Wenn man meint, günstiger geht es nicht mehr, kommt plötzlich das Cubot Rainbow 2 daher. Mit einem Preis von unter 70 € versucht Cubot Smartphone-Einsteiger und knallharte Sparfüchse zu locken. Erstaunlich ist, dass eine Dual-Kamera verbaut wurde. An anderen Stellen wird jedoch gespart. So stehen beispielsweise nur 1 GB RAM und ein Budget-Prozessor zur Verfügung. Auf LTE wird zudem komplett verzichtet. Ob das 5-Zoll-Smartphone zum Spottpreis etwas taugen kann, soll der Test zeigen.

Verarbeitung und Design

Das Cubot Rainbow 2 wagt beim Look nicht besonders viel und lässt sich mit den Adjektiven schlicht, aber edel am besten beschreiben. Die Maße von 144 x 72 x 7,9 mm lassen die Bedienung mit einer Hand zu. Haptisch macht das Smartphone dabei einen überragenden Eindruck. Die abgerundeten Kanten und das schlanke Design tragen zum Komfort in der Hand bei. Das Smartphone fühlt sich gut an und man hat keine Angst, dass es einem aus der Hand rutscht. Mit 155 Gramm bringt das Cubot einen durchschnittlichen Wert auf die Waage. Handkrämpfe und Muskelkater kann ich für Normal-Benutzer auf jeden Fall ausschließen.

Erst wenn man das Smartphone in der Hand hält, fällt auf, dass der schicke Alu-Rahmen gar keiner ist. Er besteht leider nur aus Kunststoff, wie auch die darin eingelassene Lautstärke-Wippe und der Powerbutton. Diese sitzen ungeachtet des Materials fest im Gehäuse und haben einen angenehmen Druckpunkt. Eher ungewöhnlich ist die Positionierung des Mikro-USB-Anschlusses, denn dieser befindet sich an der oberen Kante des Rainbows neben dem Kopfhörer-Anschluss. Im praktischen Einsatz erwies sich diese Tatsache als Vorteil. Der günstige Taschencomputer ließ sich auch dann noch sehr gut bedienen, wenn er gleichzeitig aufgeladen und Kopfhörer verwendet wurden. Es besteht nicht dass Problem, dass ein Kabel an der unteren Kante die Bedienung behindert.

Wie auch der Rahmen besteht die Rückseite aus Kunststoff. Das Hochglanz-Backcover besitzt laut Hersteller eine Fingerabdruck- und Kratzer-Abweisende Farbschicht. Zumindest Kratzer konnten, bei sehr pfleglicher Behandlung, während des Testzeitraums keine festgestellt werden. Berührung mit dem Finger hinterlassen jedoch deutlich sichtbare Spuren. Die Dual-Kamera steht minimal aus dem Gehäuse und ist edel von einem filigranen silbernen Rahmen umgeben. Das Back-Cover lässt sich abnehmen. Darunter befinden sich zwei Sim-Slots und ein SD-Karten-Einschub. Der Akku ist leider dennoch fest verbaut.

passende MicroSDs auf

Die Vorderseite wird komplett durch ein an den Kanten abgerundetes Glas abgedeckt. Unter dem Display sind drei nicht beleuchtete Soft-Touch-Buttons vorhanden. Eine blaue Notification-LED weist auf entgangene Anrufe und sonstige Benachrichtigungen hin.

Cubot Rainbow 2 Display 1 300x200 Cubot Rainbow 2 Rückseite 300x200 Cubot Rainbow 2 Design Verarbeitung 2 300x200Cubot Rainbow 2 Design Verarbeitung 3 300x200

Das Cubot Rainbow 2 gibt es zwar nicht in allen Regenbogenfarben, dennoch kann sich die Farbauswahl durchaus sehen lassen. Bestellbar ist es immerhin in den fünf Versionen gold, rot, blau, schwarz und weiß. Hardwaretechnisch sind dabei alle Versionen gleich ausgestattet.

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Lieferumfang des Cubot Rainbow 2

Cubot Rainbow 2 Lieferumfang 300x200Cubot packt seinen Kunden neben dem Rainbow 2 noch ein Mikro-USB-Kabel und natürlich einen passenden Ladeadapter in den Karton. Auf dem Display ist von vornherein eine Displayfolie angebracht. Sehr aufmerksam von Cubot. Jeder der schon mal so eine Folie angebracht hat, weiß, was das für eine Arbeit ist (vor allem für Perfektionisten). Zudem ist eine TPU-Cover beigepackt, welches aus einem Plastik-Silikon-Mix besteht. Dieses Material ist für seine Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit bekannt. Der Quick-Start-Guide gibt unter anderem auch in Deutsch eine kurze Einführung in die Bedienung des Gerätes.

Display

Das Cubot Rainbow 2 kann immerhin mit einem HD-Display (1280×720 Pixel) und einer Pixeldichte von 294 Bildpunkten pro Zoll aufwarten. Es löst ausreichend scharf auf, sodass man multimediale Inhalte auf jeden Fall genießen kann. Auffallend ist, dass zwischen dem verbauten 2.5D-Glas und dem IPS-Panel ein sichtbarer Zwischenraum besteht. Das Display scheint nicht direkt mit dem Glas verklebt zu sein. Dies ist vor allem für die Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung ein Nachteil. Trotz einer angenehm hohen Displayhelligkeit lassen sich Inhalte nur schwer ablesen, wenn die Sonne auf das Display scheint. Die Blickwinkel sind dagegen stabil und Farben stellt das Cubot Rainbow 2 schön dar. Kontraste könnten teilweise etwas stärker sein. Dank Mira-Vision lässt sich die Darstellung jedoch anpassen. Individualisiert man die Einstellungen und verwendet nicht die Standard-Konfiguration, so lässt sich aus dem Display einiges rausholen.

Cubot Rainbow 2 Display 2 1200x799

Gorilla Glas bietet das Regenbogen-Smartphone leider nicht. Wer Kratzer vermeiden möchte, sollte also auf jeden Fall eine Displayschutz-Folie verwenden, bzw. einfach die vom Hersteller angebrachte Folie nicht abziehen. Ein smartes Aufwecken des Displays gelingt durch Gesten oder Tipper auf das Display. Überraschend hingegen ist die außerordentliche Multitouchfähigkeit des Cubot Rainbow 2. Es werden 10 Berührungen gleichzeitig und auch zuverlässig erkannt. Im Gegensatz zu vielen Low-Budget Handys lässt sich das Smartphone daher 100% zuverlässig bedienen und eignet sich auch für Vielschreiber.

Alles in allem hat Cubot dem Rainbow ein im Ultra-low-Budget-Bereich durchaus brauchbares Display spendiert. Ein FullHD Display sollte in diesem Preissegment nicht erwartet werden.

Leistung

Performancetechnisch gibt es am Cubot Rainbow 2 im Alltagsgebrauch nichts zu meckern. Vor allem was die Navigation durch die Menüs angeht. Alles läuft flüssig, Anwendungen werden ausreichend schnell geladen und Ruckler beim Scrollen bleiben aus. Dafür sorgt der Budget-Prozessor MediaTek MT6580A mit vier 1,3 GHz schnellen Kernen. Diese Recheneinheit vollbringt zusammen mit der Mali 400 Grafikeinheit natürlich keine Meisterleistungen bei Games wie Asphalt 8, oder Modern Combat 5. Mit NOVA 3 ließ sich nur ein 3D-Kracher einigermaßen flüssig spielen. Weniger aufwendige Spiele wie z.B. Mario Run machen auf dem Smartphone wirklich Spaß. Mehr war bei diesem Preis auch nicht zu erwarten. Der unterdurchschnittliche Antutu Benchmarkwert von 24500 Punkten ist daher keine große Überraschung. Die Hitzeentwicklung hält sich in Grenzen. Das Rainbow wurde zu keinem Zeitpunkt unangenehm heiß. Lediglich wenn das Gerät bedient wird, während der Akku geladen wird, ist eine deutliche Erwärmung der Rückseite wahrzunehmen.

Cubot stellt in den Einstellungen das Feature „DuraSpeed“ bereit, welches Hintergrundprozesse beendet, um so der aktuell aktiven Anwendung möglichst viel Leistung zur Verfügung zu stellen. Da der Arbeitsspeicher mit 1 GB eher knapp bemessen ist, können ohnehin nicht viele Prozesse, bzw. Apps gleichzeitig ausgeführt werden. Ein Performance-Test des Speichers zeigte eher unterdurchschnittliche Werte. Auf eine RAM-Geschwindigkeit von 1,5 GB/s kann man nicht wirklich stolz sein. Der interne Flash-Speicher ist auch nicht der Schnellste. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 30-40 MB/s sucht seinesgleichen (im negativen Sinn). Er kann bei Bedarf mit einer MicroSD erweitert werden.

passende MicroSDs auf

Zusammenfassend bringt das Cubot Rainbow 2 ausreichend Leistung für eine reibungslose Bedienung bei Alltagsaufgaben wie Surfen, Videos schauen oder kleine Gelegenheitsgames. Erst bei grafisch aufwendigen Spielen tauchen Performanceschwächen auf.

Cubot Rainbow 2 Antutu 169x300 Cubot Rainbow 2 PCMark 169x300 Cubot Rainbow 2 Geekbench 169x300 Cubot Rainbow 2 3D Mark 169x300 Cubot Rainbow 2 CPU Z 169x300 Cubot Rainbow 2 A1 SD 169x300

 

Rainbow mit Nougat (Android 7)

Mit Android 7 erhält das Cubot Rainbow 2 das akutelle Google Betriebssystem. Das System wurde kaum angepasst. Damit sollte es niemanden schwer fallen, sich zurecht zu finden. Auch dass alle Inhalte auf Deutsch vorhanden sind, kommt dem zugute. In den Einstellungen findet man den Punkt „Parallel Space“. Das ist ein recht geniales Tool, welches erlaubt, Apps zu klonen. Dies eröffnet dem User einige Vorteile. So ist es z.B. möglich, Whatsapp zweimal zu installieren und den Messenger so mit beiden Handynummern zu verwenden, vorausgesetzt man verwendet zwei Simkarten. Außerdem lassen sich über Parallel Space zwei Instanzen von Onlinespielen wie z.B Clash of Clans oder Clash Royale erstellen. Damit ist es möglich, zwei Accounts von einem Gerät aus zu verwenden.

Ein weiteres kleines Feature im System habe ich eher durch Zufall entdeckt: Wischt man im Homescreen nach oben, so erscheinen Schnellzugriffe auf besonders oft verwendete Apps und Einstellmöglichkeiten wie WLAN, Bluetooth und Displayhelligkeit. Diese Funktion scheint entfernt der Quick-Einstellungsleiste von IOS nachempfunden.

Weiterhin ist die Multi-User Funktion freigeschaltet. Somit lässt sich ein Gast-User mit beschränkten Berechtigungen anlegen, falls man das Gerät mal aus der Hand gibt.

Das System läuft solide und ohne Abstürze. Cubot hat mit Android 7 eine gute Entscheidung getroffen. Mit Nougat dürfte das Betriebssystem zumindest die nächsten Monate aktuell bleiben. Updates werden als OTA-Aktualisierungen realisiert.

Cubot Rainbow 2 Homescreen 169x300Cubot Rainbow 2 Quickeinstellungen 169x300Cubot Rainbow 2 Version 169x300

Kamera

Nun zum Feature, welches beim Cubot Rainbow 2 als Besonderheit herausgestellt wird. Die Dual-Kamera. Cubot sieht in der Verwendung zweier Kameralinsen (13 MP + 2 MP) zwei Vorteile: zum Einen die Möglichkeit, Abstände zu bestimmten Objekten feststellen zu können und zum Anderen die doppelte Lichtstärke durch zwei Öffnungen. Ersteres soll dazu dienen, alle nicht fokussierten Objekte im Hintergrund mit einem Unschärfeschleier zu versehen, um die räumliche Wahrnehmung auf den Bildern zu verstärken und den Fokus mehr in den Vordergrund zu Rücken. Soviel zur Theorie. In der Praxis scheint das leider beim Cubot Rainbow 2 (noch?) nicht zu funktionieren. Der Blur Effekt, wie er in der Anwendung genannt wird, stellt lediglich einen bestimmten ovalen Bereich um den fokussierten Punkt scharf, ohne auf den räumlichen Abstand zu achten. Für diesen Effekt wäre keine Dual Kamera notwendig. Vielleicht bringt hier in Zukunft ein Update einen brauchbareren Unschärfe-Effekt mit sich.

Der Hersteller gibt eine Öffnung von ƒ/2.0 an. Alle Bilder wurden laut Metadaten jedoch mit einer Öffnung von ƒ/2.4 geschossen. Leider kann ich nicht mit endgültiger Sicherheit sagen, welcher Wert jetzt der richtige ist.

Davon abgesehen macht die Kamera durchaus ansehnliche Bilder. Die Darstellung ist auch auf einem 15,6 Zoll Laptop-Bildschirm scharf. Beim Hineinzoomen wird das Bild jedoch sehr schnell pixelig. Die Farben werden nicht verfälscht, wirken aber manchmal etwas blass. Vom Betätigen des Auslösers bis zur Speicherung des geschossenen Fotos vergeht einige Zeit, auch der Autofokus tut sich manchmal etwas schwer. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Kamera manchmal nicht in der Lage, einen Fokuspunkt zu finden. Bei Nacht ist die Kamera eher unbrauchbar. Bei abnehmender Helligkeit verschlechtert sich die Bildqualität rapide. Nachts muss dann schon sehr viel künstliches Licht vorhanden sein, damit Aufnahmen nicht vollkommen unbrauchbar sind. Von einer doppelten Lichtstärke durch die zwei Linsen ist nichts erkennbar.

Sind die Fotos der Rückkamera noch scharf, so zeigt die Frontkamera das Gegenteil. Sie löst nur mit 5 Megapixel auf. Aber selbst dieser Wert scheint mir angesichts der matschigen Bilder eher unrealistisch. Es gibt nur eine Möglichkeit, mit dem Cubot Rainbow 2 detaillierte Selfies zu machen: Smartphone umdrehen, die Leister-Taste als Auslöser verwenden und hoffen, dass das Gesicht vom Fokus erfasst wurde.
Wieso die Frontkamera einen LED-Blitz besitzt, ist mir rätselhaft. Man hätte besser einen anständigen Sensor verbauen können, statt Geld für eine solche Spielerei auszugeben.

Wer im Cubot Rainbow 2 eine hochwertige Dual Kamera wie in den aktuellen Huawei-Smartphones erwartet hat, muss leider enttäuscht werden. Dessen ungeachtet ist die verbaute Kamera der Preisklasse würdig.

Konnektivität

Cubot Rainbow 2 Empfang 300x200Nun kommen wir zum wohl größten Manko des Cubot Rainbow 2. Das fehlende LTE-Modul. Cubot spart leider bei der Unterstützung von 4G-Frequenzen. Damit steht dem Benutzer nur das 2G- und 3G-Netz zur Verfügung. Dies reicht zwar zum Surfen und Telefonieren aus, für Junkies des mobilen Internets ist das Cubot aber kein empfehlenswertes Handy. Der Empfang ist dessen ungeachtet sehr zuverlässig. Ein kleiner Trost über das fehlende 4G Modul ist die Dual-Sim und MicroSD-Kartenunterstützung (bis 256 GB). Cubot setzt bei diesem Gerät zum Glück nicht auf die inzwischen etablierte Hybrid-Lösung, sodass Speichererweiterung und Dual-Sim auf diesem Gerät gleichzeitig möglich sind.

Bei Telefonaten wird eine ausreichende Qualität geboten. Die Freisprechfunktion ist dahingegen einfach schlecht. Der Gesprächspartner hört sich doppelt, sobald der Lautsprecher des Cubot verwendet wird. Es ist zudem eine Qual dem Gegenüber zuzuhören, da der Lautsprecher bei erhöhter Telefonlautstärke extrem blechern klingt. Es empfiehlt sich daher, auf die herkömmliche Art zu telefonieren, sprich das Gerät ans Ohr zu halten. Auf diesen Weg ist die Gesprächsqualität deutlich angenehmer.
Auch beim Musikhören kann der Lautsprecher nicht überzeugen. Der Ton klingt einfach zu flach und wird schlechter, je höher die Lautstärke eingestellt ist. Der Lautsprecher taugt allenfalls zum Videoschauen oder Spielen. Die Verwendung von Kopfhörern ist dank des AUX-Anschlusses problemlos möglich. Auch eine Bluetooth 4.0 Schnittstelle ist vorhanden zum Anschluss von Drahtlos-Headsets oder für die Datenübertragung. NFC gehört dahingegen nicht zur Ausstattung des günstigen Cubot Smartphones.

In Punkto WLAN-Empfang kann das Cubot Rainbow 2 glänzen. Zwar empfängt es nur die 2,4 GHz Frequenz, aber das in einer guten Qualität. Auch durch Wände hindurch ist die Verbindung zum drahtlosen Access Point noch stabil. Dahingegend scheint das GPS-Modul nicht besonders zuverlässig zu sein. Der richtige Standort wird zwar meist gefunden, bei der Navigation bewegt sich der festgestellte Standort bei stehendem Auto jedoch manchmal weiter, oder man wird einfach in eine Parallelstraße versetzt. Das Low-Budget-Gerät ist also leider nur bedingt als Ersatz für ein Navigationsgerät tauglich.

Sensorisch ist in dem Multifunktionsgerät die Grundausstattung vorhanden. Ein Helligkeitssensor ermöglicht zur automatisierten Einstellung der Displayhelligkeit fehlt natürlich nicht. Darüber hinaus ist ein Näherungs- und ein Beschleunigungssensor an Bord. Ein Fingerabdrucksensor, ein Kompass und ein Gyroskop-Sensor stehen nicht zur Verfügung.

Akku

Cubot Rainbow 2 Batterie Test 169x300Mit einem 2350 MAh Akku lockt man natürlich keine Taube mehr vom Dach. Dem gegenüber steht jedoch die schon fast minimalistische Hardware, welche nicht viel Energie fressen dürfte. Dies bestätigt sich auch im Test. Der Akku hielt im Test locker einen Tag durch, obwohl das Gerät durch verschiedene Benchmarktests an die Belastungsgrenze gebracht wurde. Im Normalbetrieb hält das Gerät ca 1 – 1,5 Tage durch, bevor es wieder an die Leine muss.

Der PC-Mark Akku Test benötigte immerhin 6,5 Stunden um die Ladung von 100% auf 20% zu reduzieren. Das ist ein durchaus annehmbarer Wert. Beim Aufladen muss man auf Quick Charge verzichten. Der Akku benötigt 2 Stunden um einen Status von 75% zu erreichen. Die vollen 100% stehen erst nach 3 Stunden zur Verfügung. Da Smartphones meistens über Nacht geladen werden, dürfte das jedoch nicht so schwer ins Gewicht fallen.

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Fazit und Alternative

70% Preiskracher!

Für unter 70 € erhält man mit dem Cubot Rainbow 2 ein durchaus brauchbares Gerät. Die Dual-Kamera stellte sich im Test eher als Augenwischerei heraus und das fehlende LTE-Modul muss man verschmerzen können. Wer aber dennoch für ein stylisches und flüssig laufendes Android 7 Smartphone nicht tief in die Tasche greifen möchte, ist mit dem Ultra-Low-Budget-Gerät bestens beraten. Einem Xiaomi Redmi 4a ist das Gerät aber in allen Bereichen deutlich unterlegen!

Fürs Surfen, Spielen von 2D Games, kleine Schnappschüsse und Video Schauen taugt das Rainbow 2 allemal. Wer bessere bzw. mehr Ausstattung möchte, muss sich in höheren Preissegmenten umsehen. So sind das Vernee Thor oder ein UMI Diamond nur 20-30€ teurer. Ich spreche eine Kaufempfehlung für Sparfüchse aus.

  • Verarbeitung und Design 80 %
  • Display 70 %
  • Betriebssystem und Perfomance 80 %
  • Kamera 60 %
  • Konnektivität und Kommunikation 60 %
  • Akkulaufzeit 70 %

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Kommentar Updates
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Carola
Gast
Carola

Seit einer Woche kann ich nun kann ich,nach knapp 4jahren Cubot S208,das Rainbow 2 mein eigen nennen.
Ich bin rundum zufrieden,aber eine Sache stört mich sehr:
Ständig fliege ich aus meinem WLAN raus und er sagt mir immer,es gibt ein Authentifizierungs Problem…
Nur ein Neustart,und das bis zu sieben Mal am Tag,behebt dieses Problem.
Weiß jemand Abhilfe?
Ich habe mein WLAN schon entfernt und neu hinzugefügt,nichts hat geholfen

Jörg Hippmann
Gast
Jörg Hippmann
Wenn das Teil so gut wie mein „altes“ Cubot Rainbow von Mitte August 2016 ist, dann viel Spaß damit. Nachdem besagtes Rainbow im Verlauf des Jahres 2016 (immerhin ja fast 5 Monate) noch vernünftig lief, lediglich permanent aufgeladen werden mußte (bei geringer Nutzung jeden zweiten Tag), hat es sich in 2017 angefangen, aufzuribbeln und seinen Geist Stück für Stück aufzugeben. Fing damit an, dass es entlud, anstatt zu laden -zunächst nicht immer. Und zunächst konnte man das auch umgehen, indem man einen Reboot machte und dann auflud. Dann klappte das mit dem Reboot seltener, aber eine sichere Bank war ein Zeit lang, das Teil auszuschalten und dann das Ladekabel ranzuhängen – man mußte es nur lange genug dran lassen, dann hatte man tatsächlich wieder 100%. Allerdings verschwand dann die %-Anzeige, und er schaltete, ohne dass ich irgendetwas verstellt hatte,, nach wenigen Sekunden in den abgeblendeten Modus und nach ein paar weiteren Sekunden den Bildschirm ganz aus – was ihn jedoch nicht daran hinderte, den Akku weiterhin innerhalb 2 Tagen runterzubringen. Und heute endlich mein Wahrheitserlebnis: er startet den Cubot-Erkennungsbildschirm, spielt seine lustige Erkennungsmelodie – und bleibt auf diesem Bildschirm mit den sinnigen Worten CUBOT http://www.cubot.net stehen – wahrscheinlich, wenn ich ihn lasse, stundenlang, bis der Akku alle ist. Das Drücken der RESET-Taste bringt dasselbe Ergebnis nochmal (und nochmal und nochmal Erkennungsbildchirm mit CUBOT http://www.cubot.net Musik – mit ein bisschen einfacher Animation – fallender Regen oder so, sehr sinnig und CUBOT http://www.cubot.net Spätestens seit heute bin ich ein Fan der Firma… Weiterlesen »
Lisa
Gast
Lisa

habe seit gerade auch ein cubot rainbow 2… habe gerade die Sim-Karte eingelegt und bin da wohl an einem Knopf gekommen. Jetzt steht da fatboot mode auf dem Screen und lässt sich weder richitg ein noch ausschalten.. Akku kann man ja auch nicht rausnehmen. Jemand eine Idee was man da machen kann?

Roland
Gast
Roland

In welche Aspekte ist dieses Smartphone ein Upgrade gegenüber dem Vorgänger oder lohnt es sich eher dieses zu erwerben?

Mike
Gast
Mike

ich wundere mich über die Kamerabewertung mit 60% wo doch vor kurzem beim Cubot Rainbow 1 mit 90% eingestuft wurde…ich hatte ja beide Modelle und konnte da keinen spontanen Unterschied feststellen!?

Marc
Gast
Marc

Ich habe auch beide Phones und dachte das Rainbow 2 hätte eine etwas bessere Kamera als das 1. Aber leider bin ich von der Kamera des Rainbow 2 maßlos enttäuscht :(. Das Rainbow 1 war wesentlich besser aber leider nun mit Spiderapp :(. Wenn einer einen Tip hat wie man das maßlose Rauschen beim Rainbow 2 in den Griff bekommt nur her damit. Viele Grüße

Michael
Gast
Michael

Ist der Akku fest verbaut? In keinem der Tests der letzten Wochen wird erwähnt, ob der Akku wechselbar ist. Verzichten Sie jetzt generell darauf, das zu erwähnen?

Ich wundere mich, weil es ja in der Zusammenfassung hier oft als Nachteil aufgeführt wurde, wenn ein Akku fest verbaut ist. Für mich als Käufer ist das eine wichtige Info, weil ich gerade bei höherweritgen Geräten einen Wechselakku möchte, da Reklamationen mit Chinageräten oft kompliziert bis unmöglich sind.

Und gibt es Überlgegungen, die Sarwerte, also die Strahlungswerte zu messen?

Schöne Grüße 🙂

Michael
Gast
Michael

Danke für die rasche Antwort. So macht fragen Spaß:-)

Ich fände es übersichtlicher, wenn im Abschnitt Akku auch erwähnt würde, ob wechselbar oder nicht. Denn da habe ich gesucht.

Und was ist mit den Sarwerten? Warum werden die die nie erähnt?

Jonas Andre
Autor
TeamStarMitgliedVeteran
Jonas Andre

Hi Michael,

Akku wechselbar findest du in der Tabelle oben rechts.

beste Grüße

Jonas

Jonas Andre
Autor
TeamStarMitgliedVeteran
Jonas Andre

„Der Akku ist leider dennoch fest verbaut.“ – steht im Text.
In aktuellen Tests wird ein nicht wechselbarer Akku nicht länger als Nachteil aufgeführt, da dies mittlerweile der Standard ist. Es wird lobend erwähnt (als Pluspunkt) wenn dieser wechselbar ist. Bei den meisten Geräten, vorallem bei Xiaomi ist ein Akkuwechsel sehr einfach durchzuführen. Warum jetzt selbst in einem Low-Budget Gerät der wechselbare Akku verschwindet ist sehr schade. Es gibt fast kein höherwertiges Gerät mit wechselbaren Akku mehr auf dem Markt.

Beste Grüße

Jonas

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