Während es in den letzten Jahren immer leichter geworden ist, chinesische Handys von Herstellern wie Huawei und Xiaomi in Deutschland zu kaufen, hält sich der zweitgrößte Smartphonekonzern mit der Expansion nach Europa noch vollkommen zurück. Die Rede ist hier von BBK-Electronics, der Muttergesellschaft von Oppo, OnePlus und Vivo. Die Marken Oppo und Vivo zusammengerechnet sind in China nach Huawei der größte Handyhersteller. Nun liegt uns nach langer Zeit des Wartens endlich ein Vivo-Smartphone zum Test vor. Das Vivo V7 ist ein Mittelklasse-Smartphone, das insbesondere mit seiner starken 24 Megapixel-Kamera beworben wird. Was das Handy in der Praxis leistet, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

Design und Verarbeitung

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Was das Design angeht, erinnert das Vivo V7 etwas an das OnePlus 5T. Trotz des Verkaufspreises von 250€ handelt es sich um ein Kunststoff-Gehäuse, wenngleich es haptisch und optisch Metall zum Verwechseln ähnlich ist. Den Materialien entsprechend ist das V7 mit 139 Gramm angenehm leicht und hat auch ansonsten sehr kompakte Maße für ein 5,7 Zoll Smartphone (149.3 x 72.8 x 7.9mm). Wem das Display noch zu klein ist, der bekommt mit dem Vivo V7 Plus übrigens ein noch etwas größeres 6 Zoll Display. Hinsichtlich der Ergonomie kann ich dem Handy nur Lob aussprechen. Trotz des großen Displays liegt es angenehm in der Hand. Hierzu trägt auch das 18:9 Format des Displays und die 9mm schmalen Ränder auf der Ober- und Unterseite bei. Eine einhändige Bedienung ist meistens möglich, allerdings hat der Hersteller auch noch einen praktischen One-Hand-Mode und einen Split-Screen Mode in das System integriert.

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Eine weitere positive Überraschung offenbart sich beim Öffnen des SIM-Slots. Das Vivo V7 ist dazu in der Lage, zwei Nano-SIM Karten und eine MicroSD gleichzeitig aufzunehmen. Eigentlich ist es ein Jammer, dass solche Tripple-Slots nicht schon längst eine größere Verbreitung erreicht haben.

passende MicroSDs auf

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Das Smartphone wird mit On-Screen-Buttons gesteuert. Herkömmliche Soft-Touch Buttons sterben so langsam aus und sind auch beim Vivo V7 nicht mehr zu finden. Auf der Rückseite findet man die Kamera mit LED Blitz und den Fingerabdruckscanner. Auf der Unterseite des Smartphones gibt es einen 3,5mm Kopfhörer-Anschluss sowie einen MicroUSB Port. Leider hat der Hersteller das Vivo V7 trotz des recht hohen Preises nicht mit dem neuen USB-Type-C Standard ausgestattet. Immerhin gibt es eine Benachrichtigungs-LED neben der Ohrmuschel.

Lieferumfang des Vivo V7

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Im Lieferumfang ist neben dem Smartphone noch ein Netzteil, eine Hülle, ein Micro-USB Kabel und ein paar Kopfhörer enthalten.

 

Display

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Mit 5,7 Zoll zählt das Vivo V7 zu den größeren Smartphones, auch wenn das V7 Plus noch mehr Displayfläche bietet. Die Auflösung des Displays beträgt allerdings nur 720 x 1440 Pixel. Ein hochauflösendes Full-HD Panel hätte dem Handy sicher auch gutgestanden, allerdings reicht die Schärfe des Displays auch so für eine gute Bedienung aus. Was mich jedoch etwas gestört hat, ist die relativ niedrige Helligkeit des Displays. Im Schatten gibt es bei Tageslicht zwar keine Probleme, sobald die Sonne aber etwas stärker scheint, wird das Ablesen ziemlich schwer. Davon abgesehen verfügt das Vivo V7 über gute Kontraste und einen sehr reaktionsfreudigen 10-Punkt-Touchscreen. Die Bedienung des Smartphones fällt also angenehm leicht! Es handelt sich zudem um kratzfestes Glas, das nach zwei Wochen Nutzung noch vollkommen unbeschadet ist.

Leistung

Mit Leistung versorgt wird das Vivo V7 von einem Snapdragon 450 Prozessor. Zudem gibt es 32GB internen Speicher und 4GB RAM. Der Prozessor wird im 14nm Verfahren hergestellt und hat 8 Kerne mit einer Taktrate von 1,8GHz. Es ist für Mittelklasse-Smartphones ausgelegt, deren Nutzung nicht allzu sehr an Gaming und leistungsintensiven Anwendungen interessiert sind. Vergleicht man das Vivo V7 mit seinem SD450 mit in Deutschland verkäuflichen Handys, stellt es im Gegensatz zu den meisten Chinahandys kein Schnäppchen dar, sondern befindet sich preislich im Mittelfeld. Der gleiche Prozessor wird von Xiaomi bereits im nur 130€ teuren Xiaomi Redmi 5 verbaut. Im Gegesatz zu Chinas drittgrößtem Hersteller Xiaomi baut Vivo nicht so sehr auf starke Hardwarekomponenten, sondern investiert das Geld lieber in Werbung. Diese Strategie ist offensichtlich sehr erfolgreich.

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Unabhängig von der etwas dürftigen Leistung in den Benchmarks, präsentiert sich das Vivo V7 in der praktischen Nutzung als brauchbar schnelles Handy. Das System läuft komplett ohne Ruckler und Apps laufen ebenso allesamt problemlos. Mit 4GB RAM ist auch ausreichend Kapazität für Multitasking vorhanden. Für High-End Games wie Asphalt 8 ist der Andreno 506 Grafikchip ebenfalls noch schnell genug, allerdings gibt es bei hoher Detailstufe ein paar Lags und Framedrops, die man bei gleichteuren Smartphones wie dem Xiaomi Mi Note 3 nicht findet.

Der Arbeitsspeicher ist mit 5GB/s etwas unter dem Durchschnitt seiner Preisklasse und gleiches gilt für den internen Speicher mit einer Lesegeschwindigkeit von 220 MB/s und einer Schreibgeschwindigkeit von 70 MB/s.

Funtouch OS

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Holla die Waldfee! Was haben wir denn hier? Ist das ein Android Smartphone oder ein Iphone? So genau kann man dies auf den ersten Blick nicht sagen, wenngleich die Basis des Systems selbstverständlich Android 7.1.2. ist. Jedenfalls haben sich die Entwickler von Vivo ohne Scham, dafür aber mit großen Ehrgeiz, drangemacht, Apples iOS System bis ins kleinste Detail zu kopieren. Dies fängt bei den App-Icons an, geht weiter über das Layout des Einstellungsmenüs und wird dann durch eine dreiste Kopie des Quick-Toggle Menüs gekrönt. Man könnte fast sagen: „Wenn du einmal ein Iphone bedient hast, weißt du, wie das Vivos Funtouch OS aussieht“. Ganz im Apple-Style gibt es daher auch keinen App-Drawer und alle Apps landen auf der Homescreen und können dort in Ordnern organisiert werden.

Ganz davon abgesehen, dass Vivos Funtouch eine iOS-Copycat ist, lässt sich das System angenehm und gut bedienen. In den Einstellungen gibt es ein ausgeklügeltes Benachrichtigungs-Management und auch weitere Features wie das Erstellen von App-Clones (mit Nachbauten kennt sich Vivo offensichtlich prima aus) sind vorhanden. Unser Vivo V7 stammt aus Kambodscha. Wer das Smartphone außerhalb Chinas kauft, bekommt ein mehrsprachiges System mit Google Playstore. Auf Geräten, die aus China importiert wurden, wird dies, wenn überhaupt, durch eine Custom-ROM gelöst, die dann leider keine Updates erhalten wird. Wer also gerne ein Vivo benutzen möchte, sollte darauf achten, dass es von Werk aus die Global-ROM installiert hat, denn für den ROM-Wechsel gibt es bisher keine verlässliche Anleitung.

Kamera

Das Vivo V7 wird mit einer 16MP Kamera auf der Rückseite mit einer f/2.0 Blende und einem LED-Blitz geliefert. Auf der Vorderseite befindet sich ein 24MP Sensor mit f/2.0 Blende, die Front-Kamera kann einen Bokeh-Effekt simulieren

Die Benutzeroberfläche der Kamera-App ist einfach und funktionell. Auch hier hat man sich reichlich bei Apple bedient. Der Fokus gelingt bei normalen Aufnahmen schnell und ist fast immer richtig gesetzt. Zudem gibt es einen sehr guten Pro-Modus, in dem Belichtungskorrektur, ISO-Wert, Verschlusszeit, Weißabgleich und manueller Fokus eingestellt werden können.

Die Kamera liefert scharfe Bilder mit vielen Details und ansprechenden Farben. Der Dynamikumfang ist ebenfalls sehr gut. Ein HDR-Modus steht natürlich ebenfalls zur Verfügung. Dieser kann manuell eingeschaltet werden. Alternativ kann man den Auto-HDR Modus aktivieren, sodass das Handy selbst entscheidet, wenn dieser aktiviert werden soll. Die Performance der Kamera bei schlechten Lichtbedingungen ist durchschnittlich. Es kommt relativ schnell zu Bildrauschen und auch der Autofokus arbeitet nicht mehr ganz so schnell. Bilder in Dämmerlicht sind aber noch ausreichend gut fürs Fotoalbum.

Obwohl das Vivo V7 weder vorne noch hinten eine Dual-Kamera verbaut hat, kann ein über die Software gesteuerter Bokeh-Effekt aktiviert werden. Das Vivo erbringt mit diesem zwar keine Traumleistungen (wie ein Xiaomi Mi6 oder Mi Note 3), allerdings sind die Ergebnisse immer noch besser als bei vielen Smartphones mit echter Dual-Kamera. Es dauert zwar etwas, bis man ein gutes Bild bekommt, aber die Ergebnisse sind immerhin brauchbar.

Der wahre Stolz des Smartphones befindet sich aber auf der Vorderseite in Form einer 24 Megapixel Kamera. Die Bildqualität von Selfies ist, wenn diese richtig gut gelingen, einfach fantastisch. Häufig kommt es allerdings dazu, dass die Bilder etwas unscharf sind, weil der Fokus nicht richtig gesetzt wurde. Wenn alles richtig läuft, haben die Bilder eine weitaus überdurchschnittliche Qualität mit sehr schönen Farben und einer hohen Schärfe. Für Selfie-Fans ist das Vivo V7 daher gut geeignet, wenngleich der Hersteller die Software noch etwas verbessern könnte.

Konnektivität

Im Bereich Konnektivität bietet das Vivo V7 keine Überraschungen. Es finden zwei Nano-SIM Karten in dem Handy platz. Folgende Netzfrequenzen werden unterstützt von unserer Version:

GSM: (2/3/5/8)
UMTS: (1/5/8)
LTE: (1/3/5/8/38/40/41)

Für den Einsatz in Deutschland sind alle Bänder vorhanden, außer das hierzulande wichtige LTE Band 20. Dieses gibt es nur in der in Russland käuflichen Version des Vivo V7, an die man aber ohne eine Reise vor Ort kaum herankommt. Eine Übersicht über die verschiedenen Netzwerkfrequenzen findet Ihr auf der Herstellerwebsite. Es können zwei SIM-Karten und gleichzeitige Speichererweiterung verwendet werden. Bluetooth gibt es mit 4.2 Standard und Wifi mit b/g/n Standard (kein Dual-Band). Die Empfangsstärke ist aufgrund des Kunststoff-Gehäuses sehr gut. Auch bei der GPS-Navigation macht das Vivo V7 eine gute Figur und bringt einen zufuß und im Auto sicher ans Ziel. An Sensoren bietet das Vivo V7 neben Helligkeit, Beschleunigung und Näherung noch einen E-Kompass. Ein Gyroskop ist nicht vorhanden.

Vivo V7 2 1Was die Möglichkeiten zur Entsperrung angeht, hat das Handy einen gut funktionierenden Fingerabdrucksensor verbaut. Dieser entsperrt das Smartphone blitzschnell und in 9/10 Fällen erfolgreich aus dem Standby. Zudem gibt es noch eine Gesichtsentsperrung. Hier kann man zwischen einem sicheren Modus, der nicht durch ein Foto ausgetrickst werden kann, und einem schnellen Modus wechseln. In der Praxis funktionieren beide Entsperrungstechniken bei guten Lichtbedinungen schnell und sicher und bei weniger Licht nicht mehr zuverlässig. Daher würde ich empfehlen, einfach den genauen Modus zu wählen und bei weniger Licht auf den Fingerabdrucksensor zurückzugreifen. Insgesamt ist der Face-Unlock des Vivo V7 gelungen, kann aber bei weitem nicht mit dem mithalten, was das Oneplus 5T leistet.

Akku

Vivo V7 37Im Inneren des vivo V7 befindet sich ein 3.000 mAh Akku. Das Telefon wird mit einem handelsüblichen 5V/2A-Stecker geliefert. Je nach Version erhält man einen CN- oder EU-Stecker. Angeschlossen an den Stecker, füllt das Vivo V7 in 30 Minuten 25% des leeren Akkus auf, während es für eine vollständige Aufladung etwa 3 Stunden dauert.

Was die Akkuleistung angeht, ist man mit dem Vivo V7 für einen Tag bei sehr starker Beanspruchung noch ausreichend gut gerüstet. Im Dauervideo-Test hielt das Smartphone mit halber Helligkeit gute 9 Stunden durch und während meiner zweiwöchigen Testphase schaffte es bei starker Beanspruchung 5-6 Stunden On-Screen Time am Tag.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

Fazit und Alternative

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Joscha Becking:

Das Vivo V7 ist ein gelungenes Smartphone, wenngleich es keinen großen Verlust darstellt, dass das Handy hier in Deutschland nicht gekauft werden kann. Die Verarbeitung ist sauber und das Handy aufgrund seines Kunststoff-Gehäuses angenehm leicht. Allerdings ist das Smartphone weniger edel als die meisten Handys in seinem Preisbereich. Das Display liefert ein schönes Bild, schwächelt allerdings etwas bei der Lesbarkeit im Sonnenlicht. Was die Leistung des Snapdragon 450 Prozessors angeht, kann das Vivo V7 zwar ein schnelles System bereitstellen, bleibt aber weit hinter dem zurück, was Smartphones von Xiaomi oder Huawei für diesen Preis liefern. In China kann der Hersteller diesen Leistungsunterschied durch sein von Apple abgekupfertes Funtouch-System wettmachen. In Deutschland würde man hierfür wahrscheinlich keine Lorbeeren ernten. Wirklich überzeugen kann die Kamera des Smartphones. Hier bekommt man mit ein bisschen Probieren gute Bilder von der Hauptkamera und herausragende Selfies. Allerdings wäre auch hier noch etwas Luft nach Oben, denn die Selfies sind nicht immer überzeugend und die Low-Light Performance ist durchschnittlich.

Insgesamt ist das Vivo ein gutes Smartphone und eignet sich vor allem für Nutzer, die sich Apple-Feeling in der Android Welt suchen. Da das Smartphone in Deutschland aber nur sehr schwer zu beschaffen ist, lohnt sich der Aufwand für den Import nicht. Im Zweifelsfall ist man mit einem Xiaomi Mi Note 3 oder Honor 7X deutlich besser bedient.

73%
  • Design und Verarbeitung 70 %
  • Display 70 %
  • Leistung und System 60 %
  • Kamera 70 %
  • Konnektivität 80 %
  • Akku 90 %

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Schmitti
Gast
Schmitti

Also ich weiß nicht, welches smartphone der Tester Becking getestet hat. Ich habe ein vivo V7+ importiert und kann die Meinungen des Testers nicht teilen.
Vorneweg ist die Beurteilung des Preises schon unglaubwürdig. Mich würde interessieren, wo er smartphones, die soviel können, wie das V7+, für 250 Euronen kauft. Das zitierte Xiaomi Mi Note 3 kostet z. B. schon mal ab 270 Euro und hat nur eine 12 MP Kamera. Ein Vergleich mit hiesigen Marktführern wie Samsung S8 oder iphone 8 wäre aussagekräftiger. Zudem sind das auch smartphones aus dem asiatischen Raum.

Dem Einwand, dass uptades nicht laufen, widerpreche ich. Auch der Aussage, dass playstore nicht drauf ist, stimmt nicht.

Ja, das vivo hat eine Kunststoffhülle. Ich finde das nicht störend. Was mich jedoch mehr stört, ist die Tatsache, dass mein Samsung A5 in goldfarben eine Metallrückseite hat, die sich durch Erhitzen des Akkus dunkel verfärbt hat. Somit ist ein „Metall“-smartpohone Geschmacksache, jedoch kein Abwertungsgrund. Der Geschmack des Testers zieht nicht auf Kunststoff-Smartphones, weil sie nicht so edel aussehen. Das ist wiederum Geschmacksache.

Zum Akku sei kurz erwähnt, er ist mit 3000 mAh recht stark und hat bei einer Dauerbelastung mit mobilem Netz, gelegtlichem download, Filme gucken eikne Laufzeit von annähnbernd 3 Tagen. Bemängeln kann ich hier nur den „Akku-absturz“ bei meinem vivo. Ab 25% Rest gehts recht flott zu Ende.

Das Display kann man, wie bei den Samsungs etc. auch in der Helligkeit verstellen und spiegeln tun alle mit Klarglas. Ich habe mein vivo mit einer matten Folie beklebt und das funktioniert bei Soneneinstrahlung super. Ich schaue mir beim Blick auf das Display nicht ins Gesicht.

Apropos Gesicht: welches von den oben zitierten smartphones eine Geichtserkennung und einen Fingerprint? Der Fingerprint beim vivo V7+ ist logischerweise auf der Rückseite angebracht und nicht wie bei den Samsungs vorne.

Alles in allem würde ich sagen, dass die smartphones, die es hierzulande zu kaufen gibt und die annähernd das können, was das vivo V7+ kann, jenseits den 400-Euro-Marke liegen. Ich spreche natürlich von Neugeräten. Klar ist auch, dass smartphones unterschiedliche Apps installiert haben und dass die Software sich auch unterscheidet, aber dennoch finde ich das vivo V7+ für die 250 Euro im Vergleich günstig.

Enzi
Gast
Enzi

Es muss ja nicht immer Metall sein. Kunststoffgehäuse können durchaus gut sein, wenn sie gut gemacht wurden. Dieses „Gummiplastik“ vom Vernee Thor find ich bis heute haptisch super. Wurde aber wohl ansonsten nie wieder genutzt.