Das Oukitel K6000 Pro ist das Nachfolgemodel des K6000, das nicht nur mit stärkerer Hardware daher kommt, sondern auch einen Fingerabdruck-Sensor und Android 6 mit an Bord hat.

Design und Verarbeitung

Das 5,5 Zoll große, an den Seiten leicht abgerundete 2.5D Display wird von einem Metallrahmen eingefasst. Auch die Rückseite besteht komplett aus Metall, was das Handy sehr hochwertig aussehen lässt und sich ebenso anfühlt. Das Handy liegt trotz seines hohen Gewichtes von 215 g recht gut in der Hand. Die Verarbeitung ist sehr gut, es gibt keinerlei Spaltmaße und auch die Buttons sitzen fest im Gehäuse.

K6000pro Front 220x300 K6000pro Rückseite 181x300

Die Lautstärke-Wippe und der Power-Button sitzen rechts am Gehäuse und haben einen angenehm festen Druckpunkt. Auf der anderen Seite befindet sich der SD/SIM- Kartenslot, in dem entweder 2 Micro-SIM-Karten oder eine Micro-SIM und eine SD-Karte Platz finden.

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Unterhalb des Displays befinden sich die 3 üblichen Soft-Touch-Buttons, die allerdings nicht beleuchtet werden. Oberhalb des Displays befinden sich neben der Hörmuschel die Frontkamera und der Helligkeits- wie Nährungssensor. Eine Benachrichtigungs-LED ist nicht vorhanden.

Am unteren Rand befinden sich der USB-Anschluss und das Mikrofon. Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Kopfhöhrerausgang.

K6000pro Oben 300x182 K6000pro unten 300x163

Auf der nicht abnehmbaren Rückseite liegt die Kamera ganz oben zentriert im Gehäuse. Diese steht leicht vom Gehäuse ab, was aber nicht besonders störend ist. Neben der Kamera sitzt der Dual-LED-Blitz. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Dual-Tone, sondern um einen normalen. Direkt unter der Kamera befindet sich der Fingerabdrucksensor. Der Lautsprecher befindet sich unten und klingt sehr klar und übersteuert nicht bei voller Lautstärke.

Das Handy ist IP64 zertifiziert, was bedeutet, dass es staub- und spritzwassergeschützt ist.

Lieferumfang des Oukitel K6000 Pro

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Out of the Box gibt es:

  • ein Silikonbackcover
  • eine Displayschutzfolie
  • ein Putztuch
  • den üblichen Netzstecker
  • USB-Datenkabel
  • OTG Kabel
  • Kurzanleitung

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Leistung

Im Oukitel werkelt ein Octa-Core von Mediatek. Der  MT6753 taktet mit 8×1,3 Ghz und wird von 3GB Arbeitsspeicher sowie 32GB Systemspeicher unterstützt. Der Octacore verrichtet seinen Dienst im Alltag tadellos und auch das Spielen von Games läuft recht flüssig. Nur für aufwändige Spiele reicht die Leistung nicht. Der RAM ist mit 2598,29MB/s durchschnittlich schnell, der interne Speicher dagegen ist mit 183,81MB/s Lese- und 78,17MB/s Schreibgeschwindigkeit recht flott. Wer den Speicher erweitern möchte, kann SD-Karten bis zu 64GB benutzen.

passende MicroSDs auf

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Android System

Auf dem K6000 Pro läuft Android 6.0. Der Launcher wurde von Oukitel angepasst, dieser verändert das System allerdings nur geringfügig. Das Design der Icons lässt sich mit Hilfe der Themes-App anpassen. Vorinstalliert sind 2 Themes, ob später noch weitere angeboten werden, ist nicht ersichtlich. Das System reagiert durchweg flüssig und es gibt keinerlei vorinstallierte Apps, was sehr positiv ist. Negativ hingegen ist, dass der Browser nicht funktioniert, sobald ihm auch nur eine Berechtigung entzogen wird. Möchte man also nicht, dass der Browser auf alles Mögliche Zugriff erhält, sollte man auf eine Alternative wie Chrome oder Firefox zurückgreifen.

Das System ist größtenteils übersetzt, leider sind gerade solche Punkte wie die Gestensteuerung nicht auf Deutsch verfügbar, was die Konfiguration für Leute ohne Englischkenntnisse erschwert.

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Der Fingerabdrucksensor funktioniert ganz gut, in den meisten Fällen wird der Finger direkt erkannt. Die Reaktionszeit ist allerdings nicht beste. Es dauert manchmal schon 2 Sekunden bis das Handy entsperrt. Ein weiterer Pluspunkt für Leute, die gerne Custom ROMs ausprobieren/nutzen ist, dass sich der Bootloader per Option entsperren lässt. Das System des Oukitel K6000 Pro ist schnell, stabil und aktuell!

Display

Das Oukitel ist mit einem 5,5 Zoll Display ausgestattet, dass mit 1920×1080 Pixeln auflöst, was eine Pixeldichte von 401ppi ergibt. Die Blickwinkel sind extrem stabil und die Helligkeit ist ganz passabel, könnte aber durchaus besser sein. Die Farben werden dafür kräftig dargestellt. Die Farbwiedergabe kann nicht konfiguriert werden, abgesehen von den Farbkorrekturmodi für Sehschwächen. Ein weiteres Feature des K6000 Pro ist die HotKnot-Unterstütztung, die es ermöglicht via Display Daten mit einem anderen Gerät auszutauschen. Desweiteren besitzt das Smartphone einen modernen 5-Punkte-Touchscreen und Dragontrail Glass, was als ebenso robust gilt wie Gorilla Glas.

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Kamera

Die rückwärtige Kamera löst mit 13 MP (interpoliert 16MP) und die Frontkamera mit 5 MP(interpoliert 8MP) auf. Die Bildqualität weiß zu überzeugen. Die Farben sind kräftig und die Kamera löst flott aus. Auch der Dual-LED-Blitz taugt etwas. In der Standard-Kamera App lassen sich im Videomodus leider keine exakte Einstellungen zur Auflösung machen.

 

Konnektivität

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Das Oukitel K6000 Pro unterstützt alle Frequenzen, somit steht der Nutzung von LTE auch in Deutschland nichts im Wege. Der Empfang ist durchweg gut, es gab während der Testphase weder Abbrüche noch Störungen. Das Handy lässt sich mit 2 Micro-SIM Karten betreiben, allerdings muss dafür auf eine Speichererweiterung per SD Karte verzichtet werden. Die Gesprächsqualität beim Telefonat kann überzeugen und auch die Freisprecheinrichtung kann genutzt werden.

Der Bluetooth als auch der WLAN Empfang überzeugen ebenfalls. Die Verbindung zur Freisprechanlage im Auto als auch eine Datenübertragung zu meinem anderen Handy verliefen ohne Probleme.

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Das GPS-Modul verrichtet einen sehr guten Job. Die Position wird innerhalb weniger Sekunden bestimmt. Sowohl zu Fuß, als auch auf der 330km langen Teststrecke mit dem Auto gab es keine Abweichung.

Was die Sensoren angeht, hat K6000 Pro eine Standard-Ausstattung. So sind ein Helligkeits-Sensor, ein Beschleunigungs- und ein Näherungssensor vorhanden. Auf einen Gyroskop-Sensor muss man verzichten.

Akkulaufzeit

Im Oukitel ist ein 6000 mAh Akku verbaut, der das Highlight des Handys ist. Bei normaler Nutzung hält das Smartphone locker 3 Tage durch, bei sparsamem Betrieb schafft man sogar 4 Tage. Bei sehr intensiver Nutzung sind 16,5 Stunden drin. Desweiteren verfügt das Smartphone über Quickcharge, der ab circa 20% einsetzt und das Handy in etwas mehr als einer Stunde komplett auflädt.

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Fazit und Alternative

83% Akku-Power-Pur

Allem in allem bekommt man für einen fairen Preis ein rundum gutes Gesamtpaket. Wer einen Dauerläufer sucht, der ausreichend Leistung hat, ein aktuelles Android, einen Fingerabdrucksensor und wertige Materialien bietet, der kann definitiv zugreifen.

  • Verarbeitung und Design 90 %
  • Display 70 %
  • Betriebssystem und Performance 70 %
  • Konnektivität und Kommunikation 90 %
  • Kamera 80 %
  • Akkulaufzeit 100 %

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Kommentar Updates
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Florian
Gast
Florian

Fazit zum K6000Pro nach 7 Monaten Dauernutzung auf Weltreise ohne Laptop

+ Akkulaufzeit bis zu 4Tage im Flugmodus bei gelegentlicher WLAN Nutzung und häufiger GPS Nutzung
+ großes, helles Display ermöglicht Sichtung der Actioncam Bilder für den Blog
+ rießiger App-Speicherplatz: bisher 9 GB Apps installiert. Interner Speicher 32GB
+ Fingerabrucksensor ist gut
+ Gehäuse und Verarbeitung top

o Navigation ohne Kompass nicht ganz so komfortabel. Nach wenigen Metern wird die Fahrrichtung erkannt 😉

– Kamera ist nicht zu gebrauchen, da Bilder meist unscharf sind. Erst nach mehrmaligem fokussieren auf unterschiedlichste Punkte wird das Bild scharf
– Volume down Knopf hat sich einmal verklemmt… Dadurch bootet das Handy im BIOS 🙁 🙁 … Wackeln am Knopf hat das Problem vorerst behoben 🙂

erge
Gast
erge

Meine Erfahrung zum Thema Handy direkt in China bestellen: einmal und nie wieder; und schon gar keines mit fix verbautem Akku wie das Oukitel K6000 Pro. In meinem Fall war der Akku nach drei Monaten tot. Und damit fängt der Ärger an.

Händler wie TinyDeal haben keine Retouradresse in der EU, auch wenn sie behaupten, sie würden aus einem EU-Warehouse versenden.
Im Reparaturfall bleibt daher nur: auf eigene Kosten nach China verschicken – oder es versuchen. Denn wenn die Post draufkommt (und das ist wahrscheinlich!) erfährst du: der Versand von Ware mit Akkus ist verboten! Das sagt dir nur vor dem Kauf keiner.

Was bleibt ist — im besten Fall — neben Kaufpreis und Versandkosten fürs Handy (plus jeweils 19% Steuer) auch noch hinausgeworfenes Porto für den Rücksendeversuch. Sowie ein defektes Gerät, das trotz „Garantie“ keiner repariert.

Direktimport hochpreisiger Wäre vom Chinesen eignet sich daher nach meiner Erfahrung nur für Anhänger des Glücksspiels mit sehr viel Geduld.
Ich würd mir so ein Teil nächstes Mal allenfalls bei einem renommierten europäischen Importeur kaufen.
Oder bei Amazon, falls die Versand und Verkauf selbst übernehmen.

Jedenfalls nie mehr direkt bei TinyDeal. BTW: PayPal war mir im konkreten Schadensfall — der nicht austauschbare Akku hatte nach 3 Monaten den

harald dussel
Gast
harald dussel

habe bei meinem oukitel 6000 die sprache von deuts ch auf amerikanisch geändert später das handy ausgeschaltet und nicht wieder auf deutsch gewechselt. beim wieder einschalten nimmt es den pin nicht mehr an simkarte ausgetauscht neuer pin das gleiche . habe simkarte von call-mobile.hat wer einen tip?fehlermeldung wrong pin. bei handy meiner freundin funktioniert die sim und der pin ganz normal. bin ratlos.

harald dussel
Gast
harald dussel

habe bei meinem oukitel k6000 die sprache von deutsch auf englisch( amerik).geändert das Handy später ausgeschaltet. beim wieder einschalten nimmt es den pin nicht mehr an auch mit neuer sim-card nicht. meldung wrong pin.hat jemand einen tip?

Daniel
Gast
Daniel

Habe mir das Oukitel k6000 pro als Ersatz für mein inzwischen 2,5 Jahre altes THL 5000 geholt (obwohl es noch perfekt funktioniert). Im direkten Vergleich ist mir dabei positives wie negatives aufgefallen:

Positiv K6000:
Das Display ist viel besser.
Der GSM Empfang sowie Wifi ist ebenfalls um längen besser.
Das GPS ist auch schneller und zuverlässiger.
Android kommt ohne nervige Bloatware.

Negativ K6000:
Der tolle doppelblitz ist schwächer als der einfache von meinem alten THL5000.
Der Speaker ist im direkten Vergleich unterirdisch.
Im Gegensatz zu all den Reviews verkauft Oukitel das K6000 pro nur noch mit einem einfachen 5V 2A Ladegerät. Den großen 5V/7V/9V haben sie gestrichen. Findet man auch nicht mehr auf deren Seite.
Die Silikonschutzülle ist etwas glatt/rutschig.

donar
Gast
donar

Hallo zusammen habe das Oukitel K6000 Pro schon eine weile und bin sehr zufrieden. Aber seit kurzem habe ich nur noch eine Display Seite anstatt drei. Was habe ich verstellt?

Rolf Hilpert
Gast
Rolf Hilpert

Der Bluetooth als auch der WLAN Empfang überzeugen ebenfalls. Die Verbindung zur Freisprechanlage im Auto mein fahrzeug gibt einen 4 stelligen code heraus das handy einen 6 stelligen, wie kann man das ändern um das Handy mit dem auto zu verbinden

Dominik Meier
Gast
Dominik Meier

Hat jemand von euch das Oukitel mit einer 64 GB SD Karte im Betrieb?

Teil Quellen nennen als maximale SD Karten unterstützung von nur 32 GB. Das wäre zu wenig für mich.

Gast
Gast
Gast

Ja, 64GB funktioniert bei mir ohne Probleme!

Digo
Gast
Digo

Habe beim Neustart des Geräts das Problem, dass sich der Auswahlkursor mit „volume up to select“ nicht stoppen lässt, so dass ich mit „volume down is o.K“ die Auswahl nicht bestätigen kann. Im Übrigen scheint mir die volume up-Funktion wesentlich schwergängiger zu sein, als die volume down-Funktion. Bitte um Hilfe!

xpaule
Gast
xpaule

Habe seit einiger Zeit das k6000pro und bin damit zufrieden. Es gibt aber auch was mich stört: berührt man diesen blöden Punkt auf dem Display öffnet sich ein Menü?! Kann man diesen Punkt entfernen, deinstallieren oder löschen? Das geht mir einfach auf den Keks, immer wenn man etwas benutzt ist dieses Ding im Weg!

Wolfgang
Gast
Wolfgang

Hallo, war auch bei mir das erste was ich ausgeschlten habe. Das Ding nennt sich „Float gesture“. Du findest es in den Einstellungen unter Gerät -> Float gesture. Wenn du das öffnest kannst du ganz oben den Haken bei „On“ weg machen, dann ist das lästige hin und her schieben vergangenheit.

Sebastian
Gast
Sebastian

Bei Einstellung /Gerät/ Float gesture und auf den grünen Hagen Klicken so stellt man den aus

Hulk_h
Gast
Hulk_h

Hi, klar kann man in den Einstellungen ausschalten –> Einstellungen –> Gerät –> Float gesture –> Häckchen raus und der „Punkt“ verschwindet

xpaule
Gast
xpaule

Jetzt bin ich erst dazu gekommen um diesen blöden Punkt zu beseitigen, recht herzlichen Dank für den Tipp!

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