Was haben ein keuchender Paketbote, eine gerissene Hosentasche und 11.000 mAh gemeinsam? Die Antwort lautet: Oukitel K10. So heißt eine neue Kreation des chinesischen Herstellers, die mit einem unverschämt großen Akku und einem 18:9-Display den besten Akku-Smartphones Konkurrenz machen soll. Ob dem K10 das gelingt, soll der Test zeigen.

Design und Verarbeitung

So viel vorweg: Für zarte Damenhände ist das Oukitel K10 definitiv das falsche Gerät. Passender wäre wohl eher die Zielgruppe „Gewichtheber“ oder eben „Akkufreak“. Es fällt sehr schwer, über etwas anderes als den Akku zu sprechen, denn egal wo man hinsieht, das K10 besteht einfach nur aus Akku, Akku und nochmals Akku.

Oukitel K10 5Ist ja auch klar, denn 11.000 mAh wollen schließlich verpackt werden. Also hat sich der Hersteller entschieden, gleich auf 6 Zoll Displaydiagonale zu gehen, damit der Akkuprügel irgendwie ins Plastik passt. Gelungen ist das mehr schlecht als recht, zumindest was die subjektive Schönheit des Smartphones betrifft. Es wirkt (es ist!) klobig, versucht erst gar nicht, das zu kaschieren und liegt sperrig in der Hand. Maße: H 160,70 mm x B 78,61 mm x T 14,55 mm.

Beim Material setzt Oukitel auf eine Magnesiumlegierung. Ein nettes Feature, aber bei dem Gesamtgewicht von 286 Gramm ist das auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Viel ist vom Magnesium ohnehin nicht zu sehen, maximal der Rahmen. Der Rest ist Plastik. Und Leder! Denn für alle Material-Mix-Liebhaber hat Oukitel noch eines draufgelegt und die Rückseite mit „Kalbsleder aus Australien“, so das Werbeversprechen, beklebt.

Oukitel K10 1

Alles in allem kommt das Schwergewicht durch sein robustes Auftreten sehr stabil daher. Das Display ist großzügig eingefasst, so dass bei einem Sturz im besten Fall (dem Handy) nicht viel passieren kann. Obendrein schützt ein „Dragontrail“-Glas, ein Konkurrenz-Produkt zu Gorilla-Glas,  vor Kratzern und leichteren Stößen.

Die Lautstärkewippe und die Power-Taste sitzen an gewohnter Stelle, rechts. Sie lassen sich gut bedienen, der Druckpunkt ist angenehm. An der Unterseite ist die USB-Buchse (Type-C) tief eingefasst; aufgepasst: Hier passt nur das mitgelieferte Kabel mit langem Stecker. Eine Klinken-Buchse sucht man (vorerst) vergeblich.

Oukitel K10 2 Oukitel K10 6 Oukitel K10 7

Gleich vier Kameralinsen machen es sich auf dem Oukitel K10 bequem. Zwei an der Vorderseite oben im Display, zwei auf der Rückseite zusammen mit dem Fingerprint-Sensor stattlich eingefasst von einem wappenähnlichem Gebilde. Die Rückseite ist nicht abnehmbar, der Akku also fest verbaut. Face-Unlock ist auch mit dabei und funktioniert überraschend zuverlässig, wenngleich nicht blitzschnell. Umgehen lässt sich der UNLOCK nicht so einfach, mehrfache Versuche mit einem Bild statt „Original-Gesicht“ funktionierten nicht.

Lieferumfang des Oukitel K10

Black is beautiful: Ganz in Schwarz kommt das Oukitel K10 daher. Schwarzer Karton, schwarzes Zubehör und schwarzes Smartphone. In der Box ist einiges enthalten:

  • Oukitel K10Oukitel K10 9
  • Schnell-Ladegerät
  • USB-Kabel Typ C
  • SIM-Nadel
  • Bildschirmfolie (kein tempered glass)
  • Klinkenbuchse Adapter Typ C
  • OTG Adapter Typ C
  • Bildschirmtuch
  • Backcover aus Silikon (schwarz)

passendes Zubehör auf Aliexpress

Display

Oukitel K10 10

Der dicke Brocken setzt auch beim Display auf Übergröße: 6 Zoll im Format 18:9, Full HD und eine Auflösung von 2160 x 1080 Pixel. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 402 PPI, was in der Praxis soviel bedeutet wie: Einzelne Pixel lassen sich, selbst wenn man die Nase ganz nah ans Handy drückt, nicht erkennen. Ebenfalls nicht vorhanden: Pixelfehler.

 

Positiv fällt auch auf, dass die Helligkeit (679 Lux) einen hohen Wert aufweist. Gemessen wurde das mit einem Luxmeter bei maximaler Helligkeit mit weißem Hintergrund. In der Praxis bedeutet das: Dadurch lässt sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung alles noch gut vom Display ablesen.

OukitelK10 Touchtest

Die Farbgebung ist satt, aber nicht unnatürlich. Die Kontraste sind stark, was auch die Messung bei schwarzem Hintergrundbild zeigt (4 Lux, 0 wären perfekt). Die Blickwinkelstabilität bewegt sich ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau dank IPS-Technologie. In den Einstellungen lassen sich die Regler für Sättigung/Kontrast je nach persönlichen Vorlieben noch nachjustieren.

Was bei einem Gerät dieser Größe nicht ganz verständlich ist: Auf einen Homebutton wurde verzichtet. Die Steuerung erfolgt über Onscreen-Buttons. In Anbetracht der enormen nutzbaren Displaylänge (18:9) ist das aber verschmerzbar. Absolut Oberklasse ist hingegen, dass der Bildschirm zehn Berührungen gleichzeitig registriert und sich damit sehr exakt bedienen lässt.

Akkulaufzeit

Herr der Ringe-Marathon streamen mit einer Akkuladung? Kein Problem, das Oukitel K10 macht’s möglich. Der protzige Energiespeicher ist einfach nicht leer zu kriegen. Im Standby dümpelt das Smartphone wochenlang vor sich hin; im täglichen Gebrauch geht ihm selbst bei exzessiver Nutzung erst nach drei Tagen allmählich die Puste aus. Der Hersteller bezeichnet das K10 also völlig zurecht als „Ausdauer-König“.

OukitelK10 PCMarkAkkuDer PCMark-Akkutest zeigt es Schwarz auf Weiß: Der K10 spielt in einer Liga für sich, über 23 Stunden im Belastungstest sind ein Spitzenwert (Akku-Sparmodus aus, mittlere Displayhelligkeit). Das Oukitel K8000 schafft im Vergleich dazu nur knapp 19 Stunden, hat aber auch nur 8000 mAh Akku und ist ein ganzes Stück schmaler.

Wobei man natürlich sagen muss, dass es nicht ganz 11.000 mAh sind, die tatsächlich im Akku ankommen. Das Messgerät spuckt nach einer Nacht an einem konventionellen Netzteil 9800 mAh aus – das ist für einen Li-Polymer-Akku dieser Größe akzeptabel und noch im Rahmen, insbesondere bei der Abweichung des Messgerätes selbst. Steckt man das leere Smartphone an das mitgelieferte Schnellade-Netzteil, ist das K10 nach 2,5 Stunden wieder bei 100%, wird dabei aber auch recht warm.

Akkulaufzeit Ergebnis Einheit: Std

In den Energieoptionen lassen sich zwei Modi aktivieren: „Ausgeglichen“ und „Hohe Leistung“. Wer noch intensiver an der Software spielen möchte, kann das mittels „System Manager“. Das praktische Tool ist von Haus aus installiert und bietet viele (teils automatische) Funktionen. Neben den Funktionen zur Akku-Laufzeit lassen sich auch der Cache leeren und Apps im Hintergrund „einfrieren“ für ein flüssigeres System und letztlich längere Akkulaufzeit. Die langen Ladekabel gibt es günstig bei Aliexpress!

Leistung

Ohne Zweifel: Die Paradedisziplin des K10 ist die Akku-Laufzeit. Die restliche Hardware ist eher Mittelmaß. Angefangen beim Mediatek 6763 (Helio P23), einem 64-bit Octa-Core. Dieser SoC vereint vier kleine (1.65 GHz) und vier große Kerne (bis 2.3 GHz). Um es in den Worten von Antutu zu sagen: 63951.

Antutu Ergebnis

Sehr solide aufgestellt ist das Smartphone in Sachen Speicher. Dank 64 GB „onboard“ lassen sich reichlich Apps, Bilder und Dokumente speichern, ehe das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Auch die 6 GB RAM sind gut bemessen; der Arbeitsspeicher arbeitet zügig und ermöglicht flüssiges Multitasking (4,5GB/s).

OukitelK10 A1SD OukitelK10 Androbench OukitelK10 3DMark2 OukitelK10 PCMark

Die Software des Oukitel ist gut auf die Hardware abgestimmt. Der Prozessor erreicht eine hohe Geschwindigkeit bei der Nutzung der Standardfunktionen, aber auch Games lassen sich auf dem Smartphone noch gut zocken, wenngleich der Helio P23 hier nicht an die Leistung eines Snapdragon 820/821 heranreicht. Als Grafikchip ist ein Mali G71 an Bord.

Android 7.1

Wie bereits erwähnt, verzichtet Oukitel beim K10 auf einen Homebutton oder andere physische Tasten auf dem Display. Stattdessen gibt es On-Screen-Buttons, die sich ein- und ausblenden lassen. Letztlich ist es eine Geschmacksfrage, aber prinzipiell wäre ein zusätzlicher Button außerhalb der nutzbaren Displayfläche schon eleganter.

OukitelK10 Android2Sehr erfreulich hingegen ist, dass das Gerät mit einem fast unveränderten Android 7.1.1 ausgeliefert wird und auch auf Bloatware und anderen Schrott verzichtet wurde. Das Aussehen der Icons ist zwar Oukitel-typisch angepasst, doch das stört nicht weiter. Zudem sind alle nötigen Google-Apps vorinstalliert. Ein Entsperren mittels „Doppel-Klick-Wake Up“ ist nicht möglich, über die Gesten-Steuerung könnte man entsprechendes einrichten.

Wer nach der Update-Funktion sucht, wird im Menü „Über das Telefon“ nicht fündig. Aber keine Sorge: Die Firmware wird wie gewöhnlich OTA (Over The Air) aktualisiert, die Benachrichtigung dafür ploppt bei einer aktiven WLAN-Verbindung auf und das Update startet.

An dieser Stelle soll der Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite nicht unerwähnt bleiben. Er verrichtet seinen Basis-Dienst, das Entsperren, absolut zuverlässig (10/10 Versuchen erfolgreich). Darüber hinaus lässt er sich für weitere Funktionen programmieren, wie beispielsweise „Back to home screen“, „Answer Call“ oder „Return back screen“. Ein nettes Extra, das aber unter der enormen Größe und Sperrigkeit des Geräts leidet. Da braucht es schon Akrobaten-Finger.

OukitelK10 Android1 OukitelK10 Android3 OukitelK10 Android4

Als Zuckerl obendrauf gibt es einen vorinstallierten QR-Code-Scanner, eine Benachrichtigungs-LED und NFC für z.B. kontaktloses Bezahlen.

Kamera

In dieser Disziplin fährt das Oukitel K10 schwere Geschütze auf: Gleich vier Kameras sind an Bord, dual Dual sozusagen. Die App lässt sich erfrischend einfach bedienen und arbeitet zuverlässig. Im normalen Modus gelingen gute Schnappschüsse, wer experimentieren möchte, kann auf „Pro“ wechseln und an Iso, Belichtung und Weißabgleich schrauben. Außerdem stehen die Modi „Video, Face Beauty, Mono, HDR, Panorama und Blur“ zur Verfügung.

„Blur“ steht in diesem Fall für den Bokeh-Effekt, der – welch Überraschung – ein softwareseitig erzeugtes Geschummel ist. Sämtliche „Dual-Kamera“-Funktionen werden also über die Software umgesetzt und bieten keinen wirklichen Mehrwert. Witzige Randnotzig: Die Software verwendet zum Regeln des Bokeh-Effekts ein Blenden-Symbol wie bei einer Spiegel-Reflex-Kamera. Offenbar hat aber keiner bei Oukitel verstanden, wie eine solche funktioniert: Blende offen = mehr Bokeh, Blende zu = weniger Bokeh. Die K10-App macht es genau andersherum.

Die Hauptkamera auf der Rückseite arbeitet mit einem Samsung S5K3P3 Sensor, der sich auf 21 MP (interpoliert) hochschrauben lässt. Was die zweite Kameralinse so treibt, hat sich im Test nicht erschlossen. Selbst, wenn man sie abklebt, also blind macht, kommen die gleichen Bilder heraus.

Auf der Vorderseite das gleich Spiel: Zwei Linsen,  eine davon macht die Arbeit. Immerhin ist die Auflösung mit 8 Megapixel relativ hoch, was in der Praxis akzeptable Selfies garantiert. Bei Nutzung der Frontkamera fehlen dann die Modi „Pro, Panorama und HDR“.

In Anbetracht der Tatsache, dass das Oukitel K10 so dick aufträgt in Sachen Kamera (21 MP, zwei vermeintliche Dual-Kameras), ist die Qualität der Bilder eher dünn. Zwar lassen sich taugliche Schnappschüsse machen, aber weit entfernt von hohem Niveau. Die hier gezeigten Bilder sind mit großer Sorgfalt entstanden und trotzdem liegt der Fokus (trotz manuellem Nachjustieren) sehr oft daneben. Obendrein wirken die Bilder sehr weich, fast ein wenig verschwommen. Die Farben sind blass, die Kontraste flach und die Belichtung ebenfalls alles andere als perfekt, nicht nur sobald ein zu starker Kontrast (heller Himmel) im Spiel ist.

Konnektivität

Die gute Nachricht: Das Oukitel K10 ist ein Dual-SIM-Gerät und lässt den Betrieb zweier SIM-Karten zu. Die schlechte: Wenn man das tut, entfällt die Option, eine mircoSD-Karte nachzuschieben. Der Hybdridslot lässt nur eines von beidem zu.

passende MicroSDs auf

Oukitel K10 8Ansonsten macht das K10 das, was es soll: Die Gesprächsqualität ist hoch, der Empfang stark und der Empfang mobiler Daten dank LTE schnell (das wichtige Band 20 wird unterstützt). Auch im WLAN geht alles flott (802.11 a/b/g/n) und die Bluetooth-Verbindung ist stabil (Standard: 4.2). In Kombination mit GPS- und GLONASS verwandelt sich das K10 zu einem zuverlässigen Navi-Begleiter im Auto.

Der USB-Port (Typ C) an der Unterseite dient einerseits dem Aufladen, andererseits kann er auch OTG, also mittels mitgeliefertem Adapter Daten und Energie austauschen. Das Thema „Adapter“ hat im Fall des Oukitel K10 aber auch einen gewaltigen Haken: Das 6-Zoll-Gerät braucht tatsächlich einen USB-to-Klinke-Adapter, um Kopfhörer anschließen zu können. Iphone X lässt grüßen.

Jenen Adapter sollte man allerdings dabei haben, denn der Lautsprecher des K10 nicht gerade das Gelbe vom Ei. Auf maximaler Lautstärke ist der Musikgenuss sehr getrübt: Zu leise und zu hell ist der Sound.

Abgerundet wird das Paket durch die Standard-Ausstattung an Sensoren gepaart mit netten Extras wie NFC. Kompass und Gyroskop gibt es auch noch dazu.

Fazit und Alternative

Philip Benbi  1 von 2 1
Philip Hauck:

Das Oukitel K10 tanzt aus der Reihe, keine Frage. Es ist groß, sehr groß, aber nicht ohne Grund: Das Smartphone vollgepackt mit Technik: NFC, Riesenakku, vier (naja, eigentlich zwei) Kameras und ordentlich Speicher. Dass dann kein Platz für einen Kopfhöreranschluss war, ist nicht nachvollziehbar. Wer auf Big Battery steht, ist hier goldrichtig aufgehoben. Alle anderen wären besser beraten, ihre rund 240 Euro anderswo zu investieren. Zum Beispiel in ein schlankeres und günstigeres Ulefone Power 3.

Oukitel dominierst bereits die Bestenliste der Akkusmartphones und setzt mit dem K10 nun nochmal einen drauf. Mit dem Gewicht und der Größe des K10 muss man zurecht kommen, auch die Kamera wird einen nicht vom Hocker hauen. Ansonsten erhält man hier aber ein gelungenes Gesamtpaket mit dem richtigen Fokus: Akkulaufzeit ohne Ende!

75%
  • Design und Verarbeitung 70 %
  • Display 70 %
  • Leistung und System 80 %
  • Kamera 50 %
  • Konnektivität 80 %
  • Akku 100 %

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Rolf EhlersHarryAndreasJonas AndreWolle Nünne Letzte Kommentartoren
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Rolf Ehlers
Gast
Rolf Ehlers

Meines Erachtens ist die Beurteilung der Kamera zu schlecht ausgefallen, bei normalem Licht (und ich meine kein Gegenlicht oder Streiflicht, da geht jede Kamera ohne Blende in die Knie) sind durchaus gute Bilder machbar und wer noch nicht ganz zufrieden damit sein sollte, geht in den Pro-Modus, stellt die Empfindlichkeit von Automatik auf 100 ISO, den +/- Bereich auf 0, sowie die Lichtverhältnisse entsprechend ein, nicht auf Automatik, da ist die Software eher nachteilig und Kunstlicht verschiebt die Whitebalance zu stark ins blau.
Ich habe direkt Aufnahmen mit dem Honor 8 bzw. Samsung Galaxy S8 vergleichen können und konnte in den meisten Aufnahmen keine wesentlichen Unterschiede feststellen. Wer jetzt High-End-Aufnahmen bei 12 -20 MP (egal, welches Handy), der ist eh auf dem falschen Weg. Man muss ja nur die Fotochipgröße betrachten, um zu erkennen, dass dort keine Nikon oder Canon DSLR-Bilder herauskommen können; bei den DSLR – Kameras sind diese Chips wesentlich größer. Dies bedeutet, dass höhere Megapixel bei Handys letztendlich interpoliert werden müssen, wodurch Qualität automatisch leiden muss.

Tipp: Wem das erhaltene Bild per Handy noch nicht ausreicht, kann aber noch per SnapSeed-App einiges aus den Bildern herausholen, ansonsten wohl doch eher mal ne DSLR oder eine andere Digitalcamera verwenden. Ein Smartphone kann (noch) nicht eine eierlegende Wollmilchsau sein….

Harry
Gast
Harry

Habt ihr mal überprüft ob es möglich ist beim Oukitel K10 für die Simkarten unterschiedliche Klingeltöne einzustellen? SIM1 – Klingelton1, SIM2 – Klingelton2.
Und mich hätte auch interessiert ob man die Simkarten einzeln deaktivieren kann. Also dass beide Simkarten im Handy sind und nur eine erreichbar ist. (z.B. Firmensimkarte am Wochenende ausschaltbar und während der Woche beide Simkarten erreichbar)

Habe auf meinem aktuellen Gerät Android 5.0, 5.1 und 6.0 Rom installiert gehabt, da funktioniert das so.
Kürzlich habe ich Android 7.1 geflasht – Dann war das nicht mehr möglich. Beide Simkarten gleicher Klingelton und immer beide Simkarten aktiv.

Ist das bei Android Nougat allgemein so oder kommt das auf das Rom an? Habe bereits diverse 7.0 Custom Roms getestet und überall ist diese Funktion verschwunden.

Werde mir jetzt ein neues Handy kaufen, dieser Punkt ist dabei für mich ein Entscheidungskriterium.

Wolle Nünne
Mitglied
Wolle Nünne

Wo ladekabel für den nicht normgerechten USB c Anschluss von oukitel?

Hallo . ich habe oukitel k5000 und suche ladekabel mit langen USB-c Stecker der bei den oukitel phones passt. Hat jemand einen link (eBay/amazon ). Danke im voraus.

Jonas Andre
Admin
TeamMitglied
Jonas Andre

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Beste Grüße

Jonas

Andreas
Gast
Andreas

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