Das neue 5,5 Zoll Handy von Xiaomi hört auf den Namen Xiaomi Redmi Pro. Folgt man der bisherigen Namensgebung, müsste es Xiaomi Redmi Note 4 heißen. Doch die Hardwareausstattung, zumindest in der Exclusive Version, zählt mit einem Helio X25 Prozessor, 4GB RAM, 128GB Speicher und einem OLED Full-HD Display klar in die High-End Riege. Handyhersteller bezeichnen ihre besten Geräte als sogenannte „FLAGSHIPs“. Diese Bezeichnung wählt Xiaomi auch beim Redmi Pro und das Namenschaos bei Xiaomi ist nun perfekt.

Versionen und Bestellung

Xiaomi Redmi Pro Farben

Das Xiaomi Redmi Note erblickte im März 2014 zum ersten Mal das Licht der Welt. Seitdem folgten 3 neue Versionen (Redmi Note 2, Redmi Note 3 und Redmi Note 3 Pro). Die „Redmi Note Reihe“ entwickelte sich weltweit zu einem absoluten Top-Seller. Zu Beginn noch eher auf Low-Budget getrimmt, entwickelte sich das Redmi Note 3 Pro zu einem Leistungsboliden zum Schnäppchen-Preis. Das Xiaomi Redmi Note 4 kostet als Import in der kleinen Version (2/16GB) unter 150€, in der Version mit 3/64GB Speicher knapp 200€.

Version Xiaomi Redmi 3S Xiaomi Redmi Note 4 Xiaomi Redmi Pro
Prozessor
  • Snapdragon 430
  • 4*1,4 GHz 
  • 4*1,1 GHz
  • Mediatek Helio X20
  • 2x Cortex-A72 @ 2.1GHz
  • 4x Cortex-A53 @ 1.85GHz
  • 4x Cortex-A53 @ 1.4GHz
  • Mediatek Helio X25
  • 2x Cortex-A72 @ 2.5GHz
  • 4x Cortex-A53 @ 2.0GHz
  • 4x Cortex-A53 @ 1.55GHz
Speicher
  • 16/32 ROM
  • 2/3GB RAM
  • 16/64 ROM
  • 2/3GB RAM
  • 32/64/128GB ROM
  • 3/4GB RAM
Display
  • 5 Zoll
  • 294 PPI
  • HD
  • IPS
  • 5,5 Zoll
  • 401 PPI
  • FHD
  • IPS
  • 5,5 Zoll
  • 401 PPI
  • FHD
  • OLED
Kamera
  • 13MP,
  • f/2.0 Aperture
  • 5MP
  • 13MP
  • f/2.0 Aperture
  • 5MP
  • 13MP
  • f/2.0 Aperture
  • 5MP
  • 5MP

 

Akku
  • 4000 mAh
  • 4100 mAh
  • 4050 mAh
*Alle Angaben gemäß Xiaomi!

In diesem Testbericht soll es um die neue „Redmi Pro“-Reihe von Xiaomi gehen. Das Xiaomi Redmi Pro gibt es ab 200€, der Importpreis wird in den nächsten Wochen jedoch deutlich darüber liegen. In der Standard-Version (Helio X20 + 32/3GB) könnt ihr derzeit das Handy für 284€ (inkl. aller Kosten) bei Honorbuy.com direkt aus Europa bestellen. Die beiden anderen Versionen (Helio X25 + 3/64GB — Helio X25 + 4/128GB) liegen jenseits der 300€ Marke und sind somit momentan etwas überteuert. In China liegen die Preise je nach Version bei 200/225/260€.

Design und Verarbeitung

Das Xiaomi Redmi Pro ist mit seinem 5,5 Zoll Display 152mm lang und 76mm breit. In Anbetracht des fest verbauten 4000mAh Akku ist die Dicke von 8,2mm und das Gewicht von 175g durchaus angemessen. Somit ist das Redmi Pro minimal dünner als ein Xiaomi Redmi Note 3 Pro, jedoch auch 13g schwerer. Die Ränder links und rechts zum Display bemessen 2,5mm und sind somit etwas schmäler als bei Redmi Note 3 Pro. Als Farben stehen Silber mit weißer Vorderseite, Grau mit schwarzer Vorderseite und Gold mit Weißer Vorderseite zur Auswahl.

Xiaomi Redmi Pro Design Verarbeitung (4) Xiaomi Redmi Pro Design Verarbeitung (3)

Das gesamte Gehäuse besteht aus Aluminium mit einer sehr dezenten, gebürsteten Oberfläche. Die beiden Kunststoffleisten an Ober- und Unterseite des Redmi 3 Pro gehören der Vergangenheit an. Beim Redmi Pro existieren nur noch zwei 1,5mm schmale Kunststoffnähte in der Rückseite. Diese sorgen für den nötigen Empfang und haben keine spürbare Kante. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität auf Spitzen-Niveau. Selbst die Buttons an der rechten Außenseite bestehen aus Metall und sitzen perfekt im Gehäuse. Die beiden Kameras auf der Rückseite sind leicht herabgesetzt, um Kratzer zu vermeiden. Beide Kameralinsen werden natürlich von Glas geschützt. Das Xiaomi Redmi Pro liegt sehr gut in der Hand und Ungenauigkeiten bei der Verarbeitung sucht man vergebens.

Xiaomi Redmi Pro Design Verarbeitung (5) Xiaomi Redmi Pro Design Verarbeitung (1) Xiaomi Redmi Pro Design Verarbeitung (2) Xiaomi Redmi Pro Design Verarbeitung (6)

Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite muss der zweiten Kamera weichen. Nun gibt es einen typischen 3-in-1 Home-Button (kann gedrückt werden, berührt werden und dient als Fingerabdrucksensor). Die Verarbeitung des Home-Buttons fühlt sich deutlich hochwertiger an als beim Xiaomi Mi5. Zwei durch einen weißen Punkt beleuchtete Sensortasten stehen ebenfalls zur Verfügung. Der Home-Button muss gedrückt werden, bevor der Fingerabdruck-Sensor das Handy entsperrt. Der Fingerabdrucksensor hat eine sehr hohe Genauigkeit und das Entsperren geht unter 0,5 Sekunden vonstatten. Eine Benachrichtigungs-LED, welche hell und in verschiedenen Farben leuchtet, findet man über dem Display. Ein zeitgemäßer USB-Type-C Anschluss befindet sich an der Unterseite des Redmi Pro. Ein zweites Mikrofon, einen Standard Klinkenanschluss und einen Infrarot-Sensor befinden sich an der Oberseite des Handys.

Xiaomi Redmi Pro Test Testbericht Xiaomi Redmi Pro Lieferumfang

Ein physischer Home-Button und ein Fingerabdrucksensor an der Vorderseite sind beides Geschmackssache. Mir persönlich gefiel der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite besser, so wie dieser auch beim Redmi Note 4 wieder angebracht ist. Wer ein Smartphone mit einen spürbaren Premium-Gefühl sucht, wird vom neuen Redmi Pro keinesfalls enttäuscht. In den Sim-Karten-Einschub an der linken Außenseite können wahlweise zwei Sim-Karten (1 x Micro + 1 x Nano) oder eine SIM (1 x Nano) und eine Micro-SD (bis 256GB) eingelegt werden.

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Display

Ein deutlicher Unterschied zu allen Vorgängermodellen ist das 5,5 Zoll große OLED Display des Xiaomi Redmi Pro. Die Auflösung von 1920*1080 Pixel resultiert in gestochen scharfen 401 Pixel pro Zoll. Mit 520cd/m² ist die Helligkeit selbst für das direkte Sonnenlicht noch ausreichend hoch. Die Lesbarkeit im Freien war durchweg exzellent. Das Display überzeugt mit tiefem Schwarz und einer kräftigen Farbwiedergabe. Im Vergleich mit einem IPS Display des Xiaomi Mi5 zeigt sich jedoch auch ein Grauschleier (bis hin zu einem leichten Grünstich) bei weißen Flächen, der auch durch die Einstellungen nicht zu beseitigen ist. Die Blickwinkel sind OLED-typisch leicht anfällig für Farbveränderungen bei seitlichen Betrachten des Displays. Xiaomi`s automatische Kontrastanpassung steht zur Verfügung und arbeitet wie gewohnt exzellent.

Display test Xiaomi redmi Pro (1) Display test Xiaomi redmi Pro (2)

Der 10-Punkt Touchscreen des Redmi Pro arbeitet schlichtweg perfekt. Eingaben werden ohne Verzögerungen sehr genau umgesetzt. Fingerabdrücke und Fettschlieren sind jedoch häufig zu finden. Geschützt wird das Display durch speziell gehärtetes Glas, bezüglich Angaben zum Hersteller des Glases hüllt sich Xiaomi jedoch in Schweigen. Man kann das Display als Upgrade gegenüber dem Redmi Note 3 Pro werten, da es deutlicher heller und farbkräftiger ist.

Leistung

Unser Testbericht basiert auf der schwächsten Version des Xiaomi Redmi Pro. Im Unterschied zu den beiden anderen Versionen (Helio X25) taktet das Leistungs-Cluster nur mit maximal 2,1GHz. Unterstützt wird der Prozessor von 3GB RAM und einer Mali-T880 GPU. Der RAM-Speicher ist mit 6GB/s langsamer als der Speicher des Redmi Note 3 Pro. Die Lese/Schreib-Geschwindigkeit des internen Speicher liegt bei 62/135 MB/s. Super ist, dass selbst in der kleinsten Version des Redmi Pro 32GB interner Speicher vorhanden ist. Zusätzlich kann der Speicher bei Verzicht auf Dual-Sim per Micro-SD erweitert werden.

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Xiaomi Redmi Pro Antutu Xiaomi Redmi Pro Geekbench 3 Xiaomi Redmi 3 Pro Speicher Geschwindigkeiten

Die Spiele-Performance des Xiaomi Redmi Pro ist exzellent. Selbst anspruchsvolle 3D-Games liefen im Test ohne Ruckeln oder Frame-Drops. Dabei wurde das Gerät nie wärmer als 38°C und dies auch nur an der wärmsten Stelle, die meisten Bereiche werden nicht wärmer als 33°. Die System- und Surf-Geschwindigkeit kann im Test ebenfalls überzeugen. Unterschiede in Punkto flüssiges System und Geschwindigkeit beim Öffnen von Standard-Apps kann man jedoch im Vergleich zum Redmi Note 3 Pro nicht feststellen. Einzig Spiele öffnen und laden minimal schneller.

MIUI V7 auf Android 6 Basis

Das Xiaomi Redmi Pro läuft wie nahezu alle Geräte vom Hersteller mit dem hauseigenen MI-User Interface. In Kürze wird es ein Update auf MIUI V8 geben. Zum ersten Mal fühlt sich MIUI auf einem Xiaomi Gerät etwas träge an. Das Aufrufen der Schnellstartleiste oder der Wechsel zwischen den Home-Screens ist nicht so flüssig wie man dies von anderen Xiaomi Geräten kennt. Doch Xiaomis Updatepolitik wird diese Problematik hoffentlich schnell beseitigen. Auch gibt es derzeit noch keine Global-ROM mit deutscher Sprache für das Redmi Pro.

Xiaomi Redmi Pro MIUI V7 (1) Xiaomi Redmi Pro MIUI V7 (2) Xiaomi Redmi Pro MIUI V7 (3)

Der Playstore kann weiterhin mit dieser Anleitung in wenigen Schritten hinzugefügt werden. Eine neue Anleitung wird es dann ggf. dann für MIUI V8 geben. MIUI ist grundsätzlich ein stark angepasstes System gegenüber normalen Android. Es gibt keinen App-Drawer (Übersichtsseite mit allen Apps) und auch die Schnellstartleiste und das Optionsmenü sind stark verändert. Den fehlenden App-Drawer kompensiert MIUI mit einem nahezu perfekten System, um Apps in Ordner zu packen und zu verschieben. Über ein hauseigenes Sicherheitscenter können App-Zugriffe reguliert und Akku-Sparoptionen ausgewählt werden. Mit verschiedenen Themes kann man MIUI optisch komplett verändern, selbst Boot-Animationen lassen sich herunterladen. Auch wenn MIUI eine Eingewöhnungszeit braucht, weiß jeder MIUI Nutzer nach wenigen Wochen die regelmäßigen Updates und die vielen zusätzlichen Optionen zu schätzen.

MIUI V7 Xiaomi Redmi Pro Xiaomi Redmi Pro V7.1.3.0 Xiaomi Redmi Pro Sicherheits-Center

Kamera

Das Xiaomi Redmi Pro verfügt über einen 13MP Sensor mit einer f/2.0 Aperture. Die meisten Fotos sehen wesentlich besser aus als beim Redmi Note 3 Pro. Aber nicht alle Fotos gelingen auf den ersten Versuch, gelegentlich sind die Bilder überbelichtet oder unscharf. Dies sollte durch ein Update behoben werden. Der Fokus arbeitet ebenso schnell wie genau. Vor allem die Farbwiedergabe ist Xiaomi gut gelungen und eine willkommene Verbesserung gegenüber dem Vorgänger-Modell. Auch die Auslösezeit ist minimal gehalten. Auf einen Bildstabilisator muss man verzichten, was vor allem Videos äußerst wackelig erscheinen lässt. 4K Aufnahmen sind durch den Sensor limitiert leider nicht möglich. HDR Bilder werden wesentlich schneller aufgenommen als dies noch beim Redmi Note 3 Pro der Fall war.

Bei schlechten Lichtverhältnissen schneidet die Kamera ebenso ab wie die des Redmi Note 3 Pro, hier wurde nicht wirklich etwas verbessert. Die Selfie Qualität (ohne Schönheits-Modus) ist besser als beim Vorgänger, jedoch immer noch unter dem Durchschnitt.

Highlight laut Xiaomi ist das Dual-Kamera-Setup auf der Rückseite. Hier kann man im sogenannten „Stereo Modus“ in der Kamera-App den Hintergrund stimmungsvoll und unscharf verschwimmen lassen. In der Praxis ist dies mehr eine kleine Spielerei als ein sinnvolles Feature. Etwas aufwendig muss man Fokussieren und dann den Reiter hin und her schieben, bis man eine gelungene Aufnahme erzielt.

Schaut euch einfach die Testbilder an und urteilt selbst, ob euch die Qualität der Aufnahmen genügt. Von der Dual-Kamera solltet ihr eure Kaufentscheidung jedenfalls nicht beeinflussen lassen, denn diese ist eher Spielerei als ein sinnvolles Feature.

Kommunikation und Konnektivität

Xiaomi Redmi Pro Empfang Netz (3)Wie beim Xiaomi üblich unterstützt das Redmi Pro alle Frequenzen im 2G und 3G Netz, die in Deutschland benötigt werden. Im 4G (LTE) Netz muss auf das wichtige Band 20 verzichtet werden. Eine besondere Stärke zeigt das Xiaomi Redmi Pro in Punkto Empfang. Im Dual-Sim Betrieb war der Netzempfang absolut spitzenmäßig. Auf gleichen Niveau kann hier nur das LeEco Le 2 spielen. Auch WLAN-Reichweite und Datendurchsatz sind exzellent. Leider funkt das Redmi Pro nur im 2,4GHz Netz.

Die Gesprächsqualität ist ausgezeichnet und auch der Freisprecher kann durch das zweite Mikrofon gut verwendet werden. Der interne Lautsprecher ist laut und bis zur höchsten Lautstärkestufe auch noch klar. Die Soundqualität aus dem Kopfhöreranschluss ist mit Mittelklasse-Kopfhörer sehr gut.

GPS Test Fix Xiaomi Redmi ProNeben gutem Bluetooth Empfang kann auch der GPS-Empfang des Xiaomi Redmi Pro zu überzeugen. Innerhalb weniger Sekunden wird die Position auf 4-5m genau bestimmt und im Auto kam es nie zu Abweichungen vom Kurs. Gyroskop- und Kompass-Sensor sind beim Redmi Pro natürlich auch verbaut.

Akkulaufzeit des Xiaomi Redmi Pro

Xiaomi Redmi Pro Akkulaufzeit (1) PC Mark Akku Benchmark Redmi Pro Xiaomi Redmi Pro Akkulaufzeit (2)

Mit seinem 4000 mAh Akku bringt das Xiaomi Redmi Pro auch Intensiv-Nutzer noch problemlos durch den Tag. Nach 2 Tagen Nutzung hatte ich 4-5 Stunden mit eingeschalteten Display erreicht. Auch wenn dies viel wirkt, so ist die Akkulaufzeit des Redmi Note 3 Pro nochmals besser. Mit verschiedenen Energiesparoptionen kann man die Akkulaufzeit steigern. Voll aufgeladen ist der Akku des Redmi Pro nach 2 Stunden. Nach einer Stunde kommt man mit dem mitgelieferten Ladeadapter auf 70%.

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Fazit und Alternative

83% OK

Ein abschließendes Fazit ohne Berücksichtigung des Xiaomi Redmi 3 Pro und dem neuen Redmi Note 4 ist nur schwer möglich. So gehen beide Geräte bereits für unter 150€ über die Ladentheke. Auch mit 3/32GB kostet des Redmi Note 3 Pro nicht mal 200€. Das Xiaomi Redmi Pro ist leistungsstärker, im normalen Betrieb merkt man davon jedoch nichts. Das Redmi Pro hat ein helleres und farbkräftigeres Display und auch die Kamera verrichtet bei der Farbwiedergabe wesentlich bessere Arbeit (zumindest im Vergleich zum Redmi Note 3 Pro). Design und Verarbeitung sind ebenfalls eine Spur besser als beim Vorgänger, jedoch identsich mit dem Redmi Note 4. Kontra bleiben die schwache Selfie Kamera und das fehlende LTE-Band 20. Derzeit ist das Xiaomi Redmi 3 Pro weiterhin das Smartphone mit der besseren Preis/Leistung. Die Verbesserungen des "Nachfolgers" rechtfertigen derzeit nicht den hohen Preis. Wer jedoch großen Wert auf die Dual-Kamera und die Gaming-Performance legt und dabei den höheren Preis nicht scheut, ist mit dem Redmi Pro gut beraten. Wir empfehlen jedoch den Test des neuen Xiaomi Redmi Note 4 abzuwarten, da die Hardware nahezu identisch zum Redmi Pro ist.

  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 80 %
  • Betriebssystem und Performance 80 %
  • Konnektivität und Kommunikation 80 %
  • Kamera 80 %
  • Akkulaufzeit 90 %

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26 Kommentare zu "Xiaomi Redmi Pro Testbericht"

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Mike
Gast
Mike

Wann testet ihr das Cool1 von Leeco bzw. Coolpad als direkten Konkurrenten?
1099 Yuan für das cool1 welches eine Dual Cam ebenfalls hat und laut anderen Seiten bessere Fotos machen soll ist ja deutlich günstiger

kadajawi
Gast
kadajawi

Leider macht LeEco zwar sehr interessante, nahezu perfekte Geräte… auch zu einem guten Preis, und mit einigen echt interessanten Features… aber an ein oder zwei Punkten schaffen sie es scheinbar immer einen absoluten Dealbreaker einzubauen. Keine Kopfhörerbuchse… kein Kauf. Kein MicroSD Slot, kein Kauf. Keine Ahnung wie die es immer schaffen so zu versagen. Ist denn erweiterbarer Speicherplatz zu viel verlangt? Oder dass man Kopfhörer verwenden kann?

true4u
Gast
true4u

hallo,
könnt ihr bei den tests die IP-klasse hinzufügen? ich möchte ein neues handy anschaffen, aber es sollte auf jeden fall wasserdicht sein.

Udo
Gast
Udo

Das Redmi Pro hat hat keine IP-Zertifizierung.

Denis
Gast
Denis

Hi All,
Kurze Frage. SIM als Nano und SD als Micro. Funktioniert das mit dem Handy? Bei dem Xiaomi Max ist das wohl anders => SIM als Micro und SD auch.
Danke im Voraus und Cheers.

Udo
Gast
Udo

Ja – funktioniert.
[→ sinnloser Text da Antwort sonst zu kurz zum posten ←]

Denis
Gast
Denis

Danke Dir [→ sinnloser Text da Antwort sonst zu kurz zum posten ←]

Kai
Gast
Kai

Die internationale Version mit LTE Band 20 ist da! 🙂
https://www.chinahandys.net/xiaomi-handy-lte-800mhz-band-20/

Udo
Gast
Udo

Das ist keine internationale Version des Redmi Pro, sondern eine des Redmi 3S

ronda
Gast
ronda

Kommt dann auch bald ein „normales“ Redmi 4 bzw 4s mit gepimpter Hardware ?

Udo
Gast
Udo
Rene Thomsen
Gast
Rene Thomsen

Hi,

ich habe bereits aus China ein Handy gekauft und auch ohne Zoll etc erhalten von gearbest.

Meine Frage :

Wie sieht es mit dem HK-Warehouse von Gearbest aus? Ist es dort genauso unproblematisch und kommt das Handy ohne Zoll und Steuern ?

Danke für eure Hilfe und die Arbeit an der Seite

Norbert Baum
Gast
Norbert Baum

Der „Germany Express“ ist zollfrei. Gearbest schickt es von Shenzen nach HK, von HK nach London und dort wird von Gearbest auf deren kosten verzollt. Danach gehts nach Hamburg, wo DPD es übernimmt und an dich ausliefert.

Der DHL Expressversand und auch die anderen Optionen sind zollpflichtig! DHL berechnet dir 19% Einfuhrumsatzsteuer und 12,50€ Bearbeitungsgebühr (+ 19% MwSt).

Udo
Gast
Udo

Hab das Redmi Pro jetzt schon geraume Zeit im Einsatz und das Display konnte mich bezüglich der Leuchtkraft nicht wirklich überzeugen. Farbdarstellung und Schwarzwerte sind zwar besser. Aber die Leuchtstärke ist meines Erachtens sogar noch schwächer als beim Redmi Note 3 Pro – wobei ich dort bei hellem Tageslicht auch schon Probleme hatte. Nun ist das Ganze nochmal eine Stufe dunkler. Saß heute bei 37 °C im Schatten eines Sonnenschirms und Gebäudes und bei höchster Helligkeitseinstellung (ohne aktivierte adaptive Regelung) waren auch für meinen Tischnachbarn manche Bilder kaum noch zu erkennen. Im hellen Sonnenlicht kann man das Display dann komplett vergessen – was insbesondere beim Fotografieren zu einem Ratespiel auf dem Display führt. Wohl dem, der ein gutes Händchen für zufällige Glückstreffer auf dem Auslöser hat.

Ghor
Gast
Ghor

Schade. Das bessere Display wäre mir dem Aufpreis wert – wenn’s denn besser wäre.

Jeder, der mal versucht hat, ein Smartphone am Fahrrad oder am Motorrad als Navi einzusetzen, würde wohl gern einen Hunni mehr löhnen, wenn dafür das Display auch bei Sonnenlicht nutzbar wäre.

Aber wenn deine Aussage stimmt, bringt das Gerät in der Beziehung wohl keine nennenswerte Verbesserung gegenüber dem Redmi note 4.

Für mich heißt das, thumbs down.

Udo
Gast
Udo
Das Display ist per se nicht schlecht. Die Farben werden m. E. mittlerweile sogar besser dargestellt als beim Note 3 Pro. Der im oberen Test erwähnte „Grauschleier (bis hin zu einem leichten Grünstich) bei weißen Flächen, der auch durch die Einstellungen nicht zu beseitigen ist” kann ich so auch nicht bestätigen. Grünstichig war/ist das Display bei mir eher nicht. Allerdings hatte ich bei Erstinbetriebnahme einen überdeutlichen Orange-/Braunstich, der sich in den Einstellungen kaum korrigieren ließ. Mit dem OTA-Update am gleichen Tag wurde es aber deutlich besser und jetzt im Laufe der Zeit (und nach mehreren Updates) ist auch kein Farbstich mehr zu erkennen. Der erwähnte leichte Grauschleier (= fehlende Leuchtintensität) bei weißen Flächen lässt sich farblich eigentlich auch nur im direkten Vergleich mit dem Note 3 Pro ausmachen, das mir aber ebenfalls noch vorliegt. Aber in hellen Räumen/Umgebungen macht sich diese Manko auf jeden Fall bemerkbar. Das Displayglas hingegen ist deutlich… Read more »
Thomas
Gast
Thomas

Warum habt Ihr in der Vorteile/Nachteile übersicht nicht direkt auf den Hybrid-Slot hingewiesen. Habt Ihr doch bei anderen Smartphones dankenswerterweise auch gemacht und spart allen, denen eine echte Dual-Sim Funktion wichtig ist, das weiterlesen.

Dogj
Gast
Dogj

Hi, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das zeitnah eine deutsche Menüsprache nachgelegt wird?

Hendrik
Gast
Hendrik

MIUI 8 hat auf meinem Redmi 3S 100% deutsche unterstützung… wird auf dem Redmi Pro genauso sein denke ich

Udo
Gast
Udo

Das Redmi 3S verwendet die Global-ROM für Snapdragon-Prozessoren. Die kann hier nicht verwendet werden (siehe mein vorheriger Kommentar).

Udo
Gast
Udo

Wahrscheinlichkeit geht wohl gegen Null. Eine Global-ROM (u. a. mit deutscher Sprache) erscheint lt. Xiaomi erst bei einem Release in Indien. Aber die Indien-Version des Smartphones soll gerüchteweise mit Snapdragon-Prozessor erscheinen, was eine Global-Version für die Mediatek-Redmi-Pro-Smartphones ausschließen würde.

Bleibt nur der Bootloader-Unlock und das Aufspielen eines anderen ROM wie beispielsweise von Xiamoi.eu (was leider die Original-OTA-Updates wieder ausschließt). Oder der Kauf eines anderen Smartphones (z. B. die genannte Snapdragon-Version – sobald sie denn erscheint).

Harry MHN
Gast
Harry MHN

Hallo,
Schade, dass es das Handy nicht mit deutscher Menüsprache gibt und der Google Play Store nicht zur Verfügung steht. Sollte das unerwähnt bleiben ? Meiner Meinung nach extrem wichtig für jeden, der sich für dieses super geniale Handy interessiert.

Henry
Gast
Henry

Habe seit gestern das Gerät und es ist sowogl deutsch als auch mit Playstore geliefert worden von Honorbuy. Und das Display ist absolut klasse ohne jegliche Farbschleier o.ä. Einzig LTE Band 20 (800MHz.) fehlt leider – ich hoffe, hier legt Xiaomi noch nach…

vgrybver
Gast
vgrybver

Nur halb richtig. Die Menüsprache ist Englisch, das ist richtig, aber der Google Play Store kann sehr wohl nachinstalliert werden.

Daniel Hörtz
Gast
Daniel Hörtz

Servus,

350 cd/m2 sind aber nicht viel oder? Liegt ein Schreibfehler vor?

Kai
Gast
Kai

Das wurde korrigiert Daniel, oben steht nun 520cd/m²

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