Da geh ich mit dir. Wer eine Budget-Kamera kauft will jetzt kein Profi sein, aber sich ne Stufe über Laien stellen. Von dem her lernen viele die Funktionsweise von Kameras mit dem Kauf eben einer solchen Kameras und es ist auch ein Teil des Spaßes. Wobei viele auch profesionellere Fotografen mit halbautomatischen Modi arbeiten. Gerade die Blende überlässt man ungern der Kamera, aber je nach Verwendung überlässt man z.B. den ISO-Wert der Automatik. Ich möchte hier noch hinzufügen, dass Automatikmodi bei Handys gerade bei Videos oft nicht so glatt läuft, da bei Handys die Belichtung und Weißabgleich stark herumspringen. Gerade… Weiterlesen »

Marko
Gast
Marko (@guest_78087)
1 Monat her
Antwort an  Petunia

Du hast es besser ausgedrückt als ich. Blutige Anfänger sollen lernen.

Der Automatik-/Teilautomatikmodus wird von mir auch häufig benutzt. Und der könnte auch besser werden. Die Prozessorleistung ist da, man könnte sie in die Kamera einbauen und hätte wahrscheinlich auch gute jpg’s, wenn das Mal ein Hersteller gut unter den Hut bekommen würde.

Kommt aber bestimmt in den nächsten Jahren.

Hans
Gast
Hans (@guest_78108)
1 Monat her
Antwort an  Marko

im Prinzip bieten aktuelle Kameras.ja die Chancen dass man lernen kann …. Angefangen damit dass man Blende oder Zeit oder beides wählen kann….nodrr auch nicht.

Ich habe am Anfang auch erst Mal den Automodus drin gehabt …um dann feststellen zu müssen das meine Bilder nicht besser als aus dem Handy aussehen…. Da dürfte dann viele der Spass vergangen sein…..

Es ist ja auch immer die Frage warum und für wen ich Bilder mache.

damgone
Gast
damgone (@guest_78063)
1 Monat her

Entschuldige, dass ich so direkt sein muss, erstmal bei meinem Poco F3 ist bei 4k 30fps Schluss. Aktuell filme ich eine Dokumentation und wollte dafür das Poco in 4k als 2. Kamera laufen lassen. ND 400 auf die meine Sony A6500 geschraubt und los ging es. Beim Betrachten auf dem Laptop viel dann auf, dass das Poco zwar helle, bunte Farben kann, aber Null Detail. Die Aufnahmen waren einfach nicht zu gebrauchen.

Ich weiß wirklich nicht, wie man so schlechte Nachtaufnahmen mit einer DLSR machen kann. Entweder bedient man eine Kamera richtig, oder man lässt es ganz sein.

Hans
Gast
Hans (@guest_78110)
1 Monat her
Antwort an  damgone

Wahrscheinlich war der Automatik-Modus drin….. Weil.man Automatik mit Automatik vergleichen wollte……?

pavlov
Gast
pavlov (@guest_78061)
1 Monat her

Ich würde für ein Poco F3 mehr bezahlen, wenn es eine vernünftigere Kamera mit OIS hätte. Vielleicht in Zukunft mal etwas, was ein echtes Upgrade vom Samsung GW1 aus sein wird.
Natürlich sind Smartphones heutzutage nicht dafür ausgelegt, allzu lange genutzt zu werden. Da haben klassische Digicams schon ihre Vorteile. Andererseits sind Smartphones einfach komfortabler zu transportieren.

Marko
Gast
Marko (@guest_78088)
1 Monat her
Antwort an  pavlov

Dann wären wir bei einem Oneplus 8T von den Specs her. Und das gibt oder gab es letztens für unter 450€.

pavlov
Gast
pavlov (@guest_78122)
1 Monat her
Antwort an  Marko

Nein tut es nicht. Ich will schon mindestens 64MP mit OIS.

Winfried Nabroth
Gast
Winfried Nabroth (@guest_78060)
1 Monat her

Was mir beim Test fehlt sind Bildausschnitte aus den Ecken. Da sollte sich bei den Objektiven die Spreu vom Weizen trennen.

Benjamin
Autor
MitgliedTeam
Benjamin Kalt (@benjamin)
1 Monat her
Antwort an  Winfried Nabroth

Sowohl Kameras, als auch Smartphones korrigieren im Automatikmodus (JPEG) die Ecken nach – Schärfe und Vignettierung werden angepasst und auf ein Level mit dem restlichen Bild gebracht.

Viele Grüße
Benjamin

Andi
Gast
Andi (@guest_78059)
1 Monat her

Das Canon und Nikon jahrelang an der veralteten DSLR Technik festgehalten haben ist wohl war, aber Sony hat ja seit 2011 schon voll auf Spiegellos gesetzt und ganz neue Standards gesetzt. 4K ist längst selbstverständlich (wenngleich für dir meisten unnötig) und USB C ebenfalls seit einiger Zeit an Board. Welcher Bluetooth Standard zum einsatz konnt ist völlig egal. Handys kommen jährlich neue Modelle, Kameras laugen gerne mal 3-6 Jahre. Da kann durchaus noch ein älterer Port o.ö. verbaut sein. Allerdings würde ich mir auch wünschen das mehr Software-Intelligenz in der Nachbearbeitung in dir Kameras einfliessen damit ein out of cam… Weiterlesen »

Kevin
Gast
Kevin (@guest_78056)
1 Monat her

Also wenn ich die Wahl zwischen meinem Poco f2 Pro habe oder meiner Systemkamera (Nikon Z6) greife ich ausnahmslos zu meiner Systemkamera. OK, die Z6 ist nochmal teurer als die Z50 und auch Vollformat und kein APS-C, aber das Handy kann einfach bei weitem nicht mithalten, allerdings keine Ahnung wie die Kamera des Mi 11 ist. Gebe dem Artikel aber in einem Punkt Recht, für den normalen Hobbynutzer und Gelegenheitsknipser müssten die Kamerahersteller wohl etwas mehr die Bilder softwaretechnisch “aufwerten” bei der Ausgabe, so wie es die Handys schließlich auch machen. So wundert es nicht, dass Bilder teilweise einfach besser… Weiterlesen »

Magnitude
Gast
Magnitude (@guest_78050)
1 Monat her

Schriften, Blätter und andere feine Strukturen sind bei der Nikon am Tag jedoch schärfer und klarer.
Welche Kamera produziert eigentlich die natürlicheren Farben?
Bei Xiaomi sind die Blätter Grün-Gelb und bei Nikon eher Dunkelgrün.

Ansonsten kann ich alles nur unterschreiben, es ist ein Armutszeugnis, dass man sich bei System- und Spiegel-Reflex-Kameras einfach auf alten Lorbeeren ausruht und weiterhin horrende Preise verlangt!

Wolfgang Exler
Gast
Wolfgang Exler (@guest_78098)
1 Monat her
Antwort an  Magnitude

die natürlichen Farben erhält man mit einem kalibrierten Workflow von der Aufnahme bis zur Ausgabe auf einem kalibrierten/profilierten Display oder einem kalibrierten Drucker.

Ich hab noch keinen gesehen der das mit dem Smartphone macht, weil die Software im Smartphon viel zu sehr in der Bilddatei rumpfuscht

M.Simon
Gast
M.Simon (@guest_78049)
1 Monat her

GENAU SO IST ES! Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen! In jedem Punkt! Auch ich ärgere mich über das viele Geld, dass in meiner Semi-Profi-Ausrüstung steckt und heute verwende ich meist doch das Smartphone für Fotos und Videos sowieso. Man sollte Euren Text mal in die Marketingabteilungen der großen Kamerahersteller schicken, damit die mal aufwachen. Wobei deren Dilemma wahrscheinlich ist, die Consumer-Modelle nicht zu gut werden zu lassen, damit die Profis auch weiterhin etliche tausend Euro für deren Top-Modelle bezahlen… Vielleicht, sieht man sich die stark rückläufigen Kameraverkäufe an, entsteht auch bald der notwendige Druck, um Canon, Nikon… Weiterlesen »

Benjamin
Autor
MitgliedTeam
Benjamin Kalt (@benjamin)
1 Monat her
Antwort an  M.Simon

Moin!

Letztlich werden DSLMs und DSLRs ein Nischenprodukt werden – das können und wollen die Hersteller vermutlich gar nicht aufhalten. Smartphones machen in alltäglichen Situationen sehr gute, teils bessere Fotos und Videos. Sie sind kompakter, einfacher zu bedienen und jeder hat sowieso eins. Das meiste Geld verdienen Sony, Nikon & Canon aber mit Profi-Ausrüstung, da dort die Margen größer sind. Und in diesem Bereich sieht es für die Marken tatsächlich ziemlich gut aus, besonders im Bereich “Video”. Um auch bei günstigeren Kameras konkurrenzfähig zu bleiben, sollte dennoch unbedingt ein Umdenken stattfinden – da stimme ich dir zu.

Viele Grüße
Benjamin

Wolfgang Exler
Gast
Wolfgang Exler (@guest_78097)
1 Monat her
Antwort an  Benjamin Kalt

Wenn man meint das Smartphones “bessere Fotos” machen dann ist das OK und jeder der das meint braucht dann auch keine Kamera kaufen. Ich wünsche jedem dann viel Spaß bei der Knipserei