Xiaomi hat neulich das Mi Pad 3 vorgestellt, das uns nun zu einem ausführlichen Test vorliegt. Das Tablet bietet hardwareseitig viel für seinen Preis. So birgt das neue Mi Pad 3 ein 7,9 Zoll großes 2K Display, einen Mediatek MT8176 Prozessor mit 64GB Speicher und 4G RAM sowie eine 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite. Das Design bleibt weitestgehend gleich zum Vorgänger und überzeugt mit einer edlen Aluminium-Rückseite. Aber ist an Xiaomi’s neuem Tablet auch alles Gold was glänzt? Im Folgenden Testbericht werden wir dies herausfinden.

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Design & Verarbeitung

Was das Design des neuen Mi Pad 3 angeht, bleibt Xiaomi beim Altbewehrten. Die an Apple’s IPad angelehnte Optik hatte bereits beim Mi Pad 2 überzeugt. Eine hochwertige Verarbeitung ist nun auch beim Nachfolger gegeben und das Gehäuse besteht nach wie vor komplett aus Aluminium. Als Farbe ist auf der offiziellen Xiaomi Website derzeit nur Gold erhältlich. Ob es später noch eine silberne oder schwarze Version geben wird, ist derzeit nicht bekannt. Mit einer Dicke von lediglich 7,1 mm ist das Tablet äußerst dünn. Das Gewicht liegt mit 328 g im mittleren Bereich. In der Hand liegt das Tablet sehr angenehm und auch in einer Handtasche lässt es sich gut verstauen. Die Breite von 13,2cm und Länge von 20cm sind durchschnittlich für ein Tablet dieser Displaygröße. Links und rechts zum Display befinden sich 4mm breite Ränder und auch oben und unten liegen immerhin 1,8cm zwischen Rahmen und Display. Hier wäre eine kompaktere Bauweise wünschenswert gewesen.

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Wenngleich das Mi Pad 3 nicht durch seine geringen Maße hervorsticht, überzeugt die Verarbeitungsqualität auf ganzer Linie. Alles wirkt sehr hochwertig und edel, Spaltmaße oder Ungenauigkeiten bei der Verarbeitung gibt es keine. An der rechten Seite befinden sich die Buttons zur Lautstärkeregulierung und der An/Aus-Knopf. Beide bestehen aus Aluminium und haben einen guten Druckpunkt, sitzen jedoch etwas locker im Gehäuse. Auf der Unterseite findet sich der USB-Type-C Anschluss. Dieser ist rechts und links von zwei Schrauben umgeben. Auf der Oberseite befindet sich ein 3,5 mm Klinke Anschluss. Die Front des Tablets besteht komplett aus Glas und sieht bei ausgeschalteten Display komplett schwarz aus. Zudem sind 3 Soft-Touch Buttons unter dem Display angebracht. Diese werden bei angeschaltetem Display durch eine weiße LED beleuchtet. Natürlich steht auch eine 5 Megapixel Frontkamera zum Skypen zur Verfügung, neben der sich auch eine Benachrichtigungs-LED befindet.

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Die Ränder und Ecken des Tablets sind abgerundet und gehen nahtlos in die schlicht gestaltete Rückseite über. Auf dieser findet sich die 13 Megapixel Kamera, welche vollständig in das Gehäuse eingelassen ist. Zudem sind auf der unteren Rückseite die Stereo-Lautsprecher des Tablets angebracht. Da diese nicht in den Rahmen integriert sind, bleiben sie auch bei der Verwendung des Landscape-Mode unbedeckt und liefern einen guten Sound, der auch bei voller Lautstärke nicht unsauber wird.

Designtechnisch überzeugt das Mi Pad 3 ebenso wie der Vorgänger. Man bekommt für sein Geld ein äußerst edel verpacktes Stück Technik.

Display

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Das Display des Mi Pad 3 ist 7,9 Zoll groß und misst in der Diagonale ganze 20 cm. Verbaut wurde ein IPS-Panel mit einer 2K-Auflösung von 1536 x 2048 Pixeln. Diese Auflösung ist für ein 8 Zoll Tablet optimal und bringt es auf eine Pixeldichte von 324ppi. Zum Vergleich: Apple’s im März 2017 vorgestelltes Ipad hat nur eine Pixeldichte von 264ppi. Das Mi Pad 3 überschreitet den Retina-Wert von etwa 300ppi, womit es nicht mehr möglich ist, einzelne Bildpunkte auf dem Display wahrzunehmen. Xiaomi ist dafür bekannt, hochwertige Panels zu verbauen und so macht auch das Mi Pad 3 einen positiven Gesamteindruck. Die Helligkeit liegt mit 400cd/m2 im Durchschnitt aktueller Tablets der gehobenen Preisklasse. Dank Xiaomi’s Sunlight Technology ist auch die Lesbarkeit im Freien in Ordnung, solange die Sonne nicht stark und direkt auf das Display strahlt. Kritik erntet das Mi Pad 3 Display allerdings für die Anfälligkeit für Fingerabdrücke. So sind nach einigen Minuten Bedienung bereits deutlich sichtbare Schlieren vorhanden, die man von Zeit zu Zeit abwischen muss. Positiv ist hingegen, dass sich die Bildschirmhelligkeit auf ein absolutes Minimum reduzieren lässt, was das Lesen in dunklen Räumen angenehmer macht. Die Farbdarstellung ist angenehm knackig und von Werk aus ziemlich warm eingestellt.

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Der Touchscreen kann bis zu 10 Berührungspunkte gleichzeitig registrieren und arbeitet absolut zuverlässig. Auch ist eine Double-Tab-to-wake Funktion integriert. Wie bei Xiaomi üblich kommt speziell gehärtetes Glas zu Einsatz, auch wenn nirgendwo der Name „Gorilla Glas“ fällt.

Xiaomi hat richtig erkannt, dass ein gutes Display bei einem Tablet eines der allerwichtigsten Kriterien ist. Neben dem Einsatz eines hochwertigen Panels, stehen dem Nutzer softwareseitig noch einige praktische Tools zur Auswahl, um das Leseerlebnis zu verbessern. Dass man im MIUI System die Farbdarstellung und auch die Stärke der Kontraste regulieren kann, dürfte den meisten Nutzern keine Neuheit sein. Als besonders praktisch erweisen sich jedoch insbesondere zwei Funktionen: Zum einen gibt es einen Lesemodus, der die Blaustrahlung reduziert. Empfehlenswert ist der Lesemodus in Abendstunden, denn die Blaustrahlung sorgt dafür, dass das Gehirn auf Wachzustand schaltet und der Schlafrhythmus gestört wird (s. hier). MIUI bietet die Möglichkeit, ab einer bestimmten Uhrzeit automatisch die Blaustrahlung zu reduzieren, was Augen und Geist zugutekommt. Neben dem Lesemodus gibt es auf dem Mi Pad 3 zudem noch einen Monochrom-Modus. Mit diesem wird der gesamte Bildschirm oder einzelne Apps in schwarz-weiß angezeigt. Die Anzeige ähnelt dann den E-Ink Displays von Ebook Readern wie Kindle oder Tolino. Klar – eine echte Papier-Optik bekommt man mit dem Monochrome-Modus nicht, beim Lesen von Texten und Zeitungsartikeln sorgt er aber dennoch für mehr Konzentration auf den Text.
Xiaomi Mi Pad 3 7 e1493287481606 198x300Was das Display angeht, kann das Xiaomi Mi Pad 3 fast auf ganzer Linie überzeugen. Das Bild ist glasklar und überzeugt mit guten Farben und einer Helligkeit, die auch im Freien noch Lesbarkeit gewährleistet. Der Lese- und Schwarzweißmodus ergänzen das Gesamtpaket von Seiten der Software. Einzig die Anfälligkeit des Displays für Fingerabdrücke ist als deutlicher Nachteil zu verbuchen.

Leistung

Xiaomi Mi Pad 3 CPU Z 225x300In Xiaomi’s neuem Tablet kommt ein Mediatek Prozessor zum Einsatz. Der MT8176 wurde im Oktober 2016 vorgestellt. Neben Xiaomi verbaut Asus den MT8176 derzeit im Zenpad 3S. Der Prozessor hat insgesamt 6 Kerne. Sie sind in ein 2-Kern Leistungscluster aus zwei ARM Cortex A72 Kernen mit 2,1 Ghz und ein Energiesparcluster mit 4 Cortex A53 Kernen mit 1,7 Ghz aufgeteilt. Zudem sind in dem Tablet 4GB RAM Arbeitsspeicher, 64GB Speicher und eine PowerVR GX6250 GPU mit 600MHz verbaut.

Im Praxistest überzeugt das Mi Pad 3 mit einer guten Performance in fast allen Bereichen. Die Navigation durch das System ist vollkommen flüssig und es gibt keine Ruckler oder Verzögerungen. Apps öffnen sich schnell und dank des 4GB großen Arbeitsspeichers kann auch eine Vielzahl an Anwendungen gleichzeitig betrieben werden. Auch im Browser-Test schlägt sich das Mi Pad 3 gut. Websites öffnen sich schnell und werden flüssig dargestellt. Bei anspruchsvollen HTML5 Seiten kommt es selten zu minimalen Verzögerungen beim Renderering, diese stören das Nutzungserlebnis jedoch kaum. Für Office-Aufgaben und die Nutzung normaler Apps ist man mit dem Mi Pad 3 also bestens gewappnet.

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Wie schlägt sich das Mi Pad 3 in punkto Gaming? Zunächst ist anzumerken, dass die PowerVR GX6250 GPU die Schwachstelle des Mediatek Prozessors ist. Während die CPU Leistung durchaus auf dem Niveau oberer Mittelklasse-Tablets liegt, gehört der Grafikchip nicht mehr zur Premium-Liga. Beim Gaming der meisten 3D-Games gibt es dennoch keine Probleme. NOVA 3 und Dead Trigger laufen angenehm flüssig auf dem Gerät. Bei Asphalt 8 muss die Grafik jedoch auf mittlere Stufe gestellt werden, um ein flüssiges Spielerlebnis zu bekommen. Die Hitzeentwicklung beim Gaming ist dabei immer im grünen Bereich. Das Tablet wird an der oberen Seite etwas warm, jedoch nie unangenehm heiß. Insgesamt ist das Mi Pad 3 sicher kein Gamer-Tablet. Für Gelegenheitszocker ist die Leistung jedoch ausreichend.

Was die verbauten Speichermodule angeht, platziert sich das Mi Pad 3 im Mittelfeld. Mit einer Lesegeschwindigkeit von 153MB/s und einer Schreibgeschwindigkeit von 120MB/s ist der Speicher zwar noch ausreichend schnell, Luft nach Oben besteht hier aber auf jeden Fall. Xiaomi hätte seinem Mi Pad 3 durch den Einsatz von schnellem UFS 2.0 Speicher einen Abstand zur Konkurrenz verschaffen können, aber naja. Die Größe des internen Speichers sollte mit 64GB für die meisten Nutzer absolut ausreichend. Die Möglichkeit, eine MicroSD einzusetzen, gibt es jedoch nicht. Der Arbeitsspeicher schafft es immerhin auf beachtliche 6GB/s.

Vor der Bekanntgabe des Mi Pad 3 hatten sich viele Nutzer einen hochleistungsfähigen Qualcomm oder Intel Prozessor in Xiaomi’s neuem Tablet gewünscht. Und sicher hätte das Mi Pad 3 mit einem Snapdragon 821 oder Intel M3 mehr Leistung erbracht. Vermutlich wäre das Tablet aber auch teurer geworden. Für einen Preis von 230€ gibt es an dem Mi Pad 3 nicht viel auszusetzten. Das System, Apps und auch fast alle Games laufen 100% flüssig. Man bekommt also durchaus viel Leistung für sein Geld. Hierzulande hat das Mi Pad 3 in punkto Preis/Leistung nur Konkurrenz durch Huaweis Mediapad M3.

System

Wie auf allen Xiaomi Devices kommt auf dem Mi Pad 3 Xiaomis beliebtes MIUI System in der Version 8 zum Einsatz. Die Basis des Systems ist bereits das neue Android 7. Nutzer müssen sich also keine Sorgen über ein Update auf Nougat machen, wobei MIUI ein so stark modifiziertes System ist, dass die Android-Basis ohne große Bedeutung ist. Beim Mi Pad 2 gab es damals noch eine Version mit Windows. Hiervon ist beim aktuellen Mi Pad 3 nicht die Rede. Es ist zwar möglich, dass eine Windows-Version später vorgestellt wird, derzeit kann man hierzu jedoch keine verlässliche Aussage machen.

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Ansonsten birgt das MIUI System des Mi Pad 3 das, was man von Xiaomi kennt und liebt: Eine sehr gute Softwareoptimierung, häufige Updates und viele Einstellungsmöglichkeiten. Das System hat keinen App Drawer (Übersichtsseite mit allen Apps) verfügt dafür aber über ein exzellentes Home-Screen Management System. So lassen sich alle Apps auch ohne App-Drawer blitzschnell organisieren. Konfigurationen wie die Anpassung der Schnellstart-Toggles, der Benachrichtigungs-LED oder Soft-Touch Button Funktionen sind selbstverständlich vorhanden. Allerdings wundert es uns, dass (noch) nicht alle aus MIUI 8 bekannten Features auf dem Mi Pad 3 verfügbar sind. So fehlt zum Beispiel die Theme-App, mit der sich neue Designs, Wallpapers und Lock-Screens herunterladen lassen und auch die Funktion zum Klonen von Apps oder Anlegen einer zweiten Systempartition fehlen. Besonders vermissen wir außerdem die Split-Screen Funktion, die in MIUI eigentlich mit dem Android 7 Update eingeführt werden sollte. Auch der MIUI Funktionsumfang des Mi Pad 2 war nicht vergleichbar mit den MIUI Smartphones. Falls Xiaomi ein Update liefert,  werden wir den Testbericht an dieser Stelle ergänzen.

Derzeit gibt es für das Mi Pad 3 offiziell nur eine China-Stable ROM, die von Werk aus nicht mit dem Google Playstore ausgestattet ist und nur über die englische Sprache verfügt. Ob Xiaomi eine offizielle Global ROM (deutsche Sprache & Google Playstore) für das Mi Pad 3 rausbringt, ist derzeit noch unbekannt. In den nächsten Wochen wird es jedoch eine Xiaomi.EU ROM mit den besagten Features geben, die man mit dieser Anleitung installieren kann.

Kamera

Als große Neuerung zum Mi Pad 2 soll das Mi Pad 3 nun über eine hochwertige 13 Megapixel Kamera verfügen. Die Kamera verfügt weiterhin über eine Blende von f/2.2 und kann Videos in FullHD Auflösung aufzeichnen. Auf der Vorderseite kommt ein 5MP Sensor mit f/2.0 Öffnung zum Einsatz. Welche Sensoren verbaut sind, wird von Xiaomi nicht erwähnt. Im Praxiseinsatz kann die Kamera des Mi Pad 3 bedingt überzeugen. Zwar ist die Kamera für ein Tablet durchaus überdurchschnittlich gut, mit aktuellen Smartphones kann sie jedoch nicht mithalten. Die Bilder haben eine gute Farbwiedergabe und sehen auch auf dem 8 Zoll Display des Tablets gut aus. Wer unterwegs Videos aufnehmen will, um die Aufnahmen direkt danach auf einem großen Display zu zeigen, wird auf jeden Fall zufrieden sein. Zoomt man jedoch auf einem PC-Bildschirm weiter in die Bilder hinein, zeigt sich schnelle eine Unschärfe in der Detaildarstellung. Noch stärker wird dieser Effekt, wenn man Aufnahmen in Innenräumen mit wenig Licht oder nachts aufnimmt. Insgesamt ist die Kamera des Mi Pad 3 für ein Tablet sehr gelungen, da man hier normalerweise nur eine sehr geringe Bildqualität geliefert bekommt. Wer jedoch Fotos auf dem Niveau einer guten Smartphone-Kamera erwartet, könnte enttäuscht werden.

Die Frontkamera mit 5 Megapixel eignet sich optimal für Videotelefonier. Eine wirklich gute Selfie-Kamera bekommt man jedoch nicht. Auch hier mangelt es etwas an Schärfe. Für die gelegentliche Verwendung ist die Kamera jedoch ausreichend.

Konnektivität

Xiaomi Mi Pad 3 5 300x200Das Mi Pad 3 hat ein Dual-Band ac-Wifimodul verbaut. Man kann sich also sowohl mit 2,4GHz als auch mit 5GHz Wifi-Netzen verbinden. Die Verbindungsstärke ist gut und auch zwei Zimmer vom Router entfernt kommen noch 25 Mbit/s auf dem Tablet an. Ein Simkarten-Slot ist auf dem Mi Pad 3 jedoch nicht vorhanden. Wer unterwegs mobiles Internet nutzen möchte, muss daher auf die Wifi-Hotspot Funktion seines Smartphones zurückgreifen. Zum Verbinden mit drahtlosen Endgeräten steht Bluetooth 4.0 bereit. Auch hier hat das Mi Pad 3 gute Empfangswerte, warum Xiaomi aber kein neues Bluetooth 4.2 Modul integriert hat, ist uns allerdings schleierhaft. Als Sensoren verbaut Xiaomi weiterhin einen Umgebungslichtsensor, ein Gyroskop, einen Kompass und einen Richtungssensor. GPS steht wie auch auf dem Mi Pad 2 leider nicht zur Verfügung.

Akku

Xiaomi Mi Pad 3 34 225x300Der Akku des Mi Pad 3 fasst 6400mAh. Für ein 8 Zoll Tablet ist dies ein guter Wert. Im Huawei M3 Tablet kommt beispielsweise nur ein 5100mAh Akku zum Einsatz. In der Praxis liefert der Akku eine starke Laufzeit. Im PC Mark Akku Leistungstest läuft das Handy ganze 7 Stunden durch. Beim Gaming anspruchsvoller 3D Games werden etwa 25% Akku in einer Stunde verbraucht und im Dauervideo-Test eines FullHD-Videos mit halber Helligkeit kommt das Mi Pad 3 ebenfalls auf gute 10 Stunden Wiedergabe. Aufgeladen wird das Mi Pad 3 mit 5V/2A. Für eine vollständige Ladung braucht das Gerät 4,5 Stunden.

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Fazit und Alternative

83% Genial

Das Xiaomi Mi Pad 3 ist ein durchaus gelungenes Tablet mit ein paar kleinen Schwächen. Allen voran dürfte es so mancher einen SIM-Slot vermissen. Wer unterwegs mobiles Internet nutzen möchte, muss auf die Hotspot-Funktion seines Smartphones zurückgreifen. Die weiteren Kritikpunkte betreffen eher Kleinigkeiten. So hat das Mi Pad 3 kein GPS an Board und bietet auch keine Möglichkeit, den Speicher zu erweitern. Den Nachteilen stehen jedoch zahlreiche Punkte entgegen, in denen das Mi Pad 3 eine gute bis sehr gute Leistung erbringt. Insbesondere ist hier die schlichtweg exzellente Verarbeitungsqualität und das ansprechende Design zu nennen. Das flotte MIUI System mit 4/64 GB Speicher sorgt für eine hohe Performance, an der höchstens Gamer noch etwas zu meckern haben. Zudem ist das Tablet mit einem hochwertigen 2K-Display ausgestattet, was in dieser Preisklasse einzigartig ist. Die 13 Megapixel Kamera wurde von Xiaomi ebenfalls als Highlight des Tablets angepriesen. Ganz unterschreiben können wir dies zwar nicht, denn im Vergleich mit aktuellen Smartphone-Kameras zieht das Mi Pad 3 den Kürzeren. Für ein Tablet ist die Kamera jedoch gut.

Insgesamt stellt das Mi Pad 3 fast rundum gelungenes Tablet dar. Wer auf den fehlenden Sim-Slot und GPS verzichten kann, bekommt viel Technik für wenig Geld. In Deutschland kann allenfalls das Huawei Mediapad M3 in Punkto Preis/Leistung mit dem Xiaomi Mi Pad 3 mithalten. Von uns bekommt das Tablet daher eine Kaufempfehlung.

  • Verarbeitung und Design 100 %
  • Display 90 %
  • Betriebssystem und Performance 80 %
  • Konnektivität und Kommunikation 70 %
  • Kamera 80 %
  • Akkulaufzeit 80 %

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Kommentar Updates
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Benny
Gast
Benny

Guten Morgen,
habe letztes Wochenende endlich das lang ersehnte mi pad 3 bekommen.
Tolles Teil, aber ein Problem habe ich: es ist zwar ein playstore integriert, aber viele Apps (youtube, strava…) laufen nicht, weil das Tablet keinen playstore unterstützt (ich bekomme beim starten der jeweiligen App eine Meldung).
Gibt es da mittlerweile eine Möglichkeit?

Jonas Andre
Autor
TeamStarMitgliedVeteran
Jonas Andre

Hallo, einfach die Xiaomi.EU ROM installieren. Hier findest du eine Anleitung: https://www.chinahandys.net/anleitung-twrp-xiaomi/

Das Mipad 3 ist bereits geunlocked!
Beste Grüße Jonas

Benny
Gast
Benny

So…mittlerweile habe ich twrp installieren können, aber kein touchscreen, sodass ich nicht weiterkomme. Gibt es eine andere Version, die diesen bug nicht hat?

Benny
Gast
Benny

Danke. Bin gerade dabei.
Aber bekomme eine Fehlermeldung beim Befehl: „fastboot boot twrp.img“
downloading…
OKAY
booting
FAILED (remote: unknown command)

So sollte es doch eigentlich nicht aussehen 🙁

Jonas Andre
Autor
TeamStarMitgliedVeteran
Jonas Andre

Egal, einfach „fastboot flash revovery twrp.img“ (das TWRP Image muss sich im „Minimal ADB und Fastboot“ Ordner befinden. Dann ins System booten, in die Update App (oben die 3 Punkte drücken) und anschließend ins Recovery booten auswählen! Nun solltest du ins TWRP rein kommen

Gruß Jonas

Benny
Gast
Benny

Hallo Jonas. Danke für deine Rückmeldung. War gestern bereits mit dem Befehl „fastboot reboot“ ins TWRP reingekommen, aber habe keine Möglichkeit etwas auszuwählen, weil die Touchfunktion nicht funktioniert…echt blöd 🙁

Jonas Andre
Autor
TeamStarMitgliedVeteran
Jonas Andre

achso, das Problem hatte ich auch. Lag an der TWRP Version, also keine Panik:).

Versuche mal diese: http://en.miui.com/thread-593004-1-1.html TWRP Version.

Gruß Jonas

Benny
Gast
Benny

Dort steht auch immer dass wenn das touch nicht funktioniert man folgendes tun soll:
If touch screen not work, try to flash china beta fastboot first.
Funktioniert bei mir auch nicht. Der Flasher zeigt immer eine Fehlermeldung an…ich bin verweifelt…hätte ich mal die Ursprungs ROM draufgelassen 🙁

Benny
Gast
Benny

Hi. Hatte ich schon ausprobiert. Ohne Erfolg. Hatte auch eine dritte Version gefunden. Alle lassen sich aufspielen, aber am touchscreen hapert es dann. Kann es daran liegen, dass ich alles auf dem tablet zuvor gelöscht habe (-w, erase system, format system)?

Jensi
Gast
Jensi

Hatte ich auch und habe wie vorgeschlagen die chinarom installiert, danach nochmals ins twrp und der Touchscreen funzt jetzt. Dann die neue global Rom flashen und fertig.

Jonas Andre
Autor
TeamStarMitgliedVeteran
Jonas Andre

Hey, also bei mir lag es definitiv an der TWRP Version. Such dir über Google noch eine andere. Es liegt nicht am Wipe.

Gruß Jonas

Jonas Andre
Autor
TeamStarMitgliedVeteran
Jonas Andre

Du kannst auch mit dem Mi-Flash Tool die China ROM drauf machen und es dann nochmal versuchen. Bin mir nicht ganz sicher, ob ich das nicht auch gemacht habe.

Benny
Gast
Benny

Hallo zusammen. Wollte nur Rückmeldung zu meinem Problem mit der touch Funktion im TWRP geben.
Ich habe einen USB C Adapter geholt und dann eine normale kabelgebundene Maus angeschlossen. Damit konnte ich auch einwandfrei navigieren. Nachdem ich alle Schritte zur Vorbereitung zum Aufspielen der neuen EU ROM getätigt habe, hat auch einmal die touch Funktion funktioniert. Installation ging dann ohne Probleme. Jetzt funktioniert alles, insbesondere der Google Playstore (außer der updater).

Benny
Gast
Benny

Das Mi Pad 3 ist übrigens im FASTBOOT. Wird aber unter windows nicht mehr angezeigt…was soll ich tun?

Stefan
Gast
Stefan

gibt es einen GPS adapter der sich anschließen läßt?

asaph
Gast
asaph

Wie sieht es mit Drucken und Scannen aus? Laufen hier die Apps der bekannten Hersteller wie.z.b. Cannon,?

Alex
Gast
Alex

Ich habe momentan ein iPad Air 2 in der 16 GB Ausführung. Würde sich ein Umstieg auf das Mi Pad 3 lohnen? Mache ich mit Glück ja sogar noch Gewinn beim Verkauf des iPads 😉

Krieger
Gast
Krieger

Gibt es auch ne Version mit 10 Zoll ?

Marc
Gast
Marc

Also sehr große Neuerungen gibt es wohl nicht.

Tobias
Mitglied
Tobias

Sehe die Neuerungen auch nich. Mehr Speicher und Arbeitsspeicher, aber dafür ist der Prozessor im Vergleich zum Vorgänger nicht wirklich ein Upgrade. Andere Seiten sind eher enttäuscht von den ausbleibenden Neuerungen und hier wird es als Killer beworben.

Uwe
Gast
Uwe

Wenn ich das richtig sehe, ist keine Mini-HDMI Anschluß vorhanden ? Oder habe ich den übersehen ?

Marc
Gast
Marc

Du kannst doch nen USB Typ C auf HDMI Adapter kaufen sollte funktionieren

Uwe
Gast
Uwe

Okay – das wäre ja super. Hat da einer Erfahrung mit dieser Adapter-Geschichte ? Klappt das gut ?

Tobias
Mitglied
Tobias

Achtung: Der USB C Anschluss kann sehr unterschiedlich belegt sein. Nur weil es Adapter gibt, heißt das nicht, dass die an jedem USB C Gerät funktionieren. Von daher sollte man lieber erste Tests abwarten, ob der USB C Anschluss wirklich auch ein VIdeosignal ausgeben kann.

Herbi
Gast
Herbi

Hier gibts den großen Bruder, dass ist wohl schon eher ein Killer 😉
Mi Pad 3 Windows

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