Das Huawei Mate 9 ist ein 5,9 Zoll großes China Phablet. Als vor 4 Jahren Chinahandys.net online ging, bezeichneten wir alle Geräte über 5 Zoll als sogenannte Phablets – eine Mischung zwischen Smartphone und Tablet. Heutzutage entspricht 5,5 Zoll der Standardgröße und erst ab 5,7 Zoll kann man getrost vom Phablet sprechen. Im Internet surfen, Videos auf Youtube oder Streams auf Twitch.tv schauen, Emails beantworten und bei WhatsApp chatten: Hierfür eignen sich Smartphones mit 5,5 Zoll und mehr, viel besser als die kleinen Begleiter für die Hosentasche. Smartphones gehören in die Hand oder auf den Tisch, beim Huawei Mate 9 muss man allerdings meist beide Hände am Smartphone haben, um es verwenden zu können.

Doch das Mate 9 nur auf die überdurchschnittliche Größe zu reduzieren, wäre absolut unangebracht. Das FullHD Display sitzt in einem Premium Metallgehäuse, eine Leica Dual-Kamera mit 20 und 12 Megapixel steht auf der Rückseite zur Verfügung und ein leistungsstarker, hauseigener Kirin 960 Octa-Core Prozessor sorgt für die nötige Leistung. Rückendeckung gibt es durch einen 4000mAh Akku, der in Kombination mit dem aktuellen EMUI System auf Android 7 Basis dem Displayriesen genügend Laufzeit verschafft. Ernüchterung liefert Huaweis Preisschild mit stabilen 500€. Im Testbericht haben wir uns nicht von den Spezifikationen blenden lassen, sondern auch geschaut wie das Mate 9 in Punkto Preis/Leistung und im Vergleich mit den restlichen China-Riesen abschneidet.

Versionen und Bestellung

Das Huawei Mate 9 steht in einer Dual-Sim (MHA-L29) und einer Single-Sim (MHA-L09) Version zur Verfügung. Beide Versionen unterstützen eine Speichererweiterung mit einer Micro-SD Karte (bis 256GB).  Die MHA-L29 Dual-Sim Variante des Huawei Mate 9 bietet jedoch den großen Vorteil eines Hybrid-Slot, alternativ zur Micro-SD kann also eine Nano-Sim eingelegt werden. Ansonsten verfügen beide Modelle über 4/64GB Speicher und auch die restliche Hardwareausstattung ist identisch. Die unterstützten Netzfrequenzen sind in beiden Fällen sehr umfangreich und fast für die gesamte Welt geeignet. Wer genauere Informationen sucht findet diese auf der offiziellen Huawei Website!

Design und Verarbeitung

Angesichts des großen 5,9 Zoll Displays und dem hohen Gewicht von 195g absolut angemessen. Auch die Abmessungen ragen mit einer Länge von 157mm und Breite von 79mm nicht weit über das Display hinaus. Die Ränder links und rechts zum Display sind mit 2mm sehr gering gehalten und auch die Ränder über (10mm) und unter (12mm) dem Display sorgen für einen kompakten Eindruck. Das Huawei Mate 9 mit nur einer Hand zu bedienen gleicht nichtsdestotrotz einer Mammut-Aufgabe. Bis auf 2 Kunststoff-Kappen an der Ober- und Unterseite ist das Mate 9 komplett in Metall eingefasst. Huawei entscheidet sich hierbei für eine glänzende und rutschige Oberfläche, die sich mehr nach Kunststoff als Metall anfühlt, ähnlich wie dies auch beim Mi5s Plus der Fall ist. Die Dual-Kamera ragt 1mm aus der Rückseite hervor. Mit einer Dicke von nur 8,2mm gehört das Mate 9 zu den schlankeren Smartphones.

Huawei Mate 9 Design Verarbeitung 1 300x200 Huawei Mate 9 Design Verarbeitung 3 300x200 Huawei Mate 9 Design Verarbeitung 2 300x200 Huawei Mate 9 Design Verarbeitung 4 300x200

Das Handy liegt durchaus gut in der Hand und die Verarbeitung ist auf höchsten Niveau. Die Tasten sitzen fest, nichts knarzt oder wackelt und die Spaltmaße sind minimal gehalten. Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Rückseite unter der Kamera und man kann diesen trotz der Größe des Smartphones nach einer kurzen Eingewöhnungszeit problemlos erreichen. Der Sensor selbst verrichtet perfekte Arbeit und entsperrt das Huawei Mate 9 in unter einer Sekunde direkt aus dem Stand-By mit einer fast 100%igen Erfolgschance. Für die Navigation im System verzichtet Huawei auf die klassichen Android-Sensortasten und man setzt entsprechend On-Screen-Tasten. Eine Benachrichtigungs-LED befindet sich oben rechts neben der Frontkamera und leuchtet in verschiedenen Farben.

Huawei Mate 9 Display 1 300x200 Huawei Mate 9 Design Verarbeitung 6 300x200 Huawei Mate 9 Design Verarbeitung 5 300x200 Huawei Mate 9 Lieferumfang 300x200

Ein zeitgemäßer USB-Type-C Anschluss befindet sich an der Unterseite des Smartphones. In unserer Dual-Sim Version des Huawei Mate 9 (MHA-L29) kann man wahlweise 2 Nano-Sim Karten oder eine Nano-Sim und eine Micro-SD einsetzen (Hybrid-Slot). Huawei hält das Mate 9 trotz des großen Displays sehr kompakt, verwendet nur hochwertige Materialien und die Verarbeitung ist nahezu perfekt.

Display

Das IPS LCD Display des Huawei Mate 9 löst mit 1920 x 1080 Pixel auf. Damit bringt es das 5,9 Zoll große Phablet auf 373 Pixel pro Zoll. Bei einem Flagship über 500€ könnte man natürlich ein 2K Display erwarten, in der Praxis ist aber auch bei dieser Größe der Unterschied mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar und die Akkulaufzeit ist mit FHD wesentlich besser. Somit begrüße ich die Entscheidung von Huawei auf ein marketingwirksames 2K Display zu verzichten. Auch wenn die Pixel pro Zoll einen hier nicht vom Hocker hauen, machen dies dafür der Kontrast und die Helligkeit. Für ein IPS Display hat das Huawei Mate 9 wahnsinnig gute Schwarz-Werte und auch die Helligkeit sorgt im Sonnenlicht für eine exzellente Bedienbarkeit. Die Farbwiedergabe ist etwas wärmer als gewöhnlich und Weiße Flächen sind mit einem leichten Blau/Grau Stich versehen. Dies fällt aber lediglich im direkten Vergleich mit anderen Smartphones ins Gewicht. Huawei bietet im Optionsmenü Einstellungen um die Farbtemperatur anzupassen. Die Blickwinkel des Mate 9 sind vorbildlich stabil.

Huawei Mate 9 Display 3 300x200 Huawei Mate 9 Design Verarbeitung 7 300x200

Die Helligkeit kann im Dunkeln extrem niedrig geschraubt werden und Huawei bietet sogar noch zusätzlichen einen blaulichtarmen Nachtmodus an. Zum Schutz vor Kratzern setzt man auf altbewährtes Gorilla Glas 3. Der Touchscreen arbeitet genau und registriert bis zu 10 Berührungen gleichzeitig. Die Displayoberfläche ist hierbei angenehm gleitfähig und sogar halbwegs resistent gegen Fingerabdrücke. Auf SmartWake Funktionen wird leider verzichtet. Bis auf die nicht gerade akkuraten Farben kann das Display des Huawei Mate 9 Eindruck schinden und das auch ohne eine 2K Auflösung.

Leistung

Das Huawei Mate 9 wird von einem Kirin 960 Octa-Core Prozessor vom hauseigenen Hersteller HiSilicon angetrieben. Der Prozessor arbeitet mit einem auf 2,4GHz getakteten Quad-Core Cortex-A73 Cluster und einem auf 1,8GHZ getakteten Cortex-A53 Cluster. Unterstützt wird das Ganze von einer Mali-G71 GPU und 4GB RAM. In den CPU-lastigen Benchmarks wie Geekbench 4 kann das Mate 9 mit hohen Werten punkten. Im Antutu Benchmark liegt es dann aber doch mit 140000 Punkten etwas entfernt von einem Snapdragon 821 Gerät wie zum Beispiel dem Mi5s Plus. In der Praxis macht der Prozessor das Phablet zu einer Multimedia und Spiele Maschine vor dem Herrn. Selbst anspruchsvolle 3D Spiele laufen problemlos und auch das System läuft natürlich butterweich.

Huawei Mate 9 Antutu Benchmark 169x300 Huawei Mate 9 Geekbench 3 169x300 Huawei Mate 9 3D Mark 169x300

Huawei Mate 9 Spericher Geschwindigkeiten 169x300Die 4GB RAM sind für Multitasking zwar kein Flagship Niveau mehr, aber trotzdem noch eine Menge Holz. Wem 64GB ROM zu wenig Speicher sind, der kann mit einer Micro-SD nachhelfen. Enttäuschend ist jedoch die Geschwindigkeit, so bringt es der RAM lediglich auf 7GB/s. Der interne Speicher kann dafür aber mit einer Lese/Schreibrate von 340/136 MB/s mit aktuellen Flagships durchaus mithalten. Das Energiemanagement ist vorbildlich und das Huawei Mate 9 erhitzt sich auch nach intensiven Spiele-Sessions nicht über 38 Grad Celsius.

EMUI auf Android 7 Basis

Huaweis EMUI Betriebssystem gehört zu den stark angepassten China-Systemen und ist mittlerweile in der Version 5.0 verfügbar. Als FAN-Feature Nummer eins gibt es nun auch einen App-Drawer (Übersichtsseite mit allen Apps), den man nach Bedarf einfach aktivieren kann. Ansonsten landen alle Apps wie bei iOS oder MIUI direkt auf den Home-Screens. Auf dem Unlock-Screen findet man minimalistisch gehalten lediglich die Uhrzeit, das Datum und ein Kamera-Symbol. Wenn man von ganz unten kurz hoch wischt erscheinen weitere Optionen wie z.B. QR-Code Scanner, Taschenlampe oder Taschenrechner. Weitere Features beinhalten das Klonen von Apps oder das Anlegen eines getrennten Systems. Zugang erhält man dann auch über einen eigenen Fingerabdruck, wenn man das möchte. In der Design App kann man den Launcher optisch nach Belieben anpassen.

Huawei Mate 9 EMUI Home Screen 2 169x300 Huawei Mate 9 EMUI Home Screen 3 169x300 EMUI System Funktionen Optionen 2 169x300

Natürlich ist auch ein Akku-Management integriert und man wird ziemlich nervig immer über geöffnete Apps informiert die Strom verbrauchen. Praktisch hingegen ist, dass man einzelnen Apps Berechtigungen für mobiles Internet oder WLAN geben kann. Auch Benachrichtigungen einzelner Apps können individuell eingestellt werden. Unter Bewegungssteuerung im Optionsmenü findet man die klassischen Smart-Wake Gesten, wobei Doppelklick zum Aufwecken aus dem Stand-By hier nicht vorhanden ist. Dafür kann man z.B. mit Wischen eines Fingerknöchels von links nach rechts den Split-Screen Modus aktivieren. Bei 5,9 Zoll ein super Feature, mittlerweile allerdings auch endlich Standard bei Android 7. Weiterhin steht auch noch eine Sprachsteuerungs-Funktion zur Verfügung, die in der Praxis ganz gut funktioniert.

Huawei Mate 9 EMUI Home Screen 1 169x300 EMUI System Funktionen Optionen 9 169x300 EMUI System Funktionen Optionen 8 169x300 EMUI System Funktionen Optionen 10 169x300 EMUI System Funktionen Optionen 3 169x300 EMUI System Funktionen Optionen 4 169x300

Huawei liefert das Mate 9 gleich mal mit einigen vorinstallieren Apps aus, die jedoch alle deinstalliert werden können. Danach bleiben lediglich die Google-Apps über. Mit EMUI 5.0 auf Android 7 Basis klappt die Navigation auf dem Huawei Mate 9 flüssig und fehlerfrei. Bis man sich an das System gewöhnt hat vergeht auf jeden Fall etwas Zeit. Die verschiedenen Funktionen sind unter mehreren Ebenen im Optionsmenü vergraben und der Umfang ist schlichtweg riesig. Wer bereit ist sich auf ein neues System einzulassen macht mit EMUI grundsätzlich nichts falsch.

Kamera

Mit einem 20MP Schwarz/Weiß Sensor und einem 12MP Farbsensor ist das Dual-Kamera Set-Up angerichtet. Die Kombination aus PDAF und Laser Fokus sorgt selbst bei bewegten Objekten jederzeit für schöne Aufnahmen. Auch der optische Bildstabilisator ist hierbei nicht unbeteiligt, wenngleich sich bei Videos ein leichter Jelly Effekt nicht leugnen lässt. Laut Huawei soll die auf 20MP im Vergleich zum P9 angewachsene Schwarz/Weiß Kamera nochmals die Nachaufnahmen verbessern. Großartige Schwarz/Weiß Aufnahmen sind natürlich auch hier vorprogrammiert.

Bei normalen Lichtbedingungen gelingen mit dem Huawei Mate 9 detaillierte Aufnahmen mit stets exzellentem Weiß-Abgleich. Die Farbdarstellung ist im Standard zurückhaltend, kann aber bei Bedarf verstärkt werden. Die Anzahl der Details ist jedoch nicht ganz auf einem Niveau mit einem S7 Edge und Mi5s, aber definitiv nah genug dran. Der Time-to-Shine Moment stellt sich dann bei Nachtaufnahmen ein. Hier erreicht das Mate 9 durch die Sensor-Kombination sehr gelungene Aufnahmen die nur wenig rauschen. Einzig die Farben sind deutlich zu schwach abgebildet. Auch Bokeh-Aufnahmen mit verschwommenen Hintergrund funktionieren gut, wenngleich nicht so einfach wie beim Xiaomi Mi6. Hier fällt es dem Mate 9 manchmal schwer das Objekt für den Fokus richtig auszuwählen.

Der Schwarz/Weiß Sensor sorgt für detailreiche und schlichtweg wunderschöne Schwarz/Weiß Aufnahmen. Videos können in 4K aufgenommen werden und eine Unterstützung durch einen optischen Bildstabilisator ist gegeben.

Huawei Mate 9 Selfie 225x300

Die Frontkamera des Mate 9 arbeitet mit 8 Megapixel bei einer f/1.9 Öffnung und sorgt für sehr schöne Selfies mit vielen Details und stets guter Schärfe bei schneller Fokussierung. Die Kamera-App verfügt neben einem Pro-Modus über sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, die einfach durch Wischen von links nach rechts und rechts nach links erreicht werden. Hier gilt das gleiche wie für das System selbst, man muss sich erst mal einarbeiten um die ganzen Funktionen dann wirklich sinnvoll zu verwenden. In Punkto Bildqualität ist die Kamera des Huawei Mate 9 die ideale Weiterentwicklung zum P9. Wer viel Wert auf Indoor-Aufnahmen und allgemein Aufnahmen bei schlechteren Lichtverhältnissen legt, wird die Kamera sehr zu schätzen wissen. Wer hauptsächlich Standard-Aufnahmen macht und auf die Dual-Kamera Features verzichten kann, erhält mit einem Xiaomi Mi5s ebenfalls gute Bilder – nur eben wesentlich günstiger.

Konnektivität und Kommunikation

Huawei Mate 9 Dual Sim Empfang 300x200Das Huawei Mate 9 funkt auf allen in Deutschland genutzt 2G, 3G und 4G (LTE) Frequenzen. Der Empfang ist auf guten Niveau ohne sehr positive oder sehr negative Auffälligkeiten. Die Gesprächsqualität ist mit sauberer Stimmübertragung und verzerrungsfreier und lauter Ohrmuschel exzellent. Ebenfalls klaren und störungsfreien Stereo Sound liefern die beiden Lautsprecher, wobei einer an der Unterseite und einer die Ohrmuschel selbst ist. In Punkto Soundqualität und Lautstärke spielt das Mate 9 in der obersten Liga mit. Der Sound über den 3,5mm Klinkenanschluss ist ebenfalls hervorragend.

Huawei Mate 9 GPS Test Fix 169x300Das Dual-Band WIFI Modul funkt im 2,4 und 5GHz Netz mit guter Reichweite und hohen Datendurchsatz. Bluetooth 4.2 zeigt in der Praxis ebenfalls keine Schwäche. Zusätzlich gibt es auch noch NFC Unterstützung und einen Infrarot-Sensor an der Oberseite des Phablets. Einzig auf ein FM-Radio muss man verzichten. An Sensoren gibt es neben den 3 Standard-Sensoren (Beschleunigungs-, Näherungs- und Lichtsensor) noch ein Gyroskop-, Hall-, Kompass-Sensor und ein Barometer.

Auch der GPS Empfang ist als tadellos zu bewerten. Die Positionsbestimmung läuft schnell und bei der Fußgänger- oder Auto-Navigation problemlos.

Akkulaufzeit

Das Huawei Mate 9 verfügt über einen „großen“ 4000 mAh Akku. Groß in Anführungszeichen macht insofern Sinn, dass es auf Chinahandys.net haufenweise Smartphones mit deutlich größerer Akkukapazität gibt. Im Flagship Sektor ist jedoch 4000 mAh ein durchaus guter Wert und in Kombination mit dem „gering“ auflösenden Display des Mate 9 sorgt dieser für eine sehr gute Laufzeit. Im PCMark Akkutest bringt es das Huawei Mate 9 zunächst auf solide 9h Laufzeit bei mittlerer Displayhelligkeit. Die DOT (Zeit mit eingeschalteten Display) liegt nach 2 Tagen Nutzung bei 6-7 Stunden und die Akkulaufzeit des Phablets ist schlichtweg super.

Etwas nervig ist der Zwang zum Huawei eigenen Quick-Charge Adapter. Auch das USB-Type-C Kabel selbst hat mehr Kontakte als normale Kabel. Um Ladezeiten von 0 auf 100 in nur 2 Stunden zu genießen muss man also die hauseigene Kombination aus Ladeadapter und Kabel verwenden. Mit Standard QC Adaptern ist die Ladezeit gut und gerne doppelt so lang.

Speicher-Roulette im Huawei Mate 9

Das Hersteller wie Samsung und Xiaomi im gleichen Gerät verschiedene Kamera-Sensoren verbauen ist schon länger kein Geheimnis mehr. In der Praxis fällt hier der Unterschied aber meist marginal aus. Bei Huawei ist das Speicher-Roulette allerdings schon ein Thema, da der Verzicht auf pfeilschnellen UFS 2.1 Speicher in der Performance durchaus einen Unterschied machen kann. Unsere Testversion hat jedenfalls den schnellen Speicherchip verbaut, laut Huawei macht es als Teil eines gesamten Produkts keinen Unterschied welcher Speicher nun wirklich verbaut ist. Dass man den Unterschied zwischen einem EMMC 5.1 und UFS 2.1 nicht spürt, wage ich hier allerdings zu bezweifeln.

Fazit und Alternative

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Jonas Andre:
Fazit und Alternative

Der Markt für echte Phablets (über 5,5 Zoll) ist im HighEnd Bereich momentan recht übersichtlich. Doch nicht nur dieser Punkt spielt dem Huawei Mate 9 in die Karten. Das Phablet ist für die Displaygröße durchaus kompakt und die verwendeten Materialien hochwertig und sauber zusammengesetzt. Das Display ist bis auf die Farbdarstellung exzellent. Leistung und System hauen einen 2017 nicht komplett vom Hocker, befinden sich aber auf guten Niveau, wenn man sich einmal an das EMUI System gewöhnt hat. Das Mate 9 empfängt und funkt ohne Murren alles was es so gibt. Die Akkulaufzeit hält trotz des großen Displays mit allen Flagships auf dem Markt problemlos mit, oder übertrumpft diese sogar. Wer häufig im Innenraum fotografiert oder sinnvolle Spielereien nutzen mag, der wird das Dual-Kamera Set-Up von Huawei lieben.

Das Preisschild des Huawei Mate 9 liegt immer noch bei über 500€. Als ebenbürtige Alternative bietet sich vor allem das Xiaomi Mi5s Plus an, welches derzeit für um die 300€ verkauft wird. Auch ein Mi Mix als Edel Phablet oder eine LeEco le Max 2 könnte man in Betracht ziehen. Wer Gewährleistung und Garantie nach deutschem Recht genießen will und bereit ist den entsprechenden Aufpreis zu zahlen, macht mit dem Huawei Mate 9 grundsätzlich nichts falsch!

87% Riesig!
  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 90 %
  • Betriebssystem und Perfrormance 80 %
  • Konnektivität und Kommunikation 90 %
  • Kamera 90 %
  • Akkulaufzeit 80 %

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Kommentar Updates
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Axon 7
Gast
Axon 7

Es gab vor kurzer Zeit ein krasses Angebot zu dem Axon 7… 239 Euro… Media Markt glaube ich…

Wer da geschlafen hat, tut mir leid…

Daneben läuft das Axon 7 aktuell auf 7.1.1 und es wurden weitere Updates spendiert, die den Empfang jetzt verbessert haben… Daher ein echter Geheimtipp…

Alexander Müller
Gast
Alexander Müller

Wenn der Akku so überzeugt, warum hat dieser in der Overall-Bewertung dann nur 80%? Ich denke nicht, dass das QC Problem 20% ausmachen können 😀

Trotzdem super Testbericht 🙂 weiter so!

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